Jörg Nickel

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Nachfahrenliste Der Steitz (Stytz)

 

1. Steitz (Stytz), Der Alte, * Fulda (vermutet) um 1370

genannt zu Butzbach 1435/36N

siehe meinen Steitz der Alte * um 1370, er dürfte aus Fulda stammen und damit deine Linie sein, nur ist das alles aus Vorkirchenbuchzeit, und wenig Stoff vorhanden um eine Verbindung genau zu belegen, Gruß Heiner

Nachstehendes aufgenommen aus Familienforschung WOLF

Sticz, der Alte, wird 1435/36 in Butzbach genannt, vermutlich der Vater der

Brüder Henne und Heintz und nach 1400 zugezogen, Herkunft vielleicht aus Fulda

(Anmerkung von Jörg: Hat sich mittlerweile durch Bodo Heil und Arndt Richter - Goethe Forschung

bestätigt!!!)

 

2 Kinder von Nr. 1

 

2. Steitz (Stytz), Henne (Heinrich), Kaufmann und Tuchmacher, * Fulda um 1395, + Butzbach um 1460

Henne STytz = Heinrich Steitz (Pilgerfahrt nach Rom)

Bürger zu Butzbach genannt 1412-1460

am 30.09.1450 schenken er und seine Ehefrau Catharina, ehe er auf den heiligen Weg nach Rom zog, ihrem Sohn Conrad 5 schwere Tuche (Ballen) oder dafür 50 fl. dazu ein Bett und sonstigen Hausrat.

oo I. um 1412/1415 Metze (Mechthild) NN, * 1390/1395 Butzbach (?), + 1425/1430 Butzbach

oo II. um 1425/1430 Catharina NN, * um 1395, + 1473

wird von 1450 und 1461-1463 erwähnt als Witwe

3. Steitz (Stytz), Heintz, * um 1400, + Butzbach 1454, [] 09.10.1473

Bürger zu Butzbach erwähnt 1421/54

oo Butzbach um 1420 Magdalena Herfrid, * um 1400, + Butzbach 1473

wird 1445-1472 erwähnt,

---> V: NN Herfrid

 

4 Kinder von Nr. 2

 

4. Steitz, Johann, * 1415/1420, + vor 1450

studiert 1434 zu Heidelberg

5. Steitz, Heinrich (Henrich), * um 1420/1425 Butzbach, + Bingen 1484

studiert 1439-1445 zu Leipzig, Magister, Pastor zu Münzenberg

6. Steitz, Luckel (Lucia), * 1415/1425 Butzbach, + nach 23.04.1489 Münzenberg / Wetterau

1436/38 als namentlich nicht genannte und verheiratete Tochter des Henne Steitz erwähnt.

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Johann HEYDOLF zu Münzenberg und seine Frau Luckel verzichten am 23.4. 1489 auf alle Erbansprüche an Clara, Johannes [=Johann Steitz, 1470  Bgm.] Stitzen Witwe, ihre kurz zuvor [+1489] verstorbene Schwägerin und Schwester, nachdem diese alle ihre Güter, eigen und Erbe (also auch die ihres Mannes !), ohne Ausnahme, Herrn Johann MÜNZENBERG, ihrem natürlichen Bruder, bzw. dem Kloster St. Petersberg zu Erfurt testamentarisch vermacht hatte. Johann MÜNZENBERG erscheint schon 1488 als Erbe. (Staatsarchiv Darmst., Hdschr. 49 Fol.32, Zusatz).

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Item Johannes Heydolff burger zu Myntzenbergk und ich Luckel sin eliche husfrauwe bekennen uffentlich gein allermann myt dissem uffenbrieffe vor uns unser erben und nachkommen nachdem die erbar Clara Johannes Stytzen etwan burger zu Butzbach nachgelasen wytwen unser lieben swogern und swester von todes wegen abgangen der got genedigk und barmhertzigk sin wolle und nach ordenunge der helgen cristlichen kirchen wie sich gepurt bij lebtagen und guter unorfftt alle ire nachgelasen guter eigen und erbe barschafft schulde und anders wes der ist nichten ußgescheiden Dem andeckttigen heren hern Johann Mintzenbergk als irm naturlichen brudder an stait des geistlichen closters Sanct Petersberge zu Erffurt luterlichen umb gotis willen uffgebben hoit des sie dann also mogenn und maicht gehat hoit darzu wir elude obgenant und unser erben unsern guten willen  und verhengkniße getan haben und myt unßerm wissen bescheen darumb versprechen wir und unser erben yn guten waren truwen an eyns rechten eids stait der vorgenanten guter nemmermene keyn forderunge zu haben nach schaffen geistlich ader weltlich wie mann das erdengken konde nyt gefordert werden

sunder vertzihen der guntzlich und zumaile innen und mit craft dis brieues uff hern Johann obgenant auch das closter zu sanct Petersberge one alles geuerde. Des zu orkunde so han ich Johannes obgenant myn eigen ingesiegel unden an dissen brieff thun Henchen und zu meren bekenthenisse so hann ich Luckel auch obgenant myt uliß gebethen denn vesten Jungher Henrich Epstein zu der ziit Kelner zu Butzbach das er sin eigen ingesiegel bij myns hußwirts siegel an dissen brieff hoit gehangen. Der bedde und siegellunge ich Henriche genant mych alß umb flyßliche bedde wyllen der vorgenanten Luckeln erkenne gethae han doch myr und myne erben heran one schaden geben am dorstage nach den helgen ostertage. Im iare alsmann geschrieben und getzalt hoit nach der gepurt cristi unszers lieben hern 1400 achtzigk und nüne iare

f.148.r.                                           (S.282)

oo um 1435/40 Münzenberg / Wetterau? Johannes Heidolf, * 1410/1415 Münzenberg / Wetterau, + Münzenberg / Wetterau 23.04.1489

7. Steitz, Conrad, Bürgermeister zu Butzbach, * um 1425/1430 Butzbach, + Butzbach 1495, [] Butzbach 05.10.1495

genannt von 1450-1495,

1471 als jüngerer, 1487 als älterer Bürgermeister

oo I. Butzbach um 1450 Catharina NN, * um 1425, + Butzbach 1494

oo II. nach 1482 Butzbach NN Gude (?), * um 1430, + nach 1507

erwähnt 1495/1507

 

3 Kinder von Nr. 3

 

8. Steitz (Stytz), Nicolaus

1452 Student in Erfurt

9. Steitz (Stytz), Johann, Bürger zu Butzbach 1457, + 1484

Schöffe, Bürgermeister 1470, 1477, 1479

I. Ehe kinderlos?

II. Ehe kinderlos?

oo I. um 1463 NN Schlosser, + 1469

oo II. um 1470 Clara NN, * um 1425, + 1489

wird ab 1484 in den Butzbacher Stadtrechnungen forlaufend als Witwe genannt.

Sie vermachte alle ihre Güter, eigen und Erbe (also auch die ihres Mannes!), ohne Ausnahme, Herrn Johann Münzenberg, ihrem natürlichen Bruder, bzw. dem Kloster St. Petersberg zu Erfurt testamentarisch.

10. Steitz (Stytz), Katharina, + 1505

erwähnt 1484

oo Peter Dickhut (Dickhud), + 1504

 

2 Kinder von Nr. 6

 

11. Heidolf, Gude, * um 1450

oo 1468 Henne (gen. Groppe) von Bellersheim, * 1447, + 1503

12. Heidolf, Peter, Bürger und Kaufmann zu Marburg, * 1445/1450 Münzenberg / Wetterau, + vor 1486 Marburg

Bürgerschaft zu Marburg 1474 - Kaufmann.

oo 28.02.1476 Greta Rabe, * 1440/1445 Marburg, + Marburg nach 1499

 

4 Kinder von Nr. 7

 

13. Steitz, Henrich (Heinrich), * Butzbach um 1453, + Butzbach vor 1497

“Heinrich Stitz” (Henrich); Magister studiert 1475-1479 zu Heidelberg.

[Im DGB, Bd. 64, gibt im Anhang zur Stammtafel Prätorius eine Ahnenliste. Tafel Q10 (“Ahnen der Maria Veronika Engelhard”) wird ein Heinrich Steitz aufgeführt, der 1578 als landgräflicherZöllner zu Butzbach starb. Dieser soll ein Sohn des 1465 bis 1482 in Butzbach genannten Johannes Steitz sein, dessen Vater wiederum Henne Stytz ist, der 1439 ebd. genannt wird; evtl. sind diese mit dem Fuldaer Steitz verwandt.

Nachricht von Heiner Wolf:

Hallo Jörg, ich würde sagen die Linie ist verwandt miteinander, siehe meinen Steitz der Alte * um 1370, er dürfte aus Fulda stammen und damit deine Linie sein, nur ist das alles aus Vorkirchenbuchzeit, und wenig Stoff vorhanden um eine Verbindung genau zu belegen, Gruß Heiner

Nachstehendes aufgenommen aus Familienforschung WOLF

Sticz, der Alte, wird 1435/36 in Butzbach genannt, vermutlich der Vater der

Brüder Henne und Heintz und nach 1400 zugezogen, Herkunft vielleicht aus Fulda

oo Butzbach um 1475 NN Hebel, * um 1453

evangelisch - wird 1497 zu Butzbach erwähnt

14. Steitz, Johann, * Butzbach um 1460, + Butzbach 1545

1488 als Bürger, Schöffe, wird genannt 1494 und 1506 als jüngerer, 1510, 1513, 1524 und 1530 als älterer Bürgermeister.

Er hält die beiden Butzbacher Stadtochsen.

oo NN NN, * vor 1450

15. Steitz, Johannes, Magister in Mainz

erwähnt noch 1507 - Magister in Mainz 1497-1499

als Pfarrer in Münzenberg erfolglos

16. Steitz, Tochter

 

1 Kind von Nr. 12

 

17. Heidolf, Elisabeth, * 1475/1480, + Marburg 15.05.1515

oo 1495/1502 Marburg Jost (Justus) Lyncker, Landgräflicher hessischer Rentmeister - Ratsherr , * 1470/1475 Altenkirchen? (Wetzlar?), + 1535/1536 Marburg

seit 1494 Bürger zu Marburg. Wirt (1504), Schöffe 1530ff., Rentmeister zu Marburg 1514 ff. 1527, Verweser des Schultheisenamts 1515/16, Rentmeister zu Marburg - Ratsherr seit 1528.

1534 Oberbeseher, hat Grundbesitz Marburg, Cölbe, Dagobertshausen, Wershausen und Gisselberg.

Wappen: In Blau silbernes Lamm; über blausilberner Decke das Schildbild als Helmzier..

 

2 Kinder von Nr. 13

 

18. Steitz, Hans, * Butzbach um 1490, + 14.12.1520

4 Kinder Johann, Margreth, Elisabeth und Anna, die 1520 alle noch nicht mündig sind;

Geisthirt schreibt um 1730 über die Schmalkalder “ansehnlichen alten Geschlechter” Steuerlein, Cordissen oder Hertzen, Wilhelmen, Leibe, Steitzen, Wisler und Röder: “Von allen diessen Bisshero angeführten Familien nichts mehr übrig als der blosse Nahme.

Andre Gressler [gressler@goldlauter.com]

oo Fulda um 1510 Margaretha Schwartz, * Fulda nach 1490, + 14.12.1520

Margarethe Schwartz(hans), gestorben kurz vor dem 14.12.1520 in Fulda;

“Margarethe Schwartz(hans), T.d. Hans Schwartz d. Alte, Fleischhauer zu Fulda um 1495-1520”;

Ihr Mann war “vermählt mit der ebenfalls kurz vor dem 14.12.1520 verstorbenen Margaretha, Tochter des Schwartzhans des Alten zu Fulda

19. Steitz, Appolonia

erwähnt 1497

 

1 Kind von Nr. 14

 

20. Steitz, Henrich, Wollwebermeister, * Butzbach um 1490, + Butzbach 19.04.1578

1513 Bürger in Butzbach

1522 und 1541 als jüngerer  Bürgermeister genannt

oo Butzbach um 1513 Margaretha NN, * um 1495, + Butzbach 1564

 

1 Kind von Nr. 17

 

21. Lyncker, Daniel d.Ä., * Marburg 25.02.1504, + Marburg 28.02.1578

1518 immat. Erfurt, Marburg Schöffe seit 1530, 1533 Mitglied der Krämerzunft

(seit 1533 in Zunft) und Bürgermeister ebd. (1564-66), 1540 auch Rentmeister auf dem Blankenstein, kauft 1549 das Rittergut Dagobertshausen (nachweisbar bis 1557), belehnt mit Klosterhof Hülshof bei Gladenbach, überläßt ihn 1586 seinen Kindern (6 Söhne und 4 Töchter).

(Leichenpredigt durch Johann Schmitt über 1. Moses 25, 7-11).

Quellen: HFK/1949S92ff

=2552

oo Marburg 25.02.1528 Apollonia Orth, * 1510/1511 Marburg, + Marburg 19.12.1585

Lt. Angabe im Glückwunsch-Gedicht zur Goldenen Hochzeit war sie 7 Jahre jünger als ihr am

25.02.1504 geborener Mann. Sie hatte mit ihm in ihrer 57jährigen Ehe 10 Kinder: 6 Sohne und

4 Töchter (Leichenpredigt Stolberg 1081)

 

4 Kinder von Nr. 18

 

22. Steitz, Johann d.Ä., Amtmann u. Landrentmeister zu Schmalkalden, * Butzbach um 1510, + Schmalkalden 28.11.1574

Hennebergischer Rat, Rentmeister, später (seit ca. 1547) auch Amtmann (“Landvoigt”) in Schmalkalden; auch Stiftskollektor das.; erteilt den berühmten Schulden-runter-Rat an seinen Chef, den Grafen von Henneberg (s.u.); Geisthirt schreibt von ihm u.a. “Auf seine Person wurde er Vom Kayser geadelt und starb endlich in Schmalkalden ao. 1574 Hinterliess seinen Kindern 1 Tonne Goldes” [Auszüge aus seiner Lebensbeschreibung s.u.];

Der Name Steitz verschwindet nach 1640 aus Schmalkalden.

1541, 1552, 1555 und 1559 als Rentmeister im Amt Schmalkalden genannt: “Johann Steitz”;

1520 noch unmündig; 2.10.1536 Erlaubnis Graf Wilhelms v. Henneberg, ein Hammerwerk unter der Todenwarth errichten zu dürfen (GHA, Urkunde Nr. 2341); wohnt 1537 schon in Schmalkalden;

1544 Landrentmeister in Schmalkalden39; M. Sebastian Glaser, der hennebergische Kanzler, ist sein Schwager;

Ahne des Malers Anselm Feuerbach (s. Ahnentafeln berühmter Deutscher, Bd. 1, S. 118 u. 325);

erhielt 1547 X 11 einen kaiserl. Wappenbrief (“Johann Stietz”);

Er besitzt 1557 18 Anteile am Bergwerk “St. Jacob” in Goldlauter, der Landesherr Graf Georg Ernst von Henneberg 24 Teile (s.u.);

1. Ehe mit Anna Spielmann; 2. Ehe mit Ursula Volkamer von Neustadt (#1563) bleibt kinderlos;

Er ist Inhaber des Freihauses am Schlossberg in Schmalkalden (“Johann Steitz der Ältere, Henneberg, Amtmann, # 1574”) (aus “Zur Schmalkalder Häuser- und Familiengeschichte” v. Dr. Carl Knetsch, in: “Zeitschrift des Vereins für Hennebergische Geschichte und Landeskunde in Schmalkalden, Heft XV, 1910);

Er erhält am 11.10.1547 einen kaiserlichen Wappenbrief, der ihm ein neues, nicht hausmarkenbasiertes Wappen verleiht: Der Schild ist gespalten, rechts in Gold ein rotes Burgunderkreuz (ein schwebender roter Astschragen mit gestümmelten Seitenästen), bewinkelt von vier grünen, gestielten Kleeblättern, links in Rot ein aufspringendes, silbernes, golden bewehrtes Einhorn, auf dem Helm mit rechts rot-silbernen, links rot-goldenen Decken ein wachsendes silbernes, golden bewehrtes Einhorn, davor ein rotes Burgunderkreuz (ein schwebender roter Astschragen mit gestümmelten Seitenästen). Das sog. Burgunderkreuz ist eine gegenständliche Umsetzung der zuvor verwendeten Hausmarke, die die wesentlichen Elemente wie die Schragenform und die seitlichen Halbsprossen aufgreift.

 

Der Wortlaut des Konzeptes im Adelsarchiv des K. K. Ministeriums des Innern zu Wien lautet im Detail etwas anders: "...ainen schilt nach lenngs gleich abgetailt, das vorder tail gelb oder goltfarb, darinnen aufrechts ein rots Burgundisch Kreutz mit abgestimelten essten, darzwischen undten und oben, desgleichen in der mitte zu baiden tailen vornen und hindtern yeglichs orts ein grüens kleeplat die slengel abwerts gekert, und das hinder tail des schilts rot, darin für sich aufrechts ein weiss oder silberfarbs ainhurn, den spitz gegen den vordern obern eck kerend, mit aussgereckten füessenu zum sprung geschickt. Auf dem schilt ein stechhelmb mit gelber und roter helmbdecken und derselben farben gewundnen pausch, daraus entspringendt ain Burgundisch creutz, nach des schilts farben abgesetzt, nemblich der voder stamb gelb und hindter ast des creutz rot, baide mit abgestumbten esten, darzwischen ain vordertail aines weissen ainhurn den spitz für sich kerend mit aussgereckten Füessen."

1549 wird er mit dem Kupferhammer oberhalb des Klosters Zella im Amt Fischberg (zusammen mit Hans Hartung und Valtin Hepp) erblich belehnt (s. b. Valentin Hess);

“Er kam schon in jungen Jahren nach Schmalkalden, ... vielleicht aus Butzbach in der Wetterau, wo der sonst nicht häufige Name im 16. und 17. Jahrhundert vorkommt, wahrscheinl. aber aus Fulda”;

“Ein Gegner [der Familien der Stahlhämmerbesitzer Clemen und Merkel] erwuchs ihnen in dieser Zeit in dem energischen und weitblickenden hennebergischen Amtmann Hans Steitz, den Graf Wilhelm IV. 1554 unter Nichtbeachtung der Zunftschranken mit drei Teilen der ergiebigen Eisengruben in Atzerode am Stahlberg belehnte, offenbar, weil die Zunft sie vernachlässigte”;

“Steitz war der Mann für die Stellung des Amtmanns in dem zweiherrischen Gebiet - wenigstens in den ersten Jahrzehnten seiner Wirksamkeit; in späteren Jahren beeinflußten vielleicht Privatinteressen seine Handlungsweise mehr wie gut war. Er war einer der tüchtigsten gräflichen Beamten und besaß wegen seiner zielbewußten tatkräftigen Art und seines rastlosen Fleißes das volle Vertrauen seiner Hennebergischen Herren. Der Gnade seiner Landesherren verdankte er ein Privilegium nach dem anderen. Seine Befugnisse und sein Ansehen wuchsen zusehends, und in gleichem Maße wuchs sein Vermögen. In der Stadt [Schmalkalden] besaß er schließlich 11 Häuser, darunter das stattliche Haus in der Hoffnung: er war Mitbesitzer des heiligen Grabes vor der Stadt (s.u.); der Helmershof, der Heftenhof bei Asbach und der Hof Dippach standen ihm zu, auch eine Mahl- und Ölmühle bei Mittelstille gehörte ihm. Teile der Bergwerke in Ilmenau wie in der Wüstung Atzenrode hatte er erworben. Am 11. Oktober 1547 erhielt er von der kaiserlichen Majestät einen Wappenbrief, 1566 am 5. April erwirkte er sich vom Kaiser Maximilian noch einen Schutzbrief für seine Person und alle seine Habe... Dann kam der Hauptschlag. Während er den Schauplatz seiner ersten Unternehmungen an die Grenze oder außerhalb des Amtes Schmalkalden verlegt ...hatte, benutzte er jetzt seine feste und einflußreiche Stellung am Hofe zu Maßfeld, um in den mächtigsten Eisenlagern, im Zentrum der ganzen Betriebstätigkeit, festen Fuß zu fassen... Derjetzt entbrennende Kampf der zu beiden Seiten 20 Jahre lang mit Erbitterung, mit Gewalt und List, geführt wurde”,... [Der Kampf der Stahschmiede Merkel und Clemen mit Johann Steitz];

Es kommt zum reglerechten Krieg, weil Steitz außerhalb der Zunftgrenzen viele Werke errichtet und den Markt mit schlechter Qualität überschwemmt17;

Er borgt sogar dem Grafen Georg Ernst von Henneberg im Jahre 1567 (ein Jahr nach der verheerenden Pest) 500 Gulden zum Kauf von Korn!;

“Johannes Steitz, Rentmeister des Grafen von Henneberg in Schmalkalden, errichtete 1564 in Asbach auf der Hüttenwiese eine Schmelzhütte und vier Stahlhämmer. Bernhardt Eckel, Rentmeister des Grafen von Hessen, betrieb 1578 den Kupferbergbau am Kühberg sowie die Verhüttung des Kupferschiefers auf der ‘Wasch’. So wirkte sich die Doppelherrschaft - Henneberg und Hessen - von Schmalkalden auch auf die Asbacher Region aus.” (aus “Geschichtliches aus den Asbacher Bergen” von Alfred Hoffmann in SG, Heft 5, 1998)

Spätestens 1547 wurde es offenkundig, dass die Herrschaft der Grafen von Henneberg einer Finanzkatastrophe entgegentrieb. Allein der Fehlbetrag für die Jahre 1544-1546 belief sich auf 69.357 Gulden.41 Am 25. Juli 1547 unterbreitet Johann Steitz den Grafen Wilh. u. Georg Ernst v. Henneberg die “landtrentereirechnung ausgebens und eynnehmens”, aus der ersichtlich wird, dass die Grafschaft kurz vor dem Ruin steht;

Daraufhin wiesen “Die vornehmsten hennebergischen Räte, Hieronymus Marschalk, Philipp von Heßberg, Hans Zufraß, Hans Wilhelm Fuchs, Georg Sittig Marschalk, Johann Jäger, Michael Streitlein, Eberhard Wolf, Michael Dillherr und Hans Steitz mutig in ihrem ‘Rathschlag’ vom 30.7.1547 den für die inneren Angelegenheiten verantwortlichen Grafen Georg Ernst darauf hin, dass er undsein Vater über ihre Verhältnisse lebten.”; Sie sprachen die Verschwendung in scharfen Worten an (siehe Henning41), worauf der Herrschaftssitz am 22.2.1548 von Schleusingen nach Maßfeld verlegt wurde u.v.a.; Weil sich aber grundlegend nichts ändert, führten 1554 der hennebergische Kanzler, M. Sebastian Glaser, und die Räte Michael Dillher, Hans Steitz und Eberhard Wolf demGrafen Wilhelm noch einmal die Dringlichkeit einer finanziellen Sanierung vor Augen, ja sie wagten es sogar, diesem an das Bibelwort “Der Gottlose borgt und bezahlt nicht” zu erinnern!;

Kahlaischer Erbvertrag (1.9.1554):

”Durch den Landrentmeister Johann Steitz wurde unter Vermittlung eines gewissen Christoph Meinosch dem Fürstlich Sächsischen Kanzler D. Erasmus von Minckwitz mitgeteilt, daß Henneberg wegen seiner Schuldenlast und der beabsichtigten Auswechslung des Amtes Schmalkalden bereit sein würde, mit den Herzögen von Sachsen einen Erbvertrag abzuschließen. Der sächsische Hofmeister Wolf Mülich knüpfte durch einen unverdächtigen Besuch bei seinem alten Herrn (er war unter Graf Wilhelm von 1542 bis 1548 Amtmann von Meiningen und Maßfeld gewesen) die Verhandlungen an, die nach mancherlei Für und Wider zu jenem Abschluss führten, der im Kahlaischen Vertrag vom 1. September 1554 seinen Niederschlag fand.”;

Vom Heiligen Grab (geistliche Stiftung in Schmalk.): “Hiernechst ist das sogenannte heilige Grab bey Schmalcalden nicht zu vergessen, welches gleichfalls obgenannter Fürst Henrich zu Henneberg sammt seiner Gemahlin Mechthilden Anno 1400. angelegt hat... Anno 1554. secularisirte es Fürst Wilhelm von Henneberg gäntzlich; in dem ers Johann Steitzen [Land-Voigt] und Jobst Theißen [Stifts-Collector in Schmalk.] zu Lehn reichte, und sie darüber einen Revers aushändigen musten”;

Am 23.3.1571 schreibt er seinem Schwager, dem Hennebergischen Kanzler M. Seb. Glaser, dass er gedenke, von seinen 10 Feuern [!!] 4 zu löschen und einen seiner 4 Schmelzöfen eingehen zu lassen, wenn er nur in seinen Bergwerksrechten geschützt werde.;

Im Jahre 1557 wird eine Grube in Goldl. stillgelegt (“Gewerckschafft Welche bey der wieder aufgenommenen Silber- und Kupferzeche, Weiße Lilien und St. Jacob unweit Goldlauter und bey der KupferZeche Margaretha an der Hofleithe bey Suhla bauet, als:”). Die bisherigen Kruxinhaber müssen sich entscheiden, ob sie ihre Anteile aufgeben oder sich ihre Anteile auf die neue Grube St. Jacob umlegen lassen. 56 Kruxe werden aufgegeben: Endres Schüler (4), Burkhart Beckmann (6), Claus Schneider (1), Hans Henschel v. Magdeburg (2), Jörg Triebels Erben (6), Johann Knorlen (36), Philips v. Heßberg (1); 68 Kruxanteile werden umgelegt: Cirionis Harras (1), Endres Eisenach (1), Graf Georg Ernst v. Henneberg (24), Hans Mäurer (3), Hans Hetzschel (2), Hans Kaiser (1), Hans Kessel (1), Jörg Triebels Erben (2), Johann Steitz (18), Jacob Reuelbach (2), Jörg Happ (3), Lorentz Schmuck (1/2), Matt v. Seuning (4), Valtin Emes (3), Simon Happ (1 1/2), Ursula Ploschin (1)47;

Nachdem im Jahr 1547 auf dringliches Anraten der 10 Hennebergischen Räte der Herschaftssitz der Grafen von Henneberg von Schleusingen nach Maßfeld verlegt werden soll, erlassen am 3.9.1547 die Grafen Wilhelm und Georg Ernst von Henneberg Ordnung über die Hofhaltung in Maßfeld (StA Mng., GHA Rep. A33 E XXI Nr. 1), die auch die Einnahmen und Ausgaben für die Henneberg. Amtsleute beinhaltet: “Rentmeisters Johan Steitzen besoldung: 26 fl., 2 kleydt, 6 malter gersten, 8 malter korns, 1 malter weitz, 1/2 malter arbeis, 2 bar stiefel, 20 malter habern, 2 schogk stroes, 2 fronfueder heus, 1 ochsen, 1 1/2 fl. furn huffschlag. Nota hat das ambt Schmalkalden darbei verwalt. Nota der kost zu gedenken”

Andre Gressler [gressler@goldlauter.com]

oo I. Anna Margareta Spielmann, * Schmalkalden um 1508, + Schmalkalden um 1558

anscheinend wohlhabende Bürgerstochter aus der Familie Spielmann;

sie lebt 1554 noch, ihre Nachfolgerin (2. Weib des Johann Steitz) stirbt bereits 1563 (kinderlos);

“Ihr Mutter [Barbara Heuers Mutter] hat Anna Spielmagin geheißen”;

“SPIELMANN, Anna, † nach 1554”;

Andre Gressler [gressler@goldlauter.com]

oo II. Ursula Volkamer, * Neustadt, + Schmalkalden 1563

23. Steitz, Margaretha, * um 1512

Andre Gressler [gressler@goldlauter.com]

24. Steitz, Elisabetha, * um 1514

25. Steitz, Anna, * um 1516

Andre Gressler [gressler@goldlauter.com]

 

4 Kinder von Nr. 20

 

26. Steitz, Balthasar, * Butzbach um 1517, + Butzbach 23.10.1607

1539 als Bürger genannt, Tuchmacher und Wollzunftmeister, 1556 und 1568 jüngerer

Bürgermeister, Ratsvewandter und Spitalpfleger.

Ältestes Butzbacher Kirchenbuch, Trauungen, Tod, Geburt/Taufe 1561-1626 Seite 816:

"Baltasar Steytz ein Raths Verwandter ist in das Hospidttal (0St. Wendelins-Hosptel) kommen der ist 90 Jahr altt gewest ist gestorben den 23. dag Octrobris (1607).

[Pestzeit]

oo um 1540 Maria NN, * um 1520, + Butzbach 1573

1550 zu Butzbach genannt

27. Steitz, Gertrud

oo 14.05.1565 Christophel Pauli, * Langsdorf / Hessen

28. Steitz, Dietrich, + 29.05.1567

29. Steitz, Wolfgang, Bürger zu Butzbach

oo Trendelburg / Hofgeismar 25.05.1562 Anna Heß

 

2 Kinder von Nr. 21

 

30. Lyncker, Daniel d.J., Schöffe - Offizier Dagobertshausen, * Marburg um 1528, + Marburg 21.12.1598

oo I. um 1560 Catharina Schenk zu Schweinsberg, * um 1530, + Michelbach /Marburg 30.04.1576

oo II. Kassel um 1578 Ursula Weigel (Vigelius), * Kassel um 1550, + Marburg 1602

31. Lyncker, Margaretha, * Marburg um 1532

oo Johann Müller, Schultheiß zu Engelrod, * Orbe 1530, + um 1577

 

6 Kinder von Nr. 22

 

32. Steitz, Elisabeth, * Schmalkalden um 1530, + Schmalkalden 31.01.1608

oo vor 1570 Caspar Dohles, * Gerolzhofen/Franken um 1520, + Schmalkalden 14.07.1570

33. Steitz, Antonius, Henneb. Schultheiß zu Schmalkalden 1586, * Schmalkalden um 1530, + Wittenberg 13.03.1592

studierte 1546 in Wittenberg und 1550 in Marburg. 1557  hennebergischer Rentmeister zu Schmalkalden. 1568 hennebergischer Schultheiß. 19.9.1584  hessischer Stadtschultheiß und Forstmeister zu Schmalkalden.

Die Steitzschen Hämmer außerhalb des Amtes Schmalkalden (Benshausen, Trusetal und Schleusingen) wurden (1575 Stahlschmiederezeß wegen Überproduktion und Raubbau an den Wäldern) abgebaut.

oo I. vor 1556 Anna Warnberger, * Schmalkalden vor 1540, + Schmalkalden 05.10.1574

oo II. 04.07.1575 Anna Zielfelder, * vor 1549, + Schmalkalden nach 1600

34. Steitz, Anna, * Schmalkalden 15.09.1530, + Schmalkalden 27.03.1589

oo Schmalkalden 07.01.1566 Hans (Johann) Wissler, * Schmalkalden 1550, + Schmalkalden 09.09.1615

Handelsmann, Gemeindevormund, Stahlschmied und Bürgermeister

35. Steitz, Barbara, * Schmalkalden 1538, + Suhl 11.01.1599

heiratet wohl 1561 VII 17 den Schultheißen zu Suhl Hans Heinrich Heuer, # 1596 VI 8”267;

Aus ihrer eigenen Leichenpredigt: “... biß sie Anno 1554 irem Herrn/Johann Heinrich Hewer (seliger gedechtnis) ehelich verlobt worden ist/dem sie in die 41. Jhar im Ehestand gantz Christlich vnnd eintrechtig beygewohnet/Nach desselben todt/ist sie bißhero in die dritthalb Jhar lang im Widwenstandt gewesen/hat ihr leben biß auff das 60. Jhar/durch Gottes gnade/gebracht.”277;

Frau Barbara Heuer, stiftete ein Legat von 25 fl., von welchem der jedesmalige Oberpfarrer die Zinsen erhalten soll [Fußnote S. 407]26;

Sie wird 1559 explizit bei der erblichen Belehnung ihres Mannes in Goldlauter erwähnt [exakter Wortlaut siehe Schreyer145]; sie erhalten “Haus und Hoffstadt Inn der Golttlautter oberhalb unnser behausunge daselbsten gelegen [hat der Graf hier ein Haus besessen??] , Eynn Wiesenn In der dürren Lautter, Eyn Acker hintter der Kirchenn In der Golttlautter liegend,... Eynn Rodtagker ahn dem pfann Rein, und eynenn agker ahm Geyersberg so beide außerhalb der Freyheit gelegenn.

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Christoph Schad, Leichenpredigt für Barbara Heuer, 13.1.1599, “Christliche Predigt Bey dem Begrebnis der Erbarn vnnd Tugentsamen,” “Frawen Barbara Hewerin/weiland des Erbarn vnnd Achtbarn Herrn Johan Heinrich Hewers/,” “Chur vnn Fürstlichen Sächsichen gewesenen AmptSchultheissen zu Suhla/,” “hinterlassenen Widtwin/Anno 1599. den 13. Januarij/aus den letzten dreyen,” “Versen des 91. Psalms gehalten/Durch M. Christophorum Schadium,,” “Pfarrherrn zu Suhla.,” Gedruckt zu Schmalkalden/etc.

oo Suhl 17.07.1561 Hans (Johann) Heinrich Heuer ; Hewer, Amtsschultheiß, Justizamtmann, Stadtraths-Dirigent in Suhl, * Münstereifel vor 1520, + Suhl 08.06.1596

HHH ist 1552 bereits schon einmal Amtsschultheiß in Suhl, welches Amt jedoch 1553 Veit Bauer innehat265;

Hans Heinrich Heuer od. Hewer, 1556 bis 1596 Justizamtmann in Suhl, zugleich auch Stadtraths-Dirigent26; Dieser Amtsschultheiß wird als ein tüchtiger Mann geschildert26;

1559 erhält er einen Lehnbrief des Grafen Wilhelm v. Henneberg über Haus, Hof und Land in Goldlauter und darüber hinaus im Pfannrain und auf dem Geyersberg, die beide damals nicht in die “Bergfreiheit” v. 1546 eingeschlossen waren.

Lehnsbesitz in Henneberg, StA Mng., GHA VII, Nr. 378 (Mühlen u. Häuser zu Suhl): “Verleihung eines Gartens an den Schultheißen Hans Heinrich Hewer, 1559 (Bl. 14), Erlaubnis des Malzhandels für diesen, 1559 (Bl. 15-16)”279;

1565 Erbauer des Linsenhofes (ursprüngl. “der Hof im Linsenlande” genannt), zunächst als Schäferei gedacht26; Am 15.11.1582 wird er von Graf Georg Ernst von Henneberg mit dem “Hof im Linsenlande” belehnt (Q.: Suhler Stadtgeschichte, Wochenspiegel am Wochenende, 17.11.2007, S.2)9; 1608 verkauft sein Sohn und Amtsnachfolger Hans Heuer den Hof an Paul Merkart [sein Schwiegersohn] aus Schmalkalden und die Gebrüder Wolf, Jakob und Kaspar Göcking.

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 Christoph Schad, Leichenpredigt auf Johann Heuer, 11.8.1617, Schleusingen typis Schmuccianis, gedruckt durch Thomas Marckart/Anno 1617., “Christliche Leichpredigt/Bey dem Ehrlichen vnd Volckreichen Leychbegängnis,” “des Weiland Ehrenvhesten vnd vor Achtbarn Herrn IOHAN HEVVERS,” “Chur vnd Fürstlichen Sächssischen Hennenbergischen AmptSchultheissen zu Suhla/,” “welcher den 9. Augusti dieses instehenden 1617. Jahrs/sanfft und selig “in Christo entschlaffen/vnd den 11. hernach Christlich zu Erden bestattet worden.,” “Gehalten durch M. Christophorum Schadium, Pfarrherrn vnd Superintendenten zu Suhla.”

36. Steitz, Johann d.J., Amtmann zu Kaltennordheim, * Schmalkalden um 1540, + Kaltennordheim 14.09.1599

Am 29.4.1556 zu Wittenberg immatrikuliert 29 u. 1560 zu Heidelberg;

1564 Amtmann zu Meiningen und Maßfeld; 1567-70 Stiftskollektor zu Schmalkalden, bis 1570 Verwalter der halben Zent Benshausen, 1575 erst Amtmann30, dann Schultheiß zu Wasungen, 1577 Keller (Verwalter) zu Beringen, 1577-1599 Vogt oder Amtmann zu Kaltennordheim,

Ahnherr des Malers Anselm Feuerbach (s. Dt. Ahnentafeln in Listenform, Bd.3);

Auch 1584 und 1593 als Amtman/Voigt des Amtes Kaltennordheim genannt: “Johann Steitz”;

“Johann Steitz. der jüngere, welcher Amtmann zu Kalten-Nordheim worden, und nicht nur einen Lehn-Brief über das heilige Grab von Land-Graf Wilhelm zu Cassel de dato Anno 1584. d. 12 Septembr. erhalten, sondern auch nach gedachten Land-Graf Wilhelms Tode seinem zu Cassel sich aufhaltenden Sohne Daniel Steitzen commission gegeben, das heilige Grab aufs neue ins Lehn zu nehmen: Darauf Land-Graf Moritz den Lehn-Brief ertheilet d. 13. April. 1593. unterschrieben haben sich: Bernhard Keudel, Stadthalter. Heinrich Hund, D. Canzler. V.”

Anmerkung:

In einem Lehnbrief vom 30.Juli 1709 von Landgraf Carl zu Hessen wird auf die vormaligen Lehninhaber des heiligen Grabes verwiesen: “ernenter Johannes Steitzens seel. Sohne Hans Steitz, und Catharinen seiner seeligen Haußfrauen und allen ihren Erben ermeldte Güter zu Erbrecht ... verliehen hat, Joh. Conrad von Jossa [er muss, wie aus dem weiteren Wortlaut ersichtlich, ein Sohn Johann Melchior von Jossas sein], dergleichen seiner Baasin, Anna Elisabetha und Catharina Ottin, Geschwistern, als sämmtl. Johann Großgebauers seeligen Enckelin und Urenckelin, wie nicht weniger Adam Großgebauer, Joh. Caspar seel. Sohne, allen des obgenannten Hanß Steitzen seel. Urenckeln und Uhrenckelin von uns selbst gnädigst erneuert worden, daß wir demnach nunmehro, da vorernannter Joh. Conrad von Jossa vor sich und seine Mitbelehnte solche Lehn ... Johann Fabern, des Raths und KirchenProbst zu Meiningen verkaufft, jetztbesagten Käuffern unsern lieben getreuen Johann Fabern mit allen seinen Erben aufs neue zu rechtem Erbrecht verliehen haben...”8 [also muss dieser Hans noch ein anderes Weib Catharina geheleicht haben, und wenn dem so ist muss sie vor der Ursula sein Weib gewesen sein]

oo I. um 1560 Catharina NN

Andre Gressler [gressler@goldlauter.com]

oo II. um 1570 Ursula NN, * um 1550, + nach 1613

Ursula; lebt noch 1613/17;

Zum Bau des Schmalkalder Armenhauses 1577 verehrte “Herrn Amtmann Johann Steitzens Weib 200 fl. paar dazu”4;

In einem Lehnbrief vom 30.Juli 1709 von Landgraf Carl zu Hessen wird auf die vormaligen Lehninhaber des heiligen Grabes verwiesen: “ernenter Johannes Steitzens seel. Sohne Hans Steitz, und Catharinen seiner seeligen Haußfrauen und allen ihren Erben ermeldte Güter zu Erbrecht ... verliehen hat” [also muss dieser Hans noch ein anderes Weib Catharina geehelicht haben, und wenn dem so ist, muss sie vor der Ursula sein Weib gewesen sein

37. Steitz, Margareta, * 03.11.1543, + 02.11.1624

oo 26.10.1561 Wolf (Wolfgang) Wild, Schultheiß zu Schleusingen, * Schleusingen vor 1528, + Schleusingen 23.07.1582

1579 ist er auch Kastenmeister des Stifts zu Schmalkalden.

 

 

7 Kinder von Nr. 26

 

38. Steitz, Gertrud, * Butzbach um 1545

oo 03.10.1569 Jost Wolf

39. Steitz, Jost, * Butzbach um 1548

oo 06.05.1572 Gertrud Heß

40. Steitz, Wolf, Bürgermeister in Butzbach 1615 und 1620, * Butzbach um 1550, + Butzbach Pest (Ratsbegräbnis) 30.10.1611

oo Butzbach 02.06.1572 Katharina Gobert

41. Steitz, Katharina, * Butzbach um 1552

oo 01.12.1572 Jörg Braubach

42. Steitz, Elisabeth, * Butzbach um 1555

oo Butzbach 1575 Arnold Lodick, * Trendelburg / Hofgeismar

43. Steitz, Wilhelm, * Butzbach um 1560

oo Butzbach 04.1586 Gertrud Fettmilch

44. Steitz, Hans Henrich, Schultheiß Stockstadt und Reinheim, * Butzbach 02.11.1562, ~ Butzbach 02.11.1562, + Reinheim / Hessen 1614

war hessischer Schultheiß zu Stockstadt am Rhein und war es auch zu Reinheim von 1600 bis 1614.

Im Hause Kirchstraße 25 in Reinheim, wo die Familie Steitz wohnte, ist ein Steitz-Wappen im Türsturz eingehauen (Herr Stuckert 2006).

Quelle: Frau H. Banse, Herr H. Wolf.

 

oo I. Stockstadt 1585 Anna Elisabeth Ganß, * um 1564, + Stockstadt um 1600

oo II. Reinheim / Hessen 17.11.1600 Anna Elisabetha verw. Schrott und Ehrlenbach NN, * Reinheim / Hessen um 1570, + Reinheim / Hessen 27.01.1623

Anna Elisabetha war Witwe von Thomas Schrott, Schultheiß zu Kleestadt und Witwe von Erlenbach Heinrich, Keller und Schultheis, zu Reinheim.

Aus dem Kirchenbuch Reinheim: Henrich Steitz Witwe Anna Elisabeth begehrt, ihr Leichnam möge bei und neben ihrem lieben Ehemann, so in der Kirchen begraben liegt, nach ihrem Absterben gelegt werden. Pfarrer Hirsch sagte ihr dies 1620 zu.

