Jörg Nickel
56242 Selters
Rückersteg 3
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Nachfahrenliste Hermann Friedrich gen Jäger
1.Hermann, ??
1 Kind von Nr. 1
2.Hermann, Friedrich gen. Jäger, * Oettingen? um 1400
Oberjägermeister beim Grafen von Württ. in Stuttgart bis 1434
4 Kinder von Nr. 2
3.Jäger, Magdalena, * um 1434
4.Jäger, Sebastian, * um 1435
Gastgeber in Oettingen
5.Jäger, Veith, * um 1440, + Gmünd 12.10.1529
Bürgermeister/Senior Consul in Schwäbisch Gmünd
6.Jäger, Wolfgang, * um 1445
3 Kinder von Nr. 5
7.Jäger, Sebastian, * Gmünd um 1465
Gastgeber zu Öttingen
8.Jäger, Veith, * Gmünd um 1470, + Gmünd 13.03.1546
Ledergerber, Zunftmeister - Bürgermeister (Senior Consul) 1451/62 in Gmünd
Bürger und Ledergerber Schwäb.Gmünd, kauft 1518 das Haus des Gmünder Goldschmieds Erhard Lukas, 1525-1527 Gerber-Zunftmeister, 1541 Bürgermeister ebd., erhält d.d. Nürnberg 6.4.1524 einen kaiserlichen Wappenbrief von Kaiser Karl V.
Da Ursula Debler nach der Aufzeichnung die Tochter von Caspar Debler (Bruder des Veit Debler., dessen Sohn Caspar † 1557 als Gmünder Bürgermeister) und der Magdalena Jäger, Tochter des Friedrich Jäger. und die Schwester der Brüder Sebastian zu Öttingen, Veit zu Gmünd und Wolfgang zu Göppingen, war, liefert die Aufstellung (verlässliche) Angaben nicht nur zur Genealogie der Familien Debler und Jäger., sondern auch zu wichtigen Angehörigen der damaligen Gmünder Führungsschicht.
Über das sogenannte Jägerisch e Haus auf der Hofstatt liegen eine Reihe von Nachrichten vor. Bevor es 179 3 abbrannte, stand es im Bereich des Grundstückes Hofstatt 7 (bi s vor wenigen Jahren Polizei)
unmittelbar neben dem Eckhaus Hofstatt 5, der ehemaligen Engelwirtschaft. Es war nicht lange vor dem Brand für Achilles von Stahl von Gmünds damaligem „Modebaumeister" Johann Michael Keller erbaut und mit Außenfresken geschmückt worden
Am 12 . April 151 8 verkaufte der Goldschmied Erhart Lucas dem Veit Jäger um 11 0 Gulden Haus, Hof und Gärtlein auf der Hofstatt zwischen Jerg Mayerhöfers und Meister Wilhalm Schweitzlingers, derzeit Pfarrer zu Gmünd, Häusern. Veit Jäger starb 1546, ihm folgte als Besitzer sein Sohn Wolf nach (gestorben 1586). Die Ratsprotokolle 1584/86 erwähnen das Haus des Stättmeisters (Wolf) Jäger auf der Hofstatt. 1641 verkaufte
Joachim Jäger von Jägersberg - die Familie war inzwischen geadelt worden - dem Engelwirt Hans Wingert das Jägerische Haus auf dem Weinmarkt zwischen dem Engelwirtshaus und der gemeinen Straße, gegenüber dem Haus des Ratsherrn Veit Jageisen. Der Name „Jägerisches Haus" blieb an dem Gebäude auch noch nach dem Verkauf haften, denn 1694 wurde
Haus und Höfle des Metzgers Jacob Seuz wie folgt beschrieben: Bei der Pfarrkirche zwischen Wilhelm Holtzwarths Witwe Hof am sogenannten „Jägerhauß" und hiesiger Stadt Steinhütte (heute Münsterbauhütte) gelegen.
oo Schw. Gmünd 24.07.1499 Agnes von Hecklun, * Gmünd um 1475
9.Jäger, Wolfgang "Wolf", * Gmünd um 1483, + Göppingen? 23.06.1586
Keller 1520/23, Bürgermeister 1529/30 in Göppingen
(Neues Württ. Dienerbuch)
13 Kinder von Nr. 8
10.Jäger, Jacob, * Gmünd 01.09.1499
11.Jäger, Veit, * Gmünd 18.04.1501
Aus der Händler- und Sensenverlegerfamilie des 16. Jahrhunderts wurde im 17. Jahrhundert eine Juristenfamilie. Eustachius Jeger von Jegersberg (1653-1729) verfasste 1707 als Gmünder Ratskonsulent zwei umfangreiche handschriftliche juristische Denkschriften (zu ihm vgl. K. J. Herrmann: Ganoven, Gauner, Galgenvögel, 2000, S. 14-17).
Kontraktbuch 1694/1701 (StadtAG), Bl. 6v. Nach der Personenkartei des StadtAG
(Jäger, Joh. Eustachius) besaßen die Jäger 1716-1732 erneut ein Haus auf dem
Weinmarkt, aus dem sie an das Katharinenspital zinsten. Ein Dr. Jägersches
Haus bei der Pfarrkirche mit zwei Erkern, die der nachmalige Besitzer Jos.
Holzwart abgebrochen habe, nennt Michael Grimm, Geschichte der ehemaligen
Reichsstadt Gmünd, Gmünd 1867, S. 383.
12.Jäger, Hans, * Gmünd 02.02.1504
13.Jäger, Wolf I, Großhändller, Sensenverlger 1547 und oberster Stättmeister in Gmünd, * Schw. Gmünd 29.06.1505, + Schw. Gmünd 23.06.1586
Von 1520-1545 in Göppingen ansässig
Wird 18.9.1531 Bürger der Reichsstadt Schwäb.Hall, zahlt 16.6.1548 Nachsteuer ebd., zahlt 1538 in Göppingen aus 3.350 fl. Vermögen hzgl. württ. Landsteuer (Landschaden), zahlt 1545 aus 3.000 fl. Vermögen Türkensteuer, 1520/1521 österr.württ. Keller Göppingen, 1542 der 'Erste im Gericht' ebd., 1525 und 1529-1530 Landschaftsassessor für Göppingen, 1529-1530 Bürgermeister Göppingen, 1562 'alter Bürgermeister' ebd.
Als Todesdatum des Stättmeisters Wolf Jäger gibt der Totenschild im Gmünder Münster und danach wohl eine genealogische Aufstellung aus dem Ende des 17. Jahrhunderts den 23. Juni 1586 an (HStAS Stuttgart J 64 Bü 41 Fasz 1).
oo Schwäbisch Hall Johanna Paula Adler, * Tübingen um 1509, + Göppingen
14.Jäger, Peter, * Gmünd 29.06.1507
15.Jäger, Anna, * Gmünd 23.04.1509
16.Jäger, Joachim, * Gmünd 16.10.1512
17.Jäger, Michael, * Gmünd 29.09.1513
18.Jäger, Sebastian I, * Schw. Gmünd um 1516, + Öttingen
Bürger und Gastgeber Öttingen, stammt aus Schwäb.Gmünd,
19.Jäger, Dorothea, * Gmünd 25.07.1517
20.Jäger, Maria, * Gmünd 27.05.1520
21.Jäger, Anna, * Gmünd 10.08.1522
22.Jäger, Magdalena
oo Caspar Debler, Bürgermeister zu Gmünd, + 1557
3 Kinder von Nr. 13
23.Jäger, Wolfgang II v. Jägersberg, * Göppingen um 1524, + Marbach / Neckar nach 1605
Klosterhofmeister in Lichtenstern, zu Marbach.
Nach der Leichenrede seines Enkels Johann Friedrich Jäger wurde er geadelt und war Jägermeister in Stuttgart.
Bürger zu Marbach/N., zahlt 1545 aus 1000 fl. Vermögen Türkensteuer, 1548 in der Marbacher Musterungsliste mit Spieß und Rüstung genannt, 1550 hzgl. württ. Klosterhofmeister zu Lichtenstern b. Löwenstein, dann hzgl. württ. Jägermeister zu Stuttgart, Bürger ebd.
oo Marbach am Neckar um 1542 Magdalena Demler, * Marbach am Neckar um 1524, + Marbach am Neckar
Tochter des Marbacher Vogts und Schwester des Dr. jur. Anastasius Demmler, Prof. d. Rechte Uni Tübingen
24.Jäger, Maria Salome, * Gmünd um 1560
25.Jäger, Marie Kleophe, * Gmünd um 1562
Tochter von Wolfgang Jäger, oberster Stättmeister in Gmünd
oo Schw. Gmünd 08.09.1581 Heinrich Müller
Gegenschreiber in Blaubeuren, Amtmann in St. Georgen 1581, Klosterhofmeister in Weil bei Esslingen 1585, entlassen 1587; Konstanzer Pfleger in Esslingen, Bürger in Heilbronn, hat sich 1603 in Zell bei Esslingen aufgehalten.
Sohn des Johannes Müller, Bürgermeister in Marbach, und der Katharina NN
Faber 3 § 19
1 Kind von Nr. 18
26.Jäger, Sebastian II, Kanzleisekretär, * Öttingen um 1540, + 1587
Hzgl. württ. Kanzleisekretär und Bürger Stuttgart.
oo Stuttgart 26.10.1561 Barbara Besserer, * Stuttgart um 1540, + Stuttgart ?
1 Kind von Nr. 22
27.Debler, Ursula
Da Ursula D. nach der Aufzeichnung die Tochter von Caspar D. (Bruder des Veit D., dessen Sohn Caspar † 1557 als Gmünder Bürgermeister) und der Magdalena Jäger (J.), Tochter des Friedrich J. und die Schwester der Brüder Sebastian zu Öttingen, Veit zu Gmünd und Wolfgang zu Göppingen, war, liefert die Aufstellung (verlässliche) Angaben nicht nur zur Genealogie der Familien D. und J., sondern auch zu wichtigen Angehörigen der damaligen Gmünder Führungsschicht
2 Kinder von Nr. 23
28.Jäger, Martin von Jägersberg, Bürgermeister zu Brackenheim, * Marbach am Neckar um 1544, + Brackenheim 20.09.1612
Bürger Marbach/N. und Brackenheim, Bürgermeister Brackenheim
oo I. Brackenheim um 1569 Anna Haug, * Brackenheim um 1549, + Marbach am Neckar 30.09.1591
oo II. Stuttgart 02.03.1595 Maria Megenhardt, * Stuttgart 20.10.1570, + Brackenheim 26.09.1635
29.Jäger, Wolfgang
1541-1597 Bürgermeister zu Waiblingen und Hofrichter in Tübingen
2 Kinder von Nr. 25
30.Müller, Johann Jakob von, * 1583
Imm. 30. 10. 1600, Mag. 1603 in Wien, im Dienst der niederösterreichischen Stände 1605-1629, geadelt von Ferdinand II. 17. 4. 1626, nimmt wegen der Reformation seinen Abschied, geht in sein Vaterland Württemberg zurück und wird Oberrat in Stuttgart.
Faber 3 § 34
oo Susanna Spindler
31.Müller, Johann Heinrich von, + Stuttgart 16.10.1635
Visitationsschreiber in Stuttgart 1616, Registrator 1620; am 17. 4. 1626 zusammen mit seinem Bruder geadelt von Ferdinand I.
1 Kind von Nr. 26
32.Jäger, Ursula, * Stuttgart 27.08.1563, + 10.07.1631
oo Stuttgart 1580 Adam Jung, * Feuchtwangen 1560, + Göppingen 18.03.1600
Studium der Medizin, Dr.med., 1585 hzgl. württ. Stadtphysikus Göppingen
7 Kinder von Nr. 28
33.Jäger, Wolfgang III v. Jägersberg, Kannengießer und Bürgermeister in Brackenheim, * 1577
oo Eppingen 1604 Magdalena Teuffel, * um 1586
Tochter des Jakob Teuffel, Bürgermeister in Eppingen
34.Jäger, Andreas, Bürgermeister zu Wimpfen
war im Jahr 1600 im Genuss verheiratet...
oo Wimpfen 1603 Potentia Burrer
35.Jäger, Johann
oo Brackenheim 23.08.1602 Catharina Rösch
36.Jäger, Magdalena
oo Brackenheim 30.10.1610 Kilian Hoffmann
Dr. med.. und Physicus in Marbach
37.Jäger, Martin
oo 23.08.1602 Maria Kugler
38.Jäger, Johann Friedrich von und zu Jägersberg, * Brackenheim 10.03.1596, + Stuttgart 26.02.1656
Geheimer Regiments- und Oberrat.
Erhielt nebst seinem Bruder Johan Christophvon Kaiser Ferdinand III. PRAG, 02.04.1642 den rittermässigen Adelstitel "VON UND ZU JÄGERSBERG"

