Astrologie - Horoskope 

     

    Hallo, willkommen!

    29-jährige Erfahrung auf dem Gebiet der Astrologie lässt mich gerne die nachfolgenden Aussagen in puncto Horoskope bestätigen und eigene Erkenntnisse anfügen:

    Sinn und Zweck der Astrologie besteht darin, dass sie dem Menschen hilft, sich zu erkennen und zu verbessern, wenn es notwendig erscheint. Der Astrologe kann nur auf Schicksalsmöglichkeiten schließen und auf Tendenzen künftiger Entwicklungen hinweisen, aber er kann niemals mit Gewissheit etwas voraussagen!

    Schopenhauer formuliert dies so: "Der Mensch tut alle Zeit nur, was er will, und er tut es doch notwendig. Das liegt daran, dass er schon ist, was er will!"

    Vor eine Entscheidung gestellt, meinen wir, verschiedene Lösungsmöglichkeiten wahrnehmen zu können. Betrachten wir aber unseren Lebensweg rückschauend, werden wir oft zu der Einsicht kommen, dass wir uns in dieser oder jener Situation, aus diesen oder jenen Gründen oder durch die Umstünde bedingt, gar nicht anders haben entscheiden können, als es geschehen ist.

    A. Vetter sagt dazu: "Alles Gewesene ist notwendig, weil es nicht mehr ist, und alles Kommende ist frei, weil es noch nicht ist!"

    Die Freiheit liegt demnach im Sein, nicht im Wirken. Was wir Schicksal nennen, liegt oder entsteht aus dem Zusammenwirken von Notwendigkeit und Freiheit. Weil die astrologische Charakter- oder Wesensanalyse Dispositionen zu bestimmten Verhaltensweisen aufdeckt, kann man daraus mutmaßen, wie weit der Einzelne in der Selbstbestimmung seines Lebens   "f r e i"    sein wird.

    Es gibt nun aber auch wirklich keinen "Sternen- oder Erfüllungszwang"!!! Dass eine ungeschickte Formulierung des Astrologen zu schocken vermag, geht nicht nur den Astrologen etwas an. Aus dem Mund eines Arztes oder eines Juristen ist das mindestens ebenso gefährlich.

    Wer erst einige Erfahrungen im Umgang mit seinem Horoskop gesammelt hat, kann unmöglich in wahnhaften Erfüllungszwang verfallen. Selbst wenn ein Mensch zu jener Gruppe gehrt, die alles glaubt, heißt das noch lange nicht, dass der Betreffende auch astrologische Jahrmarktsprognosen für bare Münze nimmt, und wenn doch, dass dann das so bedingte Fehlverhalten katastrophale Folgen haben müsste.

    Der Mensch ändert seine äußere Erscheinung vom Kindes- bis ins Greisenalter ständig. Und dies oft mit der Erkenntnis, sich Vorteile durch äußere Hilfsmittel zu verschaffen - erkennt er nun aber sein Inneres, schützt er sich doch wohl am besten vor seinen aufgezeigten evtl. nicht so guten Charaktereigenschaften nach dem Motto: "Gefahr erkannt - Gefahr gebannt!"

    Schlechte oder gute Horoskope gibt es nicht, sondern in diesem Zusammenhang höchstens negative oder positive Tendenzen des jeweiligen Horoskopeigners, die es aufzuzeigen gilt. So können sich abzeichnende Schwierigkeiten besser gemeistert oder gar verhindert werden.

    Zeitschriftenhoroskope sind einfach der Vulgärastrologie zuzurechnen, alldieweil sich diese nicht auf den Geburtsmoment, Geburtsort und Geburtstag beziehen können. Selbstverständlich spielt auch das Geschlecht des Horoskopeigners eine entscheidende Rolle bei den Angaben, die der Astrologe für seine Arbeit benötigt.

    Horoskope beziehen sich auf die zu erwartenden Eigenschaften, Können und Möglichkeiten durch die kosmische Prägung. Neben dieser steht die individuelle Erbanlage, wobei auch mir und anderen Astrologen über das Verhältnis beider Faktoren leider noch kein abschließendes Urteil möglich ist, obwohl im Horoskopbild von Kindern zu Eltern oft ganz verblüffende Ähnlichkeiten zu sehen sind.

    In welchem Umfang und in welcher Weise diese Anlagen verwirklicht werden können, hängt erheblich vom sozialen Umfeld, aber auch von der Realisierungskraft des jeweiligen Horoskopeigners ab. Nun, ich sehe die Astrologie im Zusammenhang mit "Lebenshilfe" und nicht als allwissendes Orakel.

    Partnerschafts- und Eheberatung nach dem genauen Vergleich der Geburtshoroskope halte ich für meine vordringlichste Aufgabe, denn auf diesem Gebiet werden Partner aufgrund von Unwissenheit oftmals ohne Absicht des anderen überfordert, was dann zu krassen Auseinandersetzungen führen kann. Daneben erweist sich die Berufsfindung für junge Menschen und manchmal auch die Astromedizin als hilfreiche Möglichkeit, zu Erkenntnissen zu gelangen, die sonst oft nur durch langwieriges "Herumprobieren" sichtbar werden.

    Im Vordergrund aber steht in jedem Fall die persönliche Beratung und nicht etwa ein Werturteil. Astrologen sind also keine Magier oder Wahrsager, sondern Helfer und Berater, deren Möglichkeiten durch die Grenzen der Astrologie und ihrer Eigenpersönlichkeit abgesteckt sind.

    Allerdings sehe ich mich oft Klienten gegenüber, die mit viel zu hohen Erwartungen kommen, die keine Beratung, sondern ein Orakel wünschen, das sie jeder eigenen Entscheidung und Verantwortlichkeit enthebt. Das aber will und kann die seriöse Astrologie nicht bieten. Ihre Aufgabe ist die praktische Hilfe in den verschiedenen Lebensbereichen. Der verantwortungsbewusste Astrologe nimmt keine Entscheidung ab, bietet also keine Patentlösung, die den Ratsuchenden aus seiner Eigenverantwortung entlässt. Er bemüht sich vielmehr, den Ratsuchenden zu befähigen, aufgrund einer vertieften Sachkenntnis und der möglichen Konsequenzen eigene und eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen, denn: "Der Weise kennt und regiert seine Sterne!" .... oder: Die Sterne und Planeten tun uns eigentlich nichts!

    Mit schönsten Sternengrüßen

    Jörg Nickel

    Wenn Sie noch Fragen haben:  nickel-ww@kabelmail.de

     

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