 

1 Kind von Nr. 29

 

45. Steitz, Johan Wolf, Schultheiß zu Felda

oo Butzbach 14.04.1591 Dorothea NN (verw. Greve)

 

5 Kinder von Nr. 30

 

46. Lyncker, Anna, * Marburg um 1567, + Gießen 05.10.1635

47. Lyncker, Margarethe, * 1579, + 1642

oo Konrad Dieterich, Prof. Philos. und Ethik zu Gießen

48. Lyncker, Ellisabeth, * um 1585, + nach 02.09.1657

http://gedbas.genealogy.net/person/show/1099862151

oo Gießen 08.04.1616 Johannes Professor Dr. Steuber (Steuberus), * Lißberg oder Schwickartshausen 16.01.1590, + Marburg 05.02.1643

Sep. 1603 am Paedagogium zu Marburg immatrikuliert, 1605 am Paedagogium zu Gießen, 1606 an der Universität daselbst, 22. XII. 1608 Baccalaureus, 14. Dez. 1609 Magister, 1608 – 1611 Stipendiatenmajor, seit VI. 1614 Professor physices in Gießen, dann auch linguae Graecae, 1617 auch Hebraicae, 1620 Professor theol., 1623 Dr. theol., 1624 Prediger an St. Elisabeth zu Marburg, auch Verwalter der Universitätsbibliothek zu Marburg, 1627 Ephorus stipendiatorum, 1633 Rector der Universität zu Marburg (sein Ölbild im Besitz der Universität Gießen)

http://gedbas.genealogy.net/person/show/1099862151

49. Lyncker, Nikolaus, Schultheiß, + 1635, [] Nidda 12.07.1635

50. Lyncker, Ursula

oo 1610 Christoph Hellwich, Prof. der Theologie zu Gießen

 

1 Kind von Nr. 31

 

51. Müller, Hermann, Freigutsbesitzer zu Dornheim, * Engelrod um 1560, + Dornheim 1627

 

1 Kind von Nr. 32

 

52. Dohles, Margaretha, * Gerolshofen/Franken 01.11.1549, + Schmalkalden / Thüringen 29.01.1628

oo Schmalkalden Orthelf Wolff zur Todenwarth, * Schleusingen um 1558, + Wernshausen 1627

 

8 Kinder von Nr. 33

 

53. Steitz, Andreas, Sekretär 1580 b. Graf Georg Ernst von Henneberg, * vor 1559

oo 03.05.1585 Maria Schmalcalder

54. Steitz, Maria, * Eußenhausen / Thüringen um 1560

oo Eußenhausen / Thüringen 15.10.1582 Jacob Simonius (Simmen), * Eußenhausen / Thüringen um 1555

Magister zu Schmalkalden

55. Steitz, Johann, * Schmalkalden um 1570

1587 zu Leipzig immatrikuliert

lebt 1617 in Schmalkalden

oo Meiningen 13.11.1594 Maria Musaeus, * um 1575

56. Steitz, Barbara

57. Steitz, Heinrich, Stadtschreiber zu Speyer, * Schmalkalden um 1575, + Speyer nach 1646

58. Steitz, Rebecca, * Schmalkalden vor 1580

oo Schmalkalden 07.11.1597 Heinrich (Heintz) Erhardis (Ehrhard), * vor 1577

59. Steitz, Antonius, * Schmalkalden vor 1586, + Schmalkalden 17.01.1586

starb jung

60. Steitz, Anna, * Schmalkalden 13.02.1588

oo Schmalkalden 19.06.1609 Hans Clemen (gen. Laun), Tuchmacher, * Schmalkalden vor 1580, + Schmalkalden

 

2 Kinder von Nr. 34

 

61. Wissler, Anna, * Schmalkalden um 1567, + Schmalkalden 05.11.1611

oo Schmalkalden 26.10.1584 Johann Fuchs, Handelsmann und Gemeindevormund, Seiden- und Tuchkrämer, * Schmalkalden um 1560, + Schmalkalden 25.11.1611

62. Wissler, Catharina, * um 1570

oo 1590 Johann Georg Kley, Kaufmann in Schulz, * vor 1570

 

2 Kinder von Nr. 35

 

63. Heuer, Hans ; Johann (es), 21 Jahre Amtsschultheiß in Suhl, * Suhl 03.07.1559, + Suhl 09.08.1617

oo Suhl 15.11.1587 Margaretha Fulda, * Jena 1562, + Suhl 30.06.1620

64. Heuer, Elisabeth

oo Suhl (?) um 1587 Paulus Merkel, Freisasse und Stahlhändler in Schmalkalden, * 1561, + 11.12.1644

 

4 Kinder von Nr. 36

 

65. Steitz, Catharina, * vor 1570

oo Meiningen NN Meckbach

66. Steitz, Daniel, sächsischer Vogt in Jüchsen, * um 1575, + Darmstadt vor 1639

Entsendung des Daniel Steitz von Kassel nach Darmstadt zur Erteilung von Unterricht im Turnierwesen

(1592-1609) Korrespondenz Landgraf Ludwigs V: mit Landgraf Moritz v. Hessen-Kassel

oo vor 1601 NN Hach

67. Steitz, Ottilia, * vor 1580, + nach 1613

Andre Gressler [gressler@goldlauter.com]

oo Kaltennordheim 09.11.1597 Johannes Großgebauer, Amtmann, * Kaltennordheim 1569, + Kaltennordheim 26.11.1613

ab 1601 Amtmann zu Kaltennordheim: “Johannes Großgebauer, Amtm. zu KNordheim und Fischberg, nach Weinrich bis 1613. Ein Sohn, Jurist war Mentor und Reisebegleiter der Söhne des kursächs. Hofprediger Hoe von Hohenegg, später Amtmann in Meiningen, Schwiegersohn des Georg Chr. Rapp”16;

Er wurde 1569 geboren “von vornehmen Eltern/als weiland dem auch Ehrnvhesten vnd Achtbarn Herrn Cunrad Großgebauwrn Chur: vnnd Fürstlichen Sächsischen in die Fürstliche Graffschafft Hennenberg verordneten Jäger: vnd Oberland-Forstmeister/vnd Fraw Margareten aus dem alten vnd vornehmen Ditzschen Geschlecht zu Catza/beyder Seeligen...”14; “In seiner Kindheit/hat er zum Præceptore gehbt/den Ehrwürdigen vnd wolgelahrten Herrn Danielem Hugonem, damals Pfarrherrn seeligen/zu UnterCatza”14; dann Schule Schleusingen, 3 Jahre Kanzleischreiber in Weimar, 2 Jahre Amtsschreiber Amt Leuchtenberg bei Jena, 5 Jahre Canzleyverwandter zu Meiningen14; “Anno 1599. den 1. Novemb. ist er in wolermeltes seines Herrn Schwährvatters vestigia getreten/vnd von dem Gestrengen/Edlen/Ehrnvhesten Junckerr Rudolph von Ponickaw/Chur: vnd Fürstlichem Sächsischem Hennebergischem wolverordnetem RegierungsRath/Amptmann zu Meynungen vnd Maßfeld/vnd dem auch Ehrnvhesten Caspar Bohnern/domals Chur: vnd Fürstlichem S. in die F. Graffschafft Henneberg bestaltem Rentmeister zum Apmtsverwalter der beyden ämpter KaltenNortheim vnd Fischberg/eingewiesen-confirmirt vnd bestetiget worden.---

 

“Acht Kinder/nemlich vier Söhne vnd vier Töchter. Aus welchen Ottilia Anno 1603. den 13. Junij, Catharina 1608. den 13. Junij, vnd das eine Söhnlein Johannes Andreas 1612. den 12. Octob. ein Jahr vnd sechs Wochen vor dem Herrn Vatter gestorben/vnd sind drey Söhne/nemlich Johannes Caspar/so zu Meynungen/Johannes Michael/vnd Johannes Fridericus/welche beyde zu KaltenNortheimgeboren/vnd ietzo bey der Fürstl. Landschulen zu Schleusingen frequentiren. Samt zweyen Töchterlein/nemlich/Anna Catharina/vnd Margretlein noch am leben...”14;

Lt. Leichenpredigt für Sebastian Schott (1572-1660), Apotheker und Stadtrichter in Schleusingen heiratet dieser in 3.Ehe “10.10.1637 Schleusingen Sophia, Tochter des Johan Groß Gebauer, Amtmann zu Kaltennordheim, Kreis Salzungen, und Fischberg”18 [Wieso wird Sophia, verh. Schott, in obiger Aufzählung nicht als Tochter Johann Großgebauers genannt? Gibt es 1637 noch einen anderen Johann Großgebauer, Amtmann zu Kaltennordheim und Fischberg?? Ein weiterer Indiz, dass die Zuordnung von Sohpia zum 1613 verstorbenen Johann Großgebauer stimmt, ist die Tatsache, dass zu Sebastian Schotts Leichenpredigt 1660 ein gewisser “Johann-Michael Großgebauer (Schwager des Verstorbenen)” ein Trauergedicht verfasst, der wohl mit dem “böswilligen Pfarrer” identisch ist, der 1656 seiner Stelle als Pfarrer entsetzt wurd

68. Steitz, Anna Catharina, * vor 1583, + Kaltennordheim nach 1645

oo Caspar Hach, Kaufmann in Kaltennordheim, * vor 1577

 

2 Kinder von Nr. 37

 

69. Wild, Valentin, Stahlhändler, Senator in Schmalkalden, * Schleusingen 18.12.1570, + Schmalkalden 05.10.1635

oo 1595 Catharina Volck, * Königsberg / Franken 1570, + Schmalkalden nach 1635

70. Wild, Maria, * 1573, + Schleusingen 11.05.1636

oo Johannes Zinck, Stadtrichter zu Schleusingen, * Königsberg / Franken 1553, + Schleusingen 20.06.1635

 

1 Kind von Nr. 40

 

71. Steitz, Eberhard, Bürger, Ratsherr und Gerichtsschöffe in Butzbach, * Butzbach 22.10.1581, + Butzbach Pest 30.07.1635

Mitteilung von Herrn Bodo Heil:

Eberhard STEITZ  (Familienbuch Butzbach Band I Seite 273/74 But Nr. 1567) war auch 1615 und 1620 Bürgermeister in Butzbach. Er erhielt 1635 ein Ratsbegräbnis. Aus erster Ehe hatte er 4 Kinder und auch zweiter Ehe 8 Kinder. Aus erster Ehe heiratete 1 Kind und aus Zweiter Ehe 2 Kinder.

Sein Vater war But Nr. 1565 Wolff STEITZ geboren in Butzbach....... verstorben ebenda 30.10.1611 an der Pest. Heiratet Butzbach I.Ehe 2.6.1572 Catharina GOBERT vertorben Butzbach 2.4.1609.

Sein Vater But Nr.1561 Balthasar STEITZ geboren Butzbach 1517, verstorben ebd. 23.10.1607 Tuchmacher und Wollenzunftmeister und Bürgermeister .Heiratet I Ehe Maria NN.

oo I. Butzbach 10.02.1606 Catharina Kercher, * Butzbach 14.09.1575, + Butzbach 17.05.1619

oo II. Butzbach 24.04.1620 Anna Bell, * Butzbach 15.09.1594

 

4 Kinder von Nr. 44

 

72. Steitz, Antonius, * Stockstadt um 1586, + um 1667

1617-1635 Zentgraf zu Stockstadt, 1649 Keller zu Rheinfelden und Wallerstädten

oo I. um 1610 Anna Müller, * Dornheim um 1590, + Stockstadt vor 1624

oo II. um 1620 Anna Maria Buch, * Rüsselsheim a.M.(Hessen) 07.07.1590, + Darmstadt 04.1635

oo III. um 1636 Anna Sibylla NN, * um 1610

73. Steitz, Johann (Hans) Henrich, Keller in Gießen, * Reinheim / Hessen 23.11.1601, ~ Reinheim / Hessen 23.11.1601, + vor 1637

"Deutschland Geburten und Taufen, 1558-1898," database, FamilySearch (https://familysearch.org/ark:/61903/1:1:NNFC-LJV : 28 November 2014), Hans Henrich Steitz, 23 Nov 1601; citing ; FHL microfilm 1,190,556.

oo Michelstadt 02.05.1628 Rosina Scherff von Scherffenstein, * Michelstadt 02.08.1602

Familienforschung Heiner Wolf, Brensbach

74. Steitz, Johann Daniel, Schultheiß, * Reinheim / Hessen 01.07.1604, + Reinheim / Hessen 11.11.1672

II. Ehe

er wird 1651 neuer Hübner zu Ueberau.

Steitz, Johann Daniel; Schultheiß [ – ] Johann Daniel Steitz, Schultheiß von Reinheim[1] in der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, hat einen Bericht über seine Misshandlung durch einen schwedischen Rittmeister im Mai 1635 hinterlassen: „Uf Ew. wohledlen, gestrengen, ehrenfesten und hochgelahrten großgünstigen befehl bin ich gestern mit dem kommißwein, so den schwedischen nach Großgerau[2] zukommen und ich überliefern sollen, neben dem rittmeister Guttenhofen oder rittmeister Konrad genannt, unter des obristen Caldenbachs regiment, aus Darmstadt[3] geritten, als wir nun zwischen Darmstadt und Weiterstadt[4] kommen, hat gedachter rittmeister mit diesen worten angefangen und gesagt: der teufel sollte ihn holen, wann er den jägermeister und schulheisen zu Darmstadt bei sich hätte, er wolle sie alle beid totschießen, sie wären katholische schelmen, und wann er einen Darmstädtischen bekomme, wollte er ihn totschießen lassen wie einen hund, auch andere schand- und schmähwort, welche nicht gnugsam zu beschreiben, ausgestoßen.

Gleich nach diesen worten springt bedachter rittmeister von seinem pferd, ergreift mein pferd bei dem zaum, schlägt mit einem prügel uf mich dar und sagt zu seinen reutern: ‘kommet und schießt den hund vom pferd, ich will es verantworten !’ Als ich nun solche gewalt und mörderische taten vernommen, hab ich meinem pferd die sporen geben, vielgemelten rittmeister übern haufen und darvon geritten. In währender flucht kommandiert der rittmeister sein bei sich habende reuter mit diesen worten: reitet ihm nach, schießt ihn darnieder (welches er zum öfteren repetiert), ich will es ja verantworten’. Worauf dann die reuter mir nachgeritten und uf 12 und mehr pistolschüß uf mich getan. Als ich nun fast den holzgarten erlangt, kommen mir etzliche reuter, so auch unter dem rittmeister und sich in Darmstadt aufgehalten, entgegen, welche dann diejenigen, so mir stark nachgesetzet, ersehen und gerufen: ‘fangt diesen, fangt dießen !’ Worauff dann mir vorn und hinten so zugesetzt worden, daß ich umringet und nicht allein mich bis uf die hirnschal verwundet, sondern mich dermaßen auch mit mörderischen schlägen darnieder ritten, mit beilen und anderm so traktiert, daß ich solchs, bona venia,[5] im bett verschmerzen muß, und wann ein Franzos, so unter diesem trupp gewesen, getan und nicht abgewehret, meines gebeins nicht darvon kommen wäre. Nach dieser mörderischen tat bin ich meiner pistolen, degen und mantel oder rock beraubet und gleich einem mörder oder dieb gefänglich zum rittmeister bracht worden, welcher dann gegen die reuter hart geredt und gsagt: ‘Warum habt ihr ihn nicht darniedergeschossen ? Ich habe es euch ja befohlen’ und mich sobald als einen gefangenen nach Gerau (da ich dann unterwegs mit drohung darniederschießens und anderen schmähworten viel leiden müssen) in sein, des rittmeisters losament[6] geführt, mich etzliche stund darin gehalten und bei dem herrn obristen Oehm [Ehem, Ehm; BW] wegen Rheinfeld[7] und anderem meine kommission nicht ablegen lassen wollen. Bis endlich hat er, rittmeister, mich zu dem herrn obristen Caldenbach gehen und fälschlich anbringen lassen, daß nicht allein gedachter herr obrister in Darmstadt, sondern auch von mir mit schmähworten, als hätten des herrn obristen reuter nebens dem Rheingrafischen Reinheim geplündert,[8] angestastet worden, welches er, der rittmeister, dann nicht über sein herz bringen können, sondern wegen seines obristen sich rächen müssen. Als nun oftgedachter rittmeister seine sachen so fälschlich furbracht, hat der herr obrist sich fast zornig gegen mich gestellt; wie ich aber mit grund der wahrheit die wie es hergangen alles erzählt und daß ich gesagt, daß des herrn obristlieutnant reuter wie auch seine eigne diener mit und bei der Reinheimer plünderung gewesen, hat er gesagt, der rittmeister sollte hinweg gehen, welches er aber nicht gleich getan, sondern den herrn obristen gebeten, er wollt mich ihm mit in sein losament geben, dann ich in der nacht nicht ausreißen möchte, welches aber herr obrister nicht geschehen lassen wollte, sondern mich in seiner stuben behalten und selbsten gesagt, er wollte wohl glauben, daß seine reuter mit zu Reinheim gewesen, wollte es aber mit gott bezeugen, daß er nichts darvon gewußt, auch sein befehl nicht gewesen wäre, und nachgehends dem rittmeister (welcher vor der tür gestanden und uf mich mit großer bedrohung gewartet) unrecht gegeben und daß er solches schwer werde zu verantworten haben, mir auch zugelassen, daß ich zu dem herrn obristen Oehm gehen und meine verrichtung ablegen möge. Welches ich dann auch getan und ihm neben überlieferung des schreibens Rheinfeld betr. wie es mir ergangen ausführlich erzählet; welcher sich dann höchlich darüber erzürnet und gesagt, es sollte dem rittmeister gewißlich nicht zum guten ausgehen, dann wann man solche leut, welche ihnen zuführen täten, solcher gestalt traktieren wollte, so würden sie hinfürter schlecht zu leben bekommen; wollte auch den herrn obristen sobald zu sich kommen lassen und mir recht schaffen, auch mir mein abgenommene sachen wieder zustellen lassen. Ist mir daruf das pferd wieder zugestellt, die andern sachen aber, nämlich pistolen, degen und mantel, zurückbehalten worden.

Heut diesen morgen nun sind die regimenter zu Gerau, denen ich dann gefolgt, ufgebrochen und bis zwischen Rüsselsheim[9] und Raunheim[10] marschieret, daselbsten sie dann bei 3 stund uf ihr fürstl. Gnaden herzog Bernharden gewartet. Dieweil ich aber in der hitze wegen meiner wunden nicht länger bleiben können, so hab ich den herrn obristen Oehm, Caldenbach und Badendorf, so eben beisammen gewesen, ersucht und darnebens gebeten, mir nicht allein meine abgenommene sachen, sondern auch die vorspannpferde wieder abfolgen zu lassen, welches sämtliche obristen denn auch zu tun versprochen. Und bin ich daruf nach Rüsselsheim geritten, auch mich bis dato beim schultheisen daselbst, bis ich wieder restituiert, ufhalten tue. Inmittelst aber werde ich berichtet, daß ihre fürstl. gnaden herzog Bernhard mit etzlichen regimentern hier furbei und zu den andern 4 regimentern gehen würden. Habe ich ufgewartet und ihrer fürstl. gnaden alles, wie es ergangen und wie der rittmeister zu Darmstadt gehandelt, untertänig erzählet, worauf ihre fürstl. gnaden gewaltig entrüstet ihre die schreibtafel herausgezogen, den namen des rittmeisters und anderes hineingeschrieben und auch gnädig zusag getan, dieselbigen wollen nicht allein vielgedachten rittmeister an den nächsten baum hängen, sondern auch alles wieder abfolgen lassen; ist aber bis dato nichts erfolget“.[11]

[1] Reinheim [Kr. Dieburg]; HHSD IV, S. 372.

[2] Groß-Gerau; HHSD IV, S. 186f.

[3] Darmstadt; HHSD IV, S. 79ff.

[4] Weiterstadt [LK Darmstadt-Dieburg].

[5] Mit Verlaub zu sagen.

[6] Unterkunft.

[7] Rheinfelder Hof bei Wallerstädten, Ortsteil von Groß-Gerau.

[8] Für den Überfall auf Reinheim im Mai 1635 waren die Kroaten des Hauptmanns Schnell vom Regiment Jost Maximilian von Gronsfeld verantwortlich. Nach Aussage des Kommandanten Schrautenbach u. des Kellers Uloth zu Lichtenberg seien es auf den Pfingsttag keine Kroaten, sondern Dieburger Soldaten „und ander zugeschlagen gesind zu Reinheim gewesen, da aus und eingezogen wie zu einem jahrmarkt, hausrat und frucht alles hinweggeführt und vollends rein ausgeplündert“. HERRMANN, Aus tiefer Not, S. 148.

[9] Rüsselsheim [Kr. Groß-Gerau]; HHSD IV, S. 392f.

[10] Raunheim [LK Groß-Gerau].

[11] HERRMANN, Aus tiefer Not, S. 148.

 

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Aus der Reinheimer Pfarrchronik:

 

1635, den 15. Januar sind die Franzosen in die Stadt gekommen. Wir haben Befehl von der Regierung gehabt, sie einzulassen. Diese haben gute Ordnung gehalten. Hierauf haben die Schweden vom Callenbachischen Regiment 3 Wochen Quartier hier gehabt. Nach diesen die Rheingräflichen. Diese sind beim Rückzug der Callenbachischen eingefallen und haben geplündert, daß sie etwa 600 Malter Frucht aus der Kirche wegnahmen. Auf Freitag vor Pfingsten sind die Kroaten eingefallen und haben geplündert und elendiglich gehaust. Darauf blieb das Städtel ganz offenstehen, und wenn einer auszog, kam der andere herein. Das ging bis 1636, als von dem Ramge Geld im Brunnen gefunden wurde, davon hat dann der Schultheiß Steitz die Tore wieder reparieren lassen, sodaß zwei Zugbrücken gebraucht werden konnten.“

„1635, den 13. Oktober bin ich Johann Adolf Rühel von Gießen hierher gekommen und habe eine sehr geringe Gemeinde angetroffen, welche durch die kaiserliche, französische,italienische, infantische und schwedische Armee heimgesucht worden war; besonders die Infantischen haben 1634 die Vorstadt angesteckt, daß 15 Häuser verbrannten, und nur noch 6 Häuser stehen blieben. Sie sind aber doch nicht in die Stadt gekommen, da sich die Bürger redlich wehrten, etliche tot schössen und die anderen vertrieben. Zur Rache haben die Infantischen die Bauern mit „elefantischen“ Trünken mißhandelt, andere aber erschossen und ins Feuer geworfen.“

Das gleiche Bild zeichnen auch die Kastenrechnungen, in denen es 1635 bei Aufzählung der „Einnahmen“ aus den Pfarräckern und dem Almosensäckel u. a. heißt: „Heu ist dieses Jahr nichts gebraucht worden, sondern wegen des Kriegsverderbens kein Heu gemacht worden. Geld aus verkauftem Korn — nichts, sondern ist das Fruchtgefälle des vorigen Jahres all durch das allhier und in der Umgebung untergebrachte schwedische Kriegsvolk von der Kirche weg neben anderen noch darauf gelagerten Früchten von Zimmern und anderen Dörfern durch das Callenbachische Regiment und dessen Oberleutnant Hinerfuß mit dessen Offizieren weggenommen worden. . . . Einnahme des Almosensäckels — nichts, sondern ist, was vom vorigen Jahr vorhanden gewesen, als die schwedischen Truppen wegzogen, von solchen, die anderen Tags wieder zurück kamen und den ganzen Tag hier plünderten, das Kistlein und Anderes zerschlagen und das darin befindliche Geld samt dem Kelch und Anderem weggenommen worden. Ausgabe an in- und ausländische Arme — nichts gehabt, nichts bekommen können, auch nichts geben können. Einnahme an Früchten — durch Kriegsvolk in zwei Plünderungen alles weggenommen worden. Und ob schon übermäßig viele und schöne Früchte im Feld standen, ist doch wegen Unsicherheit und Beraubung der Pferde und des Geschirrs nichts eingebracht worden. Die Truppen haben nicht nur die Felder abgeerntet, sondern auch die bereits eingebrachten Früchte nebst dem Vieh und allem weggenommen, sodaß fast 6 Wochen lang niemand herein oder hinaus hat gehen dürfen, und sich die armen Leute mit dem, was im Stroh stecken blieb, armselig haben behelfen müssen.“

Einem Bericht des Kommandanten Schrautenbach und des Kellers Uloth auf Lichtenberg zufolge wurden beim Kroatenüberfall am Samstag vor Pfingsten 1635 in Reinheim 18 Personen zu Tode gemartert und eine große Anzahl übel zerschlagen. Auch „haben sie alle Frauen, welche nicht ausgerissen waren, geschändet“. Pfarrer Rühel schreibt: „14 Tage vor Petri 1635 soll das große Sterben angefangen haben und gewährt bis auf Pfingsten. In Nickel Kempfen Haus sollen etwa 50 Personen (und hierin die meisten) gestorben sein. In Hans Liebigs Haus sollen auch, fast so viele gestorben sein. Auf dem Rathaus sollen so viele gestorben und verstorben sein, daß sie nicht zu zählen waren. Obwohl die Juden nicht ins Kirchenbuch gehören, so will ich doch zum Gedächtnis des großen Sterbens nicht vergessen, daß erzählt wird, wie über 60 gestorben sind und sollen davon 36 nur von Schlägen, Knebeln, schwedischen Tränken und anderen Martern umgekommen sein.“ Die Namen der Toten wurden nicht mehr aufgeschrieben, ja die Leichen konnten noch nicht einmal auf dem Friedhofe begraben werden. Man verscharrte sie allenthalben. Die Kirchenrechnung erwähnt eine Ausgabe von 10 alb., die man einem Mann gab, der „etliche Tote, auf dem Feld liegend“ begrub.

 Pfarrer Georg Springer zu Neunkirchen, der das verwaiste Reinheim vorübergehend zu betreuen hatte, meldete in einem Brief, wie er am 1. Mai 1635 unter dem Schutz von 7 Musketieren ankam, um die „trostlosen und verschmachteten Seelen mit Gottes Wort und Gebrauch des hochwürdigen Abendmahls zu trösten und zu erquicken.“

1636 wiederholt sich bei fast allen Posten der Kirchenrechnung das erschütternde „nichts“, so z. B. unter „Einnahme aus verkauftem Korn: Nichts, sondern ist dieses Jahr wegen des Krieges, Verderben, Hunger und Mangel an Menschen, Vieh und Früchten nichts geackert worden und alles wüst liegen geblieben“. Oder unter „Ausgabe an Almosen für Arme: Nichts, sondern sind selbst so arm gewesen, daß von keinem etwas zu bekommen gewesen“.

1636 „1636, 1637, 1638 ist ein greulicher Hunger in der ganzen Obergrafschaft, besonders im Odenwald gewesen, daß auch die Leute in Reinheim allerhand unnatürliche Dinge essen mußten. 6 oder 7 Personen saßen einmal um einen Taten Gaul, als ich von hinten angefahren kam. Ich habe sie aus Bestürzung nicht angeredet und bin wieder weg gegen Lichtenberg gegangen. Im Haus von Heckmanns Bruder fand man ein totes Kind, dem das Fleisch von den Beinchen abgelöst und geschält war. Die meisten sagten, es hättens die Leute (etliche die Hunde) getan. Keine Katze durfte sich zuletzt mehr sehen lassen. . . . Etliche haben Froschlaich gegessen. Ein Bübchen von 4 Jahren hat im Pfarrhof Gras zusammengewickelt und gegessen und ist daran gestorben. Neben gesottenem Froschlaich wurden auch faule Äpfel, Mispeln und Eicheln verzehrt. Etliche haben die grünen Tresterkerne, Rübschalen, Nußschalen, Mispeln und Nesseln im Backofen gedörrt und gemahlen, Kuchen daraus gebacken und gegessen. Eichelbrot und Leinkuchen waren zuletzt gar nicht mehr zu bekommen. Ich habe Brot, Korn, Geld und sonstige Mittel aus Oberhessen geholt. Das Malter Korn galt in der Obergrafschaft 16, 17 und mehr Gulden, in Mainz auf dem Lager mußte ich acht Reichstaler bezahlen. Als ich das Brot in Körben zu Miltenberg habe holen lassen, kam das Malter auf 18 Gulden. Zu Gießen habe ich das Achtel mit 3 und 4 Reichstaler bezahlt und mit Lebensgefahr und großem Verdruß geholt. Als ich meine Portion zu Hause auf dem Markt zu Gießen gekauft hatte und 200 Reichstaler holte, ward ein Bürger von Grünberg am Butzbacher Weg bei Ostheim erschossen. Ich kam aber hindurch. . . . .“

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Entnommen aus neumannweb.de

Web-Seite der Familien Uhrig/Neumann

Johann Daniel erwirbt 1636 von Hans Escherichs Kinder Vormund die Reinheimer Mühle zu 350 fl.

1636 erwirbt Steitz von Velten Neb einen Hausplatz in der Vorstadt, grenzt Jkr. Mosbach, ands. Hans Kneskerns Witwe Erben für 10 fl.

1636 erwirbt er von Fritz Ramge und Jakob Han ein Haus in der Stadt, grenzt Hans Ramge für 30 fl. Späterer Zusatz: ist an Mathäus Schmitt verkauft.

1636 erwirbt er ein Haus in der Stadt, grenzt Cuntz Ramge, so Hans Schneider gewesen für 25 fl. Späterer Zusatz: ist an Stofel Forch verkauft.

1638 erwirbt Steitz den Platz am Bruch an der Mühl, "Da etliche Quellen in sind, und die Stadt die Brunnenröhren alzeit in liegt gehabt, gewährt worden, wie dasselbige dann durch die ganze Bürgerschaft abgesteckt und ihm wegen seiner Mühewaltung, er wegen Kriegsvolk allhier gewesen und sonst der Stadt Beistand und Gutachten getan, gutwillig verehrt und übergeben worden, doch daß die Stadt noch Macht haben soll, diese Brunnenröhren alzeit in selbigem Teich und Quellen zu legen und erhalten vorbehalten worden ist".

1641 erwirbt er von Hans Poth ein Haus und Platz in der Vorstadt am und an der gemein Straß und neben Hans Knorr und hinten am Pfarrgarten für 46 fl.

1642 kauft Steitz von Sebastian Poth ein Haus und Platz in der Stadt neben Michel Nerichs (Mörig) Scheuer und ands. neben Hans Würtenberger, vorn auf den Weg oder Gaß für 55 fl. Späterer Zusatz: ist an Greifenstein und dann an Georg Wehner verkauft.

1645 Steitz kauft von Georg Wehner einen Haus- und Hofplatz in der Stadt, einseits neben Peter Schuchman, andererseits Hans Peter Höfer, hinten an Andreas Ramge, vorn an Cuntz Ramge und H. P. Höfer gelegen für 7 1/2 fl. Späterer Zusatz: Ist Hans Peter Höfer vertauscht zu seinem Haus hinter seiner Scheuer.

1649 Steitz tauscht mit H. P. Höfer. Steitz gibt Haus, Scheuer und Platz, der Fritz Weber gewesen, in der Stadt, steht das Haus einseits und vorn an der gemein Straß, hinten an Cuntz Ramge, anderseits ihm Höfer selbst an Steitzen Platz, auch an ihn Höfer selbst. Anderseits Peter Schuchmann, hinten Andreas Ramge Platz, vorn Cuntz Ramge und Höfer wieder. Dagegen gibt Höfer Haus und Hofplatz eins. neben der gemein Straß, wie auch vorn gegen das Pfarrhaus an der Straßen, ands. ihm Steitz selbst, stößt hinten an Michel Mörig.

1646 Steitz kauft von Heinrich Dörsam ein Haus in der Vorstadt auf Kalben Garten gebaut, einseits neben Daniel Waldschmidts Erben, stößt auf Hans Metz und Jkr. Walbrun. Späterer Zusatz: Ist an Andrea Rößler verkauft.

oo I. Reinheim / Hessen vor 1635 Margareta Mayer, * Linz / Oberösterreich um 1612, + Reinheim / Hessen 02.07.1638

oo II. Reinheim / Hessen II. Ehe 10.09.1639 Elisabeth Wahl, * Hofheim um 1618, + Reinheim / Hessen 22.06.1685

75. Steitz, Maria (Miriam) Elisabeth, * Reinheim / Hessen 06.04.1607, ~ Reinheim / Hessen 06.04.1607, + Langen / Offenbach (?) 23.09.1678

"Deutschland Geburten und Taufen, 1558-1898," database, FamilySearch (https://familysearch.org/ark:/61903/1:1:NCZC-J83 : 28 November 2014), Mariam Elisabeth Steitz, 06 Apr 1607; citing ; FHL microfilm 1,190,556.

 

Bei FamilySearch ein Conrad Kohl *um 1615 in Langen Kr. Offenbach

+ um 1680 in Langen Kr. Offenbach

oo 1639 mit "Elisabetha" in Langen Kr. Offenbach

Kinder:

Johannes Kohl, Philipp Kohl, Conrad Kohl, Werner Kohl, Christoph Kohl, Appollonia Kohl, Hans Georg Kohl

 

1 Kind von Nr. 48

 

76. Steuber, Johann Engelhardt, * Gießen 11.06.1618, + Marburg 26.02.1683

Geheimrat, Konsultent der Stadt Wetzlar; stud. zuerst in Gießen, dann in Helmstedt 1640, in Marburg 1641, Diaconus zu Marburg seit 22.12.1650, Archidiaconus 5.12.1652, Superintendent 15.7.1670, Oberpfarrer 3.9.1671 zu Marburg II. Ehe des J E. Steuber

http://gedbas.genealogy.net/person/show/1099862151

oo I. Marburg 02.12.1650 Anna Elisabeth Klunk, * Marburg um 1625

Tochter seines Hauswirtes Horst zu Hanau, mit welche er anfänglich nach Worms zog, dann auf Bitten von uns Brüdern nach Frielingen, wo er eine geräumige Försterwohnung bezog. Hier wohnte er so lang, bis ich 1849 nach Amerika auswanderte, wo er nach Kirchheim zog. Dort starb seine Frau, worauf Hermann eine angenommene Haushälterin heiratete. Obgleich beide Frauen meinem guten Bruder an Bildung weit

oo II. Marburg 16.02.1657 Katharina Scheibler, * Gemünden a.W./Hessen 12.09.1634, + Marburg 24.11.1709

 

1 Kind von Nr. 51

 

77. Müller, Anna, * Dornheim um 1590, + Stockstadt vor 1624

oo um 1610 Antonius Steitz, * Stockstadt um 1586, + um 1667

1617-1635 Zentgraf zu Stockstadt, 1649 Keller zu Rheinfelden und Wallerstädten

 

3 Kinder von Nr. 52

 

78. Wolff zur Todenwarth, Johann Wilhelm, * 1593

oo I. Georgenthal 1620 Barbara Körner, + 1628

oo II. 1630 Anastasia Brunner

oo III. Anne Katharine Fuchs

79. Wolff zur Todenwarth, Anastasia, * 1598, + 10.05.1678

oo Johannes Juncker, * Waltershausen 01.02.1589, + Schleusingen 1635

80. Wolff zur Todenwarth, Elisabeth, * Schleusingen

oo Schmalkalden Adam Merkel, Bürgermeister,Rathsverwandter, vornehmer Freisasse, Steizer Stahlgewerke zu Schmalkalden, * 12.06.1596, + Schmalkalden 18.02.1658

 

1 Kind von Nr. 54

 

81. Simonius, Balthasar, * Schmalkalden 29.03.1591, + Tübingen 07.10.1635

Dr. med., Physicus in Speyer, Aalen, Heidenheim, Stuttgart, Professor der Medizin in Tübingen 1628

Cramer Gen. XXXII,148; Faber Böhmstip. § 6; Lotter § 69

oo 1624 Regina Andreae, * Königsbronn 09.07.1592, + Tübingen 23.10.1635

(vh. I: Sebastian Hesch, Physicus in Aalen, * 2.10.1582, † 8.12.1622, Sohn des Zacharias Hesch, Vogt in Sulz und der Katharina Moser)

Cramer Gen. 1 § 8; 4 § 441

 

 

1 Kind von Nr. 57

 

82. Steitz, Johann Heinrich, Advokat zu Speyer, * um 1622

 

1 Kind von Nr. 61

 

83. Fuchs, Margaretha, * Schmalkalden 13.10.1597, + Schmalkalden 18.09.1662

oo Schmalkalden 19.12.1612 Johann Motz, Ratsverwandter und Bürgermeister in Schmalkalden, * Schmalkalden 30.10.1588, + Schmalkalden 09.10.1655

 

1 Kind von Nr. 62

 

84. Kley, Johann Matthäus, Kaufmann und Rat zu Meiningen, * 19.03.1602, + Meiningen 13.03.1679

oo Meiningen 24.10.1627 Anna Maria Sturm, * Meiningen 21.08.1609, + Meiningen 04.04.1680

 

2 Kinder von Nr. 63

 

85. Heuer, Maria, * Suhl vor 1588, + Schmalkalden 16.08.1637

oo Schmalkalden 04.07.1621 Johannes Zöllner, * 05.09.1590, + Georgenthal 15.05.1664

86. Heuer, Johann Heinrich, Richter in Suhl, * Suhl 04.06.1591, + Suhl 23.03.1660

oo Suhl 1625 Regina Glümper, * Meiningen nach 1607, + Suhl 1658

 

2 Kinder von Nr. 64

 

87. Merkel, Johannes, * Schmalkalden 05.12.1587, + Schmalkalden 27.12.1587

Pate Johannes Wißler

88. Merkel, Ursula, * Schmalkalden 29.12.1588, + Suhl 23.08.1637

Patin Ursula Heuer

oo Suhl 21.10.1610 Veit Müller, Kirchner und vierter Lehrer in Suhl, + Suhl 26.09.1644

 

1 Kind von Nr. 66

 

89. Steitz, Ursula, * Schmalkalden um 1600, + Friedrichsroda 24.08.1634

 

2 Kinder von Nr. 67

 

90. Großgebauer, Anna Catharina, * Kaltennordheim nach 1597

In einem Lehnbrief vom 30.Juli 1709 von Landgraf Carl zu Hessen wird auf die vormaligen Lehninhaber des heiligen Grabes verwiesen: “ernenter Johannes Steitzens seel. Sohne Hans Steitz, und Catharinen seiner seeligen Haußfrauen und allen ihren Erben ermeldte Güter zu Erbrecht ... verliehen hat, Joh. Conrad von Jossa [er muss, wie aus dem weiteren Wortlauit ersichtlich, ein Sohn Johann Melchior von Jossas sein], dergleichen seiner Baasin, Anna Elisabetha und Catharina Ottin, Geschwistern, als sämmtl. Johann Großgebauers seeligen Enckelin und Urenckelin, wie nicht weniger Adam Großgebauer, Joh. Caspar seel. Sohne, allen des obgenannten Hanß Steitzen seel. Urenckeln und Uhrenckelin von uns selbst gnädigst erneuert worden, daß wir demnach nunmehro, da vorernannter Joh. Conrad von Jossa vor sich und seine Mitbelehnte solche Lehn ... Johann Fabern, des Raths und KirchenProbst zu Meiningen verkaufft, jetztbesagten Käuffern unsern lieben getreuen Johann Fabern mit allen seinen Erben aufs neue zu rechtem Erbrecht verliehen haben...”8 [also muss dieses Hans noch ein anderes Weib Catharina geheleicht haben, und wenn dem so ist muss sie vor der Ursula sein Weib gewesen sein

oo Martin Otto, Archidiakon zu Schleusingen, * nach 1570, + Maßfeld 16.10.1636

Andre Gressler [gressler@goldlauter.com]

91. Großgebauer, Sophia

Andre Gressler [gressler@goldlauter.com]

oo Schleusingen 10.10.1637 Sebastian Schott, Stadtrichter zu Schleusingen, * Meiningen 11.1572, + Schleusingen 16.10.1660

 

1 Kind von Nr. 68

 

92. Hach, Sebastian Valtin

 

1 Kind von Nr. 69

 

93. Wild, Johann Veit, Freisass in Schmalkalden, * Schmalkalden 22.10.1611, + Cottenau 12.12.1654

nach der Leichenpredigt des Ortholph Neunes von 1655 auf des Vincenz Wild Urenkel Johann Veit Wild zu Schmalkalden sollen Vincenz und seine Frau in Osnabrück gelebt haben, und Geisthirt in seiner um 1700 entstandenen Historia Schmalkaldia sagt, Vincenz Wild sei des Bischofs zu Osnabrück Hofrat gewesen...

(Ahnentafel Johann Wolfgang Goethe bearbeitet von Dr. Carl Knetsch)

oo Anna Sybilla Praetorius, * Jena 03.03.1629, + Schmalkalden 28.03.1679

 

2 Kinder von Nr. 70

 

94. Zinck, Salomon, Fürstl. Sächsischer gesammter Regierungsrath bey der damahlig, * Schleusingen 1605, + 22.02.1674

Chur- und Fürstl. Sächs. Hennebergischen Regierung zu Meiningen.

1660 Amtmann in Wasungen und Sand.

oo I. NN NN

oo II. Barbara Schröter, * 1623, + 1696

95. Zinck, Regina, * vor 1610, + 22.10.1683

oo Jeremias Schröter, Hennebergischer Kanzleisekretär

 

4 Kinder von Nr. 71

 

96. Steitz, Johann Jacob, * Butzbach 21.07.1616, + Butzbach 19.01.1674

97. Steitz, Catharina, * Butzbach 05.06.1623

98. Steitz, Susanna, * Butzbach 1626, + 1685

oo Butzbach 23.11.1652 Johann Siegfried Clotz, Oberstlieutenant, * Veste Hessenstein 1616, + vor 1664

Ldgfl. Hessischer Lieutenant

dann Kgl. Schwed. Oberstlieutenant im Regiment "Graf Oesterling"

99. Steitz, Caspar, * Butzbach 22.10.1626, + Butzbach 22.11.1701

Caspar Steitz, H. Eberhart Steitzen s.

Gerichtsschöpff alhie hinderlasener ehelicher Sohn, u. Anna Margareta h.Johannes Fischlers s. gewesener Pfarrer zu Griedel hinderlasene ehelicheDochter Hochzeit gehalten

oo Butzbach 29.11.1659 Anna Margaretha Fischeler, * Butzbach 18.04.1641, + Butzbach 15.01.1713

 

7 Kinder von Nr. 72

 

100. Steitz, Heinrich (Johann Henrich), Pfarrer, * Stockstadt um 1612, + Pfungstadt 18.10.1665

immatr.1633 Marburg, Magister, bis 1641 Schulmeister in Groß-Gerau, dann Pfarrer

in Gräfenhausen, 1651 zu Pfungstadt

oo Pfungstadt um 1650 Rebecca Catharina Voltz, * um 1630, + Pfungstadt 1706

101. Steitz, Wolfgang, * Stockstadt 1614

studiert, immatr.1634 Marburg

102. Steitz, Catharina, * Stockstadt um 1616

103. Steitz, Maria Margaretha, * Rheinfelden (?) 1630, + 1701

oo Groß-Bieberau 08.02.1654 Marcus Henrich Huber, Pfarrer zu Rheinfelden, * Lichtenau / Österreich 1625, + Reichelshein im Odenwald 10.08.1693

104. Steitz, Maria Elisabetha, * Stockstadt 1630

105. Steitz, Anna Elisabetha, * Stockstadt um 1637

106. Steitz, Wilhelm, Praezeptor, * Stockstadt um 1645, + Großhausen 24.01.1693

er ist Apotheker in Pfungstadt, 1670 Schulmeister in Hähnlein, 1674 in Zell bei Bensheim, 1678 Praezeptor in Großhausen

oo Pfungstadt 17.08.1669 Anna Clara Schneider, * 1644

 

3 Kinder von Nr. 73

 

107. Steitz, Elisabeth Catharina, * Gießen 19.03.1629

108. Steitz, Anna Elisabeth, * Gießen 26.09.1630

109. Steitz, Anna Catharina, * Gießen 04.03.1632, + Gießen 06.04.1632

 

5 Kinder von Nr. 74

 

110. Steitz, Margarethe Elisabeth, * Reinheim / Hessen 14.11.1641, + Ober-Ramstadt 21.12.1695

oo Reinheim / Hessen 12.01.1675 Samuel Ulrich Kahlenberg, * Wersau 1647, + Ober-Ramstadt 02.10.1732

Sterbeeintrag: "...welcher von diesen 38 Jahr Schuldiener und Pfarrer hier

gewesen, durch eine sondb.Fatalität aber abgesetzt worden, bei einer gewesenen

Leichversammlung und gehaltener Leichpredigt zu Erd bestattet, nach dem er

gelebt 75 Jahr, 17 Tage, dessen verbl. Leichnahm liegt an der Kirche außen bei

der großen Tür",

Immatr.Gießen 1668, 1674 - 1696 Schulmeister, von 1694 zugleich Adjunkt, 1696 -

1708 Pfarrer und wurde 1708 abgesetzt.

111. Steitz, Johann Georg, * 1643, + 1705

oo 08.03.1671 Anna Maria Michel

112. Steitz, Georg Heinrich, Gerber, * 1650, + Reinheim / Hessen 30.12.1693

oo Reinheim / Hessen 24.02.1680 Anna Maria Schuchmann, * Reinheim / Hessen 21.12.1651

113. Steitz, Anna Maria, * 1652, + Reinheim / Hessen 23.11.1675

oo Reinheim / Hessen 23.11.1675 Johann Andreas Kahlenberg, Diakonus , * Lauterbach 1637

1672 als Schulmeister in Bickenbach, 1672-1682 (+) als Diakonus inTrebur.

114. Steitz, Johann Adolf, * Reinheim / Hessen 24.10.1655, + Reinheim / Hessen 14.08.1725

oo Reinheim / Hessen 09.10.1688 Anna Sabine Gertrude Wagner, * Gundernhausen 1664, + Reinheim / Hessen 30.12.1742

 

1 Kind von Nr. 76

 

115. Steuber, Catharina Elisabeth, * Marburg 02.09.1657, + Wetzlar 30.09.1724

oo Marburg 04.12.1677 Johann David Seip, Dr. jur. Hofgerichtsprokurator zu Wetzlar, * Wetzlar 16.05.1652, + Wetzlar 08.01.1729

 

1 Kind von Nr. 78

 

116. Wolff zur Todenwarth, Johann Ernst

 

2 Kinder von Nr. 79

 

117. Juncker, Anna Christiane, * Schmalkalden 19.09.1621, + Schmalkalden 1691

oo Johann Friedrich Fuchs, * vor 1640

118. Juncker, Anastasia, * Schmalkalden um 1632, + 1670

oo Johann Otto Finck, Diakon in Schmalkalden, * Vacha 1621, + Schmalkalden 1661

 

1 Kind von Nr. 80

 

119. Merkel, Anna Elisabeth, * Schmalkalden 05.05.1638, + Schmalkalden 15.01.1680

oo Schmalkalden 18.08.1656 Valentin II. Roeder, Dr. jur. Ratsherr und regierender Bürgermeister zu Schmalkalden, * Schmalkalden 17.01.1627, + Schmalkalden 18.09.1688

vornehmer Freisasse - hatte sich hochverdient gemacht um die Stadt.

Universität Leipzig.

In Frankfurt an der Oder Disputatio "de injuriis" geschrieben. 1653 nach Rom und Padua.

Besaß zwei Freihäuser in der "Hoffnungs-Gasse, die Stadtmühle, ein Stahlwerk, Äcker,

Wiesen und Gärten zu Schmalkalden, sowie ein Gut zu Aspach, siegelt 1681 mit dem

Dreieck und Palmbaum als Wappen

 

2 Kinder von Nr. 81

 

120. Simonius, Jacob Balthasar, * Tübingen 03.07.1626, + Tübingen 16.08.1700

Schnitt- und Wundarzt in Tübingen

oo Schaffhausen 1649 Anna Schackh, * Schaffhausen 29.03.1632, + Tübingen 21.09.1662

Tochter des Christoph Schackh in Schaffhausen und der Adelheid Burkhart

121. Simonius, Eva Maria, * 1632, + 16.12.1695

oo Calw 03.11.1656 Andreas Carolus, * Leibenstadt 1632, + Tübingen 01.09.1704

Fürstl. Würtemb. Rath und Abbt zu St. Georgen

 

1 Kind von Nr. 82

 

122. Steitz, Ludwig Friedrich, Spezereihändler zu Frankfurt a/Main

 

1 Kind von Nr. 83

 

123. Motz, Anna Christina, * Schmalkalden 27.11.1614, + Schmalkalden 05.07.1672

oo Schmalkalden 18.10.1637 Johann Conrad Ulrich, * Schmalkalden 1615, + Schmalkalden 25.10.1691

 

2 Kinder von Nr. 84

 

124. Kley, Anna Elisabeth, * um 1648

oo Johann Jacob Zinck, * Meiningen 1645, + Wasungen 1680

wurde Nachfolger seines Vaters Salomon in Wasungen

1722 bis 1743 Rergierungsmitglied.

125. Kley, Christina

oo Georg Christoph Zinck, Doctor der Medicin und Hochfürstl. Coburg-Meiningischer Rath und erster Leib-Medicus, * Meiningen 14.05.1648, + 09.05.1729

Einen Ober-Bürgemeister, als einen klugen und erfahrnen Regiments-Artzt, Solten An dem Exempel Des weyland Hoch-Edelgebohrnen, Hocherfahrnen und Hochgelahrten Herrn, Herrn Georg ChristophZinckens, Medicinæ Doctor ... Als Derselbe ... Den 9ten May dieses ... 1729ten Jahres, seinen Geist seelig aufgegeben hatte, Und darauf den 13. ... die Gedächtniß-Predigt gehalten ... worden, Zur Darlegung eines Danck-Opffers .... mitleydig erwegen Bürgermeister und Rath der Fürstl. Sächß. Residenz-Stadt Meiningen

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

 

Schmertzhaffte und gerechte Klage, Welche Bey dem Grabe Jhres im Leben innigst lieb-gewesenen Ehe-Herrns, Herrn, Herrn Georg Christoph Zincks, Medicinæ Doctoris ... Als Derselbe den 9. May 1729. ... Jn einem rühmlichst-vollbrachten 81. Jährigen Alter das Zeitliche mit dem Ewigenverwechselte, Und den 11. ejusdem darauf ... zu seiner Ruhe gebracht wurde ... Von dessen hinterlassenen betrübten Wittib, Annen Marien Zinckin, geb. Ebartin

Drucke des 18. Jahrhunderts (VD18)

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

 

Den zu seinen Vätern im Frieden versammleten Jacob, Wolten, Als der weyland Hoch-Edelgebohrne, Hocherfahrne und Hochgelahrte Herr, Herr Georg Christoph Zinck, Medicinæ Doctoris ... Den 9.May 1729. ... seelig verschiede, Und darauf am 13. ejusdem Dessen .... Leichnam zu seiner Ruhe-Stätte gebracht wurde, Zu Bezeigung ihrer letzten kindlichen Pflicht ... betrauren Dessen Nachgelassene beyde Söhne Justus Christoph Zinck. Johann Jacob Zinck

 

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

 

Der unter dem creutzes-stein gedultige Hiob, wolten als der Hoch-Edelgebohrne, Hochgelahrte und Hocherfahrne Herr, Herr Georg Christoph Zinck, Hochberühmter Medicinæ Doctor, ... den neundten May ... sanfft undseeligst entschlieff ... vorstellen ... dessen beyde ... Töchter Susanna Maria Radefeldtin. Elisabetha Maria Walchin

 

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

 

Als der Hoch-Edelgebohrne, Hocherfahrne und Hochgelahrte Herr, Herr Georg Christoph Zinck, Medicinæ Doctor, ... Den 9. May 1729. ... seeligverschieden Und ... seine Leichen-Predigt gehalten worden, Wolten Jhn... Zu seinem Grabe ... begleiten Des Seeligst-Verstorbenen Hinterlassene beyde Eydame, Christian Casimir Radefeldt. Ltus. Friedrich Wilhelm Walch. Diac.