Kirchenraths-Secretarius zu Stuttgart; bedeutender württ. Staatsmann seiner Zeit; wurde in der Hospitalkirche zusammen mit seiner ersten Frau Katharine Schmid(1598-1645) beigesetzt. (s.a. Stories "Jägersberg-Gärtringen" Landesarchiv Baden-W.: Kanzler und Rektoren der Universität Tübingen 1637 Januar 11/21 Schreiben der Universität Tübingen an die württembergischen Räte Andreas Burckhardt und Johann Friedrich Jäger wegen der Übertragung der Propstei Tübingen und das damit verbundene Kanzellariat an Graf Hugo Eberhard Cratz von Scharffenstein Ausfertigung mit Beilagen A und B
oo I. 1620 Catharina Schmid (Schmidt), * Brackenheim 14.10.1598, + Stuttgart 27.06.1645
Erste Frau von Johann Friedrich Jaeger (*1596); beerdigt in der Stuttgarter Stiftskirche
oo II. 1646 Susanna von und zu Hemmingen Varnbüler, * Stuttgart 20.09.1629, + 1670
keine Kinder
39.Jäger, Johann Christoph von und zu Jägersberg, * Brackenheim 20.04.1597, + Heilbronn 26.08.1651
1639-1646 Visitationsrats-Skribent Stuttgart, 1646-1654 Kirchenratssekretär, 1654-1661 Visitations-Vizesekretär, 1661-1682 u. 1685-1689 ord. hzgl. württ. Visitationsrat u. Expeditionsrat, 1682-1685 a.o. Visitations- u. Expeditionsrat, 23.4.1689 - 2.5.1689 hzgl. württ. Kirchenrat Stuttgart.

Erhielt nebst seinem BruderJohan Friedrich von Kaiser Ferdinand III. PRAG, 02.04.1642 den rittermässigen Adelstitel "VON UND ZU JÄGERSBERG"
oo Brackenheim 16.02.1619 Margarethe Scheyhing, * Wahlheim 20.10.1598, + Brackenheim 10.12.1661
2 Kinder von Nr. 30
40.Müller, Anna Rosine, * Wien 27.01.1624, + Urach 03.02.1701
oo Stuttgart 26.08.1644 Georg Friedrich Jäger, * Böblingen 16.10.1622, + Urach 06.10.1679
Kriegskommissär 1645, Vogt in Sindelfingen 1647, in Markgröningen 1654, Calw 1655, Urach 1657.