 

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

 

1 Kind von Nr. 86

 

126. Heuer, Maria, * Suhl vor 1635

oo Martin Reyher, Cantor und Conrektor zu Suhl, * Heinrichs um 1618, + 03.08.1684

 

1 Kind von Nr. 88

 

127. Müller, Johann Heinrich, Handelsmann in Suhl, * Suhl 13.04.1619, + Suhl 09.01.1663

oo Suhl 10.11.1647 Maria Heerlein

 

2 Kinder von Nr. 90

 

128. Otto, Anna Catharina, * Kaltennordheim um 1634

In einem Lehnbrief vom 30.Juli 1709 von Landgraf Carl zu Hessen wird auf die vormaligen Lehninhaber des heiligen Grabes verwiesen: “ernenter Johannes Steitzens seel. Sohne Hans Steitz, und Catharinen seiner seeligen Haußfrauen und allen ihren Erben ermeldte Güter zu Erbrecht ... verliehen hat, Joh. Conrad von Jossa [er muss, wie aus dem weiteren Wortlaut ersichtlich, ein Sohn Johann Melchior von Jossas sein], dergleichen seiner Baasin, Anna Elisabetha und Catharina Ottin, Geschwistern, als sämmtl. Johann Großgebauers seeligen Enckelin und Urenckelin, wie nicht weniger Adam Großgebauer, Joh. Caspar seel. Sohne, allen des obgenannten Hanß Steitzen seel. Urenckeln und Uhrenckelin von uns selbst gnädigst erneuert worden, daß wir demnach nunmehro, da vorernannter Joh. Conrad von Jossa vor sich und seine Mitbelehnte solche Lehn ... Johann Fabern, des Raths und KirchenProbst zu Meiningen verkaufft, jetztbesagten Käuffern unsern lieben getreuen Johann Fabern mit allen seinen Erben aufs neue zu rechtem Erbrecht verliehen haben...”8 [also muss dieser Hans noch ein anderes Weib Catharina geheleicht haben, und wenn dem so ist muss sie vor der Ursula sein Weib gewesen sein]

oo Melchior Grimm, Hochfürstl. Sachsen-Eisenachischer Schultheiß zu Kalten-Nordheim, * Kalten-Nordheim um 1630

Andre Gressler [gressler@goldlauter.com]

129. Otto, Anna Elisabeth

 

1 Kind von Nr. 93

 

130. Wild, Magdalena Elisabetha, * Schmalkalden 24.08.1650

oo Schmalkalden 04.10.1666 Paul Becker, * Freystadt / Schlesien 11.08.1631, + Gotha 13.03.1679

Schwartzburgischer Cantzler

 

9 Kinder von Nr. 94

 

131. Zinck, Justus Christoph

wurde 1716 Kabinettssekretär und später einer der tatkräftigsten Verfechter der Interessen des Herzogs Anton Ulrich.

Im Jahre 1728 kam er in das Konsistorium, 1746 sogar in das Geheime Ratskollegium.

Als einer der bedeutendsten Kirchenrechtler und Historiker, die die meiningische Beamtenschaft hervorgebracht hat, war er Mitschöpfer der großen Zinck-Mattenbergischen Dokumentensammlung.

132. Zinck, Johann Jacob, * Meiningen 1645, + Wasungen 1680

wurde Nachfolger seines Vaters Salomon in Wasungen

1722 bis 1743 Rergierungsmitglied.

oo Anna Elisabeth Kley, * um 1648

133. Zinck, Georg Christoph, Doctor der Medicin und Hochfürstl. Coburg-Meiningischer Rath und erster Leib-Medicus, * Meiningen 14.05.1648, + 09.05.1729

Einen Ober-Bürgemeister, als einen klugen und erfahrnen Regiments-Artzt, Solten An dem Exempel Des weyland Hoch-Edelgebohrnen, Hocherfahrnen und Hochgelahrten Herrn, Herrn Georg ChristophZinckens, Medicinæ Doctor ... Als Derselbe ... Den 9ten May dieses ... 1729ten Jahres, seinen Geist seelig aufgegeben hatte, Und darauf den 13. ... die Gedächtniß-Predigt gehalten ... worden, Zur Darlegung eines Danck-Opffers .... mitleydig erwegen Bürgermeister und Rath der Fürstl. Sächß. Residenz-Stadt Meiningen

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

 

Schmertzhaffte und gerechte Klage, Welche Bey dem Grabe Jhres im Leben innigst lieb-gewesenen Ehe-Herrns, Herrn, Herrn Georg Christoph Zincks, Medicinæ Doctoris ... Als Derselbe den 9. May 1729. ... Jn einem rühmlichst-vollbrachten 81. Jährigen Alter das Zeitliche mit dem Ewigenverwechselte, Und den 11. ejusdem darauf ... zu seiner Ruhe gebracht wurde ... Von dessen hinterlassenen betrübten Wittib, Annen Marien Zinckin, geb. Ebartin

Drucke des 18. Jahrhunderts (VD18)

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

 

Den zu seinen Vätern im Frieden versammleten Jacob, Wolten, Als der weyland Hoch-Edelgebohrne, Hocherfahrne und Hochgelahrte Herr, Herr Georg Christoph Zinck, Medicinæ Doctoris ... Den 9.May 1729. ... seelig verschiede, Und darauf am 13. ejusdem Dessen .... Leichnam zu seiner Ruhe-Stätte gebracht wurde, Zu Bezeigung ihrer letzten kindlichen Pflicht ... betrauren Dessen Nachgelassene beyde Söhne Justus Christoph Zinck. Johann Jacob Zinck

 

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

 

Der unter dem creutzes-stein gedultige Hiob, wolten als der Hoch-Edelgebohrne, Hochgelahrte und Hocherfahrne Herr, Herr Georg Christoph Zinck, Hochberühmter Medicinæ Doctor, ... den neundten May ... sanfft undseeligst entschlieff ... vorstellen ... dessen beyde ... Töchter Susanna Maria Radefeldtin. Elisabetha Maria Walchin

 

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

 

Als der Hoch-Edelgebohrne, Hocherfahrne und Hochgelahrte Herr, Herr Georg Christoph Zinck, Medicinæ Doctor, ... Den 9. May 1729. ... seeligverschieden Und ... seine Leichen-Predigt gehalten worden, Wolten Jhn... Zu seinem Grabe ... begleiten Des Seeligst-Verstorbenen Hinterlassene beyde Eydame, Christian Casimir Radefeldt. Ltus. Friedrich Wilhelm Walch. Diac.

 

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

oo I. Christina Kley

oo II. 1685 Anna Maria Ebart, + 06.01.1733

innigst lieb-gewesenen Ehe-Herrns, Herrn, Herrn Georg Christoph Zincks, Medicinæ Doctoris ... Als Derselbe den 9. May 1729. ... Jn einem rühmlichst-vollbrachten 81. Jährigen Alter das Zeitliche mit dem Ewigenverwechselte, Und den 11. ejusdem darauf ... zu seiner Ruhe gebracht wurde ... Von dessen hinterlassenen betrübten Wittib, Annen Marien Zinckin, geb. Ebartin

Drucke des 18. Jahrhunderts (VD18)

 Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

134. Zinck, Anastasia

135. Zinck, Eberhard Friedrich, als Soldat vor Negropont gestorben

oo Maria Margarethe Römhild

136. Zinck, Johann Hieronymus, im Krieg gestorben

137. Zinck, Johann Christian

138. Zinck, Daniel Christoph, + 1664

139. Zinck, Justina Dorothea

oo Heinrich Reinesius

 

3 Kinder von Nr. 95

 

140. Schröter, Johann David, Stadt- und Landsyndicus zu Hildburgshausen, + 1695

Stadt- und Landsyndicus zu Hildburgshausen

141. Schröter, Johannes Christoph

142. Schröter, Peter Thomas, 1685 Amtmann von Frauenbreitungen

 

1 Kind von Nr. 96

 

143. Steitz, Johannes, Metzger, * Butzbach 24.10.1652, + Butzbach 08.02.1714

oo Butzbach 11.04.1676 Anna Margaretha Rübsamen, * Butzbach 12.08.1656, + Butzbach 05.08.1686

 

3 Kinder von Nr. 100

 

144. Steitz, Elisabeth Catharina, * Pfungstadt 1664, + Darmstadt 08.01.1743

oo Darmstadt 25.01.1698 Friedrich Balthasar Wagner, Ratsverwandter, Metzger und Bierbrauer, Löwenwirt zu Darmstadt, * 15.11.1661, + Darmstadt 1735

II. Ehe

Bürger und Ratsverwandter, Metzger und Bierbrauer, Löwenwirt zu Darmstadt

145. Steitz, Johann

Stifter der Frankfurter Linie - liess sich

als Handelsmann in dem von ihm erkauften Hause zum Falkenstein in der Fahrgasse nieder, das bis zum Jahre 1817 im Besitze seiner Familie verblieb.

oo 1684 NN Nesenbeck

Tochter des Buchhändlers Nesenbeck im Fürsteneck

146. Steitz, Philipp Ludwig, + 1722

Stifter der Frankfurter Linie

Philipp Ludwig ehelichte 1680 die Wittwe des Gasthalters Diehl dahier und nach deren kinderlosem Ableben 1690 die hiesige Bürgerstochter Anna Dorothea Hungen. Er war bis zu seinem Tode (1722) Gasthalter zur Blume in Sachsenhausen und der Grossvater von Georg Steitz. Der Mannsstamm der ersten Linie erlosch 1838; der der zweiten beruht nur auf zwei Descendenten, deren einer kinderlos, der andere noch unverehelicht ist.

oo 1690 Anna Dorothea Hungen

 

1 Kind von Nr. 114

 

147. Steitz, Maria Magdalena, * Reinheim / Hessen 24.01.1695, + Groß-Bieberau 1718

Sterbeeintrag: "war ein fromm und züchtig Weib"

oo Groß-Bieberau um 1717 Johann Philipp Hach, Schneidermeister, * Groß-Bieberau 26.05.1690, + Groß-Bieberau 22.03.1774

 

2 Kinder von Nr. 115

 

148. Seip, Elisabeth Catharin Juliana, * Marburg vor 27.10.1680, + Wetzlar 1759

oo Wetzlar 24.08.1697 Cornelius Dr. jur. Lindheimer, Advokat und Procurator am Reichskammergericht zu Wetzlar, * Frankfurt a.M.(Hessen) 30.04.1671, + Wetzlar 02.09.1722

149. Seip, Johann Christoph Dr. jur., Advokat u. Prokurator am RKG Wetzlar, * Wetzlar 26.06.1693, + Wetzlar 19.06.1776

Er nannte sich wie auch sein Vater "Seip von Pettenhausen", ohne amtliche Ermächtigung, wahrscheinlich nach Bettenhausen in Oberhessen.

oo Charlotte Wilhelmine Dorothea Brinck, * 1701, + Wetzlar 20.11.1732

 

1 Kind von Nr. 116

 

150. Wolff zur Todenwarth, Marie Johanne

oo Johann Georg Keul, Dr. med. zu Schmalkalden

 

1 Kind von Nr. 117

 

151. Fuchs, Anastasia, * vor 1662, + 16.01.1733

oo Johann Christoph Fulda, * Salzungen 13.12.1659, + Sinnershausen 13.08.1733

 

1 Kind von Nr. 118

 

152. Finck, Elisabetha, + 1699

oo Suhl 04.02.1679 Johann Nicolaus Reyher, 1679 Kantor in Suhl, * Suhl 30.08.1653, + Suhl 18.10.1694

 

3 Kinder von Nr. 120

 

153. Simonius, Maria Franziska, * Tübingen 1651, + Stuttgart 18.02.1707

oo Tübingen 13.05.1671 Egidius Böhm, * Stuttgart 13.05.1644, + 17.09.1704

Kaufmann und Gerichtsverwandter in Stuttgart

Faber 68 § 6

154. Simonius, Maria Regine, * Tübingen 01.05.1658

oo Johann Konrad Haas, * 27.01.1656, + Tübingen 1703

Apotheker in Tübingen

155. Simonius, Johann Christoph

Kammerdiener und Leibchirurg in Stuttgart

oo Maria Elisabeth Rischburg, * um 1656, + Stuttgart 28.02.1727

 

2 Kinder von Nr. 121

 

156. Carolus, Andreas David, Special-Superintendent zu Kirchheim unter Teck, * Calw 29.06.1658, + Kirchheim unter Teck 08.09.1707

Imm. Tübingen 28.8.1673 (aet. 15!), M. 24.10.1677, 1685 Reise nach Norddeutschland, Niederlande, Dänemark, Pfalz, Assistent an der Philos. Fakultät Wittenberg 1685-1687, D Tuttlingen 1687, D Calw 1689-1693, infolge des Brands und erheblichen Vermögensverlusten durch die Franzosen zieht er fort, D Nürtingen 1693, Spez. Freudenstadt 1697, Spez. Kirchheim unter Teck Georgii 1707-+

oo Lustnau / Tübingen 23.08.1687 Maria Margaretha Häberlin, * Stuttgart 25.03.1667, + Darmsheim 31.03.1731

157. Carolus (Carolin), Eva Regina, * um 1660

oo Tübingen 11.11.1690 Johann Adam Kurrer, Dr. jur. utr., Bgm. und HofGerAss zu Tübingen, + 24.08.1718

J.U.L. Bürgermeister zu Tübingen und des engeren Landschaftsausschusses, wie auch des Fürstl. Hof-Gerichts-Assessor

 

1 Kind von Nr. 124

 

158. Zinck, Susanna Barbara, * um 1672

oo Meiningen 21.01.1692 N. Dr. med. Herbig

 

6 Kinder von Nr. 125

 

159. Zinck, Georg Theodosius, Hof-Medicus und Physicus zu Meiningen, * Meiningen vor 1677, + Meiningen 19.02.1713

oo vor 1713 Johanna Maria Rumpel, * vor 1695

160. Zinck, Johann Albert, Bagage-Hofmeister zu Meiningen, * Meiningen 22.04.1677, + Meiningen 22.05.1725

oo 18.11.1704 Sophia Sabina Saul, * Meiningen 16.08.1686, + Meiningen 15.07.1744

161. Zinck, Susanna Maria, * 1683, + 1747

ten Doch seeligen Ableben Des Weyland Wohlgebohrnen und HochgelahrtenHerrn, Herrn Johann Jacob Zinck, Hoch-Fürstl. Sachs.-Coburg-Meiningische Hof- und Justitien-Raths Empfanden, Wolten Zuder Hinterlassenen Consolation, und Bezeugung ihrer Danckbarkeit durch nachfolgende Zeilenausdrucken Des seelig Verstorbener Schwester Susanna Maria Radefeldtin, geb. Zinckin Und deren Kinder

Drucke des 18. Jahrhunderts (VD18)

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

 

 

Christian Casimir Radefeldt (1664–1731)

geb. am 11. Dezember 1664 in Gronau/Wetterau; Jurastudium in Jena; Promotion 1696 mit einer Arbeit über den Gutglaubensschutz im civilen und canonischen Recht (De Bona Fide in Praescriptionibus tam Jure Civiliquam Canonico necessaria Jenae: Werther, 1696). Übersiedlung nach Meiningen; dort Hofrat (Hofadvokat) im Dienste des Herzogs von Sachsen-Meiningen, 1711 Bürgermeister von Meiningen; 1702 Heirat mit Susanna Radefeldt, geb. Zinck, Tochter des damaligen Oberbürgermeisters von Meiningen Dr. Georg Zinck, und Ur-Ur-Ur-Enkelin von Lucas Cranach d. Ä. (1472–1553).

oo Christian Casimir Radefeld, Hofrat (Hofadvokat) im Dienste des Herzogs von Sachsen-Meiningen, * Gronau / Wetterau 11.12.1664, + 1731

geb. am 11. Dezember 1664 in Gronau/Wetterau; Jurastudium in Jena; Promotion 1696 mit einer Arbeit über den Gutglaubensschutz im civilen und canonischen Recht (De Bona Fide in Praescriptionibus tam Jure Civiliquam Canonico necessaria Jenae: Werther, 1696). Übersiedlung nach Meiningen; dort Hofrat (Hofadvokat) im Dienste des Herzogs von Sachsen-Meiningen, 1711 Bürgermeister von Meiningen; 1702 Heirat mit Susanna Radefeldt, geb. Zinck, Tochter des damaligen Oberbürgermeisters von Meiningen Dr. Georg Zinck, und Ur-Ur-Ur-Enkelin von Lucas Cranach d. Ä. (1472–1553).

 

Wikipedia

162. Zinck, Justina Dorothea, + 1681

163. Zinck, Salomon Christoph, + 1673

164. Zinck, Sophia Christina, + 1679

 

1 Kind von Nr. 126

 

165. Reyher, Johann Nicolaus, 1679 Kantor in Suhl, * Suhl 30.08.1653, + Suhl 18.10.1694

oo Suhl 04.02.1679 Elisabetha Finck, + 1699

 

1 Kind von Nr. 127

 

166. Müller, Maria Elisabeth, * Suhl 16.07.1654, + Suhl 12.06.1681

oo Suhl 08.05.1672 Johann Veit Rink, Handelsmann zu Suhl, * Ilmenau um 1641, + Suhl 24.03.1699

 

4 Kinder von Nr. 128

 

167. Grimm, Adam Wilhelm, Hofadvokat in Eisenach, * Eisenach 1660, + Eisenach 1722

168. Grimm, Johann Sebastian, Schulze in Rohr, * Kaltennordheim um 1663

169. Grimm, Johann Michael, * Kaltennordheim um 1666

170. Grimm, Johann Jacob, Königl. Pohln. und Churfürstl. Sächsischer Hennebergischer Rath und Amtmann zu Schleusingen, * Kaltennordheim 1668, + Meiningen 1749

Am 20.02.1720 wurden die Ämter Meiningen und Maßfeld, die seit dem Nov. 1688 vereinigt gewesen waren, wieder getrennt. Der bisherige Amtmann zu Kühndorf, Johann Jacob Grimm, wurde als Rath und Amtmann zu Meiningen angestellt.

Blieb bis ins hohe Greisenalter als Regierungsrat und Meininger Amtmann in herzoglicher Bestallung.

Klage des Rates Johann Jacob Grimm aus Meiningen gegen die Erben von Johann Andreas Ernst aus Kaltennordheim wegen einer strittigen Erbschaftssache

Regierung Weimar

Manfred Fay (Meiningen im Westerwald)

oo Eisenach 03.05.1698 Anna Maria Zerbst, * Eisenach 28.10.1679

 

1 Kind von Nr. 130

 

171. Becker, Anna Christina, * Jena 18.08.1672

oo Gotha 27.08.1689 Wilhelm Hieronymus Dr. Brückner, Jurist - Professor in Jena, * Erfurt 23.09.1656, + Jena 30.04.1736

Biografische Nachweise:

Allgemeines Gelehrten-Lexicon.../ hrsg. von Christian Gottlieb Jöcher, Bd. 1 , Nachdr. d. Ausg. Leipzig 1750, Sp. 1411f.; Günther, Johannes: Lebensskizzen der Professoren der Universität Jena 1558-1958, Jena 1958, S. 64; Goetten, Gabriel Wilhelm: Das jetztlebende gelehrte Europa. Bd. 2. Braunschweig u.a. 1735-1740, S. 396ff., 818.

 

5 Kinder von Nr. 133

 

172. Zinck, Justus Christoph, Hochfürstl. Sachsen-Coburg-Meiningischer Hof- und Consistorialrath, * Meiningen 22.07.1686, + 26.02.1758

1706 des Gymnasiums in Gotha. Mai 1707 an der Universität Halle immatrikuliert, Theologiestudium, 1709 Studium an der Universität Leipzig. 1711 bei dem sächsisch gothaischen Gesandten vonHagen in Regensburg, 1712 dänischer Legationssekretär in Regensburg und Augsburg. Um 1717 Eintritt in sächsisch-coburgisch-meiningische Dienste, 1718 Kabinettssekretär in Meiningen. 1718-1727 als Legationsrat nach Wien. 1728 wirklicher Rat im Konsistorium in Meiningen, 1748 wirklicher Hofrat.

 

Franckesche Stiftungen zu Halle (Saale)

Studienzentrum August Hermann Francke

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oo Charlotte von Waldersee, * 1692

em höchst-schmertzlichen Ableben Des weyland Hoch-Edelgebohrnen und Hochgelahrten Herrn, Herrn Johann Jacob Zinck, Hoch-Fürstlichen Sachsen-Coburg-Meiningischen Hof-Raths, Als derselbe ... am 3. Jun. 1743. ...Das Zeitliche mit dem Ewigen verwechselt, ... Durch dieses Denckmahl zu Tage legen ... Des Wohlseel. nachgelassener eintziger Bruder JustusChristoph Zinck, Fürstl. S.Coburgisch-Meiningischer Consistorial- und Legations-Rath, und dessen Ehe-Consortin Charlotte Zinckin, gebohrnevonWaldersee

 

Drucke des 18. Jahrhunderts (VD18)

 Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

173. Zinck, Johann Jacob, Hochfürstl. Sachsen-Coburg-Meiningischer Hof- und Justienrath, * 1688, + Meiningen 03.06.1743

s des Hoch-Edelgebohrnen, Hoch-Edlen, Vest- und hochgelahrten Herrn, Herrn Johann Jacob Zinckens, Hoch-Fürstlichen Sachsen-coburg-Meiningischen hoch-meritirten Hof-Raths, eintziges töchterlein Maria Louise Christiana, und ältestes Söhnlein Philipp Jacob Christoph, den 20. Decembr. 1728 in wenigen Stundennach einander ... verschieden und die abgelebten cörper den 22ten ejusd. ... der erden anvertrauet wurden, zu einiger consolation ... darstellen Justus Christoph Zinck, Friedrich Wilhelm Walch

 

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

 

Die im Leben und Tod ungetrennete Bruder-Liebe und Treue, Wolten Bey dem höchst-schmertzlichen Ableben Des weyland Hoch-Edelgebohrnen und Hochgelahrten Herrn, Herrn Johann Jacob Zinck, Hoch-Fürstlichen Sachsen-Coburg-Meiningischen Hof-Raths, Als derselbe ... am 3. Jun. 1743. ...Das Zeitliche mit dem Ewigen verwechselt, ... Durch dieses Denckmahl zu Tage legen ... Des Wohlseel. nachgelassener eintziger Bruder JustusChristoph Zinck, Fürstl. S. Coburgisch-Meiningischer Consistorial- und Legations-Rath, und dessen Ehe-Consortin Charlotte Zinckin, gebohrnevonWaldersee

 

Drucke des 18. Jahrhunderts (VD18)

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

 

Kindliches Thränen-Opfer Bey dem Grabe Des Hoch-Edelgebohrnen Herrn Johann Jacob Zincks, Sr. Sr. Durchl. Durchl. zu Sachsen-Coburg-Meiningen hochbetrauten Hof- und Justiz-Raths, Als ihresim Leben und im Tode Hertzlich geliebten Vaters / Zur Bezeugung ihrer kindlichen Ehrfurcht dargebracht Von den Zwey hinterlassenen höchstbetrübten Kindern. [Joh. Wilh. Friedr. Zinck. AnnaFriderica Louisa Zinckin]

 

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

 

Den höchst schmertzlichen Verlust, Welchen Bey dem noch nicht vermutheten Doch seeligen Ableben Des Weyland Wohlgebohrnen und HochgelahrtenHerrn, Herrn Johann Jacob Zinck, Hoch-Fürstl. Sachs.-Coburg-Meiningische Hof- und Justitien-Raths Empfanden, Wolten Zu der Hinterlassenen Consolation, und Bezeugung ihrer Danckbarkeit durch nachfolgende Zeilenausdrucken Des seelig Verstorbener Schwester Susanna Maria Radefeldtin, geb. Zinckin Und deren Kinder

 

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

 

Trauer-Gedancken, Bey dem Den 3. Junii 1743 erfolgten höchstbetrübtenDoch seeligen Absterben Des nunmehro in Gott sanfft ruhenden Herrn, Herrn Johann Jacob Zinck, Sr. Sr. Hochfürstl. Hochfürstl. Durch. Durchl. zu Sachsen Coburg-Meiningen hochbetrauten gemeinschafftlichen Hof- und Justiz-Raths ... zur Aufmunterung der ... Wittwen ... Entworffen Von ... Schwägerin und Schwager Louisa Maria von Gülchen gebohrne Spenerin, Philipp Gottfired Spener

 

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

oo Philippine Elisabeth Spener, + 26.09.1752

bethen Zinckin, gebohrnen Spenerin, Welche den 26. Septembr. 1752. Jnihrem Erlöser sanfft und seelig verschied, Und hierauf den 29. deßelben zu ihrer Ruhestätte gebracht wurde, Wollte Durch nachstehende Zeilen Ein Denckmal ihrer Liebe annoch stifften Deren Betrübt hinterbliebene Schwester, Louysa Maria von Gülchen, geb. Spenerin

174. Zinck, Elisabetha Maria, * 1692

oo Friedrich Wilhelm Walch, Archidiakon bey der Stadtkirche zu Meiningen, * 13.05.1689, + 09.05.1754

olten, Als der weyland Wohlgebohrne und Hochgelahrte Herr, Herr Johann Jacob Zinck, Hoch-Fürstl. S. Coburg-Meiningischer hochbetraut gewesene Hof- und Justitien-Rath, den 3. Junii 1743. ... Jn seinem Erlöser entschlief ... hierdurch entwerffen ... Und zugleich dem Hochseeligen ... gehorsamst dancken Friedrich Wilhelm Walch, und Elisabetha Maria Wlachin, geb. Zinckin, Nebstihren säm[m]tl. Kindern

 

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

175. Zinck, Eusebius Christoph, * 1708

176. Zinck, Salomon, + 1705

 

2 Kinder von Nr. 135

 

177. Zinck, Barbara Eleonore

oo Bernhard Wilhelm Mattenberg, Fürstl. Sächsischer Rath zu Meiningen

178. Zinck, Maria Margarethe

 

5 Kinder von Nr. 139

 

179. Reinesius, Alexander Ludwig, Pastor zu Merseburg

180. Reinesius, Johann Dietrich

ischof zu Wien in Dienst getreten

181. Reinesius, Johann Gottfried

182. Reinesius, Salomon Heinrich

183. Reinesius, Theodor Christian

 

1 Kind von Nr. 140

 

184. Schröter, ?

oo Johann Wilhelm Heim, * Hofadvokat und Oberbürgermeister in Meiningen 1709, + 1778

 

2 Kinder von Nr. 141

 

185. Schröter, Ernst Ludwig, 1761 nach Schalkau versetzt Amtmann, * um 1740, + Sonneberg 1801

186. Schröter, Johann Christoph, 1723 Amtsadjunkt in Maßfeld, + Maßfeld 1750

 

2 Kinder von Nr. 142

 

187. Schröter, Georg Peter, + Frauenbreitungen 1737

188. Schröter, Ernst Ludwig, Regierungsrath

 

1 Kind von Nr. 144

 

189. Wagner, Johann Wilhelm, * Darmstadt 09.09.1705, + Darmstadt 17.01.1747

Bürger und Bäckermeister zu Darmstadt - verheiratet Darmstadt 17.08.1728

 

1 Kind von Nr. 146

 

190. Steitz, Johann Ulrich, Juwelier - Taxator - Pfandmeister, * Frankfurt / Main 1695, + Frankfurt / Main 1779

oo Rosina Margaretha Kistner, * 1724, + Frankfurt / Main 29.08.1799

75 Jahr 6 Monat 25 Tage alt

 

1 Kind von Nr. 147

 

191. Hach, Johann Peter, * Groß-Bieberau um 1718, + Groß-Bieberau 25.06.1718

 

1 Kind von Nr. 148

 

192. Lindheimer, Anna Margaretha, * Wetzlar 23.07.1711, + Frankfurt a.M.(Hessen) 18.04.1783

oo 02.02.1726 Wetzlar Johann Wolfgang Dr. jur. Textor, * Frankfurt a.M.(Hessen) 11.12.1693, + Frankfurt a.M.(Hessen) 06.02.1771

zu Altdorf 17. VI. 1717, Praktikant und Advokat am Reichskammergericht zuWetzlar 1717-1727, Ratsherr zu Frankfurt 16. XII. 1727, dann erst Bürger 22. XII. 1727, Schöffe 5. X. 1731, stellvertretender ält. Bürgermeister 1741, Bürgermeister 1743, Wirkl. Kaiserl. Rat 6. VIII. 1743, Reichs-, Stadt- und Gerichtsschultheiß 10. VII. 1747;

 

1 Kind von Nr. 151

 

193. Fulda, Anna Catharina, * Salzungen 06.02.1688, + Sinnershausen 08.03.1749

oo Liebenstein 12.06.1703 Georg Siegfried Trier, Herzogl. Sächs. gothaischer Bergrath und Bergrichter zu Glücksbrunn, * Meiningen 31.08.1671, + Sinnershausen 24.05.1741

 

3 Kinder von Nr. 153

 

194. Böhm, Dorothea Anna, * Stuttgart 21.04.1677, + Tübingen 23.05.1742

oo Stuttgart 01.10.1694 Johann Heinrich Tafel, * Friolzheim / Nordschwarzwald (Enzkreis) 23.05.1673, + Tübingen 23.07.1739

Neckar-Schwarzwäldischer Ritterschaftskonsulent in Stuttgart, später in Tübingen

195. Böhm, Egidius, * Stuttgart 01.02.1685, + 1758

Hofkammer-Expeditions-Rath und Bürgermeister in Stuttgart

oo Stuttgart 05.06.1717 Agnes Elisabethe Splitter, * 23.04.1692, + 08.06.1732

196. Böhm, Maria Regine, * Stuttgart 27.05.1690, + Stuttgart 15.03.1717

oo Stuttgart 22.01.1709 Martin Scheinemann, * Köslin / Pommern 07.09.1677, + Stuttgart 25.02.1755

Kirchenrats-Expeditionsrat in Stuttgart

(vh. II Stuttgart 14. 11. 1719: Anna Cordula Pfeiffer)

Sohn des Heinrich Scheinemann, Preußischer Einnehmer.

Faber 68 § 16

 

 

 

1 Kind von Nr. 154

 

197. Haas, Susanne Barbara, * Tübingen 26.02.1687, + Tübingen 11.02.1760

(vh. II Tübingen 22. 11. 1729: Johann Gaum, Apotheker in Tübingen, * Bretten 8. 8. 1702; + Tübingen 21. 1. 1772)

 

 

oo Tübingen 02.11.1706 Johann Georg Gmelin, * Münchingen 17.08.1674, + Münchingen 19.08.1728

Hofapotheker in Tübingen am Markt; akademischer Lehrer.

Gmelin S. 37 und 245; Pfeilsticker 354

 

1 Kind von Nr. 155

 

198. Simonius, Carl Joseph, * Stuttgart 1685, + Stuttgart 14.06.1735

Hof-, Stadt- und Landchirurg in Stuttgart

oo Stuttgart 15.10.1709 Maria Katharina Hermann, * 1692, + Stuttgart 26.11.1756

 

1 Kind von Nr. 156

 

199. Carolus (Carolin), Susanne Regine, * Freudenstadt 03.01.1701, + Neckarhausen / Nürtingen 21.12.1775

 

3 Kinder von Nr. 158

 

200. Herbig, Clara Johanna

201. Herbig, Elisabeth Euphrosina Margaretha

202. Herbig, Susanna Maria

 

2 Kinder von Nr. 160

 

203. Zinck, Johanna Maria Ernestine, * nach 1704

204. Zinck, Maria Sophia, * Meiningen 07.10.1705, + Wasungen 1770

 

8 Kinder von Nr. 161

 

205. Radefeld, Johann Christoph, Geheimrat in Meiningen, * 1704, + Eißfeld 1778

Auf Betreiben von Herzog Ernst Friedrich III. von Hildburghausen wurde Johann Christoph Radefeldt in seiner Eigenschaft als Vorsitzender einer vom Kaiser eingesetzten Debitkommission 1771Jahren verhaftet und auf die Veste Coburg verbracht. Anklage wurde nie erhoben; vermutlich wollte der Herzog seine verschwenderisch-ruinöse Amtsführung vertuschen. Auf Anordnung des Kaisers in Wien, dem 1775 eine Beschwerde zugestellt werden konnte, wurde Radefeldt 1776 aus der Haft entlassen und des Landes verwiesen.

oo Anna Barbara Wucherer, * um 1710

m Friederich Wucherer, Herzogl. Sachsen-Coburg-Meiningischen obervormundschaftlichen Canzlars, als Derselbe ... den 14ten May 1766. ... entschlief, und ... den 17ten dieses ... beigesezetwurde, ausgeschüttet von des ... Canzlars ... Mutter Regina Barbara Wuchererin, Regierungsräthin, geb. Wechslerin undzwoen tiefgebeugten Schwestern Maria Margaretha Georgin, geb. Wuchererin, Anna Barbara Wuchererin

 

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

 

Vorfahren Wucherer von:

http://wucherer-wolfgang.de/

206. Radefeld, Johanna Elisabeth Wilhelmine, * 28.03.1715

207. Radefeld, Georg Christoph, Herzoglicher Hofrat und Leibarzt in Meiningen, * 23.07.1717, + 1798

208. Radefeld, Johann Heinrich Ernst, Pfarrer zu Judenbach "Lehrer und Seelsorger", * Meiningen 19.04.1720, + 06.07.1794

oo Judenbach, Kr. Sonneberg 29.05.1760 Christine Sophie Engelhardt, * Judenbach, Kr. Sonneberg vor 16.01.1738, + Judenbach, Kr. Sonneberg 07.08.1811

209. Radefeld, Johann Friedrich

210. Radefeld, Johann Carl

211. Radefeld, Johann Albert

212. Radefeld, Maria Elisabeth Charlotte

 

1 Kind von Nr. 166

 

213. Rink, Catharina Margaretha, * Suhl 21.11.1673, + Neustadt / Rennsteig 07.12.1746, [] Neustadt am Rennsteig 09.12.1746

oo Suhl 25.11.1696 Johann Caspar Kühnert, 1697 - 1715 Gastwirt in Frauenwald / ab 1716 Glas- und Hüttenmeister zu Neustadt am Rennsteig, * Frauenwald 1669, + Neustadt am Rennsteig 28.07.1716

Anno 1700

Die beiden Söhne des verstorbenen Wirtes konnten sich über den Wiederaufbau nicht einig werden und trennten das Lehnstück in zwei Hälften. Jeder baute seinen eigenen, den oberen und den unteren Gasthof. Johann Caspar Kühnert erbaut den unteren Gasthof in dem Sie werte Gäste sich heute befinden, dem heutigen historischen Gasthaus "Drei Kronen". 1754 wird Johann David Pfeuffer mit dem unteren Gasthof belehnt. 1775 belehnt Kurfürst Friedrich August III von Sachsen, später von 1806 bis 1827 erster König von Sachsen, den Sohn David Pfeuffers, den Frauenwalder Posthalter Johann Georg Pfeuffer mit dem unteren Gasthof.

1778 brennt das Pfarrhaus nieder und somit werden alle alten Kirchenbücher und Unterlagen verbrannt. In der Chronik steht weiter unter der Jahreszahl 1842. "Von alten Zeiten her waren zwei ansehnliche, nebeneinander gelegene Gasthöfe hier. Der obere (Zum schwarzen Adler); der untere ( Zu den Drei Kronen), die jetzt einem Besitzer gehören, der außer bedeutender Ökonomie auch eine eigene Bierbrauerei und Branntweinbrennerei betreibt."

 

1715

• Johann Kaspar Kühnert aus Frauenwald erwarb ein Hüttenviertel. Die Straßenbezeichnung „Kühnerseck“ erinnert heute noch daran.

 

2 Kinder von Nr. 170

 

214. Grimm, Christoph Wilhelm, Hof- und Justizrat - Geheimer Rat in Meiningen, * Kühndorf nach 1698, + Meiningen 13.01.1754

Wurde 1746 zum Regierungsrat ernannnt.

Einer der energischsten Verfechter der Interessen Anton Ulrichs. Nach dessen Regierungsübernahme wurde er sogleich in das Meininger Regierungskollegium berufen, dem er bis zu seinem Tod 1754 angehörte.

Erbschaftsstreitigkeiten zwischen dem Regierungsrat Grimm aus Meiningen und Andreas Ernst aus Kaltennordheim

Kammer Eisenach

oo Johanna Christiane Erck, + 1742

wurde im Grab ihres Ur-Ur-Ur-Großvaters Paul Stumpf (auch Lahr genannt) beigesetzt

215. Grimm, NN, + 1767

oo Christoph Gotthelf Laue, Herzoglicher Eisenachischer Amts-Hauptmann und Sekretär beim Rentamt Kaltennordheim/Rhön, * vor 1736, + nach 1789

Ministerialamtmann

Bestimmungen über die väterliche und großväterliche Erbschaft der Grimm'schen Erben aus Kaltennordheim und die von ihnen geforderte Bürgschaft für das Lau'sche Rechnungswesen

Kammer Eisenach

 

2 Kinder von Nr. 171

 

216. Brückner, Margaretha Sibylla Catharina, * Jena 25.06.1694

oo Jena 1720 Johann Brunquell, Professor in Jena, * 1693, + 1735

217. Brückner, Magdalena Christina, + 1714

oo Jena 1712 Johann David Baier, Professor der Theologie, * Jena 30.12.1681, + Jena 11.09.1752

wurde Stiffts-Prediger 1713, und kam 1729 als Professor der Gottesgelahrheit auf die Universtität Altdorf

 

2 Kinder von Nr. 172

 

218. Zinck, Johann Friedrich Wilhelm, Konsistorialvizepräsident, + 21.03.1800

arbeitete sich aus kleinen Anfängen als Lehnsekretär zum Regierungsrat empor und übernahm 1775 die Leitung des Konsistoriums. Seit 1779 führte er den Titel eines Konsistorialvizepräsidenten.

Mit ihm erlosch 1800 "eine der angesehensten Familien, deren Glieder seit beinahe 200 Jahren mit Auszeichnung dem Vaterland gedient hatten".

(Meininger Chronik II S. 149

219. Zinck, Tochter

oo Tobias Heinrich Schröter, Amtmann zu Maßfeld

 

4 Kinder von Nr. 173

 

220. Zinck, Marie Louise Christiane, * 09.12.1722, + 20.12.1728

ten Liebes-Pfänder an Einem Tage, Des Hoch-Edelgebohrnen Herrn, Johann Jacob Zinckens, Vortrefflichen Jcti, auch Hoch-Fürstl. Sachsen-Coburg-Meiningischen Hof- und Justitien-Raths, Eintzigen Töchterleins ... Maria Louise Christiane, und ältisten Söhnleins Monsr. Philipp Jacob Christoph, Welche geschahe den 20. Decembr. 1728. am Tage Isaacs, Wolte Bey der den 22. hujus erfolgten stillen Beerdigung ... unter vielem Seuffzen erwegen ein Dem Vornehmen Zinckischen Hause Verbundenster DienerDrucke des 18. Jahrhunderts (VD18)

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

221. Zinck, Philipp Jacob Christoph, * 17.05.1724, + 20.12.1728

ten Liebes-Pfänder an Einem Tage, Des Hoch-Edelgebohrnen Herrn, Johann Jacob Zinckens, Vortrefflichen Jcti, auch Hoch-Fürstl. Sachsen-Coburg-Meiningischen Hof- und Justitien-Raths, Eintzigen Töchterleins ... Maria Louise Christiane, und ältisten Söhnleins Monsr. Philipp Jacob Christoph, Welche geschahe den 20. Decembr. 1728. am Tage Isaacs, Wolte Bey der den 22. hujus erfolgten stillen Beerdigung ... unter vielem Seuffzen erwegen ein Dem Vornehmen Zinckischen Hause Verbundenster Diener

Drucke des 18. Jahrhunderts (VD18)

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

222. Zinck, Anna Friederice Louise

oo Eusebius Ernst Stieler, + 1758

ieser untern Welt, ja aus meinen Armen weichet, muß jetzt nach der Vorsicht Schluß thränend noch Sein Grab benetzen, und zur letzten Liebes-Pflicht dieses Trauer-Denckmal setzen Anna Friederica Louisa Stielerin, geb. Zinckin : Erfurt. Am Tage der betrübten Beerdigung den 25. April 1758.

 

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

223. Zinck, Johann Wilhelm Friedrich

Johann Jacob Zincks, Sr. Sr. Durchl. Durchl. zu Sachsen-Coburg-Meiningen hochbetrauten Hof- und Justiz-Raths, Als ihres im Leben und im Tode Hertzlich geliebten Vaters / Zur Bezeugung ihrer kindlichen Ehrfurcht dargebracht Von den Zwey hinterlassenen höchstbetrübten Kindern. [Joh. Wilh. Friedr. Zinck. Anna Friderica Louisa Zinckin]

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

 

3 Kinder von Nr. 174

 

224. Walch, Maria Friderike, * Meiningen 22.12.1717

oo Meiningen 1772 Johann Georg Erck, * Meiningen 1708

225. Walch, Erdmuth Dorothe

226. Walch, Jacob Friedrich, + Frauenbreitungen 04.07.1781

Jacob Friedrich Walch: 1751 - 1765 Pfarrer zu Sülzfeld

Er war ein Sohn des zu Meiningen verstorbenen Archidiacon Fr. W. Walch. Zuerst Substitut des vorigen Pfarrers, darauf wirklicher Pfarrer zuSülzfeld, von wo er 1765 nach Frauenbreitungen versetzt wurde. Hier starb er 1781. Seine Confirmation als Pfarrer von Sülzfeld erfolgte erst im September 1754.

 

Jacob Friedrich Walch: 1765 - 1781 Pfarrer zu Frauenbreitungen

Geboren zu Meiningen, ein Sohn des dasigen Archidiacons Fr. W. Walch,war erst 17 Jahre Pfarrer in Sülzfeld und kam am 23. April 1765 als Pfarrer und Adjunct nach Frauenbreitungen, wo er an der Auszehrung den 4. Juli 1781 starb. Seine gründliche Bildung, sein Amtseifer und sein frommer Lebenswandel haben ihm überall Hochachtung und Liebe bereitet.Seine Frau war Eva Johanna geborene Grahner, mit der er zwei Söhne erzeugte.