41.Müller, Johann Jakob, * Regensburg 15.07.1629, + 01.04.1699
Diaconus in Neuenstadt 1650, Pfarrer in Altbach und Zell 1652, Diaconus in Stuttgart 1657, Dekan in Stuttgart 1678, Prälat in Blaubeuren 1683, Probst in Denkendorf 1689.
(vh. II 1. 9. 1668: Maria Magdalena Jäger, * 22. 1. 1630, + 3. 2. 1677, Witwe des Johann Friedrich Ruoff, Keller in Urach; vh. III Stuttgart 16. 4. 1678: Anna Katharina von Hürnheim * 29. 9. 1633, + 25. 1. 1697, Witwe des Johann Georg Heller, Forstmeister. Anna Katharina von Hürnheim; vh. II: Johann Adam Wagner, Falkenmeister in Stuttgart)
oo Stuttgart 24.09.1650 Barbara Gumpelsheimer, * 28.06.1627
1 Kind von Nr. 31
42.Müller, Anna Melusina, * Stuttgart 23.10.1625, + Stuttgart 27.12.1680
oo Stuttgart 16.08.1642 Georg Ludwig Christoph Zorer, * Neuburg / Donau 30.01.1608, + Stuttgart 25.10.1667
Kreissekretär, Oberrat 1652, Kirchenkastenadvokat in Stuttgart 1654
2 Kinder von Nr. 32
43.Jung, Ursula, * Göppingen 24.01.1581, + Kirchheim / Teck 08.10.1644
oo Göppingen 09.04.1605 Johannes Finger, * Weinsberg 24.06.1577, + Kirchheim / Teck 30.04.1658
Apotheker in Kirchheim 1604
(vh. II Kirchheim (Teck 2. 6. 1646: Anna Christina Palm)
44.Jung, Justina, * Göppingen 30.10.1590
oo Göppingen 04.11.1612 Johann Jakob Magirus, * um 1590, + Beilstein 1629
Mag. Tübingen 1608, Repetent am Tübinger Stift 1610, Diaconus in Backnang 1612, Stadtpfarrer in Beilstein 1621-1629
1 Kind von Nr. 33
45.Jäger, Anna Maria, * Brackenheim 13.02.1606
oo 1624 Martin Zimmermann, * Esslingen 08.02.1599, + Neckerrems 30.04.1661
9. 8. 1618 Mag. Tübingen, 11. 12. 1635 Pfarrer in Hirschlanden, 15. 5. 1640 Pfarrer in Heumaden 1646 in Asperg, 1660/61 Pfarrer in Neckarrems
(vh. I. Brackenheim 1624: Anna Maria Jäger; vh. II: ?)
4 Kinder von Nr. 39
46.Jäger, Johann Friedrich von und zu Jägersberg, * Brackenheim 10.12.1619, + Stuttgart 02.05.1689
Kirchenraths-Expeditionsrath Visitations-Expedionsrat 15 Kinder, darunter 10 Söhne
1639-1646 Visitationsrats-Skribent Stuttgart, 1646-1654 Kirchenratssekretär, 1654-1661 Visitations-Vizesekretär, 1661-1682 u. 1685-1689 ord. hzgl. württ. Visitationsrat u. Expeditionsrat, 1682-1685 a.o. Visitations- u. Expeditionsrat, 23.4.1689 - 2.5.1689 hzgl. württ. Kirchenrat Stuttgart
oo Stuttgart 10.02.1640 Margarethe Maurer (Meurer), * 1622, + 1680
47.Jäger, Martin von und zu Jägersberg, * Brackenheim 1624
erhält 1642 zusammen mit seinem Bruder Johann Friedrich Jäger von Kaiser Ferdinand III. den rittermäßigen Adelsstand mit dem Zusatz von Jägersberg verliehen.
48.Jäger, Walburga, * Brackenheim 1630
49.Jäger, Anna Maria von und zu Jägersberg
oo Ulrich IV Renz, * um 1560
Mag. 1592; Amtmann und Stiftspfleger in Oberstenfeld
3 Kinder von Nr. 40
50.Jäger, Susanne Margarete, * 1645, + 22.11.1720
Faber III § 97
oo Urach 30.08.1664 Georg Burkhard Knebel, * Schorndorf 04.03.1641, + 05.04.1711
Diaconus Urach 1663, Tübingen 1668, Dekan in Böblingen 1678, in Göppingen 1682, design. Abt Hirsau 1696, Lorch 1699, Maulbronn 1703-1711
Faber III § 97
51.Jäger, Karl Friedrich, * Sindelfingen 27.11.1653, + Herrenberg 13.12.1711
Stadtschreiber in Böblingen, geheimer Registrator in Stuttgart 2. 2. 1692, Vogt in Herrenberg 25. 7. 1696
oo Böblingen 06.08.1678 Johanna Rosina Essich, * Vaihingen 27.12.1658, + Herrenberg 30.07.1716
52.Jäger, Philipp Friedrich, * Urach 16.08.1661, + 11.11.1728
Dr. med.; Physikus in Schorndorf

oo 1687 Clara Katharina Cless, * Möckmühl 16.03.1666
1 Kind von Nr. 41
53.Müller, Dorothea Rosine, * Zell 18.10.1655, + Schorndorf 1717
oo Stuttgart 18.07.1676 Heinrich Abraham Faber, * Stuttgart 08.04.1645, + 21.04.1703
1 Kind von Nr. 43
54.Finger, Johann Adam, * Kirchheim / Teck 21.05.1619, + Kirchheim / Teck 31.05.1683
oo Kirchheim / Teck 24.09.1644 Anna Christina Meiderlein, * Augsburg 08.01.1620, + Kirchheim / Teck 1665
1 Kind von Nr. 44
55.Magirus, Felicitas Justine, * Backnang 11.05.1615, + Kohlberg 1705
oo Böblingen 09.03.1641 Johann Martin Linsenmann, * Tübingen 09.05.1602, + Sindelfingen 16.02.1683
Müller und Bürgermeister in Böblingen 1625, Universitätskeller in Sindelfingen

9 Kinder von Nr. 46
56.Jäger, Johann Christoph von und zu Jägersberg, * Stuttgart 09.03.1645, + Schorndorf / Württemberg 26.08.1713
1663 stud.jur. Uni Tübingen, Lic.jur., 1672-1674 Kanzleiadvokat Stuttgart, 1674-1687 hzgl. württ. Vogt und Rentkammer-Rat Kirchheim/T, 1687-1695 hzgl. württ. Keller Schorndorf, 1695-1703 hzgl. württ. Stabskeller Liebenstein, 1703 im vorzeitigen Ruhestand.
oo Stuttgart 19.06.1672 Marie Dorothee Holland, * Calw 06.05.1654, + Liebenstein / Neckarwestheim 29.07.1710
57.Jäger, Johann Wolffgang von und zu Jägersberg, Kanzler und Probst zu Tübingen, * Stuttgart 17.03.1647, + Tübingen 02.04.1720
Entstammt der Familie des Johann Friderich Jäger von und zum Jägersberg, ge. 1596 (Urenkel)
Notes: s.a. Stories- Imm. ... Prof. d. Theologie in Tübingen 1679, Prälat in Maulbronn 1694, Konsistorialrat u. Stiftsprediger in Stuttgart 1699.
Kanzler d. Universität Tübingen 1703, Prälat in Adelberg. Biographie: ADBXIII, S. 651, XXIX, S. 775 und NDB 10. Portrait: Scholl, Bildnisse der Univ. Tübingen, Nr. 98. Jaeger, Johann Wolfgang : BIGAE FRATRUM OPITMAE; JOH. WOLFGANGO JÄGERO, ut et CHRISTIANO FRIDERICO JÄGERO, MITRAM DOCTORALEM JURE 8iure9 MERITOQUE CAPESSENTI 7 APPLAUDUNT PATRONI FAUTORES; AMICI: (Mitarb.: Johann Osianderu.a.) Tubingae: J.K. Reis 1693, 12 Seiten verstarb ohne männliche Nachkommen.
J. besuchte die Klosterschulen Hirschau und Bebenhausen, dann das Stift in Tübingen (1669 Mag.).
Im Febr. 1671 zum Stiftsrepetenten ernannt, trat erdieses Amt jedoch nicht an, da er zum Prinzen-Informator und Reise-Prediger der Söhne Eberhards III. an den Stuttgarter Hof beordert wurde. Dort blieb er bis 1678, um dann eine Professur in der phil. Fakultät Tübingen zu übernehmen, die erbis 1692 innehatte.
Seit 1690 gleichzeitig auch Mitglied der theol. Fakultät, wurde er 1704 deren 1. Ordinarius und übernahm im selben Jahr das Kanzleramt der Universität, das er bis 1720 verwaltete.
Daneben nahm er zahlreiche hohekirchliche Ämter wahr.
J. verdiente sich seine wissenschaftlichen Lorbeeren vor allem im Kampf gegen mytisch-chiliastische Lehrer wie Madame de Bourignonund P. Poiret, Jakob Böhme, Gottfried Arnold und Johann W. Petersen.
Man hat ihn mit Recht zur „Übergangstheologie“ gerechnet (M. Brecht), die das orthodoxealtwürtt. Luthertum von zwei Seiten her erweichte und umstrukturierte.
Er übernahm wie schon vor ihm der Tübinger Stiftspropst Chr. Wölfflin die ref. Föderaltheologie, näherte so die lutherische an die ref. Dogmatik an und bereitete damit u. a. auch den späteren Einfluß des coccejanisch-heilsgeschichtlichen (biblizistischen) Denkens auf die württ. Theologie, vor allem auf Bengel, vor.
J.lehnte sich an das rationalistische Naturrechtssystem des Hugo Grotius an und verhalf dadurch neuen Ideen zum Eingang in die Tübinger Fakultät.
Bei durchaus aufrichtiger persönlicher Hochachtung für Spener übersah er dessen Gefährdungen durch Mystizismus und Separatismus nicht und bekämpfte in Württemberg mit Entschiedenheit alle separatistischen und schwärmerischen Auswüchse des Pietismus in Lehre und Leben.
J. trieb – mit Hilfe seiner guten Beziehungen zum Stuttgarter Hof – aktiv Kirchenpolitik und brachte u. a. 1715 den Entwurf eines Generalreskriptes, das von einer pietistenfreundlichen Gruppe im Stuttgarter Konsistorium ausgearbeitet worden war, durch persönliche Intervention beim Herzog zum Scheitern.
Harte Polemik orthodoxer Observanz steht bei J. neben irenischen Zügen. Erstere trug ihm in der Literatur manche Kritik ein.
Er hat aber in seinem „Compendium theologiae positivae …“, das 1702 amtlich in Württemberg eingeführt wurde und älteren Lehrbüchern von M. Hafenreffer und J. G. Sigwart ablöste, durchaus den Versuch gemacht, die erstarrte orthodoxe Dogmatik durch Übernahme derFöderalmethode und durch engeren Anschluß an die biblische Theologie zu überwinden.

In dieser Hinsicht besteht Weizsäckers Urteil zu Recht:
„Mit J.war ein neuer Geist und Ton in die Facultät eingezogen.“
Werke ↑ W Verz. in: Würt. Nebenstunden I, 1718, S. 1-71 (nach e. v. J. selbst verfaßten Ll.); vgl. auch: Jöcher II, 1828 f.
Literatur ↑ ADB 13; C. v. Weizsäcker,Lehrer u. Unterricht an d. ev.-theolog. Fac. d. Univ. Tübingen, 1877, S. 81 ff.;H. Hermelink, Gesch. d. ev. Kirche in Württemberg v. d. Ref. b. z. Gegenwart, 1949; Ch. Kolb, in: Bll. f. württ. KG 51, 1951, S. 56; W. Angerbauer, Das Kanzleramt an d. Univ. Tübingen u. s. Inhaber 1590-1817, 1971. Portraits ↑ 4 versch. Bildnisse (Stuttgart, Landesbibl.); Ölgem. v. C. Kayser, 1718 (Tübingen, Univ.). Autor ↑ Gotthold Müller Empfohlene Zitierweise ↑ Müller, Gotthold, „Jäger, Johann Wolfgang“, in: Neue Deutsche Biographie 10 (1974), S. 269f. [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd100181473.html s.a. STORIES ...
Johann Wolfgang Jäger begann bereits im Alter von 16 Jahren ein Hochschulstudium der Philologie, Philosophie und Theologie in Tübingen. Er wurde Hauslehrer für den älteren Prinzen Karl Maximilian und 1676 auch für dessenBruder Georg Friedrich, die Söhne des Herzogs Eberhard III. von Württemberg.[1]1680 erhielt er die außerordentliche Professur der Geographie und der lateinischen Sprache und 1681 die ordentliche Professur der griechischen Sprache in Tübingen. Er wurde 1684 Lehrer der praktischen Philosophie und Ephorus des theologischen Stiftes.
1702 wurde er zum Kanzler der Universität Tübingen ernannt, wo erProfessor der Theologie, Propst der Stiftskirche war, bis er 1709 Abt im Kloster Adelberg und Generalsuperintendent des Landes Württemberg wurde.
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Johann Wolfgang J., Professor derTheologie und Kanzler der Universität Tübingen, wurde den 17. März 1647 zu Stuttgart geboren, wo sein Vater Kanzlei-Expeditionsrath war. Er besuchte zuerst dasGymnasium zu Stuttgart, dann die Klosterschule zu Hirschau und Bebenhausen, bezog, 16 Jahre alt zur Universität reif erklärt, die Hochschule Tübingen und studirte, in das theologische Stift aufgenommen, nebst Philologie und Philosophie, die theologischen Wissenschaften. Durch Fleiß und Fortschritte sich auszeichnend wurde er 1669 Magister und am 10. Februar 1671 zum Repetenten des theologischen Convicts ernannt. Diese Stelle anzutreten verhinderte ihn jedoch ein fürstlicher Befehl, der ihm die Stelle eines Informators bei dem älteren Prinzen Karl Maximilian und später auch (1676) bei dessen Bruder Georg Friedrich übertrug. Diese begleitete er vorerst als Erzieher auf die Universität Tübingen, machte dann mit denselben bis 1678 zugleich als Reiseprediger Reisen durch die Schweiz und Italien und begleitete sie 1678 als Feldprediger in das Lager nach Philippsburg. Zurückgekehrt erhielt er 1680 die außerordentliche Professur der Geographie und der lateinischen, dann 1681 die ordentliche der griechischen Sprache zu Tübingen, wurde 1684 Lehrer der praktischen Philosophie und Ephorus des theologischen Stiftes, 1688 der Logik und Metaphysik und Visitator aller niederen Schulen in Ober-Württemberg („ob der Steig“), 1689 Licentiat und 1692 Doctor der Theologie wie auchSuperintendent des theologischen Stiftes und 1698 Abt und General-Superintendent des Klosters Maulbronn. Im J. 1699 erhielt er die Stelle eines Stiftspredigers, Visitators der Universität und Consistorialraths zu Stuttgart, kehrte aber, 1702 zum Kanzler der Universität ernannt, von Stuttgart wieder nach Tübingen zurück, wo er Professor primarius der Theologie, Propst bei der St. Georgenkirche und1709 zum Abt zu Adelberg und General-Superintendenten des Landes ernannt wurdeund starb zu Tübingen den 20). (nicht 2.) April 1720. J. verdient unter den gelehrtesten Theologen seiner Zeit und nützlichsten akademischen Lehrern einen hervorragenden Platz. Zugleich aber war er ein überaus orthodoxer reformirter[1] Theolog und, worin seine Hauptstärke lag, ein ebenso heftiger Polemiker, was fast alle seine Schriften, die meistens die Dogmatik betreffen, bezeugen. Unter diesen,sämmtlich in lateinischer Sprache geschrieben, nehmen die erste Stelle ein seintheologisches Lehrsystem, das bekannteste unter seinen Werken, welches sogar inEngland unter dem Titel „Corpus doctrinae federalis“ bekannt wurde: „Systema theologicum dogmatico-polemicum“ (1725, 4) und das oft gedruckte und in Württemberg lange Zeit amtlich eingeführte: „Compendium Theologiae … pro scholis in DucatuWirtembergico“, obgleich in beiden gute Ordnung, genauer Zusammenhang und Gleichheit der Abhandlungsart vermißt wird. Auch die neuere Kirchengeschichte im Parallelismus mit der weltlichen ist von ihm unter dem Titel: „Hist. eccl. c. parallelismo profanae“ (1692 und später vermehrt: 1709, 1717) „ex speciali Seren. Würtem. Ducis jussu scripta“ bearbeitet worden. Unter seinen übrigen philosophischen, besonders moralischen Schriften verdienen Erwähnung: „Defensio Imperatoris Josphi contra curiae Romanae bullas“ (1709) und seine Dissertation: „De Bened. Spinozae vita et doctrina“ (1710).

Vgl. A. Fr. Bök, Gesch. d. Univers. Tübingen, S. 141–42. Würtemberg. Nebenstunden I, 1–71 (nach einem von J. selbst 1718 geschriebenen Lebenslaufe und Verzeichniß seiner bis dahin verfaßten Schriften). Jöcher. Saxi Onomast. V, 413–14.
Quelle:
Artikel „Jäger, Johann Wolfgang“ von Jakob Franck in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 13(1881), S. 651, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:J%C3%A4ger,_Johann_Wolfgang&oldid=1784070 (Versionvom 27. März 2012, 06:37 Uhr UTC)
oo I. Stuttgart 23.02.1679 Anna Magdalena Osiander
oo II. 1702 Maria Catharina von Gülchen
58.Jäger, Chistian Friedrich von und zu Jägersberg, Klosterhofmeister zu Kirchheim/Teck, * Stuttgart 22.06.1650, + 02.12.1715
6. Sohn von 10; Fürstlich brandenburgischer Hof und herzoglich württ. Regierungsrat, seit 1700 Direktor der Ritter-Akademie in Erlangen; Fürstlicher Kanzlei-Advocat, sowie Kloster-Hofmeister. s.a. Stuttgarter Totenbuch, sowie unter Stories "Die Linien von Jägersberg und von Gärtringen" ****Christian Friedrich von Jägersberg vereinigte durch Eheschliessung die Linien von Jägersberg mit Jäger von Gertringen/Amanuds Jäger durch Eheschließung mit Maria Dorothea Jaeger
oo Stuttgart 20.05.1679 Maria Dorothea Jäger von Gärtringen, * Kirchheim / Teck um 1657, + 01.12.1717
10 Kinder
"Die Linien von Jägersberg und von Gärtringen" ****
Christian Friedrich von Jägersberg vereinigte
durch Eheschliessung die Linien
von Jägersberg mit Jäger von Gertringen / Amandus Jäger durch Eheschließung mit
Maria Dorothea JAEGER
Eltern Wolfgang Phillipp JAEGER
1679 (ermittelt aus der ursprünglichen Angabe "May 20 1679")
Kirchheim/Teck Christian Friedrich (6.Sohn) JAEGER •1689 Sophie (Sofia) Jakobine JAEGER (VON JAEGERSBERG) ♀
•1684 (ermittelt aus der ursprünglichen Angabe "Jan 23 1684") Christoph (Christian) Adam JAEGER (VON JÄGERSBERG) ♂
•1688 (ermittelt aus der ursprünglichen Angabe "Mar 21 1688") Christian Friedrich VON JÄGERSBERG ♂
•1692 (ermittelt aus der ursprünglichen Angabe "Sep 29 1692") Justine(a) Dorothea JAEGER (VON JAEGERSBEG) ♀
•1696 (ermittelt aus der ursprünglichen Angabe "Oct 21 1696") Juliane Dorothea Elisabeth JAEGER (VON JAEGERSBEG) ♀
Notizen zu dieser Person
Maria Dorothea Jäger von Gärtringen; der Ehe entstammen 10 Kinder
59.Jäger, Eberhard von und zu Jägersberg, * Stuttgart 1652
Landschaftseinnehmer in Stuttgart.
oo Marie Elisabethe Herbst
60.Jäger, Johann Gottlieb Jäger von und zu Jägersberg, * Stuttgart 1654
Kanzlist in Stuttgart.
oo Heslach 18.11.1684 Marie Elisabethe Sigwart
61.Jäger, Johannes Jäger von und zu Jägersberg, * Stuttgart 1656
62.Jäger, Anna Margarethe Jäger von und zu Jägersberg, * Stuttgart 09.07.1659, + 1726
oo Rottenacker 29.01.1684 Wilhelm Christian Faber, * Stuttgart 27.11.1655, + 1715
Vogt in Rothenacker, Klosterverwalter in Blaubeuren, Ökonomierat, Expeditionsrat in Stuttgart.
63.Jäger, Anne Marie von und zu Jägersberg, * Stuttgart 1661, + Vaihingen (Enz) 08.04.1696
oo Stuttgart 26.10.1690 Jeremias Wässerer, * Schorndorf / Württemberg 1662
wurde 1691 Maulbronnischer Pfleger zu Ötisheim
64.Jäger, Marie Catharine von und zu Jägersberg, * Stuttgart 1665
oo Hirsau 15.05.1688 Christoph Heller
Forstverwaltungsadjunkt zu Hirsau
1 Kind von Nr. 49
65.Renz, Johann Georg, * Göppingen 09.05.1588, + Neuenstadt 24.11.1626
Diaconus in Freudenstadt 1611, in Herrenberg 1612, Dekan in Neuenstadt 1620-1626