 

(Georg Brückner: Pfarrbuch der Diöcesen Meiningen, Wasungen und Salzungen. Meiningen 1863)

oo Eva Graner

oo Eva Johanna Graner

 

1 Kind von Nr. 185

 

227. Schröter, Friedrich Wilhelm, Aktuar bei der Sonneberger Handlungskommission, + Sonneberg 1832

 

1 Kind von Nr. 186

 

228. Schröter, Tobias Heinrich, Amtmann zu Maßfeld

oo Tochter Zinck

 

1 Kind von Nr. 189

 

229. Wagner, Maria Elisabeth Katharina, * Darmstadt 29.11.1729, + Darmstadt 05.05.1772

oo Darmstadt 18.04.1748 Johann Wilhelm Hoffmann, Theologe - Pfarrer zu Biebesheim, * Groß-Gerau 04.03.1710, + Wolfskehlen bei Darmstadt 26.07.1755

immatrikuliert in Gießen 1728

1736 Informator der Prinzen in Darmstadt

1745 Pfarrer in Biebesheim

1751 Pfarrer in Wolfskehlen

 

2 Kinder von Nr. 190

 

230. Steitz, Rosina Margaretha, * Frankfurt / Main 22.09.1752, + Frankfurt / Main 08.01.1835

oo Frankfurt / Main 29.06.1775 Lorenz Friedrich Finger, Kaufmann ; Strumpf- und Strickwarenhändler ; Mitglied des Neuner-Kollegs in Frankfurt am Main , * Frankfurt / Main 19.09.1745, + Frankfurt / Main 16.02.1791

231. Steitz, Georg, Juwelier - Älterer Bürgermeister zu Frankfurt, * Frankfurt 28.01.1756, + Wiesbaden 18.07.1819

wurde als der Sohn eines Juweliers am 28. Januar 1756 in Frankfurt a. M. geboren und trat in das väterliche Geschäft ein. 1792 kam er in den Rath der Stadt, 1796 traf ihn mit mehreren anderen Rathsherren das Schicksal, als Geisel für die Erlegung der seiner Vaterstadt von den Franzosen auferlegten Kriegsentschädigung nach Frankreich weggeführt zu werden. 1801 rückte er als Senator auf die zweite Bank des Rathes vor; als solcher war er für die Ordnung und Verwaltung der städtischen Finanzen in hervorragendem Maße thätig. Der Fürst-Primas Karl v. Dalberg, welchem Frankfurt durch die Rheinbundsacte 1806 untergeben wurde, ernannte St. zum Geheimen Finanzrath und betraute ihn mit der Verwaltung der 1803 säcularisirten Güter der katholischen Stifter und Klöster. Bei der 1810 erfolgten Errichtung des Großherzogthums Frankfurt berief ihn das Vertrauen des Fürsten zum Mitgliede des Staatsrathes. Er erhielt die Leitung der Generalcasse des Großherzogthums und das Finanzreferat und brachte bald Ordnung in die Finanzen des Landes, die unter der Verwaltung des Ministers Grafen Beust in arge Zerrüttung gerathen waren; nach dessen Entfernung, die vorzugsweise dem energischen und freimüthigen Auftreten von St. zu verdanken war, wurde dieser als Geheimer Finanzreferendär der thatsächliche Leiter des großherzoglichen Finanzministeriums, dessen mehr nominelle Führung sich der Fürst persönlich vorbehalten hatte. Ende 1811 wurde aber Graf Christian v. Bentzel-Sternau (s. A. D. B. II, 348) zum Finanzminister ernannt, jedoch unter Abtrennung des Finanzreferates und der Generalcasse vom Ministerium, deren Führung St. unter directer Aufsicht des Großherzogs beibehielt. Gegen den neuen Minister wußte St. die finanziellen Interessen seiner Vaterstadt entschieden zu wahren; neben seinem staatlichen Amt unterzog er sich auch der Führung der städtischen Rechneicasse, um sie vor den Beraubungen der großherzoglichen Beamten sicher zu stellen. Nach Dalberg’s Flucht wurde St. von dem Generalgouverneur des Großherzogthums Frankfurt, dem Prinzen von Hessen-Homburg, in den Gouvernementrath berufen und hatte auch hier reichliche Gelegenheit, die Interessen [30] seiner Vaterstadt mit Sachkunde und Energie zu wahren. Nachdem die Wiener Congreßacte Frankfurt zur freien Stadt erklärt hatte, trat er in den neuconstituirten Senat ein, hatte aber bald mit der bürgerlichen Vertretung ärgerliche Händel zu bestehen, weil diese sich weigerte, seine ihm als großherzoglichem Staatsdiener zustehende Pension auf die Stadt zu übernehmen. An dem Zustandekommen des neuen Frankfurter Grundgesetzes, der sogenannten Constitutionsergänzungsacte, welche mit dem 19. Juli 1816 ins Leben trat, war er in hervorragender Weise betheiligt; in demselben Jahre rückte er auf die Schöffenbank vor. 1818 bekleidete er das Amt des älteren Bürgermeisters. Er starb am 18. Juli 1819. St. war in seinem Wesen der Typus eines alten Reichsstädters, stolz auf seine Vaterstadt, furchtlos gegen deren französische und von der Fremdherrschaft gestützte Bedrücker, mit strenger Rechtlichkeit die städtischen Interessen gegen die großherzoglichen Beamten vertretend; in seiner Amtsführung war er fleißig, uneigennützig und gerecht. Dalberg schätzte ihn hoch als Berather und Freund, der ihm auch im Unglücke treu geblieben war; sein Briefwechsel mit St. ist ein schönes Zeugniß für das Verhältniß der beiden so grundverschiedenen Männer. Neben seinen privaten und amtlichen Geschäften fand St. noch Zeit, sich gründlich mit der Geschichte seiner Vaterstadt zu beschäftigen, die er an der Quelle, im städtischen Archive, studirte; seine Actenexcerpte und sonstigen auf die Vergangenheit Frankfurts bezüglichen Sammlungen sind aus dem Nachlaß seines Neffen, des Frankfurter Staatsmannes Johann Gerhard Christian Thomas St. in das Archiv zurückgekommen.

 

2 Kinder von Nr. 192

 

232. Textor, Catharina Elisabeth, "Frau Rat Goethe", des Dichters Mutter, * Frankfurt a.M.(Hessen) 19.02.1731, + Frankfurt a.M.(Hessen) 15.09.1808

Goethes Mutter:

Brief vom 6.10.1807 an Ihren Sohn J.W.G.

"Lieber Sohn!?... Diese Meße war reich an - Profeßsoren!!! Da nun ein großer theil deines Ruhmes und Rufens auf mich zurück fält, und die Menschen sich einbilden ich hätte was zu dem großen Talendt beygetragen; so kommen sie denn um mich zu beschauen - da stelle ich denn mein Licht nicht unter den Scheffel sondern auf den Leuchter versichre zwar die Menschen daß ich zu dem was dich zum großen Mann und Tichter gemacht hat nicht das aller mindeste beygetragen hätte /: denn das Lob das mir nicht gebühret nehme ich nie an :/ zudem weiß ich ja gar wohl wem das Lob und der Danck gebührt, denn zu deiner bildung in Mutterleibe da alles schon im Keim in dich gelegt wurde dazu habe ich warlich nichts getan - Villeicht ein Gran Hirn mehr oder weniger und du wärstes ein gantz ordinerer Mensch geworden und wo nichts drinnen ist da kan nichts raus kommen - da erziehe du das können alle Pilantopine in gantz Europia nicht geben - gute brauchbahre Menschen ja das laße ich gelten hir ist aber die Rede vom auserordendtlichen. Da hast du nun meine Liebe Frau Aja mit Fug und Recht Gott die Ehre gegeben wie das recht und billig ist, jetzt zu meinem Licht das auf dem Leuchter steht und denen Profeßern lieblich in die Augen scheint. Meine Gabe, die mir Gott gegeben hat ist eine lebendige Darstellung aller Dinge die in mein Wißen einschlagen großes und kleines, Wahrheiten und Mährgen u.s.w. so wie ich in einen Circel komme wird alles heiter und froh weil ich erzähle. Also erzählte ich den Profeßsoren und Sie gingen und gehen vergnügt weg - das ist das gantze Kunstück. Doch noch eins gehört dazu - ich mache immer ein freundlich Gesicht, das vergnügt die Leute und kostet kein Geld: sagte der Seelige Merck...."

­http­://­goethe­-­genealogie­.­de­/­verwandtschaft­/­ajas­-­brief­.­html

­http­://­de­.­wikipedia­.­org­/­wiki­/­Catharina_Elisabeth_Goethe

­http­://­www­.­peterskirchhof­.­de­/­historie06­.­htm

oo Frankfurt a.M.(Hessen) 20.08.1748 Johann Caspar Dr. jur. Goethe, Wirkl. Kaiserlich. Rat in Ffm. 1742, Bürger 25.06.1749, "Herr Rat Goethe", des Dichters Vater, * Frankfurt a.M.(Hessen) 29.07.1710, + Frankfurt a.M.(Hessen) 25.05.1782

XII. 1738 J. U. D. (in Gießen), 25. I. 1741 noch einmal in Straßburgimmatrik., 16. V. 1742 Wirkl. Kaiserlich. Rat, 25. VI. 1749 Frankfurter Bürger;

 

www.goethe-genealogie.de ; XII. 1738 J. U. D. (in Gießen), 25. I. 1741 noch einmal in Straßburg immatrik.

233. Textor, Anna Christina, * Frankfurt / Main 24.10.1743, + Frankfurt / Main 19.10.1819

oo 05.05.1767 Georg Heinrich Cornelius Schuler, * 13.11.1730, + Frankfurt / Main 19.07.1819

 

3 Kinder von Nr. 193

 

234. Trier, Anastasia Elisabeth, * Meiningen 21.04.1704, + Hildburghausen 30.03.1769

oo Kloster Sinnershausen 08.07.1732 Johann Christoph Radefeld, Herzogl. Sächs. Hildb. Kammerrath, * Schwarza 21.04.1704, + Eisfeld 17.12.1758

235. Trier, Friedrich Siegfried, Gräfl.Sächs.Hildb. Hofrath auf Sinnershausen

oo Johanna Christiana NN

ürstl ... von Johann Georg Eck

236. Trier, Wolfgang Siegfried, Gräfl. Löwenstein-Werheimischer Amtskeller und Sekretär zu Wertheim

 

1 Kind von Nr. 195

 

237. Böhm, Friederike Barbara, * 26.04.1729, + 1764

oo Stuttgart 26.04.1747 Ferdinand Gottfried Georgii, * Tübingen 1719, + Tübingen 11.11.1792

imm. Tübingen 1735, Straßburg 1745, Lic. med., Hofarzt in Stuttgart 1749, Stadt- und Landphysikus dort 1755, Primarius.

 

1 Kind von Nr. 196

 

238. Scheinemann, Maria Regina, * 24.08.1709

oo Stuttgart 18.06.1726 Johann Wolfgang Mögling, * 05.02.1704, + 12.06.1765

Rentkammerbuchhhalter, Expeditionsrat und Landschreiber in Stuttgart

Faber 25 § 168

 

1 Kind von Nr. 197

 

239. Gmelin, Philipp Friedrich, * Tübingen 19.08.1721, + Tübingen 04.05.1768

Dr. med. 1742; a.o. Professor der Medizin in Tübingen; Stadt-, Amts- und Klosterphysikus in Tübingen und Bebenhausen; ordentlicher Professor der Chemie und Botanik 1750.

Faber 25, 271; Gmelin S. 43 und 255; Pfeilsticker 2910

oo Stuttgart 24.10.1747 Marie Elisabeth Weihenmaier, * Stuttgart 16.07.1723, + Tübingen 18.06.1773

 

1 Kind von Nr. 198

 

240. Simonius, Maria Regina, * Stuttgart 08.03.1713

oo Johann Ludwig Brecht, * Weislinsburg um 1702

Pfarrer in Breitenholz 1724, in Waldenbuch 1740, in Echterdingen 1761-1780

 

2 Kinder von Nr. 205

 

241. Radefeld, Chris. Wilhelm, Geh. Assistenzrath

oo Phil. Sophie Friederike Heusinger

242. Radefeld, Christiana Elisabetha, * Hildburghausen

und Rechts Hochgelahrten Herrn Herrn Adam Friedrich Wucherer, Herzoglich Sachsen-Coburg-Meiningischen Obervormundschaftlichen Canzlars, beweinen M. Eberhard Heinrich Gottlob Georgii, Diaconus, und Christiana Elisabetha, geb. Radefeldtin

 

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

oo Eberhard Heinrich Gottlob Georgii, Superintendent zu Wasungen, * Ludwigsburg (Schwaben) 12.11.1733, + Wasungen 13.07.1817

ten, wurde 1765 daselbst Diacon, wo er sich sehr beliebt machte, kam 1781 hieher als Superintendent und starb den 13.Juli 1817 im 84. Lebensjahr, nachdem er mehrere Jahre blind gewesen, dabei aber sein Amt versehen hatte. Wegen seiner menschenfreundlichen Gesinnung, seines biederen Chracters und seiner höchst gewiessenhaften Amtsführung besaz er im hohen Grade die Achtung und Liebe seiner Gemeinde, die sich namentlich im November 1814 dadurch kund gab, dass auch der Ärmste seine Beisteuerzusagte, als die Gemeinde den Wunsch hegte, ihrem lieben alten Suptdt.in seinem älteren Sohne einen Gehülfen zu schaffen. Dem desfallsigen Gesuch der Stadt konnte höchsten Orts aus allgemeinen rücksichten nicht gewillfahrt werden.

 

1 Kind von Nr. 208

 

243. Radefeld, Sophie Charlotte, * vor 20.02.1763

oo Joh. Philipp Ludwig Friedrich Gundermann, Oberförster

 

3 Kinder von Nr. 213

 

244. Kühnert, Anna Dorothea, * Frauenwald 09.09.1697, + Neustadt am Rennsteig 18.11.1775

oo Unterneubrunn 12.07.1719 Johann Nicolaus Ernst, + Neustadt am Rennsteig 16.08.1763

245. Kühnert, Johann Valentin Salomon, * Frauenwald 1708, + Neustadt am Rennsteig 06.10.1772

oo Margaretha Kunigunda NN, * 1710, + Neustadt am Rennsteig 08.09.1772

246. Kühnert, Johann Nikol, * Frauenwald

 

1 Kind von Nr. 214

 

247. Grimm, Martin Christian, Geh. Rath u. Kanzler in Meiningen, * Meiningen 20.08.1727, + Meiningen 19.02.1792

Die Familie stieg schließlich in der dritten Generation in die Führung des Staates auf.

Martin Christian Grimm trat 1764 als Assessor in die Regierung ein, wurde schon 1767 Mitglied des Geheimen Ratskollegiums und 1779 als Kanzler Vorsitzender der Regierung. Er nahm damit eine Stellung ein, wie sie im Meininger Herzogtum nur selten bürgerlichen Beamten anvertraut wurden.

Martin  Christian  Grimm  stammte  aus  einer  alten  Meininger  Beamtenfamilie.  Schon  Vater

und Großvater hatten als Juristen dem Herzogshaus gedient. So lag es in der Familientradition, dass der am 20. August 1727 in Meiningen geborene Enkel die juristische und später die

Verwaltungslaufbahn ergriff. Freilich war er erst verhältnismäßig spät, mit schon 37 Jahren,

als Regierungsassessor in Bestallung genommen worden. Grimm gehörte den aufstrebenden

Kreisen des Bürgertums an, die sich gerade in diesen Jahrzehnten der Aufklärung verschrieben und die, einmal in führende Staatsstellung gekommen, die stärksten und zuverlässigsten

Stützen des aufgeklärten Absolutismus wurden. Nebenseiner Tätigkeit im Geheimen Ratskollegium  erhielt  Grimm  1767  eine  Ratsstelle  in  der Regierung.  Diese  Doppelstellung  in

beiden Kollegien hat er bis zu seinem Tode am 19. Februar 1792 beibehalten und damit die

Verbindung zu dem wichtigsten Landeskollegium, der Regierung, aufrecht erhalten.

Er war einer der tüchtigsten Rechtsgelehrten und besonnenen Männer und stand in

allgemeiner Achtung. In seinem am 17. Oktober 1783 errichteten Testamente

vermachte er seine ansehnliche Bibliothek der hiesigen Stadt, setzte zur Herstellung

eines Zimmers und zur Aufstellung der Bücher 260 Reichsthaler aus, desgleichen die

Zinsen von 300 Reichsthaler für den jeweiligen Bibliothekar der Ratsbibliothek, die

außerdem die Büchersammlungen von Strauß und Gasser enthält.

 

2 Kinder von Nr. 215

 

248. Laue, Georg Friedrich Gotthilf, Steuerrat zu Neustadt-Eberswalde, * 10.04.1752, + Neustadt-Eberswalde 25.02.1826

oo 1777 Wilhelmine Henriette Stubenrauch

249. Laue, Henriette Christiane, * 1764

oo Sebastian Friedrich Sanner, Pfarrer, * Fambach b/Schmalkalden 1759

 

1 Kind von Nr. 216

 

250. Brunquell, Christiana, * Jena 1724, + Jena 1757

oo Jena 1750 Paul Krause, Kommissionsrat in Jena, * Jena 1711, + Jena 1797

 

2 Kinder von Nr. 217

 

251. Baier, Anna Katharina, * 18.11.1712, + Schmalkalden 10.01.1769

Kirchenbuch Schmalkalden: Copulation 1735 mit Valentin Rollemann Habicht

(Älteste Tochter des Johann David Baier)

oo 1735 Rollemann Valentin Habicht, * Schmalkalden 09.08.1711, + Spring-stille 29.07.1787

Bei der Pfarrerwahl ging es offenbar wieder nicht ordentlich und friedlich zu, auch wenn die Chronik des Avenarius behauptet, es hätten alle auf den dann gewählten Habicht gestimmt. Gegenkandidat war der Kandidat Lomitsch, der aber nur zwei Jahre auf die Universität gegangen war und bei dem fraglich war, ob er so einem schweren Dienst gewachsen sein würde. Mit Habicht tat man aber einen guten Griff, denn von nun an waren hintereinander drei Habichts lutherische Pfarrer in Steinbach.

 

Valentin Rollemann Habicht wurde am 9. August 1711 in Schmalkalden geboren als Sohn des Forstmeisters und Bürgermeisters Friedrich Habicht. Nach dem Besuch der Universität Jena ab 1730 wurde er 1733 Pfarrer in Hermannrode und 1734 in Trusen, wo unter seiner Aufsicht die Kirche gebaut wurde. Seit 1735 war er verheiratet mit Anna Katharina Baier, einer Nachkommin des Kanzlers Brück, der 1530 das Augsburgische Bekenntnis an Kaiser Karl V. übergeben hatte. Ihr Vater war Professor und Beisitzer am Schöffenstuhl in Jena und stammte aus dem Geschlecht derer von Wildt, die in Schmalkalden auf der Pfaffengasse wohnten. Habicht kam am 5. Sonntag nach Trinitatis 1746 nach Steinbach und wurde am 11. Sonntag nach Trinitatis eingeführt. Habicht erlebte den Siebenjährigen Krieg, die große Teuerung und verschiedene Seuchen (1767 wurde das Amt zweimal durchgemustert, um Soldaten verkaufen zu können). Er taufte 4.662 Kinder, traute 1.222 Paare und beerdigte 3.975 Gemeindeglieder in den 41 Jahren, die er in Steinbach Pfarrer war (mit Oberschönau).

 

Seine Frau, die schon am 10. Januar 1769 starb, redete ihm besonders bei schweren Todesfällen und in Kriegszeiten gut zu und erleichterte sein Amt sehr. Sie hatten vier Söhne und drei Töchter, von denen der jüngste Sohn sein Nachfolger wurde. Habicht war mit einem „munteren Naturell“ begabt ging mit außerordentlichem Fleiß und ohne Säumen seinem Amt nach und klagte niemals über das manchmal geringe Einkommen. Bei der Gemeinde war er sehr beliebt: Am 10. Oktober 1732 gab ein Pate einem Kind den Namen „Jonathan Ebimachus“, weil darin die Buchstaben des Namens„Habicht“ enthalten sind.

 

Doch zweimal machte man ihm das Leben sehr schwer: Im Jahre 1749 wurden endlich ernsthafte Anstalten gemacht, die alten schlechten Glocken zu ersetzen. Johann Melchior Derk aus Meiningen sollte drei neue Glocken gießen. Am 8. August 1750 wurden die alten Glocken abgenommen und nach Meiningen gebracht, auch die Schlagglocke. Am 12. September wurden die zwei größeren neuen Glocken zum Kirchweihfest eingeweiht, die dritte Glocke war nicht geraten. Jeder sollte seine Spende für die Glocken bei jenem Fest auf den Altar legen. Es kamen 106 Taler zusammen. Ehe diedritte Glocke noch einmal gegossen wurde, beschloß man, noch eine vierte gießen zu lassen. Am 16. Januar 1751 wurden beide Glocken aufgezogen.

 

Doch die zweite Glocke war von Anfang an von schlechtem Klang und bekam am 24. März 1752 einen Spalt. Sie wurde in Stücke geschlagen und in Meiningen neu gegossen. Die Glocken hatten folgendes Gewicht: Große Glocke 1.554 ½ Pfund, Kirmesglocke 818 ½ Pfund, Königsglocke 498 ½ Pfund und Ernteglocke 159 Pfund. Die neue Kirmesglocke wog 854 Pfund und wurde am 5. August 1752 aufgezogen. Insgesamt entstanden Unkosten von 1.295 Talern. Die Rechnungen mit allen Quittungen legte Pfarrer Habicht am 17. Januar 1755 in der Kantorschule vor und ließ sie unterschreiben. In drei Jahren waren also alle Glocken bezahlt, nachdem auch die Einwohner (bis auf einen) die Gelder gestiftet hatten, die sie für die Einquartierungen der Isenburgischen Reiter erhalten hatten. Im Jahre 1750 z.B. vermachte eine Witwe 40 Taler für die neuen Glocken.

 

Dennoch zweifelten „einige unruhige Köpfe“ die Rechnung über den Kauf der Glocken an. Sie wurde vom Konsistorium geprüft. Aber es gab nichts dagegen einzuwenden. Habicht blieb ein ehrlicher Mann. Er schreibt über die „handvoll Verleumder“: „Sie haben ihren Teil auf der Welt schon davon!“ Eine ähnliche Anklage kam 1770 durch den Schultheiß Matthäus Holland-Moritz auf. Man hatte mehrere Kollekten für den Kirchenbau gesammelt und das Geld dann wieder einstweilen gegen gute Zinsen ausgeliehen. Als der reformierte Pfarrer Reuß jedoch dazu befragt wurde, gab er an, er sei damals noch nicht in Steinbach gewesen, könne also nichts zu der Sache sagen. Eine Kritik an Pfarrer Habicht, der alles allein in Händen hatte, ist unverkennbar. Inspektor Merkelaber meinte, die kritisierten Punkte können man nicht allein dem Pfarrer Habicht anlasten, sondern auch allen anderen Verantwortlichen. Um allen Verdacht abzuwehren, hätte man genauer vorgehen können Wahrscheinlich wurde aus diesem Grund dann 1772 der erste ständige und verpflichtete Kastenmeister eingesetzt.

 

Auch sonst hatte Habicht kleinere Schwierigkeiten: 1723 haben Anlieger den Wassergraben für die Pfarrwiese zugeschüttet und der Amtsschultheiß mußte den alten Zustand wieder herstellen lassen. Viel Verdruß gab es auch immer wieder wegen der Kirchenstühle. Der erste bekannte Fall spielte sich 1760 ab. Am 21. Oktober 1779 wurden die Pfarrer ermahnt, jede Vergabe eines Kirchenstuhls zu quittieren und selber in ein Buch einzutragen. Dennoch hörten die Streitigkeiten nicht auf.

 

Aber es gab auch erfreuliche Dinge, etwa als am 5.August 1750 zum ersten Mal eine Jubelhochzeit gefeiert wurde. Das Ehepaar war 58 Jahre verheiratet und erhielt viel Geschenke, u.a. vom Landgrafen. An der Feier nahmen 86 Personen teil, Vornehme aus Schmalkalden und dem Steinbacher Kirchspiel, außerdem die Handwerksmeister und Obermeister und die Verwandten.  Die Unkosten betrugen 61 Taler, die aber die Gesellschaft selber bezahlte. Die Gäste versammelten sich in der Schule, die Eheleute kamen von ihrer Wohnung. Vom Turm wurde mit Pauken und Trompeten gespielt „Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr“. Vier Brautführer geleiteten das Paar zum Altar, wo der Psalm 103, Vers 4 ausgelegt wurde und beide eingesegnet wurden. Eine Musik wurde aufgeführt undmit „Nun danket alle Gott“ geschlossen. Das Festessen war anschließend in beiden Schulen.

 

In Altersbach wurde 1754 der Kirchsaal gebaut (heute: Bürgermeisteramt). Am 1. Juli wurde das Haus gerichtet von Johann Heinrich Döll aus Altersbach. Am 29. Juli wurde der Knopf aufgesteckt durch den Schieferdecker Conrad Meyer aus Floh. Solche Bauten verursachten natürlich erhebliche Kosten auch in Steinbach war ja an Kirche, Pfarrhaus und Schulhäusern viel gebaut worden.Nun verlangte die Gemeinde Steinbach, daß die Dörfer ein Drittel der Kosten tragen. Dabei hatte Steinbach 400 Häuser und die Dörfer Altersbach, Rotterode und Unterschönau zusammen nur 150Häuser. Die Dörfer mußten aber auch ihre eigenen Schulhäuser unterhalten. Sie verlangten deshalb, daß die Steinbacher Einwohner pro Kopf zwei Batzen geben, sie aber wollten nur je einen Batzen geben, denn sie hätten sowieso mehr Kosten für die Gebäude am Ort und für die Amtshandlungen: Wenn der Lehrer in Altersbach eine Beerdigung heilt, mußte nicht nur er bezahlt werden, sondern auch der Pfarrer in Steinbach erhielt eine Gebühr. Am 4. Juni 1763 stellte eine Kommission fest, daß die Dörfer als eingepfarrte Orte einen Beitrag zu den Kosten der Kirche und derSchule in Steinbach zu leisten haben.

 

Das Konsistorium entschied: Die Dörfer haben den schuldigen Betrag nach der Zahl ihrer Einwohner zu zahlen. Doch Steinbach mußte sich noch einmal in Kassel beschweren. Am 20. März 1764 wurde der Amtsschultheiß Kraut angewiesen, die Gemeinden bei Androhung von Strafe zur Zahlung anzuhalten. Im Jahre 1766 weigerten sich die eingepfarrten Ortschaften, zur Schulheizung und Unterhaltung der Kirchenmusik etwas beizutragen Am 2. November 1772 kann es zu einem Vergleich: Um Ostern herum sollten alle Gebäude besichtigt und das Nötige veranlaßt werden. In Steinbach wurde ein Rechnungsführer ernannt, die Rechnung vom Amtmann geprüft. Kollekten bei Taufen und Trauungen blieben auf den Dörfern. Doch 1775 mußte wieder entschieden werden, daß Oberschönau zum Bau der Pfarrwiese (zum Beispiel Gräben) beitragen muß, weil es sich nicht um eine Sache der politischen Gemeinde, sondern um eine der Kirche handelt. Auch 1853-1857 mußten die Unterhaltskosten für die kirchlichen Gebäude von den Kirchspielsgemeinden eingetrieben werden.

 

Im Jahre 1769 wurde der Friedhof in Steinbach erweitert: Ein Acker des Georg Wilhelm wurde für 72 Taler gekauft und mit einer Mauer umgeben. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 177 Taler, die fast ganz aus Spenden aufgebracht wurden.

 

Gegen Ende seiner Amtszeit hatte es Habicht noch mit einem Gesangbuchstreit zu tun. In der Herrschaft Schmalkalden hatte man eine Liedersammlung, die durch Vermehrung des Marburger Gesangbuchs entstanden war und den Titel „Himmlische Seelenlust“ trug. Seine letzte Überarbeitung erfuhr dieses Gesangbuch durch den früheren Steinbacher Pfarrer Johann Reinhard Avenarius. Doch am 3. April 1783 sollte ein „modernes Gesangbuch“ zweier Kasseler Pfarrer eingeführt werden.

 

Es fand aber im Schmalkaldischen heftigen Widerstand, der in den Kirchspielen Steinbach-Hallenberg und Springstille nicht zu brechen war. Man verschanzte sich hinter finanziellen Schwierigkeiten. Daraufhin sollte die Kirchenkasse Zuschüsse zur Anschaffung des neuen Gesangbuchs geben. Hauptgrund war jedoch, daß Pfarrer Habicht dagegen war: Man hatte in dem neuen Gesangbuch die reformatorischen Lieder umgedichtet oder weggelassen zugunsten typischer Lieder der Aufklärungszeit. Durch ein Konsistorialschreiben vom 1. Oktober 1789 und einen Geheimratsbeschluß vom

 

10. Juni 1791 mußte der Fortgebrauch der „Himmlischen Seelenlust“ erlaubt werden. In der Schule sollten die Kinder allerdings aus dem neuen Gesangbuch singen. Doch daraus wurde wohl nichts, denn der ganze Steinbacher Grund blieb fest in der Hand der Familie Habicht, die ihn dadurch vor den Verflachungen der rationalistischen Theologie bewahrte. Ein unveränderter Nachdruck des Gesangbuches wurde noch einmal 1852 in Rengshausen vorgenommen.

 

Nach 54jähriger Tätigkeit als Pfarrer, davon 41 Jahr ein Steinbach-Hallenberg, starb Rollemann Valentin Habicht am 29. Juli 1787. Am 8. Sonntag nach Trinitatis war er zu seinem Sohn nach Springstille geritten, um dort Gottesdienst zu halten. Kurz vor dem Ort aber überfiel ihn das schon seit sechs Wochen gespürte Brustleiden, so daß er schon halbtot in Spring-stille ankam. In den Armen seines Sohnes entschlief er früh um 8 Uhr sanft und selig. Inspektor Holzapfel hielt am 31. Juli die Beerdigung mit dem Spruch 2. Korinther 4, Vers 13. Habichts Bild hängt in der Kirche hinten rechts: Seine rechte Hand zeigt auf eine Zeichnung von zwei Glocken, die ihm so viel Freude, aber auch Kummer bereitet hatten.

252. Baier, Magdalena Sibylla, * 04.01.1714

oo Johann Friedrich Merkel, Sachsen-Eisenachischer Hofrath zu Schmalkalden, * Schmalkalden 1712, + Schmalkalden 1738

 

2 Kinder von Nr. 224

 

253. Erck, Elisabeth Friederike Erdmuthe, * 1745

ürstl ... von Johann Georg Eck

oo 1764 Johann Adam Emmrich, * Salzungen 03.10.1734, + Meiningen 14.09.1796

Staatsarchiv Meiningen Bestand 497105. Inhalt: Der Bestand enthält den Nachlaß der in Meiningen ansässig gewesenen Gelehrtenfamilie Emmrich. Die Familie erlangte durch den Rektor des Lyzeums in Meiningen und Archidiakon Johann Adam Emmrich (1734-1796), den Oberhofprediger in Meiningen Karl Friedrich Emmrich (1773-1837), den Geologen und Direktor der Realschule in MeiningenProf. Dr. Hermann Emmrich (1815-1879) und den Direktor des Realgymnasiums in Meiningen Prof. Dr. Anton Emmrich (1820-1897) Bedeutung. Der Bestand wurde 1951 und 1952 übernommen. Briefe und andere Schriftstücke persönlicher und amtlicher Art von den einzelnen Angehörigen der Familie Emmrich sowie von den mit ihnen verwandtenFamilien Zinck, Schröter und Erck. Repertorium von1958 mit Personen-, und Sachregister.

b) Die Schrift “Über die Erziehung“:

Johann Adam Emmrich, Inspektor des Lyceums zu Meiningen. Die Schrift “Über die Erziehung“ 1781, die er aus dem Französischen übersezte, hätte füglich unübersezt bleiben können, denn da man in dem ganzen Aufsaze unter den wenigen Vorschriften über die verschiedene Art der Erziehung nur selten eine Regel findet, wie dieses oder jenes zu veranstalten wäre, sondern nur stets gesagt wird, dieß sollte geschehen und jenes sollte nicht vernachläßigt werden, dabei Klagen, die nicht selten ins Uebertriebene und Unwahre fallen , wo man es nicht recht macht und Wünsche,daß man es bald besser machen möchte, mit unterlaufen, so wüßtenwir nicht, wem damit gedient sein sollte? Herr Emmrich hat mehrere Schriftten, besonders Predigten aus dem Französischen übersetzt.

(Samuel Baur, J. G. Seiffert: Charakteristik der Erziehungsschriftsteller Deutschlands: Ein Handbuch für Erzieher. Benjamin Georg Fleischer, 1790)

oo 1764 Elisabethe Erck

254. Erck, Louisa Charlotta Jacobina

 

1 Kind von Nr. 226

 

255. Walch, Johann Wilhelm, * Frauenbreitungen, + Steinbach 08.05.1799

Johann Wilhelm Walch: 1795 - 1799 Pfarrer zu Steinbach

Zu Frauenbreitungen 1760 geboren, Sohn des damals dasigen Adjuncts Walch, war nach seinen Studien 11 Jahre Informator im Hannoverischen, wurde dann von der Gemeinde Steinbach zum Substituten ihres kranken Pfarrers Göcking erbeten, am 27. Juli 1795 examinirt und darauf ordinirt und eingewiesen, folgte, da Göcking schon am 24. September des Jahres starb, demselben im Amte, weil er das ganze Zutrauen der Gemeinde hatte. Was die Behörde damals von den Steinbachern aussprach: Ein Prediger,welchem sie Liebe und Zutrauen schenken, kann sie leiten und darf hoffen,mit großem Segen an ihnen zu arbeiten. Hingegen ist fast alle Arbeit eines Mannes verloren, mit dem sie unzufrieden sind - ist eine ebenso alte als bleibende Wahrheit vom Character derselben. Walch wurde noch am 22. December 1795 Pfarrer zu Steinbach, aber erst den 2. Februar1796 investirt. Er starb leider schon nach kurzer Wirksamkeit den 8. Mai 1799. Sein Eifer, sein Lebenswandel und seine Rechtschaffenheit war von seltener Musterhaftigkeit, und dazu wirkte er durch erbauliche Predigten segensreich, darum genoß er auch die Achtung der ganzen Gegend. Seinem Sarge folgte seine alte Mutter (Eva Johanna) und mit ihr viel hundert Menschen, die den Braven beweinten. Seine Frau war vor ihm gestorben.

 

(Georg Brückner: Pfarrbuch der Diöcesen Meiningen, Wasungen und Salzungen. Meiningen 1863)

 

4 Kinder von Nr. 229

 

256. Hoffmann, Maria Elisabeth Katharina, * Biebesheim (Kreis Groß-Gerau) 06.03.1749, + Wolfskehlen bei Darmstadt 02.04.1754

257. Hoffmann, Johann Samuel, * Biebesheim (Kreis Groß-Gerau) 15.02.1751, + Darmstadt 24.03.1816

oo Dauernheim bei Nidda 06.07.1783 Wilhelmine Luise Schenk zu Schweinsberg, * 03.1761, + Darmstadt 09.02.1815

258. Hoffmann, Hans Wilhelm, * Wolfskehlen bei Darmstadt 13.01.1754, + Darmstadt 23.03.1813

Geheimrat in Darmstadt - er war Schriftleiter der Landeszeitung in Darmstadt, 1778 zweiter Kommissar der Invaliden-Anstalt, 1778 Ober-Amtsassessor, 1790 Referendar bei Kriegskolleg, 1791 Kriegsrat, 1807 OKriegsrat, 1810 Geheimer Rat

oo Darmstadt 16.08.1779 Elisabeth Friederike Dorothea Stürtz, * Darmstadt 20.02.1753, + Darmstadt 14.02.1806

259. Hoffmann, Philippine Rebecca, * Wolfskehlen bei Darmstadt 12.11.1755, + Darmstadt 24.08.1771

 

6 Kinder von Nr. 230

 

260. Finger, Rosina Margarethe, * Frankfurt/Main 29.05.1776, + 21.12.1851

oo 06.02.1803 Johann Christian Hermann

261. Finger, Samuel Gottlieb, Handelsmann, Schriftsteller und Politiker, * Frankfurt / Main 03.06.1777, + Frankfurt / Main 21.01.1827

war Teilhaber der Firma Lorenz Friedrich Finger Wollwaren in Frankfurt am Main. Er war mit Christiane Margarethe Eyßen verheiratet. Die gemeinsame Tochter Christiane Friederike (1812–55) heiratete 1835 den Historiker Karl Friedrich Hermann.

1813 wurde er Maire-Adjunkt. Ab 1805 gehörte er dem Bürger-Colleg und nach der Bildung der Freien Stadt Frankfurt bis zu seinem Tode der Ständigen Bürgerrepräsentation an 1819 bis 1825 war er Senior der Ständigen Bürgerrepräsentation also Parlamentspräsident. 1818 bis 1819 gehörte er auch dem Gesetzgebenden Körper an und war 1818 dort Vizepräsident.

oo Christiane Margarethe Eyßen

262. Finger, Maria Veronika, * Frankfurt / Main 05.06.1779, + Frankfurt / Main 20.03.1841

oo Frankfurt a/M. 19.12.1804 Jakob Heinrich Samuel Dr. jur. Fresenius, Rechtsanwalt zu Frankfurt a/M., * Homburg 22.10.1779, + Frankfurt a/M. 23.03.1884

263. Finger, Johann Justus, * Frankfurt / Main 30.05.1781, + Frankfurt / Main 30.03.1868

oo I. Frankfurt / Main 21.08.1808 Johanna Jakobea Friederike Wagner, * Frankfurt / Main 1785, + Frankfurt / Main 29.06.1819

oo II. Frankfurt / Main 25.05.1826 Maria Margarethe Eleonore Textor, * 1793, + 1861

264. Finger, Andreas, Handelsmann bei Eyssen u. Zahn in Frankfurt, * Frankfurt / Main 03.12.1784, + Frankfurt / Main 14.03.1855

oo Frankfurt / Main 10.11.1816 Anna Katharina Eyssen, * Frankfurt / Main 24.11.1794, + Frankfurt / Main 25.04.1871

265. Finger, Georg, am 30.11.1840 des Rats Frankfurt/a.M.-großer Münzenkenner u. Sammler, * Frankfurt / Main 29.07.1787, + Frankfurt / Main 01.01.1874

oo I. Frankfurt / Main 26.09.1813 Marie Gertraude Eyssen, * Frankfurt / Main 03.01.1793, + Frankfurt / Main 23.07.1826

oo II. Frankfurt / Main 20.08.1832 Maria Katharina Küchler, * Frankfurt / Main 1807, + Frankfurt / Main 04.10.1852

 

6 Kinder von Nr. 232

 

266. Goethe, Johann Wolfgang von, "deutscher Dichter, Naturforscher, Staatsamann und Menschenfreund", * Frankfurt a.M.(Hessen) 28.08.1749, + Frankfurt a.M.(Hessen) 22.03.1832

1770 in Straßburg immatr., 6. VIII. 1771 J. U. Lic. (in Straßburg), 31. VIII. 1771 als Advokat in Frankfurt zugelassen, 25. V. 1772 bis 11.IX. 1772 Praktikant am Reichskammergericht zu Wetzlar, 11. VI. 1776 Herzogl. Sachsen-Weimar-Eisenach, Geh. Legationsrat mit Sitz und Stimmeim Geheimen Consilium zu Weimar, 5. IX. 1779 Geh. Rat, 11. VI. 1782 bis 11. IV. 1788 mit Versehung der Kammerdirectorialgeschäfte betraut, 13. IX. 1804 Wirkl. Geh. Rat mit dem Ehrenprädikat Exzellenz, 12. XII.1815 Großherzogl. Sächs. Staatsminister; am 10. IV. 1782 in den Reichsadelstand erhoben; verheir. Weimar 13. VII. 1788; oo Weimar 19. X. 1806 Johanna Christiana Sophia Vulpius, * Weimar 1. VI. 1765, † Weimar 6. VI. 1816 (am Blutschlag), Tochter des Fürstl. Sächs. Amtscopisten Johann Friedrich Vulpius und der Christina Margaretha geb. Riehl zu Weimar.

 

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oo Weimar 13.07.1788 Christiana Johanna Sophia Vulpius, * Weimar 01.06.1765, + Weimar 06.06.1816

er Christina Margaretha geb. Riehl zu Weimar.

267. Goethe, Cornelia Friederike Christine, * Frankfurt/Main 07.02.1750, + Emmendingen (Baden) 08.06.1777

oo Frankfurt/Main 01.11.1773 Johann Georg Dr. jur. Schlosser, Schriftsteller, 1774 Oberamtmann und bad. Geheimrat, Emmendingen, dann Eutin 1798 Syndikus Ffm., * Frankfurt/Main 09.12.1739, + Frankfurt/Main 17.10.1799

268. Goethe, Herman Jacob, * Frankfurt/Main 26.11.1752, + Frankfurt/Main 13.01.1759

269. Goethe, Cathar. Elisabeth, * Frankfurt/Main 09.09.1754, + Frankfurt/Main 22.01.1756

270. Goethe, Johanna Maria, * Frankfurt/Main 29.03.1757, + Frankfurt/Main 11.08.1759

271. Goethe, Georg Adolf, * Frankfurt/Main 15.06.1760, + Frankfurt/Main 18.02.1761

 

1 Kind von Nr. 235

 

272. Trier, Elisabeth Christiana

oo Hieronymus Heinrich von Hinkeldey, Fürstl. Löwenstein-Wertheim. Geheimrath und Regierungspräsident zu Wertheim

ürstl ... von Johann Georg Eck

 

1 Kind von Nr. 237

 

273. Georgii, Eberhardine Henriette, * Stuttgart 18.04.1749

 

2 Kinder von Nr. 239

 

274. Gmelin, Christian Gottlieb, * Tübingen 03.11.1749, + Tübingen 06.03.1818

Dr. jur. und Hofgerichtsadvokat 1770, ord. Professor des Kriminalrechts und der juridischen Praxis in Tübingen 1778, Herzoglicher Rat 1780, Ritter des Königl. Würt. Zivil-Verdienstordens 1808.

Gmelin S. 47 und 256

 

 

oo 13.10.1778 Christiane Elisabeth Schott, * Wildbad 30.03.1754, + Stuttgart 20.06.1826

Tochter von Johann Christian Schott, Aberamtmann in Weildbad, Blaubeuren und Urach)

275. Gmelin, Christiane Elisabeth, * 03.10.1751, + 14.02.1774

oo Lustnau / Tübingen 22.11.1768 Christian Friedrich von Jäger, * 13.10.1739, + Stuttgart 07.09.1808

Professor der Medizin in Tübingen, Leibmedikus in Stuttgart

(vh. II: Luise Friederike Sonntag, Tochter Hofrats und Obervogt Sonntag in Pforzheim)

Faber 3 § 498

 

1 Kind von Nr. 240

 

276. Brecht, Katharina Elisabeth, * Breitenholz 25.11.1738, + Gerlingen 13.02.1833

oo Waldenbuch 25.07.1760 Christoph Friedrich Neuffer, * Stuttgart 01.06.1733, + Gerlingen 23.12.1822

Pfarrer in Faurndau 1760, in Magstatt 1767, in Plüderhausen 1777, in Gerlingen 1790-1822

 

1 Kind von Nr. 241

 

277. Radefeld, Christian Ernst, Pfarrer zu Holzhausen und Leutersdorf, * Hildburghausen 11.01.1790

us Meiningen

 

Die beiden Ehen blieben kinderlos.

 

Sein Großvater väterlicherseits J. Christoph Radefeld, Kammer-, Reg.-und Cons.-Rat zu Hildburghausen, Sein Urgroßvater Casimir Radefeld, Oberbürgermeister zu Meiningen, sein UrurgroßvaterJohannes Radefeld, Kriegssecretär bei König Gustav Adolph von Schweden.

 

Neue Beiträge zur Geschichte deutschen Altertums, Band 2

oo I. Agnes Bechmann

oo II. Louise Bechmann

 

7 Kinder von Nr. 242

 

278. Georgii, Karl Gottlob, * 1771, + Stuttgart 1812

279. Georgii, Christoph Heinrich Friedrich, Stadtschreiber zu Wasungen, * um 1775

280. Georgii, Wilhelm Heinrich Gottlob, * Frauenbreitungen 1776

281. Georgii, Philipp Jacob, Superintendent (von 1824-1855) zu Schalkau, * 21.10.1780

Suptdtn. Georgii zu Wasungen, kam 1803 als Hauslehrer erst nach Vendig (zugleich Beistand des dortigen evangelischen Geistlichen), darauf nach 3 1/2 Jahren als solcher nach Triest, wo er 1 1/2 Jahre lebte, wurde nun Prediger bei der neu entstandenen protestantischen Gemeinde zu Feldkirchen in Kärnthen, 1810 Pfarrer bei der Gemeinde Zlan im Illyrischen Kärnthen und 1812 zu Feld und Widweg bei Villach in einer sehr schwierigen Stelle, indem seine Gemeinde in 10 katholischen Gemeinden zerstreut und sein Besuch oft gefährdet war, 1815 Pfarrer zu Vachdorf, wo erden 22. Octbr. d.J. seine Probepedigt hilt, im Novbr. 1820 zu Oberlind und darauf Suptdt. zu Schalkau.

oo Agnes Hagar Natmesnig, * Feldkirchen

282. Georgii, Johann Gottfried Ernst, Superintendent, * 1784

283. Georgii, Auguste Friederike, * 24.04.1788, + 24.09.1858

oo 07.08.1811 Christoph Anton Gottlieb Ilgen, Herzoglicher Hofrat, * Fambach (Thüringen) (Hessen-Nassauer-Linie) 06.02.1762, + Wasungen / Thürigen 01.01.1826

284. Georgii, Tochter

oo Wasungen 1807 Johann Christian Wilhelm Friedrich Schenck, Kaplan zu Wasungen, * 21.08.1769, + 15.03.1835

 

1 Kind von Nr. 243

 

285. Gundermann, Ludowika Margaretha, * Jagdshof bei Judenbach, Kr. Sonneberg 04.08.1791

oo Oberlind bei Sonneberg 14.01.1810 Johannes Engelhardt, "Inwohner und Bauersmann", * Jagdshof bei Judenbach, Kr. Sonneberg 14.08.1785

dieser Stammbaumzweig stammt von den Nachkommen von Bernhard Engelhard (* 23.5.1863  + 16.10.1950)

 

1 Kind von Nr. 244

 

286. Ernst, Anna Christina Dorothea, * Neustadt am Rennsteig 17.02.1733, + Neustadt am Rennsteig 09.05.1796

oo Neustadt am Rennsteig 08.08.1755 Johann Georg Andreas Schmidt, * Neustadt am Rennsteig 03.03.1729, + Neustadt am Rennsteig 23.11.1798

 

2 Kinder von Nr. 248

 

287. Laue, Sohn

288. Laue, Tochter

 

1 Kind von Nr. 249

 

289. Sanner, Christine Margarete Friederike, * Naurod i. Taunus 08.08.1792, + Naurod i. Taunus 18.05.1863

oo Fambach (Thüringen) 07.06.1815 Carl Johann Michael Ilgen, Pfarrer in Panrod dann Naurod, * Schmalkalden 25.11.1789, + Naurod i. Taunus 04.03.1870

 

1 Kind von Nr. 250

 

290. Krause, Sofie Sybilla, * Jena 18.08.1751, + Frankfurt / Main 20.09.1797

oo Jena 1775 Johann Anselm Dr. jur. Feuerbach, Advokat in Jena, * Frankfurt / Main 19.02.1755, + 01.03.1827

 

6 Kinder von Nr. 251

 

291. Habicht, Georg Friedrich, * Schmalkalden 02.07.1735, + Schmalkalden 07.03.1751

Schon in  seinem elften Jahre wechselte er mit Gelehrten lateinische Briefe, und in dem vierzehnten übersetzte er die griechische, hebräische und chaldäische Bibel mit der bewunderungswürgsten Fertigkeit. Gleichwie aber der Rektor Stuß in Gotha von ihm sagte: er stöge viel zu hoch, so erfolgte es auch. Er starb am 07.03.1751, plötzlich, da er noch früh Morgens ein Sück von der Passion aus dem Syrischen übersetzt hatte. Die Familie in Schmalkalden ließ ihn in Wachs nach dem Leben bossiren.