oo Ursula Bauhof, * Münster / Stuttgart 26.04.1593
1 Kind von Nr. 50
66.Knebel, Johann Jacob, * Tübingen 27.12.1676, + 03.11.1712
Regierungsrat und Hofrat in Stuttgart
Faber III § 173

oo Stuttgart 31.08.1700 Johanna Margarete Faber
2 Kinder von Nr. 51
67.Jäger, Georg Friedrich, * Böblingen 23.02.1682, + Schorndorf 31.07.1731
Stadtschreiber in Schorndorf 1705
Faber III § 181
oo Schorndorf 17.11.1705 Anna Maria Wölfing, * Schorndorf 09.07.1679, + Schorndorf 19.09.1755
68.Jäger, Carl Friedrich, * 25.05.1690
oo Böblingen 27.11.1713 Regina Catharina Martini, * Böblingen 21.06.1696
1 Kind von Nr. 52
69.Jäger, Rosine Margarete, * 21.04.1688
oo Schorndorf 31.07.1714 Wolfgang Wilhelm Schmidlin, * 12.02.1692, + 1758
Präzeptor in Nürtingen 1714-1758
Faber 3 § 191
2 Kinder von Nr. 53
70.Faber, Georg Abraham, * Stuttgart 02.10.1686, + Schorndorf 09.09.1751
Spezialsuperintendent
oo Stuttgart 30.06.1711 Magdalena Elisabeth Härlin, * Stuttgart 15.03.1688, + Nürtingen 27.04.1771
71.Faber, Jakob Heinrich
1 Kind von Nr. 55
72.Linsenmann, Georg Friedrich, * 1643
oo Maria Magdalena Steinhofer
Tochter des Georg Steinhofer, Bürgermeister in Marbach

6 Kinder von Nr. 56
73.Jäger, Philipp Ludwig von Jägersberg, Verwalter in Kaltenwesten (heute Neckarwestheim), * 1678, + 1751
74.Jäger, Johann Christoph von Jägersberg, * Kirchheim / Teck 1679, + Waiblingen 1751
Bürgermeister und Oberzoller in Waiblingen.
oo Liebenstein 1707 Anna Maria Weber
75.Jäger, Johann Friedrich von Jägersberg, Kaufmann in Liebenstein und Holzhalter in Vaihingen an der Enz
oo Vaihingen (Enz) 1702 Anna Elisabeth Arleth
76.Jäger, Johannes von Jägersberg, Kaiserlicher Notar und Vogt in Bürg
oo 1709 Maria Regina Becht
77.Jäger, Maria Christiane von Jägersberg
oo 1703 Christoph Becht, Rat und Stabskeller in Liebenstein
78.Jäger, Ursula Elisabeth von Jägersberg
oo I. Liebenstein 20.06.1706 Gabriel Wagner
Kaumann in Liebenstein, Holzfactor in Vaihingen, Stabskeller in Enbeg, Bauverwalter in Luwigsburg
oo II. 1719 Georg Gottfried Neuheuser
Rentkammersekretär in Stuttgart und Sohn des Oberrats Johann Gottfried Neuheuser
3 Kinder von Nr. 57
79.Jäger, Anna Sophia von Jägersberg, * Tübingen 03.11.1689, + Tübingen 03.06.1704
80.Jäger, Dorothea Juliana von Jägersberg, * Stuttgart 1697, + 1720
oo Stuttgart 06.08.1715 Georg Friedrich Stockmayer, Regierungsrat und Hofgerichts-Sekretär in Stuttgart, * Gemmingheim 31.01.1686, + Stuttgart 06.07.1745
81.Jäger, Anna Magdalena von Jägersberg, * Tübingen
oo Stuttgart 23.08.1704 Johann David Frisch, * Dornstetten / Freudenstadt / Württemberg 21.08.1676, + 1742
Diaconus in Stuttgart 1726, Prälat in Adelberg 1720; Stiftsprediger 1726 und Konsistorialrat in Stuttgart
5 Kinder von Nr. 58
82.Jäger, Christoph Adam von Jägersberg, Liederdichter, * Kirchheim/Teck 23.01.1684, + Wernigerode (Harz) 05.09.1759
Expeditionsrat in Stuttgart , gräfl. Stolberg-Werningerodescher Hofmeister und geistlicher Liederdichter, der mit Graf Christian Ernst von Stolberg-Wernigerodeeine Sammlung geistlicher Lieder herausgab. Jäger: Christoph Adam J. v. Jägersberg, geistlicher Liederdichter, als Sproß einer in weltlichen und geistlichenAemtern ausgezeichneten württembergischen Adelsfamilie am 23. Januar 1684 geb.,† den 5. September 1759 zu Wernigerode. Dem frommen Grafen Ernst zu Stolberg-Wernigerode aufs [658] Beste empfohlen, wurde er von diesem am 1. August 1782 mit der Leitung seines einzigen Sohnes, des Erbgrafen Heinrich Ernst, betraut. Er begleitete denselben auf die Universitäten Halle und Göttingen, dann ihn und den Grafen Günther zu Stolberg-Stolberg, den Vater des Dichterpaares, auf Reisen, diezu ihrer Ausbildung unternommen wurden. Da er sich hierbei die besondere Liebe seiner Pfleglinge und das Vertrauen des Grafen Christian Ernst erworben hatte, soübertrug ihm dieser, als seinem Hofmeister, die oberste Leitung des gräflichenHofhalts. Wenn nun auch der Geist Spener’s und Francke’s das ganze Leben des wernigerödischen Grafenhauses durchwaltete, so hielt doch der regierende Graf festan der hergebrachten standesgemäßen Gestalt des Hoflebens. Hierbei war nun die vielfache Beschäftigung mit äußerlichen Dingen, der Verkehr mit den oft zahlreichen verschiedenartigen Gästen bei der Tafel und festlichen Gelegenheiten für dender Welt abgekehrten Sinn des Hofmeisters oft eine drückende Beschwerde, doch wußte er sich selbst inmitten dieser Feste und Zerstreuungen zu geistlicher Beschaulichkeit in sich selbst zurückzuziehen. Erleichtert wurde ihm das freilich dadurch, daß ihm und seiner Herrschaft in allen Grundfragen des christlichen Glaubens und Lebens völlige Uebereinstimmung herrschte. Jene Abkehr von der Welt, die Vorbereitung eines ihr abgestorbenen Pilgrims auf das himmlische Jerusalem ist nun der Grundton in allen von ihm erhaltenen Gedichten, Liedern und sonstigen Aufzeichnungen. Das Buch von der „Nachfolge Christi“ war seine Lieblingsschrift. Wieoffen und rückhaltislos er seine innere Ueberzeugung gegen die ihm zunächst anvertrauten Glieder des gräflichen Hauses aussprach, geht aus den Ermahnungen hervor, die er im September 1755 vom Krankenbette aus an den damaligen Erbgrafen Christian Friedrich richtete. Er stellte seinem Zögling vor, daß er einst denselbenschmerzlichen Weg in die selige Ewigkeit gehen müsse, wie jetzt sein Hofmeister, warnt ihn vor Selbstbetrug in geistlichen Dingen und daß er sich das Gute durch vieles Hören und Sehen desselben nicht zur todten Gewohnheit ohne innere Selbstbethätigung werden lasse. Mit Gefühlsrührung müsse man sehr vorsichtig sein. Von jenem Krankenkager erhob J. v. J. sich wider Verhoffen noch einmal, legte aberim nächsten Jahre sein Hofamt nieder und verstarb vier Jahre später wohlbetagtan einer auszehrenden Krankheit. Jedes äußere Ehrengedächtniß, Leichenpredigt und Nennung seines Namens verbat er sich in seinem letzten Willen. Als Sänger geistlicher Lieder gehört er dem pietistischen wernigeröder Kreise an; 26 seiner Lieder erschienen in der 1752 zu Wernigerode herausgegebenen „Neuen Sammlung geistlicher Lieder"; ihrer vier, darunter zwei in der erwähnten Sammlung nicht enthaltene, finden sich schon in der Nachlese zum wernigerödischen Gesangbuch vom J. 1735. Andere sind uns in zwei Handschriften der gräflichen Bibliothek zu Wernigerode erhalten. Die eine, mit der Aufschrift: „Zufällige Gedanken und Seuffzerleinin stillen Stunden verfertiget“, enthält auch kürzere epigrammatische Verse undchristliche Betrachtungen in Alexandrinern. Unmittelbar nach seinem Ableben erschienen die im J. 1752 verfaßten „Todes- oder vielmehr Lebensgedanken eines unterdem Geleit des Engels des Bundes aus dem geistlichen Egypten durch die Wüste dieser Welt ins himmlische Freudenland eingegangenen Pilgrims. Wernigerode 1759; wieder aufgelegt Basel 1761. Vgl. gräfl. Hauptarchiv und Bibliothek zu Wernigerode; Koch, Kirchenlied, Bd. 4, S. 495–498.
(s. auch Frankesche Stiftung)
oo Elisabeth Margarethe Meurer
83.Jäger, Christian Friedrich von Jägersberg, * Kirchheim / Teck 21.05.1688
84.Jäger, Sophia Jakobina von Jägersberg, * Kirchheim / Teck 30.04.1689, + Augsburg 19.02.1773
oo Erlangen 07.08.1713 Samuel Urlsperger, * Kirchheim /Teck 31.08.1685, + Augsburg 20.04.1772
1714 Hofcaplan, Hofprediger, Consistorialrath, 1718 Entlassung wegen der Eimischung in die Angelegenheiten der beruechtigten Graefin von Wuerben, naeheres beschreibt Carl Pfaff in seiner Geschichte Wuertemberg`s
85.Jäger, Justine (a) Dorothea Jäger von Jägersberg, * 29.09.1692
oo Stuttgart 28.01.1716 Johann Andreas Grammlich, Pfarrer in Stetten/Remstal , Hofkaplan in Stuttgart (1689-1728); an beiden Stellen Nachfolger Samuel Urlspergers, * Stuttgart 01.07.1689, + Stuttgart 07.04.1728
Entnommen aus:
Genealogische Spuren der Familie Lüngen aus dem Rheinland, sowie der Familie Jaeger aus Württemberg
Jörg Lüngen aus Düsseldorf
86.Jäger, Juliane Elisabeth Dorothea von Jägersberg, * Kirchheim/Teck 21.10.1696, + 30.07.1741
Vater: Christian Friedrich Jäger. 1718 Heirat mit Johann Gottfried Salzmann. Schwester: Sophie Jakobine Jäger.
Biografische Nachweise:
Schwarz, Reinhard (Hrsg.): Samuel Urlsperger (1685-1772) Augsburger Pietismus zwischen Außenwirkungen und Binnenwelt, S. 56.
oo Tübingen 1718 Johann Gottfried Salzmann
Rektor in Esslingen Sohn des Sachsen-Merseburgischen Sekretärs Johann Jakob Salzmann
2 Kinder von Nr. 59
87.Jäger, Johann Friedrich von und zu Jägersberg, * Stuttgart 1681
88.Jäger, Marie Elisabethe von und zu Jägersberg, * 1685
1 Kind von Nr. 65
89.Renz, Johann Georg, * Neuenstadt 28.08.1622, + Rechentshofen 31.12.1693
Lersner'scher Burgvogt in Hohenstein, Klosterhofmeister in Rechentshofen 1664
(Vorname lt. Faber 64 § 171: Johann Konrad)
oo Großsachsenheim 04.11.1656 Anna Barbara Sieber, * Stuttgart 13.02.1640, + Kleinsachsenheim 20.08.1741
1 Kind von Nr. 66
90.Knebel, Christine Dorothee, * Stuttgart 04.07.1702, + 10.05.1775
Faber III § 290
oo Stuttgart 06.02.1720 Johann Daniel Hofmann, * Stuttgart 26.11.1695, + Stuttgart 26.11.1759
Kirchenratssekretär, Bürgermeister Stuttgart; im Landschaftsausschuss