292. Habicht, Eberhard Wilhelm, * 01.10.1741

kam 1772 als ev. luth. Prediger nach Karlshafen. Er gab eine Abhandlung heraus: Historische Erörterung des Ursprungs eines bekannten Sprichworts, welches man irrig aus der Schule herleitet. (1764)

293. Habicht, Georg Philipp, Jurist, fürstl. neuwiedischer Regieruugs- und Konsistorial-Direklor , * Schmalkalden 12.12.1742, + Neuwied (?) 04.11.1803

Gräfl. Schaumb. Lipp.Regierungsrat zu Bückerburg, auch Präses der dasigen Justizkanzlei

starb nobilitirt als Fürstl. Neuwiedischer Regierungs- und Konsistorial.-Direktor

oo Sophie Charlotte Prätorius

294. Habicht, Georg Friedrich, Pfarrer, * Steinbach 17.11.1750, + Steinbach 27.01.1828

Joomla - Kirche / Steinbach Hallenberg - Peter Heckert

 

Georg Friedrich Habicht

Nach dem Tod des Pfarrers Habicht bewarben sich vier Pfarrer und vierKandidaten um die Stelle. Am 7. Oktober 1787 war die Wahl unter Leitung von Inspektor Ilgen (und ohne den Amtmann Faust, der gerne eingeladen werden wollte, um alles kontrollieren zu können). Die meisten Stimmen erhielt Pfarrer Habicht in Springstille. Er hatte schon mehr als 15Jahre sein Amt in Springstille mit vieler Geschicklichkeit und guter Treue verwaltet, bemühte sich um Erweiterung seiner Kenntnisse und führte einen guten Lebenswandel.

Die nächst höhere Stimmenzahl erhielt der Kandidat Fuldner, Sohn eines früheren Springstiller Pfarrers, der dann mit seiner Mutter in Steinbach wohnte. Auch er war für das Amt würdig, wurde aber nicht genommen, sondern wurde Pfarrer in Springstille.

Georg Friedrich Habicht wurde am 17. November 1750 als jüngster Sohn des Pfarrers Valentin Rollemann Habicht in Steinbach geboren. Im Jahre1762 kam er nach Schmalkalden auf das Lutherische Lyzeum, wo er unter Rektor Sittig fünf Jahre die erste Klasse besuchte (die erste Klasse war die Elitegruppe). Im Jahre 1767 ging er nach Rinteln, 1770 nach Erfurt, um Theologie zu studieren.

Pfarrer wurde er zunächst in Springstille im Jahre 1772, wo er sich 1775 mit Anna Magdalene Pistor verheiratete, der Tochter des Gewehrfabrikanten Pistor auf der Bohrmühle in Schmalkalden. Schon 1776 verheiratete er sich zum zweiten Mal mit Friederike Charlotte Mädel, der Tochter des Pfarrers in Mehlis.

Von den vier Söhnen und vier Töchtern aus dieser Ehe überlebten nur zwei Söhne und zwei Töchter. Sein Sohn Wilhelm Friedrich wurde sein Nachfolger. Die Tochter Charlotte Ernestine heiratete den reformierten Pfarrer Lucan.

Am 5. Sonntag nach Trinitatis, dem 20. Juli 1788 wurde er  in Steinbach eingeführt. Bei der Einführung des Pfarrers sollte auch gleich das neue Gesangbuch eingeführt werden. Doch die Gemeinde fing an, die alten Lieder zu singen. Der Kantor musste mit dem Schulchor auf Befehl des Inspektors Holzapfel die neuen Lieder singen. So wurde es denn ein „gestümmelter Gottesdienst“.

Am 5. September 1787 kam Landgraf Wilhelm IX. (der spätere Kurfürst Wilhelm I.) nach Steinbach. Dabei wurde das Amt Steinbach wieder vom Oberamt Schmalkalden getrennt und erhielt einen eigenen Amtsschultheißen, der den Titel „Amtmann“ erhielt. Dennoch gehörten Teile von Oberschönau, Unterschönau, Springstille und Näherstille auch weiterhin noch zu Schmalkalden.

Erst beim zweiten Besuch des Landgrafs am 31. Oktober 1791 ging Näherstille ganz an Schmalkalden und die anderen Orte ganz an das Amt Steinbach-Hallenberg. Damit gehörte auch Rotterode kirchlich gesehen ganz zu Steinbach.

Der Landgraf war nach Steinbach gekommen, um sich persönlich vom Ausmaß des Brandes am 3. April 1790 und dem Stand der Wiederaufbauarbeitenzu überzeugen. Damals verlor ja auch Georg Friedrich Habicht seine ganze Habe. Doch Schulhaus und Pfarrhaus waren 1792 schon wieder neu erstellt.

Die Hebung der Volksschule lag Habicht immer sehr am Herzen. Besonders schwer hatte er es in den Hungerjahren 1816/1817, als wegen der Armut der Leute seine Einkünfte gering waren. Er istzweimal abgebrannt, erhat zwei Söhne studieren lassen und zwei Töchter verheiratet und ausgestattet (Die andere Tochter war verwitwet und hatte drei Kinder). In der Franzosenzeit mußte erviel Steuer bezahlen. Am 27. Januar 1828 starb er im 78. Lebensjahr, nachdem er wie sein Vater 41 Jahre Pfarrer inSteinbach gewesen war.

oo I. Springstille 1775 Anna Magdalena Pistor

Tochter des Gewehrfabrikanten Pistor auf der Bohrmühle in Schmalkalden

oo II. 1776 Friederike Charlotte Mädel

295. Habicht, Tochter

296. Habicht, Tochter

 

2 Kinder von Nr. 252

 

297. Merkel, Sohn

298. Merkel, Sohn

 

10 Kinder von Nr. 253

 

299. Emmrich, Friderike Johanna Christiana, * Meiningen 05.08.1765

300. Emmrich, Jacob Friedrich Georg, * Meiningen 25.08.1766, + Ansbach 13.06.1839

Jacob Friedrich Georg Emmrich, gebohren zu Meiningen am 25. August 1766. Seine Eltern sind: Johann Adam Emmrich, zuerst Rector, dann Inspector des Herzöglichen Lycäums zu Meiningen, zuletzt Archidiaconus an der Stadtkirche daselbst und Elisabethe Friederike Erdmuthe, geborne Erk. In der lateinischen, griechischen und hebräischen Sprache und den Vorbereitungswissenschaften genoß er nicht nur öffentlichen Unterricht in der Stadtschule und dem Herzoglichen Lycäum zu Meiningen, sondern hatte sich auch außerdem des Privatunterrichts seines nunmehr verstorbenen Vaters zu erfreuen. Nach öffentlich gehaltener Abschiedsrede begab er sich an Ostern 1786 auf die Universität Göttingen, um die Rechtsgelehrsamkeit und andere, einem Juristen nützliche Wissenschaften zu erlernen. Die juristische Encyclopädie trug ihm der G. J. R. Pütter, das Naturrecht die Hofräthe Feder und Möckert, die Institutionen des römischen Rechts der Hofrath Waldeck, die Pandecten der G. J. R. Böhmer und Hofrath Möckert, das canonische Recht der G. J. R. Böhmer, das deutsche Privatrecht und Lehenrecht der Hofrath Runde, das peinliche Recht der Hofrath Möckert, die Reichsgeschichte, das deutsche Staatsrecht, dasallgemeine Kirchenstaatsrecht, das Staatsrecht des mittlern Zeitalters und das deutsche Privatfürstenrecht der G. J. R. Pütterund die Theorie des Civilprozesses der Hofrath Waldeck vor. Nächstdem benutzte er die practischen Lehrstunden des G. J. R. Pütters, übte sich ferner in practischen Arbeiten über den gemeinen  Proceß beym Hofr. Claproth und erlernte den Reichsproceß practisch beym Professor Brandis. In der Diplomatik war Hofrath Gatterer, in den römischen Alterthümern Hofrath Heine, in derLogik und Metaphysik Hofr. Feder, in der Politik Hofrath Schlözer, in der Policey- und Cammeralwissenschaft Hofr. Beckmann, in der Physik Hofrath Lichtenberg, in der europäischen Staatengeschichte der ietzige geheime Rath Spittler sein Lehrer. Den Horaz erklärte ihm Hofrath Heyne und im Disputiren übte er sich beym Hofrath Möckert. In den Jahren 1788 und 1789 arbeitete er fürdas Archiv der Hochgräflichenund Freyherrlichen Familie von Hardenberg, und benutzte diese Gelegenheit zur Erweiterung seiner diplomatischen Kenntnisse, wobey ihn sein unvergeßlicher LehrerHofrath Gatterer mit unermüdetem Eifer unterstützte. Nach vollendung dieser ihm aufgetragenen Arbeit ertheilte ihm dieJuristenfacultät zu Göttingen, nachdem er seine Inauguraldissertation öffentlich vertheidigt hatte, am 30. April 1790 die juristische Doctorwürde und er ward hierauf Privat-Docent daselbst. Seine Vorlesungen hatten hauptsächlich das deutsche Staats- und Civilrecht zum Gegenstande, ingleichen den gemeinen Proceß, den er mit practischen Übungen verbunden lehrte. Darneben gab er unausgesetzt theoretisch-practische Anleitung zum lateinischen Stylund übte die Rechtsgelehrsamkeit auch in den Gerichtshöfen aus. Unterm 27. Juni 1796 ward er an Emminghausens Stelle als dritter Lehrer der Juristenfacultät und Beysitzer des Schöppenstuhls auf die Universität zu Altdorf berufen und trat dieses Amt im Herbste d. J. an. In seinen gewöhnlichen Vorlesungen lehrte er die Institutionen des römischen Rechts, die Pandecten, den gemeinen Proceß und die römischen Alterthümer. Eine Nebenbeschäftigung ist ihm die Heraldik, zu deren Behufe er eine nicht unbeträchtliche heraldische Bibliothek, wie auch eine Sammlung der Siegel des hohen und niedern Adels undder Städte in Siegellak-, Oblaten- und Wachs-Abdrücken besitzt, welche bereits mehr als 25000 Stücke in sich faßt und durch die thätigen Unterstützungen seiner Gönner und Freunde sich noch täglich vervollkommnet.

 

(Will, Georg Andreas: Nürnbergisches Gelehrten-Lexicon, Nürnberg 1802)

 

Iac. Friedr. Georg Emmrich, (Thl. 3. S. 229.)* geb. zu Meiningen 25. Aug. 1766, Dr. jur. 30. Apr. 1790, lehrte als Privatdocent seit 179N, wurde 27. Juni 1796 Professor in Altdorf, nach Aufhebung dieser Universität 1810 Stadt-

ger.Assessor zu Regensburg, 1813 Appellat.Ger. Rath des IIIcrkreises zu Memmingen und seit 1817 zu Ansbach, seit 1834 auf sein Ansuchen in den Ruhestand versetzt.

 

(Johann Stephan Pütter, Friedrich Saalfeld: Versuch einer academischen Gelehrten-geschichte von der Georg-augustus-universität zu Göttingen, Wittwe Vandenhoek, 1838)

 

Jakob Friedrich Georg Emmrich, deutscher Rechtsgelehrter, den 24. Aug. 1766 zu Meiningen geboren, ward 1790 Privatdocent zu Göttingen, 1796ordentlicher Professor der Institutionen und Beisitzer der Juristenfakultät zu Alfdorf, nach Aufhebung der Universität Stadtgerichtsassessor zu Regensburg, 1813 Appellationsgerichtsrath zu Memmingen und kam 1817 in ders. Stellung nach Ansbach; gestorben um 1839. Schrieb u.a.: Ueber die Prozeßkosten, deren Erstattung und Kompensation, Gött. 1791— 92, 2 Thle.

 

(Hermann Julius Meyer: Das Grosse Conversations-Lexicon für die Gebildeten Stände, Bibliographisches Institut, 1846)

301. Emmrich, Wilhelm Ludwig Friedrich, * Meiningen 21.03.1769, + 1796

302. Emmrich, Gottfried Carl Wilhelm, * Meiningen 02.01.1771

303. Emmrich, Georg Carl Friedrich, * Meiningen 25.01.1773, + Meiningen 10.05.1837

Emmrich, Georg Karl Friedrich: Zu Meiningen 25. Januar 1773 geboren und 10. Mai 1837 gestorben, war ein jüngerer Sohn des meiningischen Archidiaconus Johann Adam Emmrich und ein Bruder des zu Ansbach verstorbenen Appellationsgerichtsraths Jacob Friedrich Georg Emmrich. Er besuchte zu seiner Ausbildung zuerst das Lyceum seiner Vaterstadt und darauf1791 die Universität Göttingen, wo er Theologie studierte, wurde zu Meiningen 1794 Candidat des Predigtamtes, 1796 Tertius der Stadtschule,später Collaborator, dann Conrector am Lyceum und kam, nachdem ihm 1801 Herzog Georg I. den Unterricht seiner beiden Prinzessinnen Töchter Adelheid und Ida übertragen hatte, 1802 als Prediger an die Hofkirche,an welcher er 35 Jahre erst als Caplan, dann als Hofprediger und zuletzt als Oberhofprediger thätig war. Neben seiner pastoralen Wirksamkeit, von der noch einige Bände Predigten aus seinem Nachlasse gedruckt vorhanden sind, widmete er sich der Dichtkunst und der Geschichte und zwar hauptsächlich der engeren vaterländischen Geschichte. Die Frucht seiner Poesiepflege war ein Bändchen Gedichte (1807). Von bleibendem Verdienste ist seine historische Thätigkeit, was seine vielfachen Aufsätze nicht allein in dem von Herzog Georg I. im Jahre 1800 begründeten undvon ihm bis 1807 fortgesetzten meiningischen "Gemeinnützigen Taschenbuch", sondern auch in dem von ihm selbst hervorgerufenen "Vaterländischen Archiv" beweisen, desgleichen auch seine Beiträge für die Encyclopädie von Ersch und Gruber und für Voigt's Regenten-Almanach und Nekrolog. Eine ausführliche Biographie desselben findet sich in dem gen. Vaterl. Archiv II, 329.

 

(Allgemeine deutsche Biographie Bd.: 6 Elben - Fickler, S. 90 f)

 

Georg Karl Friedrich Emmrich, deutscher Kanzelredner, Bruder des Vorigen, den 25. Januar 1773 zu Meiningen geboren, studirte zu Göttingen Theologie unter dürftigen Verhältnissen, nahm 1795 eine Hofmeisterstelle im Hessen-Darmstädtischen an und wurde 1796 Tertius an der Stadtschule seiner Vaterstadt. 1797 zugleich zum Kollaborator am Lyceum ernannt, ward er 1799 Rektor dieser Anstalt und 1801 Lehrer der Prinzessinnen Adelheid und Ida, welchem ehrenvollen Amte er 8 Jahre mit der größtenGewissenhaftigkeit vorstand. Nachdem er 5 Jahre als Schulmann  segenreich gewirkt, ward er im Januar 1802 ordinirt und als Hofkirchen-Kollaborator verpflichtet, 2 Jahre darauf Hofkaplan, im  April 1816 Hofprediger, 1827 Konsistorialrath und 1830 Oberhofprediger.Als Kanzelredner allgemein beliebt, als Freund der Armen betrauert, starb er nach langwierigen körperlichen Leiden  den 10. Mai 1837 an Lungenlähmung. Emmrichs rastlose Wirksamkeit beschränkte sich nicht nur auf die Kirchen- u. Schulangelegenheiten seines Landes; die Zeit, welche ihm seine Amtsgeschäfte übrigließen, widmete er dem Studium der vaterländischen Geschichte, besonders der vor ihm  noch ganz unbearbeiteten Staats- und Regentengeschichte seines Fürstenhauses. Derartige  Beiträge enthält von ihm das meiningische gemeinnützige  Taschenbuch, dessen Redakteur er  seit 1803 war, die Ersch- und Grubersche allgem.  Encycl. der Wissenschaften und Künste bis zum 20. Bde., der deutsche Regentenalmanach von 1827, Voigts Nekrolog der Deutschenunddas  von ihm begründete „Archiv für die Herzoglich Sachsen-Meiningischen Lande". Außer vielen einzelnenGelegenheitspredigten erschienen von ihm: Predigten, Meining. 1816, Auswahl christl.Predigten auf alle Sonn- und Festtage des Jahres, herausg.  von Dr. Fr. Emmrich, ebb. 1839—40, 2 Thle.; Seine „Gedichte", ebd. 1807, athmen einen gebildeten Verstand, warme Phantasieu.für das  Schöne und Gute empfänglichen u. edlen Sinn.

 

(Hermann Julius Meyer: Das grosse conversations-lexicon für die gebildeten Stände, Bibliographischen Instituts, 1846)

 

Karl Friedrich Emmrich wurde am 25. Januar 1773 geboren, studierte inGöttingen Theologie, wurde 1794 schon Candidat des Predigtamtes und 1796 Tertius , später Collaborator, dann Conrektoram Lyeeum zu Meiningen, wurde 1801 zum Unterrichte der beiden Prinzessinnen Töchter Herzog Georgs berufen, und erhielt vom Herzoge 1802 die Collaboratorstelle an der Hofkirche zugetheilt, bei welcher er von 1804 als Hofkaplan, von1816 als Hofprediger und von 1830 an als Oberhofprediger durch 35 Jahre in treuer Amtsführung beharrte. Mit Vorliebe war Emmrich nicht blos Lehrer und Seelsorger, er war auch Dichter von mehr als gewöhnlicher Begabung und nicht minder Geschichtforscher. Letztere Richtung bethätigte er als fortsetzender Herausgeber des von Herzog Georgbegründeten Meiningenschen „Gemeinnützigen Taschenbuches", in welches er vom Anfange an schon Beiträge geliefert hatte, und dessen vierten Jahrgang (1805) er mit der Biographie Herzog Georgs füllte - so wie später durch zahlreiche Beiträge und Arbeiten für die Encyclopädie von Ersch und Gruber, B. Voigts Regenten- Almanach und Nekrolog, durch die Begründung einer Zeitschrift in zwanglosen Heften : „Vaterländisches Archiv" und vieles andere. Seine „Gedichte, Meiningen, 1807," zeichnen sich durch großen Wohllaut der Sprache, durch Formvollendung und durch Gedankenfülle aus. Er beherrschte Metrum und Reim mit großer Gewandtheit, doch erkennt man in seinen Gedichten manches Vorbild aus den berühmten Genossen seiner Zeit: Bürger und Schiller, Hölty und Matthisson, Schubert undandere sprechen aus manchem Anklang. Häufig mußte seine Muse sich freundlichem Vertrauen gefällig zeigen, bald mit jubeln, bald mit trauern, und er fühlte wohl oft im Stillen, ohne den Muth zu einem „Nein!" zuhaben, das lästige solchen vielfachen Ansinnens - ich vergesse nie, wie er bei einem Besuche, bei dem ich mich ihm zum ersten male vorstellte, mich begleitend noch auf der Treppe mir die Hand reichte und sagte: „Was Sie thun - gehen Sie so viel als möglich der Gelegenheitsdichterei aus dem Wege!" Auch Emmrich war mit Reinwald sehr befreundet , und beide theilten einander gegenseitig ihre Arbeiten mit. Aber sein Beruf, der ihn ganz erfüllte,

ließ unausgesetzte Poesiepflege nicht zu, und so blieb nur das eine Bändchen Gedichte sein poetisches Denkmal. Emmrich, als Kanzelredner außerordentlich beliebt, starb am 10. Mai 1837; sein ältester Sohn, der Arzt Dr. Friedrich Emmrich gab einige Bände trefflicher Predigten aus des Vaters Nachlasse heraus, und das oben erwähnte Archiv enthält Th. II, von S. 329 an die Biographie des verewigten.

 

(Ludwig Bechstein: Mittheilungen aus dem Leben der Herzoge zu SachsenMeiningen und deren Beziehungen zu Männern der Wissenschaft, Pfeffer,1856)

 

Am 10 Mai zu Meiningen Geo. C. Fr. Emmerich, herzogl. Sächs. Oberhofprediger und Confiftorialrath, als belletristischer und homiletischer Schriftsteller bekannt, im 65 Lebens- u. 41 Amts-Jahre.

 

(Jenaische allgemeine Literatur-Zeitung, Jahrg. 1, 1837)

 

Ich erwähnte oben einiger jüngeren Dichter Meiningens, deren Jugendzeit noch in die Zeit Herzog Georgs fiel, und sie dürfen in der Literaturgeschichte des Meininger Landes mindestens nicht fehlen. Georg Karl Friedrich Emmrich wurde am 25. Januar 1773 geboren, studierte in Göttingen Theologie, wurde 1794 schon Candidat des Predigtamtes und 1796 Tertius, später Collaborator,dann Conrektor am Lyceum zu Meiningen, wurde1801 zum Unterrichte der beiden Prinzessinnen Töchter Herzog Georgs berufen, und erhielt vom Herzoge 1802 die Collaboratorstelle an der Hofkirche zugetheilt, bei welcher er von 1804 als Hofkaplan, von 1816 als Hofprediger und von 1830 an als Oberhofprediger durch 35 Jahre in treuer Amtsführung beharrte. Mit Vorliebe war Emmrich nicht blos Lehrer und Seelsorger, er war auch Dichter von mehr als gewöhnlicher Begabung und nicht minder Geschichtsforscher. Letztere Richtung bethätigte er als fortsetzender Herausgeber des von Herzog Georg begründeten Meiningenschen „Gemeinnützigen Taschenbuches", in welches er vom Anfange an schon Beiträge geliefert hatte, und dessen vierten Jahrgang (1805) er mitder Biographie Herzog Georgs füllte - so wie später durch zahlreiche Beiträge und Arbeiten für die Encyelopädie von Ersch und Gruber, B. Voigts Regenten-Almanach und Nekrolog, durch die Begründung einer Zeitschrift in zwanglosen Heften: „Vaterländisches Archiv" und vieles andere. Seine „Gedichte, Meiningen, 1807," zeichnen sich durch großen Wohllaut der Sprache, durch Formvollendung und durch Gedankenfülle aus. Er beherrschte Metrum und Reim mit großer Gewandtheit, doch erkennt man in seinen Gedichten manches Vorbild aus den berühmten Genossen seiner Zeit: Bürger und Schiller, Hölty und Malthisson, Schubert und andere sprechen aus manchem Anklang. Häufig mußte seine Muse sich freundlichem Vertrauen gefällig zeigen, bald mit jubeln, bald mit trauern, und er fühlte wohl oft im Stillen, ohne den Muth zu einem „Nein!" zu haben, das lästige solchen vielfachen Ansinnens. Ich vergesse nie, wie er bei einem Besuche, bei dem ich mich ihm zum ersten male vorstellte, mich begleitend noch auf der Treppe mir die Hand reichte und sagte: „Was Sie thun- gehen Sie so viel als möglich der Gelegenheitsdichterei aus dem Wege!" Auch Emmrich war mit Reinwald sehr befreundet, und beide theilten einander gegenseitig ihre Arbeiten mit. Aber sein Beruf, der ihn ganz erfüllte, ließ unausgesetzte Poesiepflege nicht zu, und so blieb nur das eine Bändchen Gedichte sein poetisches Denkmal. Emmrich, als Kanzelredner außerordentlich beliebt, starb am 10. Mai 1837; sein ältester Sohn, der Arzt Friedrich Emmrich gab einige Bände trefflicher Predigten aus des Vaters Nachlasse heraus, und das oben erwähnte Archiv enthält Th. II, von S. 329 an die Biographie des verewigten.

 

(Mittheilungen aus dem Leben der Herzoge zu Sachsen Meiningen und deren Beziehungen zu Männern der Wissenschaft By Ludwig Bechstein Published by Pfeffer, 1856)

 

b) Georg I. von Sachsen-Meiningen

 

Georg I. Friedrich Karl Herzog von Sachsen-Meiningen (* 4. Februar 1761 in Frankfurt am Main; † 24. Dezember 1803 in Meiningen) regierte von 1782 bis 1803 das Herzogtum Sachsen-Meiningen.Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Meininger Herzogshauses und regierte das Land nach dem Vorbild seiner Mutter im Sinne des aufgeklärten Absolutismus. Georg machte sich als Förderer von Schulwesen, Landwirtschaft und Forstwesen verdient. Sich selbst bezeichnete er als „der erste Diener des Staates“. Seine Eltern waren Herzog Anton Ulrich von Sachsen-Meiningen(1687-1763) und Prinzessin Charlotte Amalie von Hessen-Philippsthal (1730-1801). Er stand bis 1779 unter der Regentschaft seiner Mutter und bis zum frühen Tod seines älteren Bruders Karl Wilhelm 1782, regierte er gemeinsam mit diesem, da es in Sachsen-Meiningen keine Primogeniturordnung gab. Am 27. November 1782 heiratete er in Langenburg Prinzessin Louise Eleonore zu Hohenlohe-Langenburg (1763- 1837) und ließ im selben Jahr in Meiningen den, von ihm maßgeblich mitkonzipierten, Englischen Garten anlegen. Er begann mit seinem Bruder den Umbau Meiningens zu einer repräsentativen Residenzstadt und gestaltete den Ort Bad Liebenstein und das Schloss Altenstein mit seinem Park maßgeblich um. Mit der Gründung der Forstakademie Dreißigacker 1800 wurde der Grundstein für den bedeutenden Aufschwung der Forstwirtschaft des Herzogtums gelegt. Auf großen Pomp anlässlich der Geburt seines Sohnes Bernhard verzichtete er und sorgte mit dem Ersparten für die Grundsteinlegung eines Schulgebäudes, das 1821 unter der Regierung seiner Frau als Gymnasium Bernhardinum eröffnet werden konnte. Ebenso gründete er eine Armenschule mit einer angeschlossenen Arbeitseinrichtung und kostenloser medizinischer Versorgung. Schon bei Regierungsantritt hatte er die herzogliche Bibliothek und die Kunstsammlungen für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Georg sorgte auch für eine Reform des Kirchenwesens, unter anderem hob er die Buße bei unehelicher Mutterschaft auf. Wie sein Bruder war er zeitlebens bei schwächlicher Gesundheit und starb im Alter von 43 Jahren an einem „Brustfieber“. Als Regent für seinen unmündigen Sohn fungierte seine Witwe Louise Eleonore. Nachkommen: Adelheid (* 13.August 1792 in Meiningen); verheiratet: 1818 mit William Heinrich von Großbritannien und Herzog von Clarence, ab 1830 als Wilhelm IV. König von Großbritannien († 1837) († 2. Dezember 1849 in London). Ida(* 25.Juni 1794 in Meiningen; † 4. April 1852 in Weimar); verheiratet: 1816mit Herzog Karl Bernhard von Sachsen-Weimar-Eisenach (1792-1862) Bernhard II. Erich Freund, (* 17. Dezember1800in Meiningen); verheiratet: 1825 mit Marie von Hessen-Kassel (1804-1888); regierte als Bernhard II. Erich Freund Herzog von Sachsen-Meiningen: 1821-1866; († 3. Dezember1882 in Meiningen)

 

(Wikipedia, Die Freie Enzyklopädie)

 

c) Adelheid von Sachsen-Meiningen:

 

Adelheid Louise Theresa Caroline Amelia von Sachsen-Meiningen, später: Queen Adelaide, (* 13. August 1792 in Meiningen; † 2. Dezember 1849 in Bentley Priory bei Stanmore, Middlesex) war eine deutsche Prinzessin und ab 1830 Königin von England. Adelheid gab der australischen Stadt Adelaide ihren Namen. Kindheit und Jugend: Adelheid von Sachsen-Meiningen wurde 1792 im thüringischen Meiningen als Tochter des Herzogs Georgs I. von Sachsen-Meiningen und dessen Gemahlin Louise Eleonore von Hohenlohe-Langenburg geboren. Sie war das erste Kind der bereits seit zehn Jahren bestehenden Ehe ihrer Eltern. Zwei Jahre später folgte Adelheids Schwester Ida und 1800 der Bruder und Thronfolger Bernhard. Als Adelheid elf Jahre alt war, starb ihr Vater 1803 und die Mutter Louise Eleonore übernahm die Regentschaft des Landes. Die Jahre der napoleonischen Kriege waren für die herzogliche Familie entbehrungsreich. Adelheid kümmerte sich zusammen mit ihrer Schwester und ihrer Mutter um einquartierte Soldaten. Sie erhielt eine umfassende und vorzügliche Ausbildung, sprach mehrere Fremdsprachen und zeigte sich an Literatur, Musik und Malerei interessiert. 1816 heiratete ihre Schwester Ida, der sie zeit ihres Lebens sehr nahe stand, Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar und zwei Jahre später konnte auch Adelheids Verlobung bekannt gegeben werden. Die Verlobung: Adelheid verlobte sich am 19. April 1818 mit William Heinrich von Großbritannien und Herzog von Clarence. Der Bräutigam war allerdings mit einigen Makeln behaftet, bereits 53 Jahre alt hatte er aus einer früheren morganatischen Ehe mit der Schauspielerin Dorothy Bland zehn Kinder. Wilhelm galt als mäßig gebildet und wurde von seinen Landsleuten nur „Silly Billy“ genannt. Deshalb musste Königin Charlotte bei der Brautschau vermittelnd eingreifen. Die standesgemäße Eheschließung Wilhelms und seiner Brüder war von einigerpolitischer Bedeutung, da trotz der vielen Söhne Georgs III. ein legitimer Thronfolger fehlte. Für Adelheids enorme Mitgift musste sich Sachsen-Meiningen tief verschulden, zudem waren weitere jährliche Zuwendungen für den persönlichen Bedarf der Prinzessin vorgesehen. Die Braut reiste am 20. Juni 1818 in Begleitung ihrer Mutter nach England und wurde dort zunächst nur von einem der illegitimen Söhne Wilhelms empfangen. Auf Königin Charlotte machte sie einen wesentlich besseren Eindruck als auf deren Sohn. Herzogin von Clarence: Am 13. Juli 1818 heirateten Adelheid und Wilhelm in den Gemächern der Königin im Kew Palace, Surrey. Es handelte sich dabei um eine Doppelhochzeit, denn auch Wilhelms Bruder Eduard vermählte sich an diesem Tag mit der verwitweten Victoria von Sachsen-Coburg-Saalfeld. Kurz nach der Hochzeit begann das Paar eine Reise auf den Kontinent und lebte einige Zeit am Hof in Hannover. Hier gebar Adelheid am 27. März1819ihr erstes Kind, eine Frühgeburt. Die kleine Prinzessin Charlotte Augusta lebte allerdings nur wenige Stunden. Ende September 1819 kehrten Herzog und Herzogin nach England zurück, zuvor hatte Adelheid in Calais eine Fehlgeburt erlitten. Sie begab sich unmittelbar nach ihrer Ankunft zusammen mit ihrem Mann auf eine Kurreise durch die Seebäder Englands. Danach lebten beide zunächst in ihrem Londoner Domizil Clarence House, um sich kurz darauf für mehrere Jahre nach Bushey Park zurückzuziehen. Die sehr kinderliebe Herzogin kümmerte sich um die Kinder des Herzogs und entwickelte eine starke Zuneigung zu ihrer Nichte Victoria. Am 10. Dezember 1820 wurde Adelheid wieder Mutter einer Tochter. Ebenfalls zu früh geboren starb Prinzessin Elisabeth vier Monate später. 1822 und 1825 bereisten Adelheid und Wilhelm erneut den Kontinent nach Frankreich, Belgien und Deutschland. Beide male waren sie auch in Meiningen zu Gast. 1827 starb der Herzog von York und Wilhelm war der nächste Thronanwärter und das Paar in Bushey Park geriet mehr ins öffentliche Interesse. Am 26. Juni 1830 starb König Georg IV. Königin: Wilhelm, Herzog von Clarence folgte seinem Bruder 1830 als Wilhelm IV. Er war bereits 65 Jahre alt, seine Gemahlin, nunmehr Queen Adelaide, 38. Adelaide blieb zunächst in Bushey Park, nahm auch nur teilweise an den Trauerfeierlichkeiten ihres Schwagers teil. Die familienorientierte Königin war völlig unpolitisch, kümmerte sich um ihren Gemahl und dessen zahlreicher Kinder und Enkelkinder. Der königliche Hof galt als einfach, bescheiden und langweilig. Die Krönungsfeierlichkeiten kosteten nur ein fünftel des Betrages, den Georg IV. für diesen Anlass ausgegeben hatte. Trotzdem sich die Königin von der Politik fernhielt, war sie mit ihrer konservativen Einstellung zum Wahlrecht Zentrum der Kritik nach dem Scheitern der Reform desselben. Auf dem Höhepunkt der Kampagne verunglimpfte der Morning Chronicle die Königin als „hässliche deutsche Frau“. 1834 reiste sie deshalb wieder in ihre Heimat nach Meiningen zu ihren Verwandten, was der seelischen Verfassung der Königin sehr zuträglich war. Das Scheitern der Whig-Regierung 1834 wurde ebenfalls Adelheid angelastet, die Times bezeichnete die Königin am 15. November 1834 reaktionär, dominant, eine Feindin des Volkes und dazu noch hässlich. 1837 wurde Wilhelm IV. krank und musste im Rollstuhlsitzen, Adelheid pflegte ihren Gemahl, der am 20. Juni 1837 starb. Königinwitwe: Nach dem Tod Wilhelms übersiedelte Adelheid von Windsor wieder nach Bushey Park und zog sich ins Privatleben zurück. Sie war seit über einem Jahrhundert die erste Königinwitwe (Queen-Dowager) in Großbritannien und sollte ihren Ehemann um zwölf Jahre überleben. Ein Jahr nach dem Tod Wilhelms bereiste sie während einer Kreuzfahrt das Mittelmeer. In Malta gründete sie 1839ausihrenprivatenMitteln die Kirche St. Paul in Valetta. 1844 reiste sie wiederum in die deutsche Heimat und verbrachte ihre letzten beiden Lebensjahre in Madeira. Sie lebte dort in der Villa Quinta in Funchal. Am 2. Dezember 1849 starb Adelheid in der Bentley Priory bei Stanmore in Anwesenheit der Königin und ihrer Geschwister. Die Beisetzung, die nach dem Willen Adelheids so einfach wie möglich gehalten werden sollte, fand in Windsor statt. Queen Victoria traf dieser Tod schwer, sie und Adelheid waren seit Victorias Kindertagen eng verbunden gewesen. Ihr erstes Kind nannte Victoria ihr zu Ehren auch Victoria Adelaide. Trivia: Nach Adelaide benannt sind unter anderem die Hauptstadt des Bundesstaates South Australia in Australien, der Queen's Park inBrighton, die Adelaide Avenue in Canberra, in der sich die offizielle Residenz des australischen Premierministers befindet, die Adelaide Street in Toronto, die Stadt Adelaide (East Cape Province) in Südafrika und die Adelaide-Insel – eine 120 km lange und 30 km breite Insel vor der Westküste der Antarktischen Halbinsel. Adelheid soll den in ihrer Heimat bekannten Brauch des Weihnachtsbaumes wie auch die Tradition, Weihnachtsgeschenke zu überreichen, in Großbritannien eingeführt haben.

 

(Wikipedia, Die Freie Enzyklopädie)

oo Elisabeth Amthor

oo Christiane Elisabeth Amthor, * Meiningen 27.02.1779, + Meiningen 1853

304. Emmrich, Charlotte Eleonora Friederica, * Meiningen 06.02.1775

305. Emmrich, Louise Friederica, * Meiningen 28.06.1778, + 1829

oo ? Arnoldi

306. Emmrich, Charlotte Eleonora Friederica, * Meiningen 09.04.1780

307. Emmrich, Georg Friedrich Carl, * Meiningen 11.08.1782, + Meiningen 29.04.1839

oo Johanne Kühn

308. Emmrich, Louise Charlotte Friederike, * Meiningen 31.01.1785

 

5 Kinder von Nr. 257

 

309. Hoffmann, Johann Ludwig Wilhelm, * Echzell bei Nidda 23.06.1784, + Wien 23.10.1845

oo Wien 21.08.1826 Luisa Clara Schwarz, * St. Georgen in Ungarn 25.12.1799, + Wien

310. Hoffmann, Maria Philippine, * Straßburg 25.01.1791, + Darmstadt 14.05.1854

oo Darmstadt 25.05.1808 Friedrich Christian Ludwig Maurer, * Ingweiler 15.09.1779, + Darmstadt 17.08.1818

311. Hoffmann, Friedrich Jacob, * Straßburg 17.11.1793, + Mannheim 1807

312. Hoffmann, Dorothea Philippine

313. Hoffmann, Philippine Theodora

 

11 Kinder von Nr. 258

 

314. Hoffmann, Sophia, * Darmstadt 16.05.1780, + Darmstadt 13.06.1845

oo Großen-Linden 05.11.1809 Georg Friedrich Tasche

315. Hoffmann, Heinrich Karl, * Darmstadt 26.09.1781, + Darmstadt 29.05.1798

316. Hoffmann, Christian August, * Darmstadt 05.04.1783, + Echzell bei Nidda 13.01.1855

Pfarrer in Nidda

oo I. Butzbach 19.05.1807 Johanna Luise Maurer, * Rhoden in Waldeck 23.01.1791, + Steinbach bei Gießen 24.05.1880

oo II. Darmstadt 18.04.1809 Johanette Wilhelmine Kekule, * Darmstadt 11.04.1784, + Großen-Linden 19.08.1821

oo III. Korbach in Waldeck 20.08.1823 Johanna Friederike Christiane Rhode

317. Hoffmann, Ernst Emil, * Darmstadt 17.01.1785, + Darmstadt 22.05.1847

Kommerzienrath - Er erwarb als  Unternehmer ein bedeutendes Vermögen, unterstützte 1813 den deutschen und in den 1820er Jahren den griechischen Freiheitskampf, Griechenland verlieh ihm das erbliche Ehrenbürgerrecht, er war Vorkämpfer des deutschen Zollvereins, der Bau der 1864 eröffneten Main-Neckar-Bahn ging auf seine Anregung und Förderung zurück, er wurde 1826 zum ersten Mal in die 2. Kammer der Landstände in Hessen gewählt, konnte seinen Sitz aber erst 1829 einnehmen, nachdem er von der Anklage der Majestätsbeleidigung und Wahlbeeinflussung freigesprochen war, er war bis 1835 Abgeordneter, 1828 bis 1842 Mitglied des Darmstädter Gemeinderats

oo Wolfskehlen bei Darmstadt 20.02.1809 Caroline Wilhelmine Friederike Leußler, * Gießen 1793, + Darmstadt 02.08.1849

318. Hoffmann, Ernst Emanuel, * Darmstadt 19.07.1786, + Ärmelkanal 1813

319. Hoffmann, Christian, * Darmstadt 19.07.1786, + Darmstadt 20.07.1789

320. Hoffmann, Gustav, * 1788, + 1846

Geometer

321. Hoffmann, Wilhelm, * 1789, + 1863

Generlstabsauditor

322. Hoffmann, Julius, * Darmstadt 10.06.1791, + Darmstadt 08.08.1793

323. Hoffmann, Ernst Christian, * Darmstadt 24.06.1793, + Darmstadt 26.03.1796

324. Hoffmann, Charlotte

 

11 Kinder von Nr. 261

 

325. Finger, Lorenz Friedrich, Hdm., Rentner, Herausgeber der Taschenbücher, * Frankfurt / Main 15.04.1804, + Frankfurt / Main 15.12.1886

326. Finger, Maria Gertraude, * Frankfurt / Main 02.09.1805, + Frankfurt / Main 05.06.1857

327. Finger, Bernhard Friedrich, * Frankfurt / Main 04.03.1807, + Frankfurt / Main 29.03.1808

328. Finger, Friedrich August, Dr. phil., Oberlehrer an der Katharinenschule, 1861 an der mittl. Bü.-Schule in Ffm., * Frankfurt / Main 19.10.1808, + Frankfurt / Main 31.12.1888

oo Frankfurt / Main 30.09.1845 Amalie Luise Kesselmeyer, * Frankfurt / Main 20.05.1808, + Frankfurt / Main 25.10.1875

329. Finger, Christoph Daniel, Handelsmann in Frankfurt, * Frankfurt/Main 31.03.1810, + Frankfurt/Main 03.07.1870

oo Frankfurt/Main 12.06.1848 Johanna Margarethe Beindorf, * Frankfurt/Main 27.05.1825, + Frankfurt/Main 08.01.1887

330. Finger, Christiane Friederike, * Frankfurt/Main 06.07.1812, + 24.12.1855

oo 23.04.1835 Karl Friedrich Hermann, Altertumsforscher, * Frankfurt / Main 04.08.1804, + Göttingen 31.12.1855

war ein deutscher Altertumsforscher.

Karl Friedrich Hermann, der Sohn des Verlegers Johann Christian Hermann (1750–1827), studierte in Heidelberg und Leipzig unter Friedrich Creuzer, Gottfried Hermann und Friedrich August Wilhelm Spohn, promovierte 1824, unternahm eine monatliche Reise nach Österreich und Italien, habilitierte sich 1826 in Heidelberg, wurde 1832 ordentlicher Professor an der Philipps-Universität Marburg (1837/38 und 1840/41 auch deren Rektor[1]), 1842 als Nachfolger Karl Otfried Müllers Professor der Philologie und Archäologie sowie Direktor des philologischen und des pädagogischen Seminars in Göttingen und starb dort am 31. Dezember 1855

Hermann hat fast alle Gebiete der Altertumswissenschaft studiert; mit rastlosem Eifer wirkte er auch als Lehrer. Sein Hauptwerk ist das Lehrbuch der griechischen Antiquitäten. (zahlreiche Aufl. zuletzt 1913).

Gottesdienstliche Altertümer, 1846; 2. Aufl. von Stark, 1857; Teil 3:

Privataltertümer, 1852; 2. Aufl. von Stark, 1870, ein Denkmal umfassendster Belesenheit und gründlicher Forschung (eine durch Hugo Blümner und Wilhelm Dittenberger geleitete Neubearbeitung des Werkes in 4 Bänden erschien seit 1882). Außerdem sind besonders zu nennen:

Geschichte und System der Platonischen Philosophie (Heidelberg 1839, Bd. 1.; unvollendet, ReprintNew York: Arno Press, 1976); die nach seinem Tod von Karl Gustav Schmidt herausgegebene

Kulturgeschichte der Griechen und Römer (Göttingen 1857–58, 2 Bde.); die Bearbeitung des Charikles von Wilhelm Adolf Becker für die 2. Auflage (Leipzig 1854);

die treffliche Ausgabe von Lukians De conscribenda historia (Frankfurt 1828) sowie die

Textrezensionen des Platon (Leipzig 1851–53), des Persius und Juvenal (1854).

Daran reiht sich eine Menge zum Teil höchst bedeutsamer Abhandlungen zu den griechischen Antiquitäten, der Mythologie und Geschichte, der alten Literaturgeschichte, der Kunstarchäologie, der alten Philosophie sowie zur Kritik und Erklärung alter Schriftsteller. Nur ein kleiner Teil derselben ist von ihm vereinigt in Gesammelte Abhandlungen (Göttingen 1849).

331. Finger, Rosine Margarethe, * Frankfurt/Main 15.04.1814, + Frankfurt/Main 23.11.1876

332. Finger, Simon Theodor, * Frankfurt/Main 05.09.1815, + Californien 05.08.1887

oo Wilhelmine Koch, * Coburg 31.05.1827, + St. Louis (Missouri) 04.12.1913

333. Finger, Jakob Heinrich, Dr. med., Arzt in St. Clair (USA), * Frankfurt/Main 04.04.1817, + 10.03.1863

oo 22.03.1846 Wilhelmine Karoline Auguste Michel, * Hardt (welches?) 08.03.1828, + 02.1914

334. Finger, Remigius, Hdrn., 1860 Lotteriedirektor in Ffrn, * Frankfurt/Main 09.06.1819, + Frankfurt/Main 30.08.1863

oo Frankfurt/Main 04.06.1859 Maria Josepha Elise Konradine Heckmann, * 29.07.1831, + 02.1912

335. Finger, Johann Justus, * Frankfurt/Main 27.11.1821, + Lissabon 27.04.1875

oo 31.03.1855 Virginia Frick, * 24.03.1838

 

3 Kinder von Nr. 262

 

336. Fresenius, Margarete Auguste, * Frankfurt/Main 06.10.1814, + Frankfurt/Main 11.02.1886

oo Frankfurt/Main 10.07.1833 Friedrich August Wilhelm Dietze, Dr. jur., Stadtgeridxtssekretär / Ffm., * Frankfurt/Main 26.08.1808, + 12.1872 Frankfurt/Main

337. Fresenius, Dorothea Sophie, * Frankfurt/Main 04.02.1816, + Frankfurt/Main 29.03.1893

blieb ledig

338. Fresenius, Karl Remigius, Dr. phil., Professor, Geh. Hofrat, Chemiker und Fach-schriftsteller, Begründer ds Freseniusschen Laboratoriurns in Wbd , * Frankfurt/Main 28.12.1818, + Wiesbaden 11.06.1897

Ehrenbürger der Stadt

oo I. Gießen 21.09.1845 Marie Luise Gertrude Charlotte Rumpf, * Gießen 27.08.1819, + Illenau 23.04.1873

oo II. Auguste Marianne Ferdinande Elisabeth Fritze, * Biebrich a.Rh. 07.10.1834, + Wiesbaden 09.03.1920

 

2 Kinder von Nr. 263

 

339. Finger, Rosine Margarethe, * Kreuznach 10.11.1810

oo Bernhard Dr. Curti, 1844 Geh. Rat in St. Gallen, * Rapperswil (Schweiz) 20.05.1804

wohl kinderlos

340. Finger, Auguste, * 06.03.1815, + Sion 19.09.1899

oo Wiesbaden 05.06.1839 Konrad Hieronymus Hüberlin, Dr. jur., * 29.10.1800, + 06.02.1871

 

4 Kinder von Nr. 264

 

341. Finger, Bernhard Gustav, * 09.09.1817, + 22.10.1830

342. Finger, Friedrich Eduard, * 23.04.1819, + Frankfurt/Main 19.01.1893

343. Finger, Christiane Emilie, * Frankfurt/Main 16.06.1820, + Frankfurt/Main 22.03.1905

oo Frankfurt/Main 22.03.1843 Friedrich Karl Rücker, * Frankfurt/Main 09.06.1803, + Frankfurt/Main 04.04.1874

344. Finger, Gertraude Louise, * Frankfurt/Main 21.11.1823, + Frankfurt/Main 25.06.1873

oo Remigius Ernst Friedrich Karl Rumpf, Dr. jur., Rechtskonsulent in Frankfurt/Main, * Frankfurt/Main 30.09.1811, + Frankfurt/Main 06.01.1893

 

3 Kinder von Nr. 265

 

345. Finger, Friederike Mathilde, * 27.09.1815, + 02.09.1930

346. Finger, Katharine Mathilde, * Frankfurt/Main 04.08.1833, + 05.1916

oo Frankfurt/Main 12.07.1859 Johann Leonhard Thomas, * Frankfurt/Main 20.11.1828, + Zürich 30.09.1891

347. Finger, Justus Heinrich, + England

 

5 Kinder von Nr. 266

 

348. Goethe, Julius August Walter von, Weimaricher Kammerrat und Kammerherr, * Weimar 25.12.1789, + Rom 28.10.1830

oo Weimar 17.06.1817 Ottilie Wilhelmine Ernestine Henriette von Pogwisch, * Danzig 31.10.1796, + Wien 26.10.1872

349. Goethe, ..., * Weimar 14.10.1791, + Weimar 14.10.1791

350. Goethe, Caroline, * Weimar 24.11.1793, + Weimar 04.12.1793

351. Goethe, Carl, * Weimar 01.11.1795, + Weimar 18.12.1802

352. Goethe, Cathinca, * Weimar 18.12.1802, + Weimar 18.12.1802

 

2 Kinder von Nr. 267

 

353. Schlosser, Luise Maria Anna (Lulu), * Emmendingen (Baden) 29.10.1774, + Berlin 28.09.1811

oo Ansbach (Franken) 05.06.1795 Georg Heinrich Ludwig Nicolovius, Theolog. dann fürstl. lübeckscher Kammersekretär in Eutin, 1805 Staatsrat u. Konsistorialrat in Kbg., 1810 Berlin, * Königsberg 13.01.1767, + Berlin 02.11.1839

354. Schlosser, Katharina Elisabeth (Julie), * Emmendingen (Baden) 16.05.1777, + Karlsruhe 05.07.1793

ledig

 

1 Kind von Nr. 274

 

355. Gmelin, Ludwig Friedrich, * Tübingen 27.11.1784, + Stuttgart 18.10.1847

Obertribunalprokurator in Tübingen, in Stuttgart, Obertribunalrat, Staatsrat in Stuttgart

Faber 25 § 583

oo Urach 25.11.1813 Sophie Wilhelmine Schmid, * 22.08.1794, + Esslingen 11.01.1872

 

1 Kind von Nr. 281

 

356. Georgii, Eduard Friedrich, * Zlan bei Villach in Kärnthen 10.11.1811

Kronach, den 1. April 1838 Rector zu Schalkau und zugleich freiwilliger Gehülfe seines Vaters.

Von da den 1. Aug. 1842 als Archidiac. nach Römhild und den 1. September 1852 als Pfarrer nach Unterkatz versetzt.

2 Söhne und 3 Töchter. Selma an den Landbaumeister Nauße, Schmalkalden

Olga und Minna unverheiratet?

Es ist sehr zu rühmen, dass sich Georgii mit der Geschichte und Statistik seiner wichtigen Pfarrei gründlich und liebend beschäftigt.

oo Antonie Dorothea Schüler

 

1 Kind von Nr. 282

 

357. Georgii, Agnes, * 22.11.1809, + 30.08.1885

oo 01.07.1830 Johann Friedrich Ilgen, Rechtsanwalt, * 13.09.1804, + 10.02.1861

 

8 Kinder von Nr. 283

 

358. Ilgen, Heinrich Theodor, Bürgermeister in Wasungen / Rechtsanwalt in Meiningen, * 13.10.1812, + Meiningen 04.07.1851

359. Ilgen, Karl August, Kaufmann in Sonneberg, * 09.04.1814, + 1896

oo Maria Johanna Lindner

360. Ilgen, Agnes Christine Wilhelmine, * 10.11.1815, + 29.10.1885

361. Ilgen, Hermann Michael, Pfarrer, * Wasungen / Thürigen 23.01.1817, + Ritschenhausen 15.03.1898

oo Serena Schneider, * Wasungen / Thürigen 19.11.1827, + Ritschenhausen 10.06.1896

362. Ilgen, Maria Libette Karoline Auguste, * 08.08.1818, + 13.12.1818

363. Ilgen, Anselm August Ernst Philipp, Kaufmann und Stadtverordneter, * 11.11.1819, + 06.02.1884

oo 08.08.1871 Auguste Sauer verw. Ernst, * 04.03.1839, + 08.12.1877

364. Ilgen, Julius Heinrich Gottlieb, Hofkonditor i./Gotha, * 11.06.1821

365. Ilgen, Elise Rosalie, * 13.05.1823, + 31.05.1837

 

1 Kind von Nr. 285

 

366. Engelhardt, Georg Nikol, Bauersmann / Landwirt, * Jagdshof bei Judenbach, Kr. Sonneberg 25.01.1821, + Jagdshof bei Judenbach, Kr. Sonneberg 18.10.1898

oo Oberlind bei Sonneberg 07.05.1857 Anna Margaretha Barbara Gundermann, * Jagdshof bei Judenbach, Kr. Sonneberg 01.11.1835, + Jagdshof bei Judenbach, Kr. Sonneberg 19.02.1913

 

1 Kind von Nr. 286

 

367. Schmidt, Johann Friedrich Wilhelm, * Neustadt am Rennsteig 21.02.1766, + Neustadt am Rennsteig 12.12.1813

oo Neustadt am Rennsteig 13.02.1791 Johanna Sophia Dorothea Ebert, * Neustadt am Rennsteig 24.04.1768, + Neustadt am Rennsteig 03.03.1843

 

11 Kinder von Nr. 289

 

368. Ilgen, Emil Andreas Friedrich Dr. med, Arzt, * Panrod 09.03.1816, + Wiesbaden 10.08.1868

oo Clothilde Koch, * Wiesbaden 20.07.1825, + Wiesbaden 16.11.1903

369. Ilgen, Ossian Julius Rudolf, Konrektor, * Panrod / Naurod 17.05.1818, + Weilburg 21.05.1864

370. Ilgen, August Friedrich Peter Andreas -  Linie Rudolf Ilgen, Pfarrer zu Niederscheld-Emmerichenhain-Nastätten, * Panrod 13.06.1821, + Nastätten 17.08.1889

Pfarrer zu Panrod 1821

Pfarrer zu Dillenburg 1853-1862

dann

Pfarrer zu Emmerichenhain ab 07.10.1862 auch ab 1868 Schulinspektor

Pfarrer und Dekan zu Nastätten 1873

oo Ludowice Koch, * Wiesbaden 1823

371. Ilgen, Bernhard Heinrich Reinhard Gottlieb, Königlicher Hegemeister, * Naurod i. Taunus 21.07.1825, + Naurod i. Taunus 15.12.1899

oo Naurod i. Taunus 01.01.1854 Luise Eckhardt, * Naurod i. Taunus 21.08.1831, + Naurod i. Taunus 10.02.1917

372. Ilgen, Gustav Wilhelm Leopold, * Panrod 17.06.1827, + Panrod 15.03.1832

373. Ilgen, Amalie Antonette Karoline, * Panrod 27.02.1830, + Panrod 23.03.1832

374. Ilgen, Otto Franz Philipp, Förster, * Panrod 11.10.1832

375. Ilgen, Moritz Alexander Robert Theodor, Schreiner, * Panrod 23.05.1835, + Wiesbaden

oo Maria Schwarz

376. Ilgen, Antonie Wilhelmine Mathilde, * Panrod, + Panrod

377. Ilgen, Carl Heinrich Christian, Förster, * Panrod, + Auringen b. Wiesbaden

378. Ilgen, Johanna Regina Louise, * Panrod, + Biebrich a.Rh.

oo Karl Ohligmacher

 

1 Kind von Nr. 290

 

379. Feuerbach, Paul Johann Anselm Ritter von, Dr. phil., Dr. jur., Prof., * Hainichen / Jena 14.11.1775, + Frankfurt/Main 29.05.1833

Dr. phil., Dr. jur., Prof. in Jena (1801), Kiel (1802) und Landshut (1804). 1805 Geheimer Referendar, 1808 Wirklicher Geheimer (Staats-) Rat in München (Regierung). 1814 Zweiter Präsident des Appellationsgerichts in Bamberg, 1817 Erster Präsident des Appellationsgerichts für den Rezat-Kreis zu Ansbach.  Acht lebende Kinder aus der Ehe.

oo Jena 16.07.1798 Eva Wilhelmine Tröster, * Domburg / Jena 04.01.1774, + Nürnberg 20.11.1852

Feuerbach hatte mit der Herzogsenkelin fünf Söhne, die sich alle durch wissenschaftliche Tätigkeit auf verschiedenen Gebieten ausgezeichnet haben, und drei Töchter.

Tröster, Eva Wilhelmine Marie (Jena 16.7.1798), * Dornburg 4.1.1774, + Nürnberg 20.11.1852, PND 116483504, Tochter der Ernst Friedrich Wilhelm Tröster, 1742-1814, Schloßvogt zu Dornburg, nat. Sohn des Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar, und der Dorothea Sophie NN.

 

1 Kind von Nr. 293

 

380. Habicht, Friedrich Wilhelm von, * Wien um 1766, + 04.11.1793

der in Wien, woselbst der Vater als Chargé d'Affairs und Bevollmächtigter wegen Angelegenheiten der Grafschaft Schaumb. Lippe, sich damals befand, gebohren und eins mit von denjenigen ersten protestantischen Kindern gewesen, welche auf Befehl und Konzession Kaisers Josephs II. von einem protestantischen Geistlichen daselbst öffentlich getauft worden sind.

 

4 Kinder von Nr. 294

 

381. Habicht, Wilhelm Friedrich, Pfarrer in Steinbach, * Springstille 25.07.1778, + 17.12.1853

Am 3. März 1806 bat Pfarrer Georg Friedrich Habicht darum, daß ihm sein Sohn als Gehilfe beigegeben werde „mit der Hoffnung auf Nachfolge“. Unter der Aufsicht des Amtmanns Faust wurden 609 freiwillige Stimmen für den Sohn gesammelt (nur ganz wenige haben widersprochen).

 

Vor allem die Bürgermeister des Kirchspiels und die Kirchenväter unterstützten diesen Wunsch, „für welche Liebe des Kirchspiels und dessen Herrn Vorgesetzten Vater und Sohn ihren herzlichen Dank zum immerwährenden Gedächtnis“ am 21. Juni 1806 auf einer Urkunde im Turmknopf festhielten.

 

Wilhelm Friedrich Habicht wurde am 25. Juli 1778 in Springstille geboren. Seit 1791 besuchte er das lutherische Lyzeum in Schmalkalden, ab 1795 das Gymnasium in Gotha. Theologie studierteer ab 1796 in Rinteln,wo er 1799 sein Examen machte. Das Anstellungsexamen in Marburg wurdeihm erlassen. Danach ging er nach Steinbach und half seinem Vater. Im Jahre 1802 wurde er offiziell „Adjunktus“ seines Vaters (beigegebenerGehilfe). Die Hoffnung auf die Nachfolge erhielt er aber erst nach jener Bitte seines Vaters.

 

Einige Prediger des Kreises und auch einige Gemeindeglieder protestierten zwar. Aber entscheidend war wohl das gute Zeugnis, das Inspektor Ilgen ihm ausstellte. Am 18. April 1806 wurde ihm die Hoffnung auf dieNachfolge mitgeteilt, d.h. die Pfarrstelle wurde ihm fest versprochenfür den Fall, daß sein Vater stirbt. Am 22. August wurde er in Kassel verpflichtet und zum Gehilfen und Nachfolger seines Vaters eingesetzt. Am 10. September wurde er von Inspektor Ilgen zu „treufleißiger Verrichtung der Obliegenheiten“ angewiesen. Nach der Zusicherung der Nachfolge heiratete er am 25. Juni 1806 (Henriette Catharine) Magdalene Ilgen, die Tochter des lutherischen Oberpfarrers.

 

Er war ein verdienstvoller Mann von „urbanem“ Charakter. Er besorgte lange Zeit die „Theologische Harmonie“, eine Lesegesellschaft unter den Predigern in und außerhalb der Herrschaft Schmalkalden. Er gründete eine Lesegesellschaft unter den Schullehrern und führte Lehrerkonferenzen durch. Seit 1823 war er Mitglied des kurhessischen Landwirtschaftsvereins. Er bewirtschaftete selber das Pfarrland und hielt ein Reitpferd. Er führte den Klee-Anbau und Winterfrüchte-Anbau in Steinbach ein,besonders das Staudenkorn wurde von ihm eingeführt.

 

Dem Barchfelder Pfarrer Häfner überließ er verschiedene Unterlagen für dessen Buch „Die sechs Kantonen der ehemaligen Herrschaft Schmalkalden“ (heute unter der Bezeichnung „Allerhand alteNachrichten...“ im Pfarrarchiv). Im Jahre 1811 legte er ein alphabetisches Namensregister zuden dickleibigen Kirchenbüchern an (hilfreich bei Lebensläufen, Stammbäumen, usw.). Als er am 17. Dezember 1853 starb, waren 107 Jahre langMitglieder der Familie Habicht lutherische Pfarrer in Steinbach-Hallenberg.

 

Zusammen mit seinem jüngeren Bruder Christian, der zuletzt  lutherischer Inspektor in Schmalkalden war, setzte er sich sehr für die Union der evangelischen Konfessionen ein. Im Jahre 1845war er unter den lutherischen Pfarrern, die um Aufhebung einiger Ungleichheiten mit den Reformierten baten.

 

In seinen alten Tagen wurde er noch in die Wirren des Revolutionsjahres 1848 hineingezogen. Allerdings handelte es sich mehr um Gerüchte, die der Rentmeister Salzmann etwas aufgebauscht hatte. Es haben wohl einige Einwohner geäußert, er solle sein Pfarrland herausgeben und die Gebühren für Amtshandlungen herabsetzen. Aber Taten sind nicht gefolgt Jedenfalls fanden keine „öffentlichen Demonstrationen“ und keine „Katzenmusik“ statt, und schon gar nicht wurde der Pfarrer am 24. April vonder Kanzel heruntergerissen oder Kirche und Pfarrhaus verwüstet, wie behauptet wurde.

Am 19. Sonntag nach Trinitatis 1852, dem 17.10., wurde das 50 jährigeDienstjubiläum des Herrn Pfarrers Wilhelm Habicht mit großer Teilnahme gefeiert und demselben von der hiesigen und eingepfarrten Gemeinden und dem Filialort Oberschönau ein silberner Pokal im Wert von 40 Talern verehrt.

Am 18. Dezember 1853 ist der oben erwähnte ehrwürdige Herr Pfarrer Habicht gestorben.

 

Joomla - Kirche / Steinbach Hallenberg - Peter Heckert

oo Magdalena Henriette Ilgen, * Schmalkalden 30.11.1783, + Steinbach-Hallenberg 12.04.1842

382. Habicht, Christian Ludwig Rollemann, Lutherischer Inspektor in Schmalkalden, * Steinbach-Hallenberg 01.06.1790, + Trusen 30.12.1870

oo Schmalkalden 06.11.1818 Sophie Clementine Merkel, * Schmalkalden 11.01.1793, + Schmalkalden 12.07.1861

383. Habicht, ?

Turmknopfurkunden 

Turmknopfurkunden in der Kirche zu Steinbach-Hallenberg

(Angefertigt von Peter Heckert, im September 1974)

Der Text wurde im November 2011 überarbeitet und vor allem dem heutigen Sprachgebrauch angepaßt. Der originale Text kann vom Verfasser bezogen werden.

Nachschrift von Wilhelm Friedrich Habicht von 1829:

Von all den in diesem Heft genannten Personen lebt heute, den 8. Sept 1829, niemand mehr als der unter Nr. 17 genannte derzeitige Ortsvorgesetzte Michael Nothnagel und der damalige Amtsschreiber M. Lohrmann, heute Spiegelscher Rentmeister in Bodenwerder-Övelgönna

im Gebiet von Paderborn. Mein Vater und Vorgänger, Georg Friedrich Habicht, starb 1828, den 27. Januar, 77 Jahre 2 Monate alt, der 57.Jahre als Prediger hier und in Springstille war. W. F. Habicht

Auszug Nr. 4 Turmknopfreparatur 1829

Der hiesige derzeitige Förster heißt Schminke, der in Oberschönau Friedrich Zilcher.

Der hiesige Kantor und zweite Lehrer ist Georg Rommel‚ Sohn des Vorgängers Matheus Rommel. Der derzeitige Organist und dritte Lehrer ist Christian David Schatt, vorher Schullehrer in Springstille, meinem Geburtsort, wo mein verstorbener Vater, Georg Friedrich Habicht, 16 Jahre als Pfarrer gewirkt hat; auf ihn Heinrich Christian Fuldner gefolgt und jetzt ist mein Schwager Andreas Peter Ilgen dort als Pfarrer (er ist der Sohn des in Schmalkalden verstorbenen lutherischen Pfarrinspektors und Oberpfarrers Andreas Ilgen, dessen Nachfolger der Rektor Friedrich Löber zu Schmalkalden war; und dessen Nachfolger war mein einziger geliebter Bruder Christian Ludwig Rollemann Habicht, der am 13. August dieses Jahres von Seiner Königlichen Hoheit, des jetzt regierenden Kurfürsten Wilhelm II. als Pfarrer in Karlshafen bestätigt worden ist).

oo Andreas Peter Ilgen, Pfarrer, * Schmalkalden/Thüringen 10.03.1803, + Brotterode 11.03.1857

Der hiesige Kantor und zweite Lehrer ist Georg Rommel‚ Sohn des Vorgängers Matheus Rommel. Der derzeitige Organist und dritte Lehrer ist Christian David Schatt, vorher Schullehrer in Springstille, meinem Geburtsort, wo mein verstorbener Vater, Georg Friedrich Habicht, 16 Jahre als Pfarrer gewirkt hat; auf ihn Heinrich Christian Fuldner gefolgt undjetzt ist mein Schwager Andreas Peter Ilgen dort als Pfarrer (er ist der Sohn des in Schmalkalden verstorbenen lutherischen Pfarrinspektorsund Oberpfarrers Andreas Ilgen, dessen Nachfolger der Rektor Friedrich Löber zu Schmalkalden war; und dessen Nachfolger war mein einziger geliebter Bruder Christian Ludwig Rollemann Habicht, der am 13. August dieses Jahres von Seiner Königlichen Hoheit, des jetztregierenden Kurfürsten Wilhelm II. als Pfarrer in Karlshafen bestätigt worden ist).

Wilhelm Friedrich Habicht, evangelisch lutherischer Pfarrer, auch ordentliches Mitglied des Kurfürstlich Hessischen Landwirtschafts-Vereins, geboren am 25. Juli 1778, verheiratet mit Magdalene Ilgen aus Schmalkalden, Vater von zwei Söhnen und vier Töchtern, wovon der älteste voracht Tagen zum ersten Mal gepredigt hat und die älteste heiratet Herrn Friedrich Bornmüller ausSuhl (Kirchensiegel aus Siegellack)

384. Habicht, Charlotte Ernestine

oo 1803 Franz Engelhard Lucan, Pfarrer, * Schmalkalden 20.06.1769, + 21.10.1824

Als zweiter Sohn des Diakons Philipp Wilhelm Lucan wurde Franz Engelhard Lucan am 20. Juni 1769 in Schmalkalden geboren. Nach dem Studium in Marburg war er von Januar bis September Diakonin Vacha. Am 8. Oktober 1802 wurde Lucan nach Steinbach-Hallenberg versetzt. Am 1. November wurde er in Schmalkalden verpflichtet und am 10. November kam er in Steinbach an. Am 14. November hielt er seine Antrittspredigt (in Oberschönau am 21. November). Am 22. Mai 1803 wurde er von den Inspektoren Wagner und Holzapfel eingeführt.

 

Verbunden damit waren die Feier der Erhebung des Landgrafen zum Kurfürsten und eine Visitation des ganzen Kirchspiels. Dabei äußerten einige Kirchenväter den Wunsch, daß doch das seit vorigen Winter unterlassene „Bäten“ wieder eingeführt werde. Dabei sagten in den Nachmittagsgottesdiensten der Wintermonate je zwei Knaben ein Katechismusstück in Frage und Antwort auf. Andere aber meinten, das sei nichts anderes als ein verstandesloses Herplappern, welches nicht die mindeste Erbauung leistet, sondern nur bei den Jungen Ängste hervorruft. Dem Wunsch wurde nicht stattgegeben, sondern er wurde als ein weiteres Beispiel (neben der Weigerung, das neue Gesangbuch einzuführen) gewertet, wie hartnäckig man in diesem Kirchspiel auf dem Alten besteht.

 

Im Jahre 1803 verheiratete sich Lucan mit Charlotte Ernstine Habicht, der Tochter des lutherischen Pfarrers Georg Friedrich Habicht. Am Ende seines Lebens wurde er infolge eines Schrecks über einen tollen Hund in Unterschönau sehr elend und nervös. Man kann sagen, er war fast geistesgestört, auch wenn das später von seinem Sohn bestritten wurde. Er starb am 21. Oktober 1824.

 

Über sein Wirken in Steinbach machte er einen ausführlichen Bericht: Das Pfarrhaus war in einem sehr schlechten Zustand. Von einer Reparatur des Daches und einer Seitenwand lagen alle Böden und der Hof voll Schutt und Ziegel. Einige Stuben waren kaum notdürftig weiß, andere gar nicht, und der Flur war so schwarz wie eine Räucherkammer. Küche und Speisekammer waren ruiniert, die Öfen gingen nicht, Tor und Haustür waren verfallen. In allen Ecken lagen Dreck und Unrat. Ein Inventarverzeichnis lag nicht vor. Die Witwe des Vorgängers erhob Anspruch auf allerhandEinrichtungsgegenstände. Das Archiv war überall verstreut und in völliger Unordnung, einige Schriftstücke fanden sich sogar im Stubenofen.

 

Von nun an wurde fast jedes Jahr gebaut, wen auch alles nur schleppend anlief. Größere Arbeiten begannen erst 1804. Ein Verzeichnis über die Heiligen Geräte wurde aufgestellt. Sie wurden im Haus der Witwe des Oberförsters Stein aufbewahrt. Kirchenväter und Heiligenmeister wurden fortan wieder vom Pfarrer ausgewählt. Allerdings war es oft schwer, geeignete Personen zu finden. So war zum Beispiel ein Heiligenmeister 22 Jahre im Amt, und einmal wurde der Heiligenmeister schon im nächsten Jahr Kirchenvater. Die Gemeinde war nämlich nur klein, weil der Vorgängeres hatte geschehen lassen, daß die Familien mit gemischter Konfession ihre Amtshandlungen in der Regel vom lutherischen Pfarrer vornehmen ließen. Beim Abendmahl am 1. Advent waren aber immerhin rund 60 Personen da. Mit der Besoldung lief alles erst nach allerhand Schreibereien. Wie sein Vorgänger erhielt Lucan schließlich auch ein „Rotenburger Kanonikat“, d.h. den Ertrag einer Stelle aus dem ehemaligen Kloster Rotenburg. Es wurde 1804 zum ersten Mal gezahlt.

 

Dafür pflanzte Lucan auch 30 Obstbäume in Garten. Das war aber auch nötig, denn 1809 wurden ihm acht alte Zwetschenbäume abgesägt und gestohlen, und das zu einer Zeit, in der er überhauptkeine Besoldung erhielt (die Franzosen hatten das Land besetzt), aber neuerdings Steuern bezahlen sollte. Im Jahre 1811 wollte man ihm das Haus nicht reparieren, weil er Mietsleute hätte,die das Haus ruinierten. Dabei hatte er die verarmte Familie 1809 aus Mitleid (und um eine Haushaltshilfe zu haben) aufgenommen. Sie zahlten aber keine Miete, sondern erhielten eine Vergütung. Daß sie eine Brotbäckerei anfingen, hat Lucan nicht gern gesehen, aber auch nicht verwehrt, weil sie sich damit ja ernähren wollten. Dennoch kündigte er ihnen im Herbst, damit der Bürgermeister sich nicht mehr beschweren konnte. Im nächsten Jahr wurden dann auch ernsthafte Anstalten getroffen, das Haus zu reparieren.

 

Wieder war es eine Zeit, in der wegen des Wechsels der politischen Verhältnisse keine Besoldung gezahlt wurde (erst wieder 1815). Dann wurden 1816 durch Hochwasser das Waschhaus und ein Teil der Uferböschung mit fortgerissen und mußte wieder erstellt werden. Auch im Gemeindeleben war nicht alles in Ordnung: Die Nachmittagsgottesdienste und die Katechisationen wurden besonders von den ledigen Männern wenig besucht. Auch gingen viele Gemeindeglieder an den Kollektenbüchsen vorbei, ohne etwas zu geben. Einige Abendmahlsverächter waren weder durch Privat-Ermahnungen noch durch Zitierung vor das Presbyterium zum Abendmahl zu bewegen. Die Leute aus den eingepfarrten Orten fanden sich erst sehr spät zum Gottesdienst ein.

 

3 Kinder von Nr. 303

 

385. Emmrich, Johann Georg Friederich, * Meiningen 11.11.1805, + Meiningen

386. Emmrich, Friedrich Hermann, * Meiningen 07.02.1815, + Meiningen 24.01.1879

Emmrich, Hermann Friedrich, Geologe, geb. 7.2. 1815 Meiningen, gest. 24.1. 1870 ebenda. (ev.). V Gg. Karl Frdr. (1773-1837), Oberhofprediger und Konsistorialrat, S d. Archidiakonus Adam. M Elis. Christiane (1779-1853), T d. Kaufm. Adam Gg. Amthor. oo Neubrandenburg 1848 Adolphine Joh. Emilie, T d. Hofrats Frdr. Andr. Müller. 4 S, 4 T. Emmrich, Gymnasialdirektor in Meiningen, begann mit geologischen Untersuchungen inThüringen und Franken. 1844 lieferte er das erste zutreffende Normalprofil der Trias von Südtirol nach einer Aufnahme der Schichtenfolge des Gadertales, der Seiser Alpe und von St. Cassian. Seine Trias-Gliederung ist von allen späteren Autoren bestätigt worden. Nach Spezialkartierungen bei Berchtesgaden und Salzburg (1846) gliederte er, wiederum als erster zutreffend, die Jura- und Kreideschichten am Nordrand der Bayerischen Alpen. Wie in Südtirol gegen F. A. Quenstedt, so vermochte er sich in bezug auf den Nordrand der Alpen gegen L. v. Buch, R. I. Murchison, K. L. von Lilienbach und K. E. v. Schafhäutl durchzusetzen. InOberbayern fand auch die Molasse mit den sie überlagernden Tertiärschichten sein besonderes Interesse. Von den Fossilien beschäftigten ihn schon von 1843 an vor allem die Trilobiten, die damals einzigen aus dem ältesten Paläozoikum bekannten Kopftiere, die besonders von den berühmten Fundorten bei Prag bekannt geworden waren. Daneben beurteilte Emmrich auch Wirbeltierreste und Weichtiere. In den letzten Jahren wandte er sich der äußeren Geodynamik zu,indem er die Abtragung der Triasgesteine in Thüringen (1873) studierte.

 

(Neue deutsche Biographie, Bd. 4, S. 486f)

 

Und endlich die Gebrüder Emmrich: Hermann Emmrich (geb. 17. Februar 1815, gest. 24. Januar 1879), Dr. phil., langjähriger Professor und Direktor der hiesigen Realschule, ein ausgezeichneter Charakter, ein gewissenhafter liebenswürdiger Lehrer, ein hervorragender unermüdlicher Forscher und Gelehrter, der die geognostische Wissenschaft durch zahlreiche Arbeiten bereicherte, von denen seine Schriften über die Trilobiten (1844) und seine geologische Geschichte der Alpen als bahnbrechend galten. Für die Stadt Meimngen sind besonders interessant seine Programmabhandlungen über die Vegetationsverhältnisse von Meiningen (1851), über die geognostischen Verhältnisse des Herzogtums (1856), Übersicht der geognostischen Verhältnisse um Meiningen (1868) und seine Geologische Skizze der Gegend um Meimngen (1873). In dem ihm gewidmeten Nekrolog im Programm der Realschule von 1880 heißt es: „Den Kranz der Unvergänglichkeit hat ihm .... die Wissenschaft selbst aufgesetzt: sein Name wird stehen, so lange die Geologie besteht."

 

[Hennebergischer Alterthumsforschender Verein, Meiningen: Neue Beiträge zur Geschichte Deutschen Altertums, Volumes 13-17, Brückner, 1894, S. 87f]

oo Neubrandenburg 1848 Adolphine Johanne Emiie Müller, * Neubrandenburg 27.03.1828, + 03.11.1894

387. Emmrich, Georg Anton Eduard Friedrich, * Meiningen 08.02.1820, + Meiningen 29.09.1897

Auch Anton Emmrich (geb. 8. Februar 1820, gest. 29. September 1897), Dr. phil. Geh. Hofrat, der Nachfolger seines Bruders im Direktorat desaus der Realschule hervorgegangenen Realgymnasiums, hat es verstanden, mit treuer Hingabe und Liebe seine Schüler an sich zu fesseln. Mit seinen Programmen über „die Geschichte der Stadt Meiningen bis 1680" (1869) und „Geschichte des Meininger Realgymnasiums 1838 bis 1888" (1888) hat er sich in die Reihe der Meininger Lokalgeschichtsforscher gestellt. Emmrich war ein wohlwollender, geistreicher, dabei lebenslustigerundlebensfreudiger Mann von lebendigem thätigen Interesse für das öffentliche Leben in Vaterland, Staat und Gemeinde. Gelegentlich seines 50jährigen Dienstjubiläums ehrte ihn seine Vaterstadtdurch Verleihung des Ehrenbürgerrechts, einer Auszeichnung, die in den letzten 50 Jahrennur 5mal verliehen worden ist.

 

[Hennebergischer Alterthumsforschender Verein, Meiningen: Neue Beiträge zur Geschichte Deutschen Altertums, Volumes 13-17, Brückner, 1894, S. 88]

oo Agnes Rehkoph, * 1830, + Meiningen 1926

 

5 Kinder von Nr. 310

 

388. Maurer, Johanna Friederike Luise, * Darmstadt 08.06.1809, + Darmstadt 16.01.1888

389. Maurer, Thekla Marianne Theodore, * Darmstadt 01.09.1811, + Darmstadt 24.08.1876

390. Maurer, Emilie Henriette, * Darmstadt 14.08.1813, + Darmstadt 17.01.1888

391. Maurer, Flora Johanna, * Darmstadt 29.01.1815, + Darmstadt 12.06.1869

392. Maurer, Wilhelm Friedrich Ludwig, * Darmstadt 25.08.1818, + Wien 27.05.1859

oo Wien 1855 Josepha Sieß

 

15 Kinder von Nr. 316

 

393. Hoffmann, Emil, * Großen-Linden bei Gießen 04.03.1808, + Darmstadt 14.11.1883

oo Darmstadt 05.08.1848 Malka Appolonia Rudy, * Wilna in Litauen 03.05.1819, + Darmstadt 27.11.1893

394. Hoffmann, Wilhelm, * Großen-Linden bei Gießen 15.12.1812, + Großen-Linden bei Gießen 05.06.1813

395. Hoffmann, Johanne Karoline, * Großen-Linden bei Gießen 11.02.1816, + Darmstadt 27.06.1873

396. Hoffmann, Friedrich August Reinhard, * Großen-Linden bei Gießen 13.01.1818, + Großen-Linden bei Gießen 30.01.1818

397. Hoffmann, Dora, * Großen-Linden bei Gießen 27.06.1819, + Großen-Linden bei Gießen 05.04.1820

398. Hoffmann, Adolf

399. Hoffmann, Auguste Charlotte

400. Hoffmann, Mathilde

401. Hoffmann, Otto

402. Hoffmann, August, * Großen-Linden bei Gießen 11.04.1826, + Gießen 14.12.1844

403. Hoffmann, Sophie Marianne Christine Emilie, * Großen-Linden bei Gießen 17.07.1830, + Großen-Linden bei Gießen 20.01.1831

404. Hoffmann, Bernhard, * Großen-Linden bei Gießen 28.03.1835, + Echzell bei Nidda 02.01.1844

405. Hoffmann, Ernst Karl Berthold

406. Hoffmann, Florentine Caroline Elisabeth

407. Hoffmann, Gustav Reinhold

 

2 Kinder von Nr. 317

 

408. Hoffmann, Antonie Wilhelmine, * Darmstadt 28.08.1812, + München 15.04.1878

bestattet im Familiengrab Lange im alten südlichen Friedhof in München

oo Ludwig Lange, * Darmstadt 22.03.1808, + München 31.03.1868

Arichtekt, Professor der Architektur an der kgl. Akademie der Künste in München und griechischer Baurat

409. Hoffmann, Karl Johann Dr. jur., Hofgerichtsadvokat zu Darmstadt, * Darmstadt 04.11.1819, + Darmstadt 27.05.1874

1871 Reichtagsabgeordneter

oo Darmstadt 01.07.1845 Charlotte Louise Mathilde Siegfrieden, * Darmstadt 03.10.1824, + Darmstadt 25.04.1859

 

4 Kinder von Nr. 329

 

410. Finger, Christian Friedrich, Kfm. in Ffm. (Oberweg) , * Frankfurt/Main 23.09.1853, + Frankfurt/Main nach 1900

oo Frankfurt/Main 27.06.1882 Maria Luise Keller, * Frankfurt/Main 01.03.1858, + Frankfurt/Main nach 1900

411. Finger, Karl F., Kaufmann, * Frankfurt/Main 07.07.1855, + Frankfurt/Main

oo Frankfurt/Main 07.10.1896 Anna Hauser, * 27.03.1862

412. Finger, Helene Anna Karoline, * 03.02.1857

413. Finger, Rosa Justina Virginia, * 21.02.1858, + Frankfurt/Main nach 1900

oo Frankfurt/Main 17.09.1878 Hermann Georg Jakob Friederich Paulus Dechent, Dr. phil. et theol., Pfarrer u. Konsistorialrat in Ffm, * Westhofen (b. Worms) 15.09.1850, + Frankfurt/Main 19.11.1935

Dechent wurde am 15. September 1850 in Westhofen als Sohn des Pfarrers Johannes Dechent (1789–1873) und seiner Frau Marie Wilhelmine geb. Kloß (1817–1901) geboren. Da seine Frau eine Tochter des Frankfurter Arztes und Inkunabelnsammlers Georg Kloß war, erwarb Johannes Dechent mit der Heirat das Bürgerrecht der Freien Stadt Frankfurt. Im Stammbaum von Marie Wilhelmine Kloß finden sich zahlreiche alteingesessene Frankfurter Familien, darunter Lindheimer, Steitz und Goethe.

Hermann Dechent besuchte von 1856 bis 1859 die Volksschule in Westhofen. Von 1859 bis 1863 erhielt er Privatunterricht von seinen Eltern, bevor er Ostern 1863 in die Untersekunda des Wormser Gymnasiums eintrat. Mit 16 Jahren bestand er dort 1866 die Reifeprüfung, besuchte anschließend aber noch für ein Jahr die Oberprima des Frankfurter Gymnasiums, um dort ein auch in Preußen gültiges Reifezeugnis zu erwerben. 1868 begann er das Theologiestudium in Heidelberg, 1869 wechselte er nach Göttingen. Dort wurde er 1869 Mitglied der Schwarzburgbund-Verbindung Burschenschaft Germania.

Im Herbst 1871 legte er sein erstes Theologisches Examen in Frankfurt ab, im Herbst 1872 das zweite. Weihnachten 1872 wurde er durch Senior König ordiniert und trat eine Stelle als Prediger am Versorgungshaus in der Hammelsgasse an. Gleichzeitig diente er von September 1871 bis Ende 1872 als Hauslehrer des Freiherrn von Leonhardi in Frankfurt, von 1873 bis April 1875 im Hause des Druckereibesitzers August Osterrieth.

1873 wurde er an der Universität Jena mit einer Dissertation über Das I., II. und XI. Buch der sibyllinischen Weissagungen zum Dr. phil. promoviert.

Am 5. Oktober 1879 wurde Dechent zum Pfarrer an der Paulskirche gewählt. 1891 wechselte er an die Weißfrauenkirche wegen stimmlicher Probleme mit der schlechten Akustik der Paulskirche. 1896 veranlasste er die Gründung eines Kirchenbau-Vereins. Die in der westlichen Altstadt gelegene Weißfrauenkirche war damals viel zu klein geworden für die wachsende Gemeinde in den neu entstandenen westlichen Stadtvierteln Bahnhofsviertel und Gallus. Zunächst entstand eine Notkirche in der Niddastraße, 1909 die Friedenskirche im Gallus. 1897 wurde er Mitglied der Frankfurter Schuldeputation, 1906 Mitglied des königlichen Konsistoriums der Evangelischen Kirche Frankfurt am Main.

Am 1915 promovierte ihn die Theologische Fakultät der Universität Marburg zum Doktor theologiae. Am 1. April 1924 trat er nach 52 Jahren Dienstzeit in den Ruhestand. Er starb am 19. November 1935 und wurde auf dem Frankfurter Hauptfriedhof bestattet. Das Grab auf Gewann A ist ein Ehrengrab. Sein Nachlass befindet sich im Institut für Stadtgeschichte.

Neben seiner Tätigkeit im Dienst der evangelischen Kirche verfasste Dechent zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Kirchengeschichte und der Literaturwissenschaft, z.B. zur Goethe-Forschung. Seit 1879 gehörte er dem Vorstand des Frankfurter Vereins für Geschichte und Altertumskunde an, seit 1888 gab er den Frankfurter Kirchenkalender heraus.

(Wikipedia)

 

4 Kinder von Nr. 332

 

414. Finger, Hermann, * Texas 21.05.1847, + 04.1882

415. Finger, Heinrich, * 19.03.1853

oo 1886 NN NN

416. Finger, Lor. Friedrich, * 27.01.1859, + 22.11.1861

417. Finger, Friedr. August, * 01.06.1861, + 05.02.1876

 

7 Kinder von Nr. 333

 

418. Finger, Friedrich Wilh., * 17.07.1848, + 15.11.1848

419. Finger, Karl August, * 03.01.1851

420. Finger, Theodor, * 06.02.1853

421. Finger, Heinrich, * 14.08.1855, + 17.08.1856

422. Finger, Albert, * 29.07.1857, + 1900

423. Finger, Wilhelmine, * 05.11.1859, + 08.04.1865

424. Finger, James Henry, * 13.01.1862

 

1 Kind von Nr. 334

 

425. Finger, Lorenz Friedr., * Frankfurt/Main 27.12.1860, + 07.01.1917

 

4 Kinder von Nr. 335

 

426. Finger, Virginia, * 03.05.1856, + 30.09.1900

427. Finger, Marie, * 19.08.1858, + 20.08.1858

428. Finger, Bertha, * 06.04.1862

oo 26.07.1885 Hugo du Lacerda, Seeoffizier

429. Finger, Justus, + 31.08.1857

 

5 Kinder von Nr. 336

 

430. Dietze, Christian Heinrich, Dr. phil., Chemiker in Ffm, * Frankfurt/Main 29.01.1835, + Frankfurt/Main 19.04.1874

oo Frankfurt/Main 05.04.1864 Henriette Helene Häberlin, * Frankfurt/Main 13.02.1841, + Covadonga (Mcx.) 20.09.1902

431. Dietze, Ernst Hermann, Generaldirektor d. Vereins f. chem. Industrie, Mainz, dann Ffm., * Frankfurt/Main 12.09.1837, + Frankfurt/Main 21.10.1917

oo I. Frankfurt/Main 11.09.1869 Anna Christine Rumpf, * Frankfurt/Main 27.01.1845, + Frankfurt/Main 10.12.1889

oo II. Wiesbaden 25.08.1892 Charlotte Auguste Emilie Fresenius, * Wiesbaden 22.01.1863, + Wiesbaden 25.08.1892

432. Dietze, Maria Magdalena, * Frankfurt/Main 20.03.1840, + Frankfurt/Main 27.07.1888

oo Frankfurt/Main 11.03.1867 Johann Ludwig Finck, Bankier in Ffm, * Frankfurt/Main 15.05.1829, + Frankfurt/Main 27.07.1888

433. Dietze, Katharina Emma, * Frankfurt/Main 03.11.1843, + Celle 25.12.1923

oo Frankfurt/Main 22.03.1866 Johann Julius Baumann, Dr. phil., Geh. Rat, Prof. d. Philosophie zu Göttingen, * Frankfurt/Main 22.04.1837, + Göttingen 14.08.1916

434. Dietze, Sophie, * Frankfurt/Main 05.11.1846, + Frankfurt/Main 02.06.1857

 

9 Kinder von Nr. 338

 

435. Fresenius, Remigius Heinrich, Dr. phil., Prof., Geh. Reg.-Rat, Chemiker, Direktor des ehem. Laboratoriums „Fresenius“ in Wbd, * Wiesbaden 14.11.1847, + Wiesbaden 14.02.1920

oo Wiesbaden 24.03.1876 Eva Maria Charlotte von Heusdi, * Gartz a. 0 11.05.1851, + Wiesbaden 22.12.1930

436. Fresenius, Marie Luise, * Wiesbaden 28.07.1849, + Auerbach (Hessen) 21.12.1917

oo Wiesbaden 19.03.1873 Karl Albert von Wangenheim, Landwirt u. Domänenpächter in Hof Haina (Post Wolfskehlen) , * Kassel 23.02.1839, + Auerbach 29.03.1911

437. Fresenius, Friedrich Wilhelm August, Dr. phil., Schriftsteller in Wbd., Herausgeber d. Dt. Literatur-Ztg., Mitarbeiter an der Großen Weimarer Goethe-Ausgabe, * Wiesbaden 28.09.1850, + Wiesbaden 21.06.1924

oo Ilten (Hann.) 04.04.1907 Laura Maria Elisabeth Wesdi (verw.Hodler), * Ilsenburg a. H. 31.05.1854, + Biebrich a.Rh. 31.07.1934

438. Fresenius, Sohie Antonie, * Wiesbaden 08.09.1851, + Wiesbaden 26.04.1933

oo Wiesbaden 17.11.1873 Phil. Heinrich Curtze, Dr. phil., Apotheker in Biebridi, dann in Wbd., * Worms 13.09.1846, + Wiesbaden 06.11.1916

439. Fresenius, Christian Karl, * Wiesbaden 06.11.1854, + 27.02.1856

440. Fresenius, Theodor Wilhelm, Dr. phil., Prof., Chemiker, beratendes Direktionsmitglied d. chem. Laboratoriums „Fresenius“ in Wbd, * Wiesbaden 01.07.1856, + Wiesbaden 02.04.1936

oo Hildesheim 10.08.1884 Konradine Charlotte Elisabeth Dyes, * Bremen 04.11.1860, + Wiesbaden 12.09.1923

441. Fresenius, Anna Auguste, * Wiesbaden 24.10.1857, + Wiesbaden 28.09.1928

oo Wiesbaden 30.04.1881 Ernst Jakob Hintz, Dr. phil., Prof., Chemiker in Wbd. , * Worms 14.05.1854, + Wiesbaden 13.08.1934

442. Fresenius, Heinrich Eduard, * Wiesbaden 21.07.1859, + Wiesbaden 22.09.1859

443. Fresenius, Charlotte Auguste Emilie, * Wiesbaden 22.01.1863, + Wiesbaden 25.08.1892

oo Wiesbaden 25.08.1892 Ernst Hermann Dietze, Generaldirektor d. Vereins f. chem. Industrie, Mainz, dann Ffm., * Frankfurt/Main 12.09.1837, + Frankfurt/Main 21.10.1917

 

3 Kinder von Nr. 344

 

444. Rumpf, Anna Christine, * Frankfurt/Main 27.01.1845, + Frankfurt/Main 10.12.1889

oo Frankfurt/Main 11.09.1869 Ernst Hermann Dietze, Generaldirektor d. Vereins f. chem. Industrie, Mainz, dann Ffm., * Frankfurt/Main 12.09.1837, + Frankfurt/Main 21.10.1917

445. Rumpf, Gustav Andreas, Dr. phil., Chemiker in Wbd. u. Ffrn., Direktor d. Vereins f. ehem. Industrie, Ffni., dann Rentner in Auerbach, * Frankfurt/Main 30.11.1846, + Auerbach (Hessen) 26.10.1930

oo Frankfurt/Main 03.09.1872 Marie Christine Rumpf, * 21.08.1849, + 24.12.1903

[Bruderstochter von Charlotte Rumpf, 1819—73

446. Rumpf, Friedrich (Fritz) Heinrich, Kunstmaler, Graphiker u. Schriftsteller, Potsdam u. Würzburg, 1918/19 Stadtrat Potsdam, * Frankfurt/Main 16.02.1856, + Potsdam 23.07.1927

oo Berlin 10.08.1886 Maria Margarethe Gatterer, * Amlishagen (Post Gerabronn/Württemberg) 08.03.1862, + Potsdam 09.02.1928

 

3 Kinder von Nr. 348

 

447. Goethe, Wolfgang Walther Freiherr (seit 28.08.1859) von, sächs. Kammerherr in Leipzig und Weimar, Musiker, * Weimar 09.04.1818, + Leipzig 15.04.1885

ledig

448. Goethe, Maximilian Wolfgang Freiherr (seit 28.08.1859) von, Dr. jur., preuß. Legationssekretär in Rom u. Dresden, Kammerherr in Weimar, * Weimar 18.09.1820, + Leipzig 20.01.1883

ledig

449. Goethe, Alma Sedina Henriette Cornelia, * Weimar 29.10.1827, + Wien an Typhus 29.09.1844

 

9 Kinder von Nr. 353

 

450. Nicolovius, Georg (Friedrich o. Heinrich?) Franz, Generaiprokurator, wirkl. Geh. Rat, Exzellenz, Köln, * Eutin 17.07.1797, + Köln 18.10.1877

oo Köln 14.05.1833 Clara Henriette Gossen, * Köln 26.05.1805, + Köln 16.10.1852

451. Nicolovius, Friedrich Heinrich Georg, Geh. Justizrat, Kammergeridatsrat, Ritter, * Eutin 18.11.1798, + Berlin 28.10.1868

oo Berlin 25.05.1834 Mathilde Caroline Constanza Schaller, * Berlin 08.10.1809

452. Nicolovius, Georg Ferdinand, Oberforstmeister in Frankfurt a. Oder, * Eujtin 23.09.1800, + Frankfurt a. Oder 27.02.1881

oo Emilie Kieschke, * Berlin 25.08.1817, + Frankfurt a. Oder 09.07.1865

453. Nicolovius, Johann Cornelia Elisabeth, * Eutin 28.09.1802, + Petershagen (b. Minden) 08.05.1833

oo Berlin 31.08.1826 Bernhard Jacobi, Dr. theol., Pastor zu Petershagen, * Eutin 26.04.1801, + Petershagen (b. Minden) 26.01.1843

er II Ehe - I. Ehe kinderlos

454. Nicolovius, Theodor, * 1804, + 1804

455. Nicolovius, Alfred Berth. Georg, Dr. jur., Prof. d. Rechte, Bonn 1835—90, * Königsberg 30.11.1806, + Bonn 22.03.1890