4 Kinder von Nr. 67
91.Jäger, Philipp Friedrich, * Schorndorf 14.11.1707, + 1745
Regierungsrat und Hofgerichtassessor in Stuttgart, Tutelarrat
oo Kirchheim (Teck) 15.08.1730 Charlotte Regina Cless, * um 1697, + 30.05.1743
92.Jäger, Marie Rosina, * Schorndorf 25.02.1713, + Schorndorf 13.08.1773
oo Schorndorf 07.11.1730 Wilhelm Friedrich von Weckherlin, * Stuttgart 23.03.1706, + Schorndorf 17.04.1759
Adjunkt in Schorndorf 1728, Stadtschreiber in Schorndorf 28. 7. 1731
93.Jäger, Georg Friedrich, * 12.12.1714, + 1787
Physicus in Nürtingen
(vh. II Justine Philippine Sutor, + 1751)
Faber 3 § 303
oo Heslach 03.01.1738 Christiane Friederike Rheinwald, * Stuttgart 13.06.1714, + Nürtingen 12.04.1747
(vh. I: David Rheinwald, Expeditionsrat in Stuttgart)
94.Jäger, Ludwig Friedrich, * Schorndorf 24.08.1722, + Schorndorf 29.01.1782
Bürgermeister in Schorndorf, auch Landschaftsassessor
oo Großheppach 26.08.1755 Maria Doroethea Plattenhardt, * Esslingen 22.01.1728, + Schorndorf 08.04.1796
2 Kinder von Nr. 68
95.Jäger, Carl Friedrich, * Böblingen 22.02.1718, + Denkendorf 24.01.1761
Mag. 1736, Repetent 1741, Diakon in Waiblingen 1747, 2. Klosterpräzeptor an der Klosterschule in Denkendorf 1748, Titel Professor 1752
oo Neuenstadt / Kocher 07.11.1747 Friederike Christiana Binder, * Neuenstadt an der Linde 05.02.1727, + 1798
Sie war blind
96.Jäger, Justine Friederike, * Böblingen 24.03.1720, + Nürtingen 19.03.1796
oo nach 1746 Johann Wilhelm von Filseck Moser, * Stuttgart 22.02.1710, + Dümmenz 03.03.1759
1 Kind von Nr. 69
97.Schmidlin, Philipp Friedrich, * 14.06.1719, + 1785
Regierungsrat und Geheimer Sekretär in Stuttgart
Faber 3 § 319

oo Stuttgart 06.10.1750 Dorothea Hedwig Graß, * Stuttgart 18.01.1727
1 Kind von Nr. 70
98.Faber, Gottlieb Friedrich, * Schorndorf 21.03.1721, + Nürtingen 18.08.1772
Oberamtmann in Schorndorf
oo Stuttgart 22.06.1745 Christina Dorothea Hoffmann, * Stuttgart 18.01.1727, + Nürtingen 03.09.1799
1 Kind von Nr. 72
99.Linsenmann, Joseph Friedrich, Hzgl. Württ. Stadt- und Amtsschreiber zu Urach, * Sindelfingen 20.09.1687, + Urach 22.04.1774
Stadtschreiber in Urach 1741
(Faber 129 32; vgl auch Scholl § 119 - handschr. Nachtrag)
oo I. Urach 24.11.1716 Anna Maria Dorothea Scholl, * Urach 03.06.1696, + Lustnau / Tübingen 02.04.1741
oo II. 1743 Sophia Margaretha Georgii, * Urach 23.12.1690, + Urach 03.02.1766
1 Kind von Nr. 74
100.Jäger, Johann Gottlieb von Jägersberg, Stadtschreiber in Waiblingen, * Waiblingen 1708, + Waiblingen 1766
einziger Sohn
oo Christiane Magdalene Weisser, * 1708, + 1746
1 Kind von Nr. 80
101.Stockmayer, Friederike Dorothea, * Stuttgart 02.07.1717, + Flözingen / Zimmer-Rottweil / Württemberg 09.11.1794
oo 23.11.1734 Amandus Ludwig Bilfinger
1 Kind von Nr. 81
102.Frisch, Sophie Magdalena, * Stuttgart 23.01.1706
oo Stuttgart 21.10.1727 Friedrich David Cless, * Großsachsenheim 10.10.1696, + Rommelshausen 06.04.1745
Pfarrer in Rommelshausen 1727
5 Kinder von Nr. 82
103.Jäger, Johann Christoph von Jägersberg, * Stuttgart 07.11.1719
104.Jäger, Dorothea Margaretha von Jägersberg, * Stuttgart 15.01.1721
105.Jäger, Christian Friedrich von Jägersberg, * Stuttgart 21.08.1725
106.Jäger, Charlotta Maria von Jägersberg, * Stuttgart 1727
107.Jäger, Christiana Magdalena von Jägersberg, * Stuttgart 1728
1 Kind von Nr. 85
108.Grammlich, Johanna Friederika, * Stuttgart 1723
oo Neustadt / Aisch 1741 Johannes Augustinus Oertel, * Neustadt / Aisch 30.07.1718, + 12.02.1776 (?)
Justizrat
1 Kind von Nr. 89
109.Renz, Johann Konrad, * Rechentshofen 07.12.1661, + Kirchheim /Teck 1737
Vikar in Seeburg 1687, Diakon in Bönnigheim 1688, Pfarrer in Gemmingen (Baden) 1707-1735
oo 18.06.1689 Anna Margarethe Laiblin, * Großbottwar 14.12.1668, + 1737
2 Kinder von Nr. 90
110.Hoffmann, Christina Dorothea, * Stuttgart 18.01.1727, + Nürtingen 03.09.1799
oo Stuttgart 22.06.1745 Gottlieb Friedrich Faber, * Schorndorf 21.03.1721, + Nürtingen 18.08.1772
Oberamtmann in Schorndorf
111.Hoffmann, Friederike Charlotte, * Stuttgart 01.03.1735, + Weilimdorf 1804
oo Stuttgart 08.07.1760 Christian Gottfried Hoffmann, * Stuttgart 04.04.1728, + Stuttgart 27.02.1800
Geheimer Registrator, Kabinetts-Sekretär 1763, hohenzollerisch-hechingischer Hofrat und Landschaftsregistrator in Stuttgart
(vh. I Lustnau 21. 9. 1751: Karoline Philippine Currlin, Tochter des Elias Currlin, Vogt in Lustnau; vh. II Stuttgart 8 .7. 1760: Friederike Charlotte Hoffmann, * 1. 3. 1735, + 1804, Bürgermeister in Stuttgart
Faber 1 Inst. B § 71; 44 § 17; 3 § 463
1 Kind von Nr. 91
112.Jäger, Anna Friederike, * Stuttgart 02.01.1732
oo Stuttgart 25.11.1749 Gotthold Stäudlin, * Stuttgart 1726, + Stuttgart 1794
Regierungsrat
2 Kinder von Nr. 92
113.Weckherlin, Ferdiand Wilhelm von, * Schorndorf 23.08.1734, + Stuttgart 13.04.1814
oo Stuttgart 12.05.1767 Luise Auguste Vischer, * Stuttgart 03.09.1738, + Stuttgart 16.10.1808
114.Weckherlin, Rosine Christiane, * Schorndorf 28.06.1741, + Schorndorf 11.02.1771
oo Schorndorf 26.09.1759 Christian Gottlieb Schmid, * Neuffen 13.07.1725, + 31.07.1803
Stadtschreiber in Schorndorf
Faber 3 § 496; 85 § 90 b)
1 Kind von Nr. 93
115.Jäger, Christian Friedrich von, * 13.10.1739, + Stuttgart 07.09.1808
Professor der Medizin in Tübingen, Leibmedikus in Stuttgart
(vh. II: Luise Friederike Sonntag, Tochter Hofrats und Obervogt Sonntag in Pforzheim)
Faber 3 § 498
oo Lustnau / Tübingen 22.11.1768 Christiane Elisabeth Gmelin, * 03.10.1751, + 14.02.1774
1 Kind von Nr. 94
116.Jäger, Ludwig Friedrich von, * Schorndorf 05.10.1763, + Ottmarsheim 15.02.1843
Pfarrer
oo Stuttgart 01.05.1798 Rosine Auguste Friederike Weckherlin, * Stuttgart 23.09.1771, + Ottmarsheim 08.04.1816
2 Kinder von Nr. 95
117.Jaeger, Philipp Friedrich, * Denkendorf 06.05.1751, + Waiblingen 30.12.1823
oo Cannstatt 1783 Christiana Sophie Stäudlin
118.Jäger, Beata Augusta, * Denkendorf 13.06.1757, + Neuenstadt / Kocher 03.09.1788
oo Wüstenrot 11.02.1777 Christian Friedrich Hochstetter, * Neuenstadt / Kocher 17.03.1746, + Neuenstadt / Kocher 15.08.1822
Kaufmann, Hauptzoller und Bürgermeister in Neuenstadt
(vh. II 1789: Sophia Regina Bührer)
DGB 146, 402; Faber 3 § 502; 98 B § 28
1 Kind von Nr. 97
119.Schmidlin, Henriette Hedwig, * Stuttgart 15.12.1761, + Stuttgart 22.02.1835
oo Stuttgart 16.02.1787 Johann Christoph Schott, * Nürtingen 14.08.1752, + Stuttgart 10.12.1805
Landschafts-Akziskommissar 1782, Assistent des Vaters 1783, Landschaftskommissar in Stuttgart 1788
(vh. I Stuttgart 25. 1. 1785: Heinrike Sophie Hauff, + 15. 1. 1786, Tochter des Christoph Friedrich Hauff, Pfarrer in Bissingen)
Schott III 9
2 Kinder von Nr. 99
120.Linsenmann, Christian Friedrich, * 03.05.1737, + Nürtingen 12.11.1808
Klosterhofmeister in Offenhausen
121.Linsenmann, Christiane Regine
oo Neuffen 28.11.1752 Karl Heinrich Otto Schmid, * 13.03.1724, + 01.04.1784
Stadtschreiber in Urach
1 Kind von Nr. 108
122.Oertel, Andreas Augustin, * Lenkersheim 18.01.1748, + Ansbach 1827
Justizamtmann
oo Regina Friederika Sophia Hartenack, * Bayreuth
1 Kind von Nr. 109
123.Renz, Günther Albrecht von, * Bönnigheim 06.02.1705, + Karlsruhe 25.01.1767
J.U.Lic., Hofgerichtsadvokat in Tübingen 1725, Grävenitz-Limpurgischer Kanzleirat 1729, Professor jur. am Collegium illustre in Tübingen 1731, Regierungsrat in Stuttgart 1737, Württ. Geheimer Rat 1751, Württ. Kreisdeputatus 1752, markgräfl. Baden-Durlach. Geheimer Rat 1764.

oo Tübingen 01.09.1733 Maria Regina Zeller, * Denkendorf 22.02.1716, + Karlsruhe 18.03.1773
1 Kind von Nr. 111
124.Hoffmann, Karl Gottfried, * Stuttgart 23.01.1773, + Stuttgart 22.08.1845
Hauptpostamtsinspektor in Stuttgart
Faber 1 Inst. B § 103
oo Nürtingen 05.09.1805 Johanna Louise Friederike Rooschütz, * Nürtingen 08.03.1780, + Roßwälden 02.03.1858
1 Kind von Nr. 113
125.Weckherlin, Rosine Auguste Friederike, * Stuttgart 23.09.1771, + Ottmarsheim 08.04.1816
oo Stuttgart 01.05.1798 Ludwig Friedrich von Jäger, * Schorndorf 05.10.1763, + Ottmarsheim 15.02.1843
Pfarrer
1 Kind von Nr. 114
126.Schmid, Luise Rosine Wilhelmine, * Schorndorf 02.06.1765, + Tübingen 07.10.1809
oo Schorndorf 28.02.1786 Jakob Friedrich von Abel, * Vaihingen (Enz) 09.05.1751, + Schorndorf 07.07.1829
0; Prof. Phil. Tübingen 1811; Prälat (Ephorus) in Schöntal 1813, Urach und Stuttgart 1823
°ADB 1, 12; Faber 1 S. 89, 25, 269; Fr. Aders, J.F. Abel als Philosoph, Berlin 1903
1 Kind von Nr. 116
127.Jäger, Luise Friederike, * Stuttgart 28.08.1799, + Tübingen 29.12.1874
oo Ludwigsburg 23.09.1824 Wilhelm von Widenmann, * Calw 18.10.1798, + Bebenhausen 14.07.1844
Kreisforstrat
1 Kind von Nr. 117
128.Jaeger, Karl Friedrich, * Cannstatt 22.08.1794, + Münchingen 28.11.1842
oo Wilhelmine Ulrike Stang, * 22.01.1795, + 25.11.1881
3 Kinder von Nr. 119
129.Schott, Auguste Henriette, * Stuttgart 06.08.1792, + Stuttgart 19.03.1846
oo Stuttgart 10.02.1810 Ehregott August Friedrich Carl Feuerlein, * Stuttgart 06.08.1792, + Stuttgart 19.03.1846
130.Schott, Georg Sigmund, * Stuttgart 09.04.1798, + Ludwigsburg 31.10.1871
Regierungsrat in Ludwigsburg, Vizedirektor 1856, Regierungsdirektor 1865
Schott IV 28
oo Stuttgart 20.11.1832 Emilie Friederike Auguste Charlotte von Pistorius, * Stuttgart 22.01.1812, + Ludwigsburg 27.03.1861
131.Schott, Wilhelm, * Stuttgart 13.11.1802, + Stuttgart 13.03.1859
Pfarrer in Grafenberg 1834, in Stetten im Remstal 1838, Oberinspektor und evangelischer Lehrer am Waisenhaus in Weingarten 1839, desgleichen in Stuttgart 1847.
(vh. I 15. 4. 1834: Pauline Sofie Hesler, * Schöntal 8. 11. 1810, + Grafenberg 24. 4. 1835, Schwester der zweiten Ehefrau)
Schott IV 29
oo Stetten im Remstal 22.10.1838 Henriette Mathilde Hesler, * Widdern 26.10.1814, + Stuttgart 06.01.1890
1 Kind von Nr. 121
132.Schmid, Christian Wilhelm Heinrich, * 23.02.1760, + Stuttgart 11.12.1830
Dr. jur., Stadt- und Amtsschreiber in Urach.
Schott III 21
oo Urach 15.07.1785 Dorothea Schott, * Blaubeuren 12.05.1763, + Stuttgart 10.05.1843
Tochter des Johann Christian Schott, Oberamtmann in Urach
1 Kind von Nr. 122
133.Oertel, Heinrich Ferdinand Georg, * Dachsbach 01.07.1800, + 1872 (?)
Regimentsquartiermeister
oo Dillingen 05.07.1836 Theresia Schaupp, * Dillingen 08.10.1801, + 26.04.1866
1 Kind von Nr. 124
134.Hoffmann, Karl Heinrich Ludwig, Professor der Staatswissenschaften in Tübingen, * Nürtingen 09.04.1807, + Esslingen 02.11.1881
Dr. jur.; Bürger in Nürtingen, Professor der Staatswissenschaften in Tübingen