I. Ehe kinderlos, aus II. Ehe ein Sohn

oo Königsberg 13.01.1835 Nancy Maria Natalie Louise Gramatzki, * Königsberg 28.06.1814, + Emmerich 05.02.1900

456. Nicolovius, Klara, * 1809, + 1810

457. Nicolovius, Florentine (Flora) Luise Henriette, * Berlin 28.05.1811, + Berlin 21.05.1879

oo I. Berlin August Kabrun, Gutsbesitzer in Sonnenburg (b. Bin.), dann in Oberau (Amtsh. Meißen, Sa.), + 1887(?) Leipzig

oo II. Berlin 26.04.1860 Ludwig von Wildenbruch, preuß. Generalkonsul, Beirut (Syrien), Generalleutnant, bevollm. Minister a. D., * Berlin 28.03.1803, + Berlin 29.11.1874

aus seiner I. Ehe stammt der Dichter Ernst v. Wildenbruch 1845-1909

II. Ehe kinderlos

458. Nicolovius, Johann Georg Eduard, * Eutin, + Königsberg 10.09.1808

kränklich

 

5 Kinder von Nr. 356

 

459. Georgii, Minna

460. Georgii, Olga

461. Georgii, Selma

oo ? Nauße, Landbaumeister

462. Georgii, Sohn

463. Georgii, Sohn

 

2 Kinder von Nr. 357

 

464. Ilgen, Tochter, * 25.12.1830, + 25.12.1830

465. Ilgen, Ernst Friedrich Christian, Postverwalter in Wasungen, * 13.11.1831, + 09.03.1896

oo I. Emilie Klett, * Schwallungen 27.12.1826, + Wasungen / Thüringen 12.04.1868

oo II. Sidonie Charlotte Anna Treiber, * Sonneberg 18.03.1846, + Wasungen / Thüringen 14.03.1925

 

1 Kind von Nr. 359

 

466. Ilgen, Robert Simon Christoph, Kommerzienrat u. Handelskammervorstand i. Sonneberg, * 13.09.1842, + 1902

oo 1869 Johanna Thomas, * Eisfeld 07.08.1869

 

4 Kinder von Nr. 361

 

467. Ilgen, Mathilde, * Ebenhards 27.12.1858, + 23.08.1882

468. Ilgen Dr. phil., Hermann, Oberlehrer, * 04.09.1860

469. Ilgen, Marie, * Ebenhards 04.12.1864

oo Pfarrer Starkloff

470. Ilgen, Agnes, * Ebenhards 28.10.1873

oo Julius Motz

 

3 Kinder von Nr. 363

 

471. Ilgen, Anna Elise Karoline, * 27.04.1872, + 20.06.1884

472. Ilgen, Anna Emma, * 14.03.1874, + 13.11.1876

473. Ilgen, Sohn, * 14.09.1876, + 14.09.1876

 

1 Kind von Nr. 367

 

474. Schmidt, Catharina Margaretha, * Neustadt am Rennsteig 21.02.1792, + Gießübel 01.03.1862

oo Gießübel 26.04.1812 Georg Friedrich Beetz, * Gießübel 10.06.1780, + Gießübel 09.03.1847

 

6 Kinder von Nr. 368

 

475. Ilgen, Georg Heinrich Ludwig Friedrich Oskar, Colonel der Niederländ.-Ost-Ind. Colonial-Armee, * Wiesbaden 04.08.1848, + Den Haag 24.07.1924

oo Napolina Hortense Leon, * Batavia Niederländ.-Indien 09.09.1855, + Den Haag 24.09.1932

476. Ilgen, Arthur, * Wiesbaden 17.07.1859

oo Duisburg 20.06.1895 Cläre Wagner, * Essen 29.06.1859

477. Ilgen, Thekla, * Wiesbaden 05.10.1862

478. Ilgen, Emilie

479. Ilgen, Eugenie

480. Ilgen, Flora

 

2 Kinder von Nr. 369

 

481. Ilgen, Anna

482. Ilgen, Rudolf, Photograph

 

4 Kinder von Nr. 370

 

483. Ilgen, Auguste, * Biebrich a.Rh. 22.04.1852, + Gießen 11.01.1921

484. Ilgen, Julius Ludwig August Karl, Pfarrer und Kreisschulinspektor, * Dillenburg/Hessen 17.08.1854, + Selters (Westerwald) 16.02.1940

oo Emilie Magdeburg, * Kirberg 09.05.1861

485. Ilgen, Maximilian, Pfarrer, * Dillenburg/Hessen 17.08.1856, + Dörnberg a/Lahn 20.08.1920

486. Ilgen, Laura Emilie Bertha Martha Eugenie Florentine Emanuele, * Emmerichenhain/Westerwald 18.06.1865

 

11 Kinder von Nr. 371

 

487. Ilgen, Katharina, * Rambach b./Wiesbaden 19.08.1852, + Naurod i. Taunus 27.11.1922

oo Christian Hachenberger, Bürgermeister

488. Ilgen, Carl Philipp Christian, Kaufmann, * Frankfurt a.M.(Hessen) 18.03.1855, + Frankfurt a.M.(Hessen) 25.02.1933

oo Bad Kreuznach 10.02.1883 Anna Maria Elisabetha Kuhn, * Bad Kreuznach 09.11.1856, + Bad Kreuznach 06.12.1943

489. Ilgen, Georgine, * Rambach b./Wiesbaden 1856, + Naurod i. Taunus 01.07.1862

am Biss eines tollwütigen Hundes gestorben

490. Ilgen, Henriette, * Naurod i. Taunus um 1858

oo Georg II Diefenbach, Maurer, * Naurod i. Taunus 1855, + Naurod i. Taunus 1939

491. Ilgen, Dorothea, * Naurod i. Taunus 17.09.1860, + Naurod i. Taunus 02.11.1862

492. Ilgen, Luise, * Naurod i. Taunus 23.08.1862, + Naurod i. Taunus

oo Karl Belz

493. Ilgen, Philipp, * Naurod i. Taunus 12.01.1865, + Naurod i. Taunus 14.07.1899

oo Rosette Villnar, * 04.03.1867

494. Ilgen, Maria, * Naurod i. Taunus 23.01.1867

oo Wilhelm Rieser

495. Ilgen, Heinrich Eduard Karl Friedrich, Königlicher Förster, * Naurod i. Taunus 25.03.1869

oo I. Lydia Heinrich, * Nochern 25.03.1869, + Wallau 16.05.1919

oo II. Afeld 17.11.1922 Frieda Hoffmann, * 31.12.1875

496. Ilgen, Christiane, * Naurod i. Taunus 16.04.1872

oo Louis Kraus

497. Ilgen, Karl Heinrich Ludwig, Förster, * Naurod i. Taunus 21.01.1876, + Naurod i. Taunus nach 1901

oo I. Maria Katharina Schreiner, * Naurod i. Taunus 1877, + Naurod i. Taunus 1901

oo II. Marie Wüst

 

3 Kinder von Nr. 375

 

498. Ilgen, Pedro Reinhold, Pfarrer Dr. Phil. in Holland Iowa Usa, * Wiesbaden 05.07.1869, + St. Louis, Missouri 25.03.1943

oo Chicago 30.06.1888 Antonia Carstens, * Illinois 1868

499. Ilgen, Julius, * Wiesbaden, + Wiesbaden

500. Ilgen, Karl, * Wiesbaden, + Wiesbaden

 

1 Kind von Nr. 379

 

501. Feuerbach, Joseph Anselm, Altphilologe und Klassischer Archäologe, * Jena 09.09.1798, + Freiburg 08.09.1851

Anselm Feuerbach wurde als ältester Sohn des bedeutenden Rechtsgelehrten Paul Johann Anselm Ritter von Feuerbach in Jena geboren und verlebte die ersten Jahre in wechselnden Städten. Seit 1814 besuchte er das Gymnasium in Bamberg und wechselte 1817 an die Universität Erlangen, wo er zunächst Geschichte und Philosophie, unter dem Einfluss von Johann Arnold Kanne (1773–1824) dann Theologie studierte. Während seines Studiums wurde er Renonce der Landsmannschaft der Ansbacher in Erlangen, war 1817 Gründungsmitglied der Erlanger Burschenschaft und trat 1820 als Mitglied der Alten Heidelberger Burschenschaft bei. Nach einer Erkrankung litt er zeitlebens an Depressionen und einer Nervenkrankheit, die er zunächst durch eine „Kur“ im Dresdner Künstlerkreis der Elisa von der Recke erfolgreich bekämpfte.

1820 kehrte er zu seinem Studium an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg zurück, wo er nunmehr Archäologie und Philologie studierte. Nach einer weiteren Unterbrechung durch seine Nervenkrankheit legte er 1824 die philologische Staatsprüfung ab und wurde 1825 Lehrer an einem Gymnasium in Speyer. In dieser Zeit als Lehrer erarbeitete er sein einziges größeres Werk, Der vaticanische Apollo. Eine Reihe archäologisch-ästhetischer Betrachtungen (1833), was ihm 1836 eine Berufung als Professor an die Universität Freiburg einbrachte. Dort war er bis zu seinem Tod 1851 vor allem als akademischer Lehrer aktiv. Seit 1848 war er auswärtiges Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Joseph Anselm Feuerbach ist der Vater des Malers Anselm Feuerbach. In zweiter Ehe war er verheiratet mit Henriette Feuerbach, der Schwester des Arztes Friedrich Wilhelm Heidenreich.

Joseph Anselm Feuerbach ist auf dem Alten Friedhof in Freiburg im Breisgau begraben. Sein Grabmal schuf der Freiburger Bildhauer Josef Alois Knittel.

oo I. 1826 Amalie Friederike Magdalene Louise Keerl, * Ansbach 18.05.1805, + Speyer 01.03.1830

oo II. 1834 Henriette Heydenreich, Schriftstellerin, * Emetzhofen / Franken 15.08.1812, + Ansbach 05.08.1892

kinderlos

War eine deutsche Schriftstellerin, Ehefrau des Altphilologen und Archäologen Joseph Anselm Feuerbach sowie Stiefmutter, Agentin und Förderin des Malers Anselm Feuerbach.

Christine geb. Freudel geboren. Mit ihren beiden Brüdern Friedrich Wilhelm Heidenreich (1798–1857, praktischer Arzt) und Christian Heydenreich (1800–1865, Landrichter in Kronach) wuchs sie in Ansbach auf und erhielt eine klassische Bildung in den Fächern Latein, Griechisch und Musik. Am 13. April 1834 heiratete sie den Witwer Josef Anselm Feuerbach der in erster Ehe mit Amalie Keerl (1805–1830) verheiratet gewesen war. Mit ihm und den beiden Kindern Emilie (1827–1873) und Anselm (1829–1880) aus seiner ersten Ehe lebte sie zunächst in Freiburg und später in Heidelberg. Sie gab Klavierunterricht, leitete einen Chor und veranstaltete Hauskonzerte. In ihrem häuslichen Musiksalon gaben viele Künstler Konzerte, darunter Clara Schumann und Johannes Brahms.

„Henriette Feuerbach war durch mehrere Schriften bekannt geworden. Schon 1839 veröffentlichte sie – damals noch anonym – ihre ‚Gedanken über die Liebenswürdigkeit von Frauen‘, einen ‚kleinen Beitrag zur weiblichen Charakteristik‘. Mit ‚Sonntagsmuße‘ folgte 1846 ‚Ein Buch für Frauen‘. 1853 brachte sie gemeinsam mit Hermann Hettner die vierbändige Ausgabe der ‚Nachgelassenen Schriften‘ ihres verstorbenen Mannes Anselm Feuerbach heraus, deren ersten Band sie bearbeitet hat. Und 1866 veröffentlichte sie mit ‚Uz und Cronegk‘ Porträts zweier fränkischer Dichter aus dem 18. Jahrhundert. Darüber hinaus sind von ihr mehrere kleinere Beiträge, meist Rezensionen, in Zeitungen bzw. Zeitschriften erschienen (vgl. E. Schippel: Henriette Feuerbach, Jena 1930, S. 70–71).“

Anhand ihrer Briefe (Henriette Feuerbach – Ihr Leben in ihren Briefen) und den Briefen von Anselm Feuerbach an seine Mutter, beides zusammengestellt und veröffentlicht von dem Kunsthistoriker Hermann Uhde-Bernays, sind über einen Zeitraum von 50 Jahren, nachhaltige Dokumente vorhanden, die belegen, welchen Einfluss Henriette Feuerbach auf die Erziehung und die Entwicklung des Malers Anselm Feuerbach hatte. Henriette Feuerbach, die ihren Stiefsohn zeit seines Lebens nach besten Kräften unterstützte, veröffentlichte 1882 das Buch „Ein Vermächtnis“, um Feuerbachs Ansehen postum zu fördern. Dabei hat sie die Textaufzeichnungen, die der Maler in Manuskript-Form hinterlassen hatte, jedoch stark redigiert. Der Erfolg der „Biografie“ war durchschlagend: „Ein Vermächtnis – Anselm Feuerbach“ erschien bis heute in zehn Verlagen und in über 50 Auflagen. Um den Gemälden ihres Stiefsohnes zum Durchbruch zu verhelfen, kaufte sie nach dessen Tod 1880 sein künstlerisches Erbe mit dem Großteil ihres Vermögens auf und organisierte größere Kunstausstellungen, unter anderem in Berlin.

 

6 Kinder von Nr. 381

 

502. Habicht, Sofie Clementine Henriette, * Steinbach-Hallenberg 04.04.1814, + Schmalkalden 10.04.1875

oo Steinbach-Hallenberg 28.11.1838 Carl Friedrich Matthias, Apotheker, * Schmalkalden 13.01.1810, + Schmalkalden 01.05.1882

eine Ur-Ur-Ur-Enkelin aus dieser Ehe ist Daniela Koch-Scheibig

503. Habicht, Carl, Pfarrer (der älteste Sohn) in Springstille

504. Habicht, Sohn

505. Habicht, Tochter

oo Friedrich Bornmüller, * Suhl

Entnommen aus:

Turmknopfurkunden in der Kirche zu Steinbach-Hallenberg

(Angefertigt von Peter Heckert, im September 1974)

 

Wilhelm Friedrich Habicht, evangelisch lutherischer Pfarrer, auch ordentliches Mitglied des Kurfürstlich Hessischen Landwirtschafts-Vereins, geboren am 25. Juli 1778, verheiratet mit Magdalene Ilgen aus Schmalkalden, Vater von zwei Söhnen und vier Töchtern, wovon der älteste vor acht Tagen zum ersten Mal gepredigt hat und die älteste heiratet Herrn Friedrich Bornmüller aus Suhl (Kirchensiegel aus Siegellack)

506. Habicht, Tochter

507. Habicht, Tochter

 

1 Kind von Nr. 382

 

508. Habicht, Emma, Kindergärtnerin

Aus:

Briefausgabe Friedrich Fröbel – Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

Zitierfähige URL: http://bbf.dipf.de/editionen/froebel/fb1852-05-31-01.html

Zu den obigen Nachrichten will ich noch

fügen; daß Fräulein Emma Habicht aus Schmal-

kalden einen Kindergarten in Freyberg,

im sächsischen Erzgebirge übernehmen wird.

 

6 Kinder von Nr. 383

 

509. Ilgen, Elise, * Brotterode 01.11.1839, + 04.03.1914

oo Louis Mincke

510. Ilgen, Karl, * Brotterode 07.01.1841, + Bernburg 1918

511. Ilgen, Rosa, * Brotterode 1843, + Kassel 24.12.1859

512. Ilgen, Ernst, * Brotterode 1845, + Kassel 29.03.1869

513. Ilgen, Anna, * Brotterode 24.04.1850

514. Ilgen, Heinrich Theodor, Dr. phil. (Archivrat), * Brotterode 29.10.1854, + Miltenberg 18.09.1924

war ein deutscher Historiker und Archivar. Von 1900 bis 1921 leitete er das Staatsarchiv Düsseldorf.

]Igen studierte Geschichte in Leipzig, Berlin und Marburg. 1879 promovierte er an der Universität Marburg. Ab 1880 war er zunächst am Staatsarchiv Marburg beschäftigt, bevor er 1882 zum Staatsarchiv Düsseldorf wechselte. Von 1885 bis 1900 war er am Staatsarchiv Münster tätig. Im Oktober 1900 ging er zurück nach Düsseldorf, um dort die Leitung des Staatsarchivs zu übernehmen. 1921 wurde er in den Ruhestand verabschiedet.

Wikipedia

 

8 Kinder von Nr. 386

 

515. Emmrich, Elisabeth, * 1847, + 1917

oo ? von Bercy

516. Emmrich, Hermann, * 1848, + 1871

517. Emmrich, Klara, * 1849

518. Emmrich, Julius, * 1850

519. Emmrich, Marie Louise Helmine, * 03.09.1852, + Zapatoca, Santander, Colombia 19.12.1890

oo Meiningen 29.09.1882 Alexander Wilhem Heinrich Albert Strauch, * Sonnenburg 03.06.1838, + Zapatoca, Santander, Colombia 19.10.1903

520. Emmrich, Johannes Hermann Eduard, * Meiningen 03.11.1856, + Kaiserslautern 11.11.1896

oo Elisabeth Jäckel

521. Emmrich, Friedrich, * 1861, + Zapatoca, Santander, Colombia 25.08.1920

522. Emmrich, Anna, * 1863, + Meiningen 1940

oo Joachin Sutor

 

8 Kinder von Nr. 387

 

523. Emmrich, Max, * Meiningen 19.04.1854, + Meiningen

oo Minna Oettel, * Meiningen 17.12.1858, + Meiningen 21.08.1912

524. Emmrich, Rudolf, * Meiningen 19.04.1854, + 1921

oo Elisabeth Haake

525. Emmrich, Otto, * Meiningen 1863, + 1922

oo Else Dieskall

526. Emmrich, Georg, * Meiningen 1865

oo I. Friedel Bader

oo II. Hedwig Kuhrts

527. Emmrich, Emmy

528. Emmrich, Hans, + 1904

oo Beatrice Schomberg

529. Emmrich, Martha

530. Emmrich, Paul, + 1904

 

1 Kind von Nr. 392

 

531. Maurer, Friederike, * Wien 05.12.1856, + Wien 08.04.1916

 

6 Kinder von Nr. 408

 

532. Lange, Karoline Christiane Florentine Emilie, * 13.05.1840, + 26.06.1898

oo München 10.03.1860 August Wilhelm Otto, * Darmstadt 29.04.1831, + München 22.11.1896

Kgl. bayr. Ökonomierat

533. Lange, Emil Ernst Ludwig von, * Darmstadt 15.11.1841, + München 02.12.1926

Architekt, Direktor der kgl. Kunstgewerbeschule zu München, geheimer Hofrat, bestattet im Familiengrab Lange im alten südlichen Friedhof in München

oo Marie Elise Leimbach, * München 09.01.1851, + 24.05.1935

bestattet im Familiengrab Lange im alten südlichen Friedhof in München

534. Lange, Emma Johanna Emilie Ernestine Antonie, * 09.04.1843, + München 30.12.1878

535. Lange, Eugenie Napoleone Ernestine Antonie, * 15.10.1844, + München 04.01.1929

oo München 21.05.1870 Eduard Ernst Voit, * 14.04.1838, + 14.02.1921

Dr. phil. - Professor der Elektrotechnik an der TU München

536. Lange, Ida Mathilde Sophie Ernestine Emilie Antonie, * München 14.04.1847, + München 18.10.1906

oo München 01.12.1867 Maximilian Joseph Michael Oertel, * Dillingen 20.03.1835, + München 17.07.1897

Dr. med. - Universitätsprofessor - Rufname: Max-Joseph

537. Lange, Anna Maria Georgine Antonie, * 17.10.1851, + München 24.09.1852

 

1 Kind von Nr. 409

 

538. Hoffmann, Ludwig Ernst Emil, * Darmstadt 30.07.1852, + Berlin 11.11.1932

 

3 Kinder von Nr. 410

 

539. Finger, Luise Margarethe Marie, * 22.03.1883

540. Finger, Friedrich August, * 29.04.1885

541. Finger, Karl Hermann, * 12.04.1887, + vor 1949

 

3 Kinder von Nr. 413

 

542. Dechent, Johanna, * 1879

543. Dechent, Lina, * 1883

544. Dechent, Friedrich, * Frankfurt/Main 1885

 

2 Kinder von Nr. 428

 

545. Lacerda, Bertha Hilde du, * 1886

546. Lacerda, Thomas du

klein verstorben

 

5 Kinder von Nr. 431

 

547. Dietze, Helene Luise, * Mainz 22.01.1871

oo 02.09.1893 Peter Otto Finck, Kaufmann in Frankfurt, * Frankfurt/Main 03.04.1862

548. Dietze, Karl August, Dr. phil., Gymnasiaiprofessor in Bremen, Fulda , * Mainz 30.10.1872

oo Fulda 09.08.1902 Pauline Margarete Schreiner, * Straßburg i. E. 10.09.1877

549. Dietze, Margarethe Auguste, * Frankfurt/Main 09.10.1874, + Frankfurt/Main 28.05.1943

oo Frankfurt/Main 28.04.1896 Ernst Joseph Edmund Beutenmüller, Teilhaber der Metallwarenfabrik C. Beuttenmüller u. Cie., Bretten, * Bretten (Baden) 24.12.1864, + Bretten (Baden) 07.10.1940

550. Dietze, Marie Sophie, * Frankfurt/Main 24.09.1876

oo Frankfurt/Main 10.10.1911 Wilems Gaigalat, Dr. phil. in Memel, Pfarrer in Prökuis u. Koadjuthen, Prof. d. Theologie, Universität Kaunas, Ehrendoktor d. Theol. der Universität Riga, * Heydebruck (Kr. Ragnit, Memeigebiet) 27.09.1870

1903—18 Mitgl. d. preuß. Abgeordnetenhauses

551. Dietze, Emma Christine, * Frankfurt/Main 23.10.1877

oo Frankfurt/Main 05.06.1908 Leonhard Heunisch, Architekt in Frankfurt/Main, * Reidienberg (Ufr.) 20.02.1866

 

1 Kind von Nr. 432

 

552. Finck, Marie Julie, * Frankfurt/Main 14.04.1874, + Amorbach 24.07.1911

oo Frankfurt/Main 01.1904 Ernst Friedrich Heinrich Rumpf, Kfm. u. kunstgewerbi. Zeichner in Frankfurt, * Gießen 26.11.1857

 

6 Kinder von Nr. 435

 

553. Fresenius, Natalie Auguste Eva Charlotte, * Wiesbaden 28.01.1877

oo Wiesbaden 10.10.1903 Luiz da Rocha-Schmidt, Dr. phil., Chemiker in Bremen, dann Bonn, * Bahia (Brasil.) 18.02.1871

554. Fresenius, Wilhelm Karl Achim Remigius, Dr. phil., Chemiker, Direktor Mitinhaber d. chemischen Laboratoriums „Fresenius“ in Wbd, * Wiesbaden 04.07.1878

oo I. Hemme / Heide Holstein 15.04.1906 Johanna Käthe Michelsen, * Rantrum / Husum 23.12.1877

oo II. Wiesbaden 20.09.1930 Gertrud Hofmann, * Bad Ems 19.11.1890

555. Fresenius, August Heinrich Erwin, Regierungsrat in Aachen, preuß. Regierungsdirektor in Münster i. W. , * 08.12.1880

oo Aachen 14.07.1913 Luise Karoline Herta Kaufmann, * Aachen 01.08.1892

556. Fresenius, Anton Gustav Emil 0tto, kgl.. pr. Hauptmann, * Wiesbaden 14.04.1883, + gefallen Zowadowka (b. Tlodowo, Rußl.) 09.08.1915

557. Fresenius, Sigismund August Wi1helm, lic. theol., Pfarrer in Diethardt (Post Nastätten, Ts.), * Wiesbaden 25.06.1886, + Ffm., St. Katharinen 1924

oo Margarete Eysser, * Bayreuth 29.02.1884

558. Fresenius, Alexe Margarete Bertha He1ene, * Wiesbaden 08.08.1890, + Wiesbaden 02.04.1891

 

5 Kinder von Nr. 436

 

559. Wangenheim, Karl Remligius Wilhelm Ottobald Ernst Freiherr von, * Hof Haina (Post Wolfskehlen) 07.01.1874, + Hof Haina (Post Wolfskehlen) 15.09.1874

560. Wangenheim, Bernhard Heinrich Julius Freiherr von, Bevolimächtigter der Bank für dt. Industrie-Obligationen in Berlin, * Hof Haina (Post Wolfskehlen) 26.10.1875

oo Jüterbog 28.04.1906 Ada Schwarz, * Biebrich a.Rh. 21.03.1884

561. Wangenheim, Heinrich August Freiherr von, Major a. D. u. Kreiskriegerftihrer in Dst., * Hof Haina (Post Wolfskehlen) 15.11.1877

oo Hanau 29.05.1911 Elisabeth Karoline Kathinka Wilhelme von Marquard, * Adelberg (Post Wernfeld Ufr.) 26.05.1885, + Dst. 10.04.1933

562. Wangenheim, Auguste (Gustel) Anna Henr. Freiin von, * Hof Haina (Post Wolfskehlen) 20.05.1881

oo Auerbach (Hessen) 18.07.1903 Karl Ferdinand Schreher, Kgl. preuß. Regierungsbaumstr. in Kottbus., * Mainz 03.07.1870, + Kottbus 02.05.1911

563. Wangenheim, Ernst Wilhelm (Willy) Freiher von, Farmer in Pforte - Kämpfer in der kaiserl. Schutztruppe für Dt-Südwestafrika, * Hof Haina (Post Wolfskehlen) 13.12.1888, + gefallen Pforte (DtSüdwestafrika), Farmer in Pforte

 

7 Kinder von Nr. 440

 

564. Fresenius, Remigus Ludwig, Dr. phil. Chemiker, Mitinhaber des chem. Laboratoriums „Fresenius‘ in Wbd., * Wiesbaden 02.02.1886, + Wiesbaden 04.07.1936

oo Stockholm 29.08.1912 Beate Sophie Luise von Rosencrantz, * Trolle-Ljungby (Schonen, Schweden) 11.03.1884

565. Fresenius, Charlotte Konradine Elisabeth (Ilse), * Wiesbaden 07.06.1887, + Eutin 26.02.1929

oo Wiesbaden 14.05.1913 Heinrich Claus Theodor Harms, Dr. med. Arzt in Eutin, * Neumünster (Holst) 11.12.1885

566. Fresenius, August Wilhelm Albert, Schüler des Landerziehungsheims in Haubinda, * Wiesbaden 16.10.1889, + Haubinda (Kr. Hildhurghausen) 01.12.1903

567. Fresenius, Heinrich Karl Konrad Hermann, * Wiesbaden 01.04.1892, + Wiesbaden 18.01.1893

568. Fresenius, Charlotte Auguste (Gussi), * Wiesbaden 16.10.1894, + Wiesbaden 04.07.1904

569. Fresenius, Luise Margarete, kirchlich-soziale Jugendpflegerin in Wiesbaden, * Wiesbaden 22.12.1895

blieb ledig

570. Fresenius, Friedrich August Felix, Dr. jur. , 1926 Oberleutnant der Reichswehr, Kassel., * Wiesbaden 02.11.1898, + Berlin 02.08.1928

 

2 Kinder von Nr. 441

 

571. Hintz, Auguste Charlotte Hedwig (Heddy), * Wiesbaden 29.01.1882

oo 08.08.1903 Hans Schreher, Dr. jur., Amtsrichter in Wbd. u. Halle a.S., * Düsseldorf 11.11.1875, + gefallen Combres (Frankreich) 17.04.1915

Hauptmann d. Res. (Bruder von Karl Schreher)

572. Hintz, Wilhelm Ernst Karl, Dr. phil. Chemiker, Direktor d. Vereins f. chem. Industrie in Fankfurt und der Holzverkohlungs-Industrie AG (Hiag) in Konstanz, * Wiesbaden 09.03.1886

Prokurist d. Gold- und Silber-Scheideanstalt in Frankfurt

oo 28.04.1919 Ida Hedwig Amalie Eckstein, * Breslau 07.09.1892

 

5 Kinder von Nr. 445

 

573. Rumpf, Gustav Karl Christian Heinrich, Preuß. Reg.—Baurat in Züllichau, * Frankfurt/Main 22.08.1875, + Züllichau / Brandenburg 17.10.1929

oo Kassel 12.10.1910 Mathilde (Tillie) Jessie Gustave Klostermann, * Leer (Ostfriesland) 13.08.1879

574. Rumpf, Karl Remigius, Dr.phil., Chemiker, ehem. Generalsekretär u. Leiter d. Bibliotheksabt. am Dr. Museum in München, * Frankfurt/Main 18.03.1877

oo Oberursel / Taunus 08.11.1910 Dora Johanna Gerold, * Paris 05.05.1886

575. Rumpf, Hermann Friedrich Heinrich, Dr. phil., Chemiker in Auerbadi a. B., * Frankfurt 12.05.1879

576. Rumpf, Heirich Anton Gerhard, Bankbeamter in Bensheim, dann Kfm. in Passau, * Frankfurt/Main 06.05.1882

oo Auerbach a.B. 14.06.1922 Emma Luise Sophie Fresenius, * Berlin 05.03.1897

577. Rumpf, Antonie (Toni) Marie Luise, * Frankfurt/Main 21.04.1886

oo Frankfurt/Main 28.09.1907 Karl Hermann Clemens Salzer, Offizier b. d. kaiserl. Schutztruppe in Dt.-Südwestafrika, Major in Halle a. S., Straßburg i. E., 116/33 Direktor d. bayer. Lloyd, Sdiiffahrts-AG, Regensburg, * Worms 21.04.1869

 

6 Kinder von Nr. 446

 

578. Rumpf, Gertraut (Traudel) Margarete, * Berlin 23.10.1886

oo Potsdam 15.06.1907 Bernhard Kaspar Hofstetter, Kaufmann in Berlin, Major d.D., * Halle a.S. 27.11.1878

579. Rumpf, Friedrich Karl Georg, Dr. phil., Graphiker, Kunsthistoriker u. Orientalist in Potsdam, * Berlin-Charlottenburg 05.01.1888

oo Guben 21.09.1920 Alice Karoline Marie Heller, * Guben 02.12.1888

580. Rumpf, Karl Hermann Heinrich (Heini), Kgl. preuß. Leutnant, Feldart.-Rgt. in Osterode (Ostpr.), * Potsdam 11.08.1889, + gefallen Lodz 03.12.1914

581. Rumpf, Gustav Andreas Christian, Dr. phil., Prof. d. Archäologie, Leizig, 1928 Köln, * Potsdam 03.12.1890

oo 18.10.1924 Minna Emma Frida Schumann, * Leibzig 15.12.1890

582. Rumpf, Gerhard Cäsar Carlot Hugo Philip Robert, Preuß. Reg.-Rat a. D., Verwaltungsrechtsrat in Potsdam, * Potsdam 18.11.1899

oo Potsdam 15.09.1923 Anna Luilse Wally Margarete Schlichting, * Potsdam 14.08.1902

583. Rumpf, Hans Hubert Eduard Max, Reg.-Baumstr. a. D., Kreisbaurat d. Kr. Teltow, Berlin, * Potsdam 03.02.1901

oo Potsdam 24.08.1929 Ursula Martha Ida Flöter, * Berlin 22.11.1912

 

5 Kinder von Nr. 450

 

584. Nicolovius, Henriette Louise, * Köln 02.03.1834, + Köln 22.05.1856

ledig

585. Nicolovius, Auguste Cornelie, * Köln 11.02.1838, + 03.12.1852

586. Nicolovius, Berta Maria, * Köln 12.04.1840, + Linz a. Rhein 24.09.1908

oo Köln 03.11.1862 Robert Heuser, Kommerzienrat u. Stadtverordneter in Köln, * Köln 27.11.1837, + Köln 01.04.1898

587. Nicolovius, Georgine Juliane Eugenie ( Nini ), * Köln 11.04.1842, + Köln 01.01.1916

oo Georg August Heuser, Geh. Kommerzienrat in Köln, * Köln 14.03.1840, + Linz a. Rhein 24.08.1903

Vetter von Robert Heuser; kinderlos

588. Nicolovius, Ernst, * Köln 24.02.1844, + Köln 05.03.1850

 

2 Kinder von Nr. 451

 

589. Nicolovius, Georg, Privatlehrer, * Berlin 14.03.1840, + 15.10.1919  (ledig)

590. Nicolovius, Clara Cornelia Julia, * Berlin 01.11.1845, + Tegnmouth (England) 03.05.1912

wurde in England katholisch

oo Berlin 22.01.1866 Heinrich Wilhelm von Dieckhoff, luth. Oberpfr. u Bischof, Moskau, * Poltawa 28.11.1833, + Moskau 10.11.1911

 

7 Kinder von Nr. 452

 

591. Nicolovius, Veronica, * Bonn 07.12.1835, + Emmerich 15.09.1909

oo Preuß.-Moresnet (BeIg.) 10.09.1862 Walther Vielhaber, 1872-1906 Pastor in Emmerich, * Pfalzdorf a. Rhein 31.01.1835, + Emmerich 15.09.1909

592. Nicolovius, Ludwig Anton Georg, Großkaufmann in Brooklyn, * Bonn 26.04.1837, + New Jersey (USA) 27.10.1912

oo 24.12.1861 Georgine Boyd, * Main (USA) 1840, + 27.07.1912

Verwandte von Walter Scott

593. Nicolovius, Arthur, * Königsberg 21.07.1839, + Frankfurt a. Oder 03.02.1870

ledig

594. Nicolovius, Oskar Georg August, Oberförster in Kassel, * Köslin 24.10.1842

595. Nicolovius, Florentine, * Köslin 14.07.1846, + Frankfurt a. Oder

oo Frankfurt a. Oder 10.1871 Joseph Maria Uhles, Kaufmann in Frankfurt a. Oder später Görlitz, * Görlitz 20.05.1844

596. Nicolovius, Lothar Georg Ferdinand, * 29.12.1847

597. Nicolovius, Cornelia, * Frankfurt a. Oder 26.01.1859, + Frankfurt a. Oder 27.11.1929

oo Frankfurt a. Oder 06.12.1881 Alfred Baudouin, Geh. Oberregierungsrat in Frankfurt a. Oder, * Berlin 21.05.1836, + Frankfurt a. Oder 19.06.1903

 

3 Kinder von Nr. 457

 

598. Kabrun, Cäcilie, * Berlin 21.10.1837, + nach 1898

oo 16.06.1854 Ulrich Ludwig Hans Freiherr von Brockdorf, kgl. dän. Kammerherr, Probst d. adl. St. Johannisklosters in Schleswig, Herr auf Annettenhöhe, * Annettenhöhe (b. Schleswig) 10.10.1806, + 08.10.1875

(Adoptiwater d. Staatsmannes Uirid Graf v. Brockdorf-Rantzau *1869)

599. Kabrun, Cornelia Anna Lydia Emilie, * Berlin 28.09.1843, + Schwenz (Pomm.) 24.01.1916

oo Berlin 15.09.1862 Wilhelm Ulrich von Stralendorf, kgl. preuß. Oberstleutnant, * Güstrow 15.06.1823, + Berlin 18.03.1886

600. Wildenbruch, Ernst von, Dichter, * 1845, + 1909

oo Maria Carolina von Weber, * 1847, + 1920

 

9 Kinder von Nr. 465

 

601. Ilgen, August Friedrich Otto, * 11.10.1855, + 31.12.1862

602. Ilgen, Erneste, * Schwallungen 20.11.1856

603. Ilgen, Emilie, * Wernshausen 31.10.1860

604. Ilgen, Ernst Oskar, Pfarrer, * 21.10.1864, + Rossdorf 1918

oo Anna NN

605. Ilgen, Helena, * Schwallungen 23.11.1865

606. Ilgen, Clara, * Wasungen / Thürigen 01.06.1867

oo ... Neudecker, aus Nordhausen

607. Ilgen, Hermann Max, * Wasungen / Thüringen 11.10.1874, + Wasungen / Thüringen 01.11.1875

608. Ilgen, Martha Rosalie Lea, * Wasungen / Thüringen 20.12.1877

609. Ilgen, Toni Klara Lina Luise, * Wasungen / Thüringen 18.05.1884

 

2 Kinder von Nr. 466

 

610. Ilgen - Lindner, Helene, * Sonneberg 16.04.1892, + 23.03.1955

oo 15.09.1929 Johannes Franz Justus Schanze, * 14.12.1891, + 04.06.1974

611. Ilgen - Lindner, Marie, + 1901

 

1 Kind von Nr. 474

 

612. Beetz, Christliebe Sophia, * Gießübel 30.09.1833, + nach 1873

oo Neustadt am Rennsteig 09.11.1856 Friedrich Conrad Schmidt, * Neustadt am Rennsteig 17.07.1832, + Neustadt am Rennsteig 06.12.1875

 

10 Kinder von Nr. 475

 

613. Ilgen, Paulus Emilius Benjamin, * Meester Cornelis, Java 19.03.1874

614. Ilgen, Henriette Clothilde Theodora, * Meester Cornelis, Java 02.10.1875

615. Ilgen, Franz Marie Ilgen, * Meester Cornelis, Java 13.02.1877

oo Berta von Gent

616. Ilgen, Eugenie Blanche Flora, * Niederl. Indien 25.10.1878

oo Louis Barend van Staden ten Brink, Oberst, * Batavia 16.05.1876

617. Ilgen, Fredrik Hendrik, * Niederl. Indien 05.03.1880

oo Emilia Francoise Heyligers, * 14.02.1895

618. Ilgen, Albertine, * Niederl. Indien 16.08.1881, + 21.11.1881

619. Ilgen, Leonie Anna Cornelia, * Niederl. Indien 21.01.1883

oo Wilhelm Hendrik Bethbeder, * 27.01.1877, + 09.04.1922

620. Ilgen, Arthur Willem, Resident auf Java 1928 - 1932, * Meester Cornelis, Java 01.12.1884

lebte zuletzt in Den Haag, v. Boetzelaerlaan 77

oo Caroline Christine Susanne Marie Streiff, * Magelang Java 02.06.1890

621. Ilgen, Gustav Adolf, General in Niederl. Ostindien, * Wiesbaden 03.07.1887

oo Elisabeth Kerkkamp, * 16.02.1898

622. Ilgen, Adolfus Jakobus Justus, * Bengkoe Niederländisch-Indien 28.04.1891, + Voorburg 20.07.1944

oo Cornelia Susanna Houpt, * Amsterdam 25.04.1893, + Zoetermeer 03.02.1980

 

2 Kinder von Nr. 476

 

623. Ilgen, Reinhard Paul Wilhelm, Stud. med. - Leutnant d.R. (gefallen I. Weltkrieg), * Baden-Baden 15.05.1896, + a.d. Somme 05.12.1916

624. Ilgen, Arthur Heinrich Hans Helmuth  Dr. med., Arzt, * Baden-Baden 02.09.1901

oo Lübeck 10.10.1931 Ilse Bergmann

 

3 Kinder von Nr. 484

 

625. Ilgen, Karl Ludwig Paul Alexander Friedrich, * Selters (Westerwald) 03.01.1895, + Selters (Westerwald) 24.02.1900

626. Ilgen, Hans Hugo August, Leutnant gefallen I. Weltkrieg vor Verdun, * Selters (Westerwald) 15.12.1896, + Verdun 10.03.1916

627. Ilgen, Rudolf, Amtsgerichtsrat und Landgerichtsdirektor, * Selters (Westerwald) 30.06.1899, + Koblenz 30.06.2003

oo Wernigerode (Harz) 09.05.1936 Erika Anna Maria Heimer, * Großaga 17.09.1911, + Koblenz 2002

 

8 Kinder von Nr. 488

 

628. Ilgen, Bernhard Reinhard Otto Karl, Kaufmann, * Höchst b. Frankfurt a.M. 15.05.1883, + Naurod i. Taunus 17.12.1971

oo Höchst b. Frankfurt a.M. 05.06.1909 Elisabeth Frieda Klara Eschrich, * Gera (Thüringen) 11.04.1886, + Selters (Westerwald) 24.10.1961

629. Ilgen, Karl Heinrich Ludwig, Abteilungsleiter Möbelfa. Chicago, * Höchst b. Frankfurt a.M. 30.05.1884

oo Nelly Young

630. Ilgen, Anna Maria Lucia, * Höchst b. Frankfurt a.M. 02.08.1885, + New York USA 29.11.1910

oo August Diehn, * Hamburg

631. Ilgen, Paul Oskar, Kaufmann u. Soldat, * Höchst b. Frankfurt a.M. 02.06.1887, + La Bassée Frankreich (Bajonettstich) I. Weltkrieg 20.12.1914

632. Ilgen, Johanna Helene Luise, * Höchst b. Frankfurt a.M. 02.12.1888, + Höchst b. Frankfurt a.M. 28.03.1893

633. Ilgen, Hedwig Johanna Helene, Sekretärin b. Fa. Böhlinger, * Höchst b. Frankfurt a.M. 08.08.1895, + Bad Kreuznach 15.07.1995

blieb ledig

634. Ilgen, Lina Laura, * Höchst b. Frankfurt a.M. 13.11.1896, + Selters (Westerwald) Apoplexie 17.01.1982

blieb ledig

635. Ilgen, Lydia Elsa, * Höchst b. Frankfurt a.M. 01.06.1898, + Höchst b. Frankfurt a.M. 13.08.1913

 

5 Kinder von Nr. 493

 

636. Ilgen, Christiane, * Naurod i. Taunus 12.12.1890

oo ... Becker

637. Ilgen, Wilhelmine, * Naurod i. Taunus 10.10.1892

oo Wiesbaden-Rambach Hermann Renson

638. Ilgen, Anna, * Naurod i. Taunus 07.08.1894

oo Karl Korridas

639. Ilgen, Karl, Schreiner, * Naurod i. Taunus 04.04.1897, + Permericourt gefallen I. Weltkrieg 17.04.1917

640. Ilgen, Philipp Friedrich, Schneider, * Naurod i. Taunus 30.07.1899

oo Martha Burger, * 28.06.1902

 

4 Kinder von Nr. 495

 

641. Ilgen, Elfriede, * Altendiez 25.12.1900

oo Carlo Werdig

642. Ilgen, Eugen Ludwig, Lehrer, * Königstein T. 24.02.1902

oo I. Hertha Elisabeth Kunz, * Oberscheld 23.07.1908

oo II. Nora Kaluscha

643. Ilgen, Otmar Adolf Ilgen, Schlosser, * Königstein T. 17.07.1903

oo I. Laasphe 08.05.1925 Else Pauline Schmidt, * 27.11.1905, + Marburg a.L. 01.07.1931

oo II. Therese Heinrich, * Banfe b./Laasphe 15.02.1909

644. Ilgen, Walter, Kaufmännischer Angestellter, * Oberreifenberg 10.11.1908, + Siegen 13.09.1999

oo Saarbrücken 01.03.1941 Maria Görgen, Hausfrau, * Saarbrücken 23.08.1907, + Siegen 30.03.1992

 

5 Kinder von Nr. 497

 

645. Ilgen, Rudolf Ludwig Bernhard, * Naurod i. Taunus 24.11.1896

oo Niedernhausen i.T. Ida Krissel

646. Ilgen, Lotte, * Naurod i. Taunus 07.08.1907

oo Niedernhausen Hanns Bietz

647. Ilgen, Wilhelm, Katasterbeamter, * Naurod i. Taunus 27.07.1908

648. Ilgen, Erich, Mechaniker, * Naurod i. Taunus 05.04.1910

649. Ilgen, Franz, * Niedernhausen i.T. 17.02.1915

 

4 Kinder von Nr. 498

 

650. Ilgen, Angelica, Lehrerin, * St. Louis, Missouri, USA 17.11.1890, + St. Louis, Missouri 06.1969

651. Ilgen, Alexander F, * St. Louis, Missouri 18.12.1892, + St. Louis, Missouri 07.1968

oo 1923 Margarethe (?) NN

652. Ilgen, Kurt P, * Illinois 14.04.1895, + Los Angeles 08.11.1961

oo Desoto, Jefferson, Missouri 29.08.1917 Theresa Polklaesener

653. Ilgen, Vato, Professor, * St. Louis, Missouri 21.09.1897, + St. Louis, Missouri 07.1973

 

1 Kind von Nr. 501

 

654. Feuerbach, Anselm, Kunstmaler, * Speyer 12.09.1829, + Venedig 04.01.1880

 

1 Kind von Nr. 502

 

655. Matthias, Rudolf Bernhard, Apotheker, bekannter Heimatforscher in Schmalkalden, * Schmalkalden 08.03.1840, + Schmalkalden 18.07.1897

oo Schmalkalden 03.10.1872 Mathilde Johanne Henriette Luther, * Schmalkalden 16.10.1849, + Schmalkalden 07.01.1938

 

8 Kinder von Nr. 519

 

656. Emmrich, Alberto Arminio Guillermo Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 11.10.1883, + Bogota, Cundinamarca, Colombia 20.01.1965

oo Zapatoca, Santander, Colombia 26.10.1904 Ana Teresa Gomez Gomez, * Zapatoca, Santander, Colombia 30.04.1882, + Villavicencio, Meta, Colombia 09.10.1963

657. Emmrich, Herman Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 20.01.1885, + Zapatoca, Santander, Colombia 27.06.1885

658. Emmrich, Julio Guillermo Arminio Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 16.06.1886, + Bogota, Cundinamarca, Colombia 02.05.1971

oo Zapatoca, Santander, Colombia 08.08.1906 Ana Roselia Gomez Gomez, * Zapatoca, Santander, Colombia 04.12.1885, + Bogota, Cundinamarca, Colombia 04.10.1977

659. Emmrich, Anita Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 04.10.1887, + Barranquilla, Atlantico, Colombia 1973

oo 20.12.1921 Bernabe Torres

660. Emmrich, Guillermo Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 14.12.1888, + Zapatoca, Santander, Colombia 19.03.1903

661. Emmrich, Maria Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 01.02.1890, + 04.09.1932

oo Zapatoca, Santander, Colombia 10.10.1906 Luis Felipe Gomez Gomez, * Zapatoca, Santander, Colombia 27.12.1871, + 13.02.1933

662. Emmrich, Juan Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 19.12.1890, + Zapatoca, Santander, Colombia 16.06.1908

663. Emmrich, Johann Strauch

 

3 Kinder von Nr. 520

 

664. Emmrich, Johannes, * Kaiserslautern 19.06.1891, + Kaiserslautern 16.12.1892

665. Emmrich, Tochter, * Kaiserslautern 19.06.1891, + Kaiserslautern 19.06.1891

666. Emmrich, Erich Otto Egmont Eduard, * Kaiserslautern 15.08.1896

 

3 Kinder von Nr. 522

 

667. Sutor, Joschbor, * 1890, + 1914

668. Sutor, Käthe, * 1893, + 1910

669. Sutor, Friedel, * 1897, + 1915

 

2 Kinder von Nr. 523

 

670. Emmrich, Johanna Hänsi, * 1888

oo Gilbert Hallam

671. Emmrich, Dora, * 1891

 

4 Kinder von Nr. 524

 

672. Emmrich, Elisabeth, * 1891

oo Hans Roevers

673. Emmrich, Charlotte, * 1894

674. Emmrich, Rudolph, * 1896, + 1914

675. Emmrich, Ernst

oo Irmgard Brohm

 

2 Kinder von Nr. 525

 

676. Emmrich, Willy, * 1895, + 1914

677. Emmrich, Gertrud, * 1898

oo Ludwig Zimmermann

 

3 Kinder von Nr. 526

 

678. Emmerich, Günter, * 1898

679. Emmerich, Ilse, * 1903

oo ? Engel

680. Emmrich, Gerhard Ernst Georg, + 1914

 

3 Kinder von Nr. 528

 

681. Emmrich, Liesel, * 1894

oo Hans Born

682. Emmrich, Kurt

683. Emmrich, Walter

 

2 Kinder von Nr. 536

 

684. Oertel, Eugenie Maximiliane, * München 09.09.1868, + München 02.08.1909

oo München 14.05.1890 Karl Friedrich Theodor Ebermayer, * Nördlingen 27.06.1858, + Meran 25.03.1908

Oberstleutnant - Regimentskommandeur in Landsberg/Lech

685. Oertel, Ida Karoline Antonie Maximiliane, * 03.05.1878

oo München 14.03.1899 Maximilian Wilhelm Moritz Ebermayer, * Aschaffenburg 06.10.1862, + 09.02.1916

Oberst in München

 

2 Kinder von Nr. 548

 

686. Dietze, Julius Hermann Rudolf, Kaufmann in Bremen, * Bremen 08.11.1903

ledig

687. Dietze, Charlotte Luise Edith Marie, Volkspflegerin in Bremen, * Bremen 25.08.1906

ledig

 

3 Kinder von Nr. 549

 

688. Beutenmüller, Anna (Änni) Wilhelmine Emilie, * Bretten 24.01.1897

oo Bretten 15.07.1920 Rudolf Mellert, Teilhaber der Fa. Joseph Mellert, Fabrik für Feinmechanik u. Preßstoffwerk in Bretten, * Bretten 15.12.1890

689. Beutenmüller, Hermann Otto August, Ingenieur in Bretten, Teilhaber der Fa. C. Beuttenmüller u. Cie., * Bretten 12.01.1899

oo Bretten 15.12.1931 Emmy Barbara Dorwarth, * Bretten 18.07.1904

690. Beutenmüller, Otto Karl Julius, Bretten - Dr.  jur., rer. Pol., Kfm. u. Teilhab. der Fa. C. Beuttenmüller u. Cie., Genealoge, * Bretten 01.04.1901

 

4 Kinder von Nr. 551

 

691. Heunisch, Marie Dorothea, * Frankfurt/Main 06.05.1909, + 10.06.1922

692. Heunisch, Ernst Hermann, Dr. rer. pol.. Dipl.-Kfm. in Ffm., * Frankfurt/Main 18.12.1910

oo Gerda Weißenborn, * Frankfurt/Main 24.02.1912

693. Heunisch, Emilie Margarethe Luise, Gymnastiklehrerin in Frankfurt, * Frankfurt/Main 29.04.1914

694. Heunisch, Wilhelm, * Frankfurt/Main 17.08.1916

 

1 Kind von Nr. 552

 

695. Rumpf, Karl Gustav Ernst, Dipl.-Ing. in Kiel, * Frankfurt/Main 31.12.1904

oo Essen 13.04.1935 Hermine Katharine Maria Erb, * Ried (Innviertel-Oberösterreich) 10.03.1895

 

2 Kinder von Nr. 553

 

696. Rocha-Schmidt, Julia Eva Emilie Auguste da, Tierzuchtlehrerin, Frauenschule in Vienenburg, * Tostedt/Hannover 21.03.1905

ledig

697. Rocha-Schmidt, Emilie Käthe Klara Erika, Gymnastiklehrerin in Jena, * Tostedt/Hannover

ledig

 

2 Kinder von Nr. 554

 

698. Fresenius, Lotti, * Wiesbaden 21.01.1907, + Wiesbaden 17.12.1907

699. Fresenius, Remigius, * Wiesbaden 05.09.1931

 

3 Kinder von Nr. 555

 

700. Fresenius, Eva Ottilie Margarete Dagmar, * Berlin-Charlottenburg 24.06.1914

701. Fresenius, Herta Katharina Charlotte Martha, * Aachen 18.06.1921

702. Fresenius, Gertrud Wilhelmline Ursula Erna, * Aachen 02.02.1925

 

4 Kinder von Nr. 557

 

703. Fresenius, Auguste Elise Charlotte (Liselotte), * Wiesbaden 01.09.1914

704. Fresenius, Martha Ernestine Heinke, Chemotechnikerin, * Diethardt (Post Nastätten/Taunus) 11.11.1915

705. Fresenius, Heinrich Joachim Otto, * Diethardt (Post Nastätten/Taunus) 07.07.1917

706. Fresenius, Remigius Friedrich Erwin Helmut, * Nassau 23.03.1921

 

4 Kinder von Nr. 560

 

707. Wangenheim, Adelheid Luise Auguste Helene Freiin von, * Hof Haina (Post Wolfskehlen) 02.06.1907

oo Hof Haina (Post Wolfskehlen) 21.08.1926 Heinz Freiher von Wangenheim, Dipl.-Landwirt, Erbhofbauer in Hof Haina, * 1901

708. Wangenheim, Walrab Albert Bernhard Freiherr von, Kfm. in Berlin.-Schöneberg, * Hof Haina (Post Wolfskehlen) 04.08.1908

oo Berlin 23.10.1939 Ruth Bauhof, * 1920

709. Wangenheim, Ilse Martha Marie Freiin von, * Hof haina (Post Wolfskehlen) 23.10.1910

oo Berlin 02.06.1934 Friedrich Wilhelm Seeck, * Berlin-Schöneberg

710. Wangenheim, Dieter Gustav Hans Karl Freiherr von, * Dst. 04.04.1920

 

2 Kinder von Nr. 561

 

711. Wangenheim, Heinz Hasso Freiherr von, um 1942 Leutnant in einer Panzerabt., * Dst. 20.07.1914

712. Wangenheim, Gisela Marie Hedwig Hilda Freiin von, * Dst. 17.11.1918

 

2 Kinder von Nr. 562

 

713. Schreher, Margarete Auguste Luise, Säuglings- u. Kinderschwester in Heidelberg, * Elberfeld / Wuppertal 16.07.1904

ledig

714. Schreher, Hans Albert, Elektroingenieur in Würzburg, * Waldbröl 13.10.1905

 

2 Kinder von Nr. 564

 

715. Fresenius, Friedrich Remigius Wilhelm Nils, Chemiker, * Berlin 17.07.1913

716. Fresenius, Helga Lilli Birgit, * Wiesbaden 12.09.1918

 

4 Kinder von Nr. 565

 

717. Harms, Lotte, * Eutin 09.03.1914, + Eutin 22.03.1914

718. Harms, Ida Elisabeth Gertrud, * Eutin 04.10.1919

719. Harms, Margarethe Maria Lilli, * Eutin 10.09.1921

720. Harms, Hanna Helene Annemarie, * Eutin 03.10.1922

 

1 Kind von Nr. 571

 

721. Schreher, Paul Johann Ernst August, Dipl.-Kaufm. in Wiesbaden, * Wiesbaden 19.05.1904

oo Zürich 10.08.1929 Charlotte Albana Classen, * Kattowitz (Obersdiies.) 09.12.1908

heimatberechtigt nach Schaffhausen

 

4 Kinder von Nr. 572

 

722. Hintz, Ingeborg Hedwig Ida, * Dahlbruch (Kr. Siegen) 06.07.1920

723. Hintz, Renate Elisabeth Minna, * Siegen 20.01.1924

724. Hintz, Günther Ludwig Karl, * Frankfurt/Main 31.08.1926

725. Hintz, Anita Ilse Käthe, * Frankfurt/Main 14.07.1928

 

3 Kinder von Nr. 573

 

726. Rumpf, Gustav Heinrich Walter, * Frankfurt / Main 22.03.1915

727. Rumpf, Mechthild Christiane Dorothea, * München 28.08.1923

728. Rumpf, Gertraud Sophia Maria Anna, * München 22.03.1925

 

1 Kind von Nr. 576

 

729. Rumpf, Maria Luisa Anna, * Frankfurt/Main 21.04.1923

 

3 Kinder von Nr. 577

 

730. Salzer, Wolfgang Friedrich Gustav Lothar, Dipl.-Ing in Saarbrücken, * Halle a.S. 08.07.1908

731. Salzer, Helmut Ernst Gustav Karl, Assessor in Stuttgart um 1937, * Halle / Saale 18.04.1910

732. Salzer, Heinz Hermann Gerhard Ernst, * Regensburg 17.01.1920

 

4 Kinder von Nr. 578

 

733. Hofstetter, Gerda Margarete Ottilie, * Potsdam 19.04.1908

oo Walter Friedrich August Greite, Dr. phil., Reg.-Rat, Klein-MachnoW (Kr.Teltow), * Hannover-Wülfel 13.06.1907

734. Hofstetter, Erika Traudel Paula Elisabeth, Graphikerin in Berlin um 1937, * Potsdam 20.07.1909

735. Hofstetter, Fritz Bernhard Ludwig Andreas, Refrendar in Berlin um 1937, * Bad Offenburg 03.08.1911

736. Hofstetter, Heinrich Kaspar Rudolf Gerhard Hubert, * Freiburg im Breisgau 21.09.1912

 

2 Kinder von Nr. 579

 

737. Rumpf, Marianne Karoline Jenny Margarethe, * Guben 04.06.1921

738. Rumpf, Barbara Friederike, * Guben 27.09.1926

 

3 Kinder von Nr. 582

 

739. Rumpf, Robert Friedrich Paul, * Potsdam 08.09.1924

740. Rumpf, Julia Luise Margarethe Camilla, * Potsdam 26.03.1926

741. Rumpf, Eva Margarethe Vally Gertraut, * Potsdam 16.05.1936

 

2 Kinder von Nr. 586

 

742. Heuser, Robert Franz, Privatmann in Köln; später München, * 06.08.1864, + vor 04.1938

ledig

743. Heuser, Marie Augusta, * Köln 19.06.1867, + Schloß Kempfenhausen (b. Starnberg, Obb. 18.10.1924

oo Köln 11.10.1902 Frederik Otto Graf von Bylandt, Schloß Kemifenhausen,. später auf Castei Nederhorst den Berg (Niederlande) kgL preuß Rittmeister, * Arnheim 07.10.1874

 

3 Kinder von Nr. 590

 

744. Dieckhoff, Elisabeth Cornelia Constanzia, * Moskau 20.01.1867, + Danzig nach 1938

(luth) lebt 1938 in Dzg.-Langfuhr

oo Moskau 06.12.1890 Heinrich Jakob Bergengruen, Gutsbesitzer in Riga Ehrenbuiger der rigaischen Gemeinde, um 1920 in Cranz (Ostpr.) lebend, * Riga 12.06.1864, + Danzig-Langfuhr 15.06.1929

745. Dieckhoff, Heinrich von, Benediktinermöndi im Kloster Fort Augustus (Sdiottl.) als „Pater rev. Cyrill, O.S.B.", * Moskau 03.07.1869

kath.

746. Dieckhoff, Marie von, Nonne im Benediktinerkonvent, Fort Augustus, * 25.07.1871, + Fort Augustus (Sdiottl.) 24.02.1904

 

5 Kinder von Nr. 591

 

747. Vielhaber, Luise (Lulu), * Preuß.-Moresnet (Beig.) 23.02.1863, + Emmerich 06.03.1923

748. Vielhaber, Walther, phil., Schriftsteller in Bln.—Lichterfelde, Generalsekretär des Vereins „Freie Hochschule“, Vorstand des Monistenbundes in Bln., Leiter der Volkshochschule in Bln.-Lichterfelde, * Preuß.-Moresnet (Belg.) 24.10.1864, + Berlin 13.08.1925

oo Berlin 27.03.1907 Hiltgart Schottmüller, * Berlin 25.08.1876

lebt in Bln.-Lichterfeide-W., kinderlos

749. Vielhaber, Gottfried Franz, Student der tedin. Hochschule, Bln., * Preuß.-Moresnet (Belg.) 10.12.1865, + Berlin 24.12.1887

ledig

750. Vielhaber, Gustav, Kfm. u. Kaffeemakler in Santos, * Preuß.-Moresnet (Belg.) 09.05.1867, + Santos Brasilien 11.1909

ledig

751. Vielhaber, Ludwig, Dr. phil., Sprachlehrer in Chile, * Emmerich 21.03.1874, + Chile 25.08.1918

ledig

 

3 Kinder von Nr. 592

 

752. Nicolovius, Mary, * 1862

oo William Varian, höherer engl. Beamter in London

753. Nicolovius, Alfred, Kfm. in New York, * 08.01.1879, + North Western (USA) 1916

kinderlos

oo Marion Smith, + 1932

754. Nicolovius, Clara, * Brooklyn 26.05.1880, + Weinheim (Bergstr.) 12.08.1916

oo London 29.12.1905 Ludwig Feigel, Weinhändler in Weinheim, später Bensheim a. B., * 24.09.1877

 

1 Kind von Nr. 595

 

755. Uhles, Käthe

kinderlos

 

2 Kinder von Nr. 597

 

756. Baudouin, Pierre George Alfred Alfonse, * Frankfurt a. d. Oder 29.10.1882, + Frankfurt a. Oder 25.10.1894

757. Baudouin, Claire Cornelia Aimée, * Frankfurt a. d. Oder 10.08.1884, + Groß Jehser( b. Calau, Brandenb.) 11.12.1916

oo 12.01.1904 Jean Francis Vité, Rittergutsbesitzer in Groß Jehser, * Berlin 05.10.1870, + Groß Jehser  (b. Calau, Brandenb.) 04.07.1927

aus II. Ehe 2 Kinder

 

1 Kind von Nr. 598

 

758. Brockdorf, Ulrich Freiherr von, * 1859, + 1866

 

4 Kinder von Nr. 599

 

759. Stralendorf, Friedrich Wilhelm von, kgl. preuß. Major, * Potsdam 21.06.1863, + Kolberg 14.03.1933

ledig

760. Stralendorf, Elisabeth von, * Potsdam 09.11.1865

oo Berlin 10.12.1892 Ewald von Gruben, Herr auf Comsow u. Bergensin (Pomm.), kgl. preuß. Rittmeister., * Jacobshagen (Pomm.) 23.03.1857, + Comsow (Pomm.) 07.10.1929

761. Stralendorf, Cäcilie von, * Berlin 10.12.1867

ledig

762. Stralendorf, Helene von, * Berlin 09.04.1873

oo 16.03.1897 Ernst Mathias Walter von Köller, Rittergutsbesitzer auf Sdiwenz, kgl. preuß. Rittmeister, * Schwenz (Pomm.) 25.07.1859

 

1 Kind von Nr. 604

 

763. Ilgen, Anna

 

1 Kind von Nr. 610

 

764. Schanze, Johannes Heinrich W Karl

oo Heidemarie Friederike Karge

 

1 Kind von Nr. 612

 

765. Schmidt, Christian Robert August, * Neustadt am Rennsteig 04.02.1858, + Neustadt am Rennsteig 28.04.1887

oo Neustadt am Rennsteig 24.10.1882 Auguste Mathilde Marie Schmidt, * Neustadt am Rennsteig 01.08.1859, + Neustadt am Rennsteig 11.04.1925

 

2 Kinder von Nr. 615

 

766. Ilgen, Napolina Clothilde Marianne, * 14.09.1904

767. Ilgen, Susanne Elisabeth, * 03.09.1906

 

3 Kinder von Nr. 620

 

768. Ilgen, Napolina Maria, * 09.05.1910, + 21.04.1935

Verkehrsunfall - Schädelbruch

769. Ilgen, Luise Eugenie, * Semarang / Niederländ. Indien 09.05.1912

oo Den Haag (künftiger Wohnsitz: Modjo Sragen, Java) 12.12.1936 Mervyn Gilbert Hartley

770. Ilgen, Rüdiger Heinrich, * 10.02.1924

Einhoven - Niederlande (Neherlaan 27)

 

1 Kind von Nr. 621

 

771. Ilgen, Henri, * 24.10.1920

 

1 Kind von Nr. 622

 

772. Ilgen, Oskar, * Buitenzorg / Bogor / Niederländ. Indien 15.04.1916, + Voorburg 08.12.1995

oo I. verlobt in Den Haag 15.12.1936 Macky Schippers

oo II. Nora Stempels, * Den Haag 06.10.1919, + Voorburg 14.04.2006

 

1 Kind von Nr. 624

 

773. Ilgen, Reinhard Uwe Horst, * Lübeck

 

3 Kinder von Nr. 627

 

774. Ilgen, Karin

oo Erwin Vicon

775. Ilgen, Monika

776. Ilgen, Sonia

oo Masakazu Kishinami

 

3 Kinder von Nr. 628

 

777. Ilgen, Lucie, * Sindlingen b. Frankfurt a.M. 15.09.1910

oo Martin Kohlschmidt, Pfarrer, * Winnerod 1898, + Winnerod 1964

778. Ilgen, Richard, * Höchst b. Frankfurt a.M. 08.01.1912, + Baranovice II. Weltkrieg (Dierschkowitsch - Rußland) 30.06.1941

779. Ilgen, Lotte, * Sindlingen b. Frankfurt a.M. 27.02.1913, + Selters (Westerwald) Thrombose/Embolie 29.08.1988

oo Sindlingen b. Frankfurt a.M. 06.01.1934 Werner Nickel, Arzt, Dr. med., * Sindlingen b. Frankfurt a.M. 10.12.1903, + Ahrweiler b. Bad Neuenahr 23.01.1962

Er studierte in Frankfurt a.M. zuerst zwei Semester Jura. Nahm dann aber das Medizin-Studium auf.. Seine Dr.-Arbeit schloss er mit Summa cum laude ab. Während des 2. Weltkrieges war er erst in Niederbreisig kaserniert und dann als Stabsarzt Lazarettzugführer in Polen und Italien.

Aus kurzer Kriegsgefangenschaft heimgekehrt, begann ein arbeitsreiches Leben in der  ländlichen Praxis, wo es keine Wochenendbereitschaft oder Freizeit gab.

Dauereinsatz (Tag und Nacht). Später wurde unter den ansässigen Ärzten ein Wochenenddienst (Samstag/Sonntag) eingerichtet. Trotzdem besuchte er auch an diesen Tagen seine ernsthaft Erkrankten, um ein "gutes Gewissen" zu haben.

Seine Patienten nannten ihn "Dr. Eilig". An Wintertagen sah ihn seine Familie nur kurze Zeit, weil er nach der morgendlichen Praxis, zumindest im Winter, bis in die späte Nacht im Schnitt 80 Patienten zu Hause besuchte.

Seinen Kindern gegenüber war er überaus streng. Einzig Tochter Walla, sein Hascherl, wurde mit Milde überhäuft.

Er liebte es, seinen großen Freundeskreis einzuladen und gesellige Feiern abzuhalten, auch wenn dafür keinerlei Grund bestand.

Späte Freizeitgestaltung: Camping, Wohnwagen, Motorboot.

 

1 Kind von Nr. 640

 

780. Ilgen, Karl, * Naurod i. Taunus 02.05.1926

 

1 Kind von Nr. 641

 

781. Werdig, Karin

oo Helmut Beuter

 

3 Kinder von Nr. 642

 

782. Ilgen, Lydia, * Oberscheld 25.08.1929

783. Ilgen, Sohn, * Oberscheld 28.07.1933, + 28.07.1933

784. Ilgen, Tochter, * Oberscheld 14.02.1935, + 14.02.1935

 

7 Kinder von Nr. 643

 

785. Ilgen, Erwin, * Laasphe

786. Ilgen, Friedrich Otmar, * Laasphe

787. Ilgen, Otmar, * Laasphe

788. Ilgen, Else Therese, * Laasphe

789. Ilgen, Paul

790. Ilgen, Reinhold

791. Ilgen, Ursula

 

1 Kind von Nr. 644

 

792. Ilgen, Bernd Hermann, Postbeamter, * Dillenburg/Hessen

oo Neunkirchen / Siegen 11.08.1972 Annette Reinschmidt, Friseurin, * Altenseelbach (jetzt Neunkirchen)

 

1 Kind von Nr. 645

 

793. Ilgen, Günther, * Niedernhausen

 

1 Kind von Nr. 646

 

794. Bietz, Gerhard, Gärtnermeister, * 06.10.1929

 

1 Kind von Nr. 652

 

795. Ilgen, Kurt A, * St. Louis, Missouri 28.12.1920, + St. Louis, Missouri 02.12.1999

oo Clayton, St. Louis, Missouri 13.10.1956 Elizabeth Clapper, * St. Louis, Missouri 05.05.1918

 

1 Kind von Nr. 655

 

796. Matthias, Gustav Friedrich Wilhelm, Apotheker, * Schmalkalden 12.04.1880, + Wiesbaden 12.03.1959

oo Cöln-Lindenthal 30.11.1912 Eleonore Pauline Hillebrand, * Düren/Rhein 24.05.1887, + Wiesbaden 06.03.1980

 

6 Kinder von Nr. 656

 

797. Gomez, Alberto Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 24.09.1905, + Bogota, Cundinamarca, Colombia 23.04.2001

oo NN NN

798. Gomez, Rosalba Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 18.06.1909, + Zapatoca, Santander, Colombia 07.09.1910

799. Gomez, Rodrigo Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 26.10.1910, + Zapatoca, Santander, Colombia 07.12.1926

800. Gomez, Pompilio Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 04.08.1912, + Colombia 21.06.1937

801. Gomez, Teresa Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 17.02.1917, + Villavicencio, Colombia 14.02.1926

802. Gomez, Rosalba Ana Mercedes Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 23.06.1922, + Bronx, New York 19.07.2009

oo 1959 Karl Lindblad

 

7 Kinder von Nr. 658

 

803. Gomez, Julio Guillermo Enrique Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 19.07.1907, + Rio de Janeiro, Brazil 16.03.2000

804. Gomez, Jorge Arturo Heriberto Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 16.03.1909, + Bogota, Cundinamarca, Colombia 28.12.1999

oo Bogota, Cundinamarca, Colombia 16.02.1952 Aura Tovar Espinosa, * Colombia, + Bogota, Cundinamarca, Colombia 1975

805. Gomez, Juan Jose Guillermo Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 18.04.1910, + Bucaramanga, Santander, Colombia 26.04.2011

806. Gomez, Luis Jose Roberto Strauch, * San Vicente, Colombia 16.11.1911

oo Bogota, Cundinamarca, Colombia 16.07.1960 NN NN

807. Gomez, Fulvia Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 07.03.1913, + Itsmina, Colombia 20.06.1918

808. Gomez, Rosa Elvia Maria Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 05.12.1914, + Bogota, Cundinamarca, Colombia 20.02.1983

809. Gomez, Blanca Maria Fulvia Strauch, * Buga, Colombia 05.02.1921

oo Bogota, Cundinamarca, Colombia 14.04.1945 Arturo Acevedo Gomez, * Zapatoca, Santander, Colombia 27.05.1915, + Bogota, Cundinamarca, Colombia 05.08.1988

 

1 Kind von Nr. 659

 

810. Strauch, Edilia Torres, * Barichara, Santander, Colombia, + Barranquilla, Atlantico, Colombia

oo NN NN

 

1 Kind von Nr. 661

 

811. Gomez, Eriberto Gomez, * Colombia 13.08.1909, + 03.06.1910

 

3 Kinder von Nr. 684

 

812. Ebermayer, Ida Friederike, * München 29.09.1891, + München 03.01.1967

bestattet 5.1.1967 in Miesbach

813. Ebermayer, Anna Emmy Elisabeth, * München 08.10.1892, + 1968

oo München 11.12.1918 Friedrich Otto Adolf Mess, * 27.02.1878

Kaufmann zu Köln

814. Ebermayer, Ida Hildegard, * Freising 05.02.1895, + 1950

oo Franz Heinrich Zimmermann, * 09.04.1893

Facharzt für innere Medizin, Hausarzt am Sanatorium zu Ebenhausen im Isartal

 

3 Kinder von Nr. 685

 

815. Ebermayer, Gertraud Ida Friederike, * Fürth 29.04.1900

oo Hans Gräser, * 28.03.1899

Dr. Phil. - Handelsbevollmächtigter zu Raschwitz bei Leipzig

816. Ebermayer, Irmgard Frieda Ernestine Eugenie, * Würzburg 10.08.1903

817. Ebermayer, Gabriele Eugenie Ottilie, * Würzburg 10.08.1903

 

4 Kinder von Nr. 688

 

818. Mellert, Wolfgang Ernst Joseph, * Brettem 19.05.1921

oo Stuttgart-Cannstatt 09.08.1947 Maria Maier, * Oberderdingen 01.06.1922

819. Mellert, Dieter Karl Martin, * Bretten 14.03.1924

820. Mellert, Rupprecht Otto, * Bretten 28.11.1927

821. Mellert, Bernhard Gustav, * Bretten 08.09.1938

 

4 Kinder von Nr. 689

 

822. Beutenmüller, Axel Ernst Rudolf, * Bretten 06.05.1933

823. Beutenmüller, Walheide (Heidi) Anna Luise, * Bretten 30.04.1935

824. Beutenmüller, Uta Ingrid Alexandra, * Bretten 08.02.1937

825. Beutenmüller, Gerd Dieter, * Bretten 07.06.1943

 

1 Kind von Nr. 695

 

826. Rumpf, Dietrich Helmut Heinrich, * Kiel 11.04.1936

 

4 Kinder von Nr. 707

 

827. Wangenheim, Edith Freiin von, * Dst. 25.02.1928

828. Wangenheim, Ursula Freiin von, * Hof Haina (Post Wolfskehlen) 16.07.1933

829. Wangenheim, Wolfgang Freiherr von, * Hof Haina (Post Wolfskehlen) 07.08.1935

830. Wangenheim, Helge Freiin von, * Dst. 10.04.1939

 

2 Kinder von Nr. 733

 

831. Greite, Dietlinde Lina Gertraud Helene Ottilie, * Berlin 09.10.1934

832. Greite, Jürgen Hinrich, * Berlin 29.06.1936

 

2 Kinder von Nr. 743

 

833. Bylandt, Emilie Anna Eugenie Sara-Maria Gräfin von, * Köln 30.12.1904

oo München 08.01.1929 Kajetan Maria Theodor Graf von Spreti, Herr. auf Schloß Kapfing (B.-A. Landshut, Ndby.), * München 08.02.1905

834. Bylandt, Alfred Robert Friedrich Ernst Graf von, Herr auf Schloß Ursprung (bei Salzburg), * Heidelberg-Neuenheim 18.06.1906

oo Pogenhofen (Oberösterr.) 12.05.1932 Leonilla Gräfin von Walterskirchen, * Meran 18.10.1909

 

3 Kinder von Nr. 744

 

835. Bergengruen, Elsa, * Swolna (Kr. Witebsk, Rußl.) 04.12.1891, + Riga (an Herzschlag) 22.07.1910

ledig

836. Bergengruen, Lydia Kornelia, Kunstgewerblerin, um 1920 in Weimar, um 1935 in München, * Swolna (Kr. Witebsk, Rußl.) 19.12.1892

ledig

837. Bergengruen, Irene Mahilde Maria, * Swolna (Kr. Witebsk, Rußl.) 06.08.1895

oo I. Riga 07.1922 Adolf Walter, Lektor der russ. Sprache u. baitischer Rechtsnwa1t in Greifswald später Berzirksgerichtsrat in Riga, * Hinzenberg (b. Riga) 10.09.1889

oo II. Berlin 12.03.1925 Alfred Rempen, Kfm. (Miichgeschäft) in Bln.-W., * St. Petersburg 17.09.1895

 

1 Kind von Nr. 752

 

838. Varian, Eugen, Ingenieur in London, * 27.10.1900

 

2 Kinder von Nr. 754

 

839. Feigel, Hans Ludwig, Jurist in Bensheim (Bergstr.), * Weinheim (Bergstr.) 17.10.1906

840. Feigel, Robert Boyd, Pharmazeut, * Weinheim (Bergstr.) 29.03.1908

 

4 Kinder von Nr. 757

 

841. Vitè, Guy, Rittergutsbesitzer, * Groß Jehser  (b. Calau, Brandenb.) 05.10.1905

842. Vitè, Cornelea Jeanette Yvonne, * Groß Jehser  (b. Calau, Brandenb.) 27.03.1907

oo Frankfurt a. d. Oder 21.05.1932 Elckehardt Willie Franz Atzpodien, Rittergutsbesitzer auf Pannewitz am Taucher (Sa.), * Theeren (bei Solden, Neumark) 03.09.1904

843. Vitè, Jeanne Claire Luison, * Groß Jehser  (b. Calau, Brandenb.) 10.10.1909

844. Vitè, Louise Dorothée Babette Aimée, * Groß Jehser  (b. Calau, Brandenb.) 14.11.1916

 

3 Kinder von Nr. 760

 

845. Gruben, Hans Adolf von, * Comsow (Pomm.) 03.04.1894, + Stettin 07.01.1923

ledig

846. Gruben, Wolfgang von, Leutn. im i..Garde-Ulnnen-Rgt., * Comsow (Pomm.) 28.08.1897, + gefallen vor Helsingfors 12.04.1918

ledig

847. Gruben, Sibylle von, * Comsow (Pomm.) 25.01.1899

oo Eusebius Heinrich Fritz Eberhard von Braunschweig, Herr auf. Lübzow (Pomm.), Leutnant des 1. Gard-Ulanen-Rgts., * Standemin (Pomm.) 24.09.1895

Zwilling

 

5 Kinder von Nr. 762

 

848. Köller, Claus von, Fähnrich im 2. Garde-Rgt., * Schwenz (Pomm.) 14.04.1898, + (Lazarett) gefallen 26.02.1917

ledig

849. Köller, Cornelia von, * Schwenz (Pomm.) 04.06.1899

oo Schwenz (Pomm.) 04.06.1925 Gerd von Tresckow aus dem Hause Wartenberg, Ltn. im 1. Gardergt. zu Fuß., * Lüben (Schles.)

850. Köller, Walther von, 1. Beamter auf Schwenz, * Schwenz (Pomm.) 30.01.1905

ledig

851. Köller, Joachim von, Flieger, um 1934 stud. ing. in Strelitz (Meckl.), * Schwenz (Pomm.) 20.07.1908

ledig

852. Köller, Ruth von, * Schwenz (Pomm.) 24.05.1912

oo N Wellenkamp

 

2 Kinder von Nr. 764

 

853. Schanze, Jan

854. Schanze, Piet

 

1 Kind von Nr. 765

 

855. Schmidt, Luise Emma Rosa, * Neustadt am Rennsteig 20.12.1886, + Eisfeld (Stadt-Krankenhaus) 28.04.1946, [] Gabel 01.05.1946

oo Neustadt am Rennsteig 16.02.1908 Oskar Max Pfeuffer, * Oberneubrunn 09.01.1882, + Gabel 07.08.1935

 

1 Kind von Nr. 770

 

856. Ilgen, Fré, * Winterswijk (Niederlande) 1956

Geboren: 1956 - lebt in Geldrop/NL

Künstler (Art-Work) lebt in den Niederlanden und Deutschland. Ausstellungen in Europa, USA, Mittel-Ost und Australien.

oo Jaqueline NN

 

1 Kind von Nr. 772

 

857. Ilgen, Bernd?, * Voorburg

Kon. Marine dpl telegrafist (kpltlg) KTC15, radio-officier koopvaardij

 

2 Kinder von Nr. 776

 

858. Kishinami, Maju Olivia

859. Kishinami, Viktoria Yumi

 

3 Kinder von Nr. 777

 

860. Kohlschmidt, Christa

oo Wolfbernhard (Butz) Spatz

861. Kohlschmidt, Hans-Werner, + Maxsain

oo Christel Kober, * Maxsain

862. Kohlschmidt, Renate

oo Klaus Siebrandt

 

5 Kinder von Nr. 779

 

863. Nickel, Klaus, Arzt, Dr. med. - Studium Frankfurt/a.M., * Selters (Westerwald) 28.01.1935, + Rosbach/Sieg 28.09.2012

Persönliche Angaben von seiner WEB-Seite übernommen:

Name Klaus Nickel - Land Deutschland - Geschlecht männlich - Geburtsdatum (tt.mm.jjjj) 28.01.1935 - Kontaktmöglichkeiten: Letzer Login 26.Sep.2010 - Mitglied seit - Homepage http://nickelklaus.de

Äußerlichkeiten:

Größe (cm) 175 - Gewicht (kg) 80 - Statur Kleiner Bauchansatz - Ethnische Herkunft Europäisch - Augenfarbe Braun - Haarfarbe Grau - Frisur Kurz

Beruf & Passion: Beruf Rentner/Pensionär - Ausbildung Dr./Ph.D. - Religion Evangelisch - Freizeit & Lifestyle:

Interessen Freunde, Internet, Kunst - Musik Jazz, Klassik, Oldies - Küche Deutsch,

Italienisch - Was ich mag / Hobbies / Motto: Profiltext: Das bringt nichts Gescheites. -

Mein Gehirn kann sich nicht selbst beschreiben. - Ich mag: Politik

Kosmologische Quantenphysik

Natürlich meine Frau, Kinder, Enkelkinder und meine große Verwandtschaft

Ich mag nicht: fundamentale Ideologie

Hobbies: Am Computer herumfummeln bis irgendwo Fehler auftreten, um aufzuspüren, warum?

Sprachen: Sprache(n) Deutsch, English, Francais

oo Munsterlager (Lüneburger Heide) 11.05.1962 Ellen Schroeder, * Munsterlager (Lüneburger Heide)

864. Nickel, Rolf, Arzt, Dr. med. - Studium Frankfurt/a.M., * Selters (Westerwald) 14.10.1936, + Selters (Westerwald) 17.04.2013

-Seinerzeit jüngster Arzt in Rheinland-Pfalz-

Rolf war Arzt für Allgemeinmedizin, stellte sichere Diagnosen und half damit seinen Patienten recht früh, Krankheitsverläufe zu verkürzen bzw. die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Er litt seit 2009 unter einem Glioblastom an dem er 3x operiert  wurde. Die entsprechenden Diagnosen und folgenden Jahre durchstand er wissend um die Unheilbarkeit seiner Erkrankung

mit großer Würde und Kraft.

Rolf starb nach 3tägigem Koma ruhig und ohne Schmerzen im Kreise seiner Familie.

oo Frankfurt a.M.(Hessen) 05.04.1961 Ute Neumann, * Leisning (Thüringen), + Dachau/Bayern

865. Nickel, Erich, * Selters (Westerwald) 16.03.1942, + Gießen - Uniklinik (Keuchhusten) 05.10.1942

866. Nickel, Jörg, Soldat, Angestellter Bw, * Dernbach (Westerwald)

Langjähriger Personalrat Standortfernmeldeanlage Montabauer und Personalratsmitglied beim Bereichsfernmeldeführer in Koblenz

oo Marienrachdorf (Westerwald) 29.07.1967 Edeltraud Stahl, Anwaltsfachkraft, * Leinefelde (Eichsfeld)

867. Nickel, Waltraud, Vorexaminierte Pharmazeutin, * Selters (Westerwald)

oo Selters (Westerwald) 12.09.1959 Horst Brenneke, * Attendorn/Westfalen 26.07.1929, + Neuwied 2009

 

1 Kind von Nr. 781

 

868. Beuter, Kirsten

 

2 Kinder von Nr. 792

 

869. Ilgen, Jan, * Siegen

870. Ilgen, Kai, Werbetechnikermeister, * Siegen

 

1 Kind von Nr. 794

 

871. Bietz, Jutta

 

1 Kind von Nr. 796

 

872. Matthias, Elisabeth Pauline Mathilde Josefine, * Schmalkalden 12.04.1916, + Bad Camberg 21.01.2013

oo Würzburg 26.09.1936 Horst Gustav Adolf August  Dr. jur. Barthelmeß, Rechtsanwalt, * Neubeckum/Westfalen 06.03.1903, + Bilbao/Panama 17.06.1979

verstorben auf einer Reise Bilbao/Panama

 

1 Kind von Nr. 797

 

873. Nieto, Guillermo Strauch, * Colombia 1959, + Colombia 1992

 

1 Kind von Nr. 806

 

874. Duran, Manuel, * Villavicencio, Colombia 25.04.1961, + Chipaque, Colombia 24.02.1979

 

4 Kinder von Nr. 809

 

875. Strauch, Blanca Ines Acevedo

876. Acevedo-Strauch, Gabriel Dario

877. Acevedo-Strauch, Guillermo, * Bucaramanga, Santander, Colombia

oo Bogota, Cundinamarca, Colombia 06.01.1975 Gloria Olga Fonseca Vasquez, * Bogota, Cundinamarca, Colombia

878. Acevedo-Strauch, Julio Elberto Jose

oo Maria Victoria Villalba

 

1 Kind von Nr. 810

 

879. Torres, Alvaro Gonzalez, * Bucaramanga, Colombia, + Barranquilla, Atlantico, Colombia

 

1 Kind von Nr. 815

 

880. Gräser, Gerhard, * München 27.07.1929

 

2 Kinder von Nr. 833

 

881. Spreti, Anna Maria Gräfin von, * (Ober-) Ast (Post Achdorf, Ndby.) 27.10.1929

882. Spreti, Elisabeth Gräfin von, * Wachtendonk (Kr. Geldern, Niederl.) 01.10.1931

 

2 Kinder von Nr. 834

 

883. Bylandt, Regina Maria Elisabeth Gräfin von, * Salzburg 03.06.1933

oo 1964 Emilio N. Dr. Oribe, Diplomat in Washington, * 1921

884. Bylandt, Lida Maria Gabriele Christiane Antonia Gräfin von, * Salzburg 09.01.1935

 

3 Kinder von Nr. 837

 

885. Walter, Felix, * Riga 28.05.1916, + Riga 17.04.1932

886. Walter, Ilse, * Greifswald 02.06.1919

lebt um 1935 in Riga

887. Rempen, Horst, * Berlin 02.05.1926

 

1 Kind von Nr. 847

 

888. Braunschweig, Friedrich von, * Lübzow (Pomm.) 10.04.1922

 

2 Kinder von Nr. 849

 

889. Tresckow, Maria von, * Wartenberg (Neumark) 22.03.1926

oo Oberplais (Siegkreis) 1954 Konrad von Randow

Tochter verh. [s. a. Praetorius (1961), S. 205]

890. Tresckow, Marie Elisabeth von, * Wartenberg (Neumark) 09.08.1929

 

1 Kind von Nr. 855

 

891. Pfeuffer, Helene Frieda Anna, * Neustadt am Rennsteig 30.06.1913, + Jena-Lobeda 18.11.2002

oo Unterneubrunn 15.07.1934 Hans Kurt Geuther, * Crock 21.09.1903, + Crock

 

1 Kind von Nr. 859

 

892. NN, Yuki

 

2 Kinder von Nr. 860

 

893. Spatz, Friederike

894. Spatz, Juliane

 

3 Kinder von Nr. 861

 

895. Kohlschmidt, Anja

896. Kohlschmidt, Birgit

897. Kohlschmidt, Stephan

 

2 Kinder von Nr. 862

 

898. Siebrandt, Frederik

899. Siebrandt, Konstanze

 

2 Kinder von Nr. 863

 

900. Nickel, Alexandra, MTA, * Stollberg

oo Rosbach/Sieg 26.11.1984 Rainer Wrasse, Arzt, Dr., * Hennef

901. Nickel, Oliver, Jugendreferent, * Dernbach (Westerwald)

oo Oldenburg 26.08.1994 Deike Schmidt, Lehrerin, * Oldenburg

 

1 Kind von Nr. 864

 

902. Nickel, Thorsten, Kauf. Angestellter, * Dernbach (Westerwald)

oo Dachau/Bayern 21.05.1991 Ursel Joppien, Dipl. Betriebswirtin, * Duisburg

 

2 Kinder von Nr. 866

 

903. Nickel, Jost Peter Werner, Systementwickler und wissenschaftlicher Mitarbeiter Philipps-Universität Marburg, * Dernbach (Westerwald) 04.11.1968, + Hamburg 11.01.2009, [] Selters (Westerwald) 24.01.2009

wurde am 24.01.2009 auf dem Friedhof zu Selters beerdigt.

Auszug WEB-Seite: "Vom Wenkerbogen zum Cyberspice"

Gedanken und Daten zur Dialektologie

Dr. Wolfgang Näser, Marburg

Mit seinen Materialien, Modulen und Zukunftsperspektiven ist und bleibt der Digitale Wenkeratlas das derzeit wohl größte Forschungsprojekt der internationalen Germanistik. Einen bedeutenden - vielleicht den bedeutendsten - Anteil an Konzeption und Durchführung hatte der geniale Systementwickler Jost Nickel, der am 11. Januar 2009 mit nur 40 Jahren verstarb und bis zuletzt seine unermüdliche Schaffenskraft und ingenieurmäßige Kreativität einbrachte.

Quelle: Gedanken und Daten zur Dialektologie von Dr. Wolfgang Näser

904. Nickel, Ina Elisabeth Lieselotte, Lehrerin, * Dierdorf (Westerwald)

oo Westerburg/Ww. 19.06.2010 Johannes Thomas Keßler, Oberstudienrat, * Limburg / Lahn

Vorfahren von Johannes nachgewiesen von der mütterlichen Seite zurück

bis in das Jahr 1746 in's Königreich Sachsen.

Im Westerwald sind es Dieter Keßler und Renate Henkler deren Vater Ernst Henkler

und die Mutter Martha Mäser war.

 

Wo die Oma Martha in Hirschfeld geboren wurde, bis 1815 zum Königreich Sachsen gehörend, hatten ihre Vorfahren also die Wurzeln in Sachsen.

Danach wurde es dem Staat Preußen zugeordnet. Nach dem Krieg und der Teilung Deutschlands kam der Ort Hirschfeld nun zum neu entstandenen Land Sachsen-Anhalt in der Sowjetischen Besatzungszone mit der Hauptstadt Halle/Saale.

Große Gebiete von Preußen lagen nun auch in den anderen Besatzungszonen.

Danach wurden in der DDR die Gebiete in Bezirke umgewandelt, damit gehörte

Hirschfeld nun zum Bezirk Cottbus.

Nach 1990 durfte Preußen nicht wieder gebildet werden, und es entstand das Bundesland Brandenburg mit der Hauptstadt Potsdam.

 

Ich habe mit Onkel Horst Mäser begonnen, einen Überblick der Familienentwicklung

zu erarbeiten. Aus den Unterlagen vom Großonkel Otto in Berlin wurden wir etwas

fündig bis zurück zu Urgroßeltern Mäser. Leider konnten diese Nachforschung

nicht mehr weitergeführt werden, aber durch die Hilfe von Richard Krause, ein Cousin von Oma Martha in Hirschfeld, konnten wird die Vorfahren urgroßmütterlicherseits

noch weiter bis 1747 zurück verfolgen.

Bearbeitet von Onkel Lothar 2006 - 2010

 

2 Kinder von Nr. 867

 

905. Brenneke, Eva, * Dernbach (Westerwald)

906. Brenneke, Frank, * Selters (Westerwald)

oo Memmingen Claudia Bülow, * Memmingen

 

4 Kinder von Nr. 872

 

907. Barthelmeß, Tochter

1. der vier Töchter

908. Barthelmeß, Tochter

909. Barthelmeß, Tochter

910. Barthelmeß, Tochter

 

1 Kind von Nr. 877

 

911. Fonseca, Claudia Jeannette Acevedo, * Bogota, Cundinamarca, Colombia

oo Stamford, USA 12.02.2001 Gaylord Alberto Badal Martinez, * Bogota, Cundinamarca, Colombia

 

3 Kinder von Nr. 878

 

912. Acevedo, Diego

oo Monica Cheryl Nucete

913. Acevedo, Julio A.

914. Acevedo, Sergio A.

 

1 Kind von Nr. 891

 

915. Geuther, Anneliese Rosa

oo Unterpörlitz 24.12.1953 Wolfgang Eberhard Jahrow, * Breslau 21.02.1921, + Bonn

 

2 Kinder von Nr. 900

 

916. Wrasse, Edda, * Siegburg

917. Wrasse, Nils, * Siegburg

 

3 Kinder von Nr. 901

 

918. Nickel, Emma-Lotte, * Osterkappeln

919. Nickel, Hannes, * Osterkappeln

920. Nickel, Käthe-Luise, * Lübbecke

 

2 Kinder von Nr. 902

 

921. Nickel, Patricia, * Dachau/Bayern

922. Nickel, Samira, * Dachau/Bayern

 

1 Kind von Nr. 904

 

923. Keßler, Leah Marie, * Hachenburg

 

2 Kinder von Nr. 906

 

924. Brenneke, Jonas, * Wichita Falls / TEXAS

925. Brenneke, Mark, * Memmingen

 

1 Kind von Nr. 915

 

926. Jahrow, Andreas Jens, * Bonn