oo Stuttgart 01.06.1841 Mathilde Köstlin, * Stuttgart 25.10.1815, + Wildbad 30.05.1867
1 Kind von Nr. 126
135.Abel, Christiane Wilhelmine Eleonore, * Tübingen 18.10.1794, + 08.08.1873
oo I. Schöntal 1815 Karl Friedrich Abel, * Ludwigsburg 06.09.1786, + Heilbronn 1819
oo II. Stuttgart 14.09.1826 Philipp Heinrich Werner, * Balingen 22.02.1791, + Schwalkheim 11.01.1843
Stud. Tübingen; Dr.phil.; Pfarrer Bickelsberg bei Balingen 1819, Schnait bei Waiblingen 1829, Schwaikheim bei Winnenden 1834.
Verfasser von: "Die Schutzgeister oder merkwürdige Blicke zweier Seherinnen in die Geisterwelt", Stuttgart/Tübingen 1839
Lit.: Faber 1 S. 91; Werner I, 75
2 Kinder von Nr. 128
136.Jaeger, Otto Heinrich, * Bürg am Kocher 10.06.1828, + Kirchberg a.d. Jagst 17.08.1912
Direktor der Turnbildungsanstalt in Stuttgart, Dr.phil. Turnpädagoge, Schriftsteller, "TURNJAEGER", Erfinder des eisernen Turnstabs. Die Württemberger hatten in Otto Heinrich Jaeger (1828-1912) ihren Turnvater Jahn. Jaeger, auch infiziertvom Gedanken der Nationalbewegung gegen Frankreich, entwickelte eine Art militärisch-strammen Turnens. Seine Ordnungs- und Freiübungen mit dem Eisenstab waren von Exerzierübungen kaum zu unterscheiden. Die württembergische Regierung entschied sich für das Jaegersche Turnen als "offiziellem Turnsystem an den Schulen desLandes". Der Turnvater Jahn für die Württemberger, entwickelte eine Art militärisch-strammes Turnen, dessen Übungen von Exerzierübungen kaum zu unterscheidenwaren. Sein Turnsystem wurde von der württembergischen Regierung als "offizielles Turnsystem an den Schulen des Landes" anerkannt. Wie schon etliche Vorgänger hatte auch er einen militärischen Hintergedanken - in diesem Falle war es der Gedanke an eine Nationalbewegung (Deutschlands) gegen Frankreich. Bücher: "über die Gymnastik der Hellenen in ihrem Einfluß auf`s gesammte Alterthum und ihre Bedeutung für die deutsche Gegenwart" Neue Turnschule / von Otto Heinrich Jaeger. -Stuttgart : Adolf Bonz, 1876. - 220 p. : ill. ; 22 cm. N.Inv.: C 1646 STOR 796.44 JAEN. Jennings, Herbert Spencer
oo Esslingen 1853 Ottlilie Georgii, * Esslingen 30.12.1824, + München 24.05.1902
137.Jaeger, Gustav
1 Kind von Nr. 130
138.Schott, Emilie Charlotte Hedwig
1 Kind von Nr. 131
139.Schott, Hedwig, * Weingarten 07.03.1843, + Fahrenbach 17.06.1909
oo Stuttgart 28.05.1874 Julius Paret, * Großbettlingen 17.12.1837, + Frankfurt a.M.(Hessen) 27.11.1904
Ingenieur und Kaufmann in Mannheim
Schott V 98
1 Kind von Nr. 132
140.Schmid, Sophie Wilhelmine, * 22.08.1794, + Esslingen 11.01.1872
oo Urach 25.11.1813 Ludwig Friedrich Gmelin, * Tübingen 27.11.1784, + Stuttgart 18.10.1847
Obertribunalprokurator in Tübingen, in Stuttgart, Obertribunalrat, Staatsrat in Stuttgart
Faber 25 § 583
1 Kind von Nr. 133
141.Oertel, Maximilian Joseph Michael, * Dillingen 20.03.1835, + München 17.07.1897
Dr. med. - Universitätsprofessor - Rufname: Max-Joseph
oo München 01.12.1867 Ida Mathilde Sophie Ernestine Emilie Antonie Lange, * München 14.04.1847, + München 18.10.1906
1 Kind von Nr. 135
142.Werner, Ottilie Rosalie Marie, * Bickelsberg 15.07.1827, + Stuttgart 08.03.1919
oo Theodor Hermann Mörike, * Stuttgart 28.07.1825, + Schorndorf 29.11.1863
Stud. ing. Polytechnikum Stuttgart 1846-1848, Ingenieur in Frankreich 1849, Lorch 1851, Donzdorf, Gutenberg, Göppingen 1853-1855, Vaihingen (Enz) und Kirchheim (Teck) 1855, Winnenden 1857; Bauinspektor in Schorndorf 1859.
1 Kind von Nr. 139
143.Paret, Julius, * Mannheim 01.05.1878
Pfarrer in Fahrenbach bei Mosbach, in Eberbach am Neckar
Schott VI 180
2 Kinder von Nr. 141
144.Oertel, Eugenie Maximiliane, * München 09.09.1868, + München 02.08.1909
oo München 14.05.1890 Karl Friedrich Theodor Ebermayer, * Nördlingen 27.06.1858, + Meran 25.03.1908
Oberstleutnant - Regimentskommandeur in Landsberg/Lech
145.Oertel, Ida Karoline Antonie Maximiliane, * 03.05.1878
oo München 14.03.1899 Maximilian Wilhelm Moritz Ebermayer, * Aschaffenburg 06.10.1862, + 09.02.1916
Oberst in München
3 Kinder von Nr. 144
146.Ebermayer, Ida Friederike, * München 29.09.1891, + München 03.01.1967
bestattet 5.1.1967 in Miesbach
147.Ebermayer, Anna Emmy Elisabeth, * München 08.10.1892, + 1968
oo München 11.12.1918 Friedrich Otto Adolf Mess, * 27.02.1878
Kaufmann zu Köln
148.Ebermayer, Ida Hildegard, * Freising 05.02.1895, + 1950
oo Franz Heinrich Zimmermann, * 09.04.1893
Facharzt für innere Medizin, Hausarzt am Sanatorium zu Ebenhausen im Isartal
3 Kinder von Nr. 145
149.Ebermayer, Gertraud Ida Friederike, * Fürth 29.04.1900
oo Hans Gräser, * 28.03.1899
Dr. Phil. - Handelsbevollmächtigter zu Raschwitz bei Leipzig
150.Ebermayer, Irmgard Frieda Ernestine Eugenie, * Würzburg 10.08.1903
151.Ebermayer, Gabriele Eugenie Ottilie, * Würzburg 10.08.1903
1 Kind von Nr. 149
152.Gräser, Gerhard, * München 27.07.1929


Erstellt mit dem Programm AHNENBLATT (www.ahnenblatt.